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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2024

Ich bin begeistert. Das Buch konnte mich von Anfang bis zum Ende hin fesseln. Es gibt nur weniges, was ich zu kritisieren hatte.

JUMP
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Oha! Dieses Buch konnte mich von Anfang bis zum Ende packen – auch wenn der Anfang der Geschichte nur langsam Fahrt aufnahm.

Beginnen wir von vorne. Unsere Hauptprotagonistin Miki Jones stirbt bei dem ...

Oha! Dieses Buch konnte mich von Anfang bis zum Ende packen – auch wenn der Anfang der Geschichte nur langsam Fahrt aufnahm.

Beginnen wir von vorne. Unsere Hauptprotagonistin Miki Jones stirbt bei dem Versuch, ein kleines Mädchen zu retten, und landet in einer Parallelwelt. Sie ist nicht tot – noch nicht, zumindest. In dieser Welt trifft sie auf unbekannte Menschen aber auch auf ihren Schulkameraden Luca. Gemeinsam müssen sie in einem Spiel auf Alien-Jagd gehen und diese töten. Bald schon stellt sich heraus, dass das kein Spiel, sondern bitterer Ernst ist. Sterben sie im Kampf, sterben sie auch in der realen Welt. Da die Geschichte aus Miki’s Sicht erzählt wird, ist das Ganze am Anfang noch sehr verwirrend. Erst nach und nach werden einige wenige Geheimnisse gelüftet und der Leser erfährt mehr über die Welt. Trotzdem bleiben genauso viele Fragen zum Schluss offen. Bspw.: Wie kann es sein, dass zwei verschiedene Welten gleichzeitig existieren und die »Spieler« die Aliens in einer Welt sehen können, in der anderen aber nicht? Ich bin gespannt, wie die Autorin diese Welt in den weiteren Bänden erklären wird.

Den Plot finde ich sehr spannend – immer wieder und scheinbar völlig willkürlich werden die Spieler in die Parallelwelt geholt, um dort die Aliens zu bekämpfen. Es warten nicht nur immer neue und andere Umgebungen auf das Team, sondern auch immer stärkere Gegner. Mit jedem Treffer sammeln die Spieler wertvolle Punkte und es wird gemunkelt, dass man, wenn man eine gewisse Punktzahl erreicht, das Spiel verlassen darf und nicht mehr zurückgeholt wird. Doch ist das wirklich so? Keiner weiß es so genau. Der Leser bekommt durch die Ich-Erzählperspektive immer nur so viel Informationen, wie er gerade braucht – kein bisschen mehr. Hier ist es ein wirklich gelungenes Stilmittel, denn es macht die ganze Geschichte noch viel spannender.

Die Charaktere mag ich grundsätzlich sehr – selbst wenn Jackson ein Klischee auf zwei Beinen ist. Er ist ein Badboy mit Sonnenbrille – arrogant, egoistisch und selbstgerecht. Doch Miki lässt sich nicht so leicht von ihm aus der Ruhe bringen und das gefällt mir. Zudem verbirgt unser guter Jackson ein spannendes Geheimnis unter seiner Sonnenbrille – was es damit wohl auf sich hat? Alle anderen Charaktere haben ihre ganz eigenen individuellen Züge und sie handeln nachvollziehbar und authentisch. Einzig Miki’s beste Freundin Carly ging mir, mit ihrem pubertären Verhalten, zeitweise richtig auf die Nerven – gut, dass sie nur ein Nebencharakter ist.

Für die Spieler gilt eine wichtige Regel. Keiner spricht in der realen Welt über das Spiel, ansonsten wird man schlimm bestraft. Obwohl diese Regel existiert, wird sie munter gebrochen – ohne jegliche Konsequenzen. Das war das Einzige, was mich an der Handlung etwas störte und nicht nachvollziehbar war.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen – er war locker und leicht zu lesen, weshalb man die Geschichte in einem Rutsch durchsuchten kann.

Fazit:
Insgesamt bietet die Autorin dem Leser eine spannende und temporeiche Geschichte, die kaum vorhersehbar ist – na ja, bis auf den Love Interest. Das Setting und die Atmosphäre haben mich vollkommen überzeugt und wird für Gamerkollegen genauso interessant sein.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Irgendwie ist die Luft raus. Die Komik wirkt zu gewollt und zu konstruiert.

Happy Family
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Eine Familie findet durch unzählige Widrigkeiten wieder zusammen – jedes Mal eine schöne Idee für eine Geschichte. Eigentlich…

Es handelt sich hierbei um ein typisches »David Safier«-Buch, welches man ...

Eine Familie findet durch unzählige Widrigkeiten wieder zusammen – jedes Mal eine schöne Idee für eine Geschichte. Eigentlich…

Es handelt sich hierbei um ein typisches »David Safier«-Buch, welches man nicht unbedingt gelesen haben muss. Kurzer Hinweis für die, die David Safier als Autor nicht kennen. Er schreibt Bücher die übertrieben, absurd und sehr auf Komik bedacht sind. Seine Charaktere haben kaum Tiefgang, sind eindimensional und meist auch sehr klischeebehaftet. Ich habe keine hohen Erwartungen an solche Bücher. Dennoch mag ich es, hin und wieder Geschichten zu lesen, die verrückt sind und bei denen man auch einfach mal das Hirn ausschalten kann. Aber das hier? Ich mochte »Traumprinz«, »Mieses Karma« und »Mieses Karma hoch 2« waren durchschnittlich und »Plötzlich Shakespeare« fiel sogar auf 2 Sterne runter. Dieses Buch hier wird sich in etwa auch dort einpendeln.

Irgendwie ist die Luft raus. Die Komik in dem Buch wirkt zu gewollt und zu konstruiert. Der Leser rennt von einem Abenteuer ins nächste, ohne einen roten Faden – das Ganze hätte wohl ewig so weitergehen können. Ein Monster da, ein neues Monster dort, usw. Und dann taucht natürlich auch noch Imhotep auf. Der glaubt, in der Tochter der Wünschmanns, seine Anck-Su-Namun zu erkennen. Da winkt aber der Film „Die Mumie kehrt zurück“ gerade sehr auffällig mit dem Zaunpfahl. Na, hat da jemand eine Idee abgeguckt? Na ja, solche Dinge finde ich grundsätzlich nicht verkehrt und auch in Ordnung, wenn man etwas anderes/eigenes daraus macht.

Was soll ich sagen? Es war okay, mehr aber auch nicht. Es ist kein Buch, welches ich weiterempfehlen würde oder welches Erinnerungspotenzial hat. Es ist auch kein Buch, welches ich jemals wieder re-readen würde. Aber ich kann auch nicht behaupten, dass dieses Buch völlig unlustig war. Nein, natürlich nicht. Es gab durchaus den ein- oder anderen Lacher aber dennoch nicht genug, wenn man bedenkt, dass dieses Buch humoristisch sein soll.

Absolutes Highlight sind jedoch die Kapitel aus Franks Sicht, die in Comicform wiedergegebenen worden sind.

Der Schreibstil des Buches ist nach wie vor sehr einfach gehalten, weshalb sich das Buch schnell lesen lässt.

Fazit:
Es ist kein Buch, welches ich weiterempfehlen oder noch einmal lesen würde.

Jetzt darf es sein Leben in meinen Bücherregalen fristen, bis ich zu wenig Platz habe für neue Bücher. Dann muss es ausziehen.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Der Autor wollte hier viel zu viel anbieten und hat damit der Geschichte keinen Gefallen getan.

Das Mona-Lisa-Virus
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Puuuuh… Was soll ich dazu sagen. Der Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, ist weil ich Dan Browns Bücher liebe. Verschwörungs-Thriller mit Fakten und Fiktion vermischt. Sowas mag ich. Ich habe ...

Puuuuh… Was soll ich dazu sagen. Der Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, ist weil ich Dan Browns Bücher liebe. Verschwörungs-Thriller mit Fakten und Fiktion vermischt. Sowas mag ich. Ich habe geglaubt, dass Tibor Rode hier etwas ähnlich Fesselndes gelingen würde – nur, leider hat das nicht zu 100 Prozent geklappt. Zumindest für mich nicht.

Die Grundidee, welche insbesondere auf das Schönheitsideal abzielt, fand ich großartig. Wir Menschen sind bereit, viel zu geben, wenn es um unsere Schönheit geht. Der gesunde Lifestyle ist schon lange in unsere Häuser eingezogen und werden durch Fitness-, Mode, und Make-Up-Influencer gestützt. Umso schockierender, wenn ein Virus dafür sorgt, dass wir auf Fotos plötzlich missgestaltet sind. Und was für eine Horrorvorstellung, wenn man aus Schönheiten zu Monstern um operiert. Aber jetzt bin ich vom Thema abgewichen. Kommen wir zurück zum großen ABER.

Es waren enorm viele Handlungsstränge, die hier im Buch zusammengelaufen sind – da sind zum einen die entstellten Schönheitsköniginnen, eine entführte Person, das Bienensterben, Diebstahl von Kunstgegenständen und Leonardo da Vinci. Die Themen wurden zum Schluss nur noch ganz schnell abgekanzelt und dann war es vorbei, einige wurden gar nicht mehr näher erläutert. Beispielsweise zum wichtigen Thema „Bienensterben“ ging man gar nicht weiter darauf ein und das fand ich enorm schade. Fakt ist, ohne Bienen = keine Menschheit. Auch der überaus mysteriöse Handlungsstrang, rund um Da Vinci, ließ den Leser mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Wenn man es so bedenkt, dann hätte es diesen Handlungsstrang nicht gebraucht.

