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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2025

Ein Hauch von Zimt und Herbstzauber

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Stefanie Neebs „Copenhagen Cinnamon 1. Delicate“ ist wie ein gemütlicher Herbsttag in Buchform. Der Schreibstil ist fließend und angenehm, er lässt die Seiten wie von selbst umblättern. Man taucht sofort ...

Stefanie Neebs „Copenhagen Cinnamon 1. Delicate“ ist wie ein gemütlicher Herbsttag in Buchform. Der Schreibstil ist fließend und angenehm, er lässt die Seiten wie von selbst umblättern. Man taucht sofort in die Atmosphäre des kleinen Kopenhagener Cafés ein, riecht den Kaffee und die Zimtschnecken förmlich. Es ist eine Geschichte, die sich anfühlt, als würde man in einen warmen Pullover schlüpfen.

Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Charaktere Jonna und Mads gestaltet hat. Beide haben ihre Päckchen zu tragen, und die Entwicklung ihrer Beziehung wirkt deshalb so echt und unaufgeregt. Man verfolgt ihre Annäherung, die nicht nur von zärtlichen Momenten, sondern auch von einer unterliegenden Spannung geprägt ist. Gerade die Wechsel zwischen ihren Perspektiven bringen eine schöne Dynamik in die Geschichte, die stets neugierig macht, wie es weitergeht.

Was die Handlung angeht, ist es mehr als eine einfache Liebesgeschichte. Die dunkle Vergangenheit der beiden Protagonisten sorgt für eine unerwartete Tiefe, die dem Buch einen gewissen Ernst verleiht. Das Gefühl, dass mehr hinter der Fassade steckt, zieht sich durch die gesamte Erzählung und macht das Ende umso glaubwürdiger. Es ist genau diese Mischung aus Wohlfühl-Atmosphäre und emotionaler Tiefe, die das Buch ausmacht. Wer einen Roman sucht, der herzerwärmend ist, aber auch mit Ecken und Kanten überzeugt, ist hier genau richtig. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Das Erbe des Nils: Ein faszinierendes Finale

Geheimnisse des Nil, Band 2 - Where the Library Hides
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„Where the Library Hides“, der zweite und finale Band der „Geheimnisse des Nil“-Dilogie von Isabel Ibañez, ist ein würdiger Abschluss, der nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Schon allein deshalb sollte ...

„Where the Library Hides“, der zweite und finale Band der „Geheimnisse des Nil“-Dilogie von Isabel Ibañez, ist ein würdiger Abschluss, der nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Schon allein deshalb sollte man Band 1 unbedingt vorher gelesen haben, um die Geschichte vollends genießen zu können.

Die Autorin entführt uns erneut in die aufregende Welt des späten 19. Jahrhunderts in Ägypten. Ihr Schreibstil ist lebendig und atmosphärisch, sodass man das Gefühl hat, selbst durch die staubigen Ausgrabungsstätten und belebten Straßen Kairos zu wandern. Besonders gut hat mir die Entwicklung der Figuren gefallen. Inez wächst in diesem Band über sich hinaus und wird mutiger, während Whitford Hayes nicht nur seine verletzliche Seite zeigt, sondern auch seine Vergangenheit, die ihn zu dem geheimnisvollen Mann gemacht hat, der er ist.

Nach einem etwas langsameren Start, der sich hauptsächlich auf die Beziehung zwischen Inez und Whit konzentriert, nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf. Die Suche nach Kleopatras Grab wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, gespickt mit unvorhersehbaren Wendungen und spannenden Enthüllungen, die selbst eingefleischte Leser überraschen dürften. Es ist eine mitreißende Mischung aus Abenteuer, Romantik und einem Hauch von Magie. Isabel Ibañez schafft es, diese Elemente zu einem fesselnden Ganzen zu verweben, das einen bis zur letzten Seite in Atem hält. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich in eine magische und spannende Geschichte am Nil entführen lassen wollen.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Winterliche Gefühle in Dream Harbor

Kiss me in Winter. Eine sugar coated Romance
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Endlich wieder zurück in Dream Harbor! Wer die Bücher von Laurie Gilmore kennt, weiß, wie einladