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Shilo_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2025

Angenehme Unterhaltung

Die verborgene Tochter
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Wie schon in den drei Vorgängerbänden dieser Reihe wird auch dieses Mal in zwei Zeitzonen erzählt.
Es sind zwei Geschichten, die sich abwechselnd in der Gegenwart und im Jahr 1951 abspielen und am Ende ...

Wie schon in den drei Vorgängerbänden dieser Reihe wird auch dieses Mal in zwei Zeitzonen erzählt.
Es sind zwei Geschichten, die sich abwechselnd in der Gegenwart und im Jahr 1951 abspielen und am Ende miteinander verflochten werden. In beiden geht es um eine Liebesgeschichte, wobei mich die Story in der Vergangenheit wesentlich mehr berührte. Hier sind mir die Protagonisten sehr schnell ans Herz gewachsen und ich konnte mit ihnen mitfühlen, mithoffen und mitleiden. Zu Georgia und Luca im Präsens konnte ich dagegen keinen Zugang finden. Es fehlte mir die Tiefe, und ihre Geschichte war für mich nicht sehr glaubwürdig. Sie war zu schnell und ich empfand sie als etwas überzogen.
Alle vier bisher erschienen Bücher dieser Reihe ähneln einander sehr in ihrem Aufbau. Auch dieses Mal führt Soraya Lane mit einem angenehmen und flüssigen Schreibstil durch die Erzählung.
Trotz meiner Kriterien hat mir auch dieser Band angenehme und unterhaltsame Lesestunden bereitet.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Bewegende Fortsetzung der Triest-Saga

Das verborgene Glück
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In diesem zweiten Teil der Dilogie begleitet der Leser Viktoria, die sich mit Leidenschaft für die Pension Hortis einsetzt. Politische Unruhen erschüttern Triest und Gäste stornieren ihre Buchungen. Viktoria ...

In diesem zweiten Teil der Dilogie begleitet der Leser Viktoria, die sich mit Leidenschaft für die Pension Hortis einsetzt. Politische Unruhen erschüttern Triest und Gäste stornieren ihre Buchungen. Viktoria steht vor finanziellen Schwierigkeiten. Auch mit ihrer großen Liebe Fabrizio hat sie Probleme und ihre Beziehung droht in die Brüche zu gehen.
Abwechselnd erzählt die Autorin aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten. Dadurch erhielt ich eine breite Sichtweise und konnte mich in die einzelnen Charaktere sehr gut hineinversetzen. Ganz besonders hatte es mir Dejan angetan, der sich aufopfernd um seine Schwester kümmerte. Aber auch Fabrizio, Melitta und ihre Mutter haben mich beeindruckt. Die teilweise dramatische und emotionale Handlung, durch die die Autorin mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil führt, hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Gerne empfehle ich es weiter. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Eine Frau muss sich behaupten

Wer aus dem Schatten tritt
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Nachdem ich bereits elf Bücher der Autorin mit Begeisterung gelesen habe, war meine Vorfreude auf das neue Buch dementsprechend groß. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
Hochmotiviert tritt ...

Nachdem ich bereits elf Bücher der Autorin mit Begeisterung gelesen habe, war meine Vorfreude auf das neue Buch dementsprechend groß. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
Hochmotiviert tritt die 26jährige Renate im Jahr 1958 ihre erste Stelle als Ärztin in der Hamburger Psychiatrie des Krankenhauses Ochsenzoll an. Doch sehr schnell muss sie feststellen, dass sie nicht überall willkommen ist. Für den Oberarzt Dr. Kleinschmidt sowie den Stationsarzt Dr. Lehmann gehört sie, wie alle Frauen, an den Herd und hat im Berufsleben nichts zu suchen. Beide Ärzte versuchen, Renate das Leben schwer zu machen, in der Hoffnung, sie so loszuwerden. Ein tragisches Ereignis in der Klinik lässt Renate Nachforschungen anstellen, durch das sie den Fußballspieler Matthias kennenlernt und sich in ihn verliebt.
Wie alle Bücher von Melanie Metzenthin hat mich auch dieses bereits nach den ersten Seiten gefesselt. Mit Spannung habe ich Renates Eintritt in das Berufsleben verfolgt. Die Schikane, denen sie von ihren Kollegen ausgesetzt ist, sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Auch die Stellung der Frau in den 1950er Jahren ist überzeugend beschrieben. Interessante Wendungen und Ereignisse machen die Handlung fesselnd, sodass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Frau Metzenthin führt mit einem bildhaften Schreibstil durch die perfekt recherchierte Geschichte.
Mich hat dieser Auftakt der neuen Reihe sehr berührt. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung.
5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Spannender Einstieg in die Trilogie

Wenn der Eukalyptus blüht
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Dorothea, die Tochter eines Missionars, wandert mit ihrer Familie im Jahr 1840 nach Australien aus, um hier ein neues Leben zu beginnen. Es gelingt ihr, als freie Journalistin bei der örtlichen Zeitung ...

Dorothea, die Tochter eines Missionars, wandert mit ihrer Familie im Jahr 1840 nach Australien aus, um hier ein neues Leben zu beginnen. Es gelingt ihr, als freie Journalistin bei der örtlichen Zeitung in Adelaide Artikel über das Leben einer Aborigine schreiben zu dürfen, die auf allgemein großes Interesse stoßen. Doch nach einer kurzen Affäre bemerkt sie, dass sie schwanger ist. Und ab jetzt überstürzen sich die Ereignisse.
Mit einem flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil schildert die Autorin ebenfalls eindrucksvoll von den Auseinandersetzungen, die es mit den Ureinwohnern Südaustraliens, den Aborigines, gibt. Denn diese wollen sich ihr Land nicht von den Einwanderern nehmen lassen. Tief ist der Glaube an die Geister und an Zauber verwurzelt.
Susan Peterson hat die verschiedenen Charaktere vielschichtig angelegt und ausgearbeitet. Die Handlung, wenn auch etwas vorhersehbar, ist gut aufgebaut und nachvollziehbar. Dieses hat jedoch dem Lesegenuss und der entstehenden Leseatmosphäre in keiner Weise geschadet.
Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten und so freue ich mich auf die weiteren zwei Bände der Auswanderer-Saga.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Trotz schwerer Themen sehr zu empfehlen

Wo die Sterne am hellsten leuchten
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Auch in ihrem neuen Buch schreibt Josefine Weiss eine hochemotionale Geschichte über Hoffnung, Schmerz, Schicksalsschläge, Trauerbewältigung und Neuanfang. Trotz Tabuthemen steht dabei das Thema Leben ...

Auch in ihrem neuen Buch schreibt Josefine Weiss eine hochemotionale Geschichte über Hoffnung, Schmerz, Schicksalsschläge, Trauerbewältigung und Neuanfang. Trotz Tabuthemen steht dabei das Thema Leben im Vordergrund. Mit ihrem ausdrucksstarken Schreibstil ließ sie mich sofort in die Handlung eintauchen. Detailliert und lebensecht sind die verschiedenen Charaktere beschrieben, sodass ich sie zu kennen glaubte und dadurch auch ihre Gefühle teilen konnte. Unvorhersehbare Wendungen sorgten für Spannung und so las ich das Buch auf einen Rutsch durch. Schließlich musste ich ja unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Mich hat dieser wunderschöne und gefühlvolle Roman sehr berührt und auch zu Tränen gerührt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 5 Sterne.

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