Des Weiteren springen wir zwischen vielen verschiedenen Erzählperspektiven und zwei verschiedenen Zeitebenen hin und her, was teils sehr anstrengend war. Da die Kapitel auch noch sehr kurz waren, wurde mein Lesefluss erheblich gestört – denn, kaum hat man sich in einer Situation zurechtgefunden, spickt man schon wieder in die nächste.

Die Charaktere an sich mochte ich grundsätzlich gerne, obwohl mir die Nähe zu ihnen gefehlt hat. Sie waren im Großen und Ganzen recht oberflächlich gehalten und man erfuhr nur wenig über sie und ihre Vergangenheit. Trotzdem konnte ich gut mit ihnen mitfühlen, da sie größtenteils glaubwürdig gehandelt haben.

Zwischendurch konnte mich der Thriller, mit seinen interessanten Wendungen, überraschen und trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas. Kennt ihr das? Wenn der letzte Funke nicht überspringen will? So war das für mich. Auch weiß man ab ca. der Hälfte des Buches, wer der Täter ist. Schade, da hätte man durchaus mehr Spannung aufbauen können. Sehr gut gefallen hat mir jedoch die Recherchearbeit, die der Autor hier geleistet hat. Ich habe einiges über die Neuroästhetik und den goldenen Schnitt gelernt.

Der Schreibstil fand ich ebenfalls sehr angenehm und der Thriller ist, durch die kurzen Kapitel, schnell gelesen und ein echter Pageturner.

Fazit:
Im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten. Trotzdem fehlte mir hier das gewisse Etwas. Der Thriller konnte mich leider nicht so richtig packen.

Ich glaube, dass der Autor hier einfach zu viel gewollt hat und zu viele Themen bedienen wollte. Das ist schade und hat der Geschichte, zumindest für meinen Geschmack, etwas geschadet.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Es handelt sich hierbei um One Piece! Brauche ich da noch mehr zu sagen?

One Piece 69
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Die Schlinge um den Hals der Allianz zieht sich weiter zusammen, denn Shinokuni, ein gefährliches Giftgas, breitet sich über die gesamte Insel aus. Während die Piraten versuchen, dem Giftgas zu entkommen, ...

Die Schlinge um den Hals der Allianz zieht sich weiter zusammen, denn Shinokuni, ein gefährliches Giftgas, breitet sich über die gesamte Insel aus. Während die Piraten versuchen, dem Giftgas zu entkommen, stellen sie sich auch ihren Feinden in den Weg.

Ihr Lieben, ich kann mich wirklich nur wiederholen: Es ist der absolute Wahnsinn, was hier abgeht, und ich bin gespannt, wohin uns das Ganze noch führen wird. Nun kommen wir mit dem gefährlichsten Mann der Neuen Welt in Berührung und der ist überhaupt nicht erfreut über die Geschehnisse auf Punk Hazard.

Der Zeichenstil ist wirklich hervorragend und ich liebe Ceasars Gesichtsausdrücke, die zum Teil urkomisch sind.

Fazit:
Spannend und fesselnd, wie immer. Mehr kann ich nicht mehr dazu sagen.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Ich bin begeistert. Ich muss unbedingt weiterlesen!

One Piece 68
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Auf Punk Hazard liegt der Schlüssel versteckt, welcher die Neue Welt gehörig auf den Kopf stellen wird, und die Strohhüte steuern direkt darauf zu. Mit von der Partie ist Trafalgar Law, welcher sein ganz ...

Auf Punk Hazard liegt der Schlüssel versteckt, welcher die Neue Welt gehörig auf den Kopf stellen wird, und die Strohhüte steuern direkt darauf zu. Mit von der Partie ist Trafalgar Law, welcher sein ganz eigenes Ziel verfolgt. Währenddessen schließen sich auch andere Piraten der schlimmsten Generation zu Piratenallianzen zusammen. Was das wohl für die Neue Welt bedeuten wird?

Zudem erfahren wir hier etwas mehr über die Untergrundorganisation, welche in der Neuen Welt die Fäden in der Hand hält. Da kommt wohl noch ziemlich vieles auf uns zu.

Tja, was will ich noch mehr sagen? Es ist halt One Piece – die bisher beste Manga-Reihe der Welt.

Fazit:
Insgesamt bietet das Buch eine interessante Fantasiewelt mit einer spannenden Handlung, die bestimmt viele Fantasy-Liebhaber begeistern wird.

Ich werde jedoch damit aufhören, Empfehlungen auszusprechen, den Lesegeschmäcker sind so wahnsinnig individuell und das finde ich toll.

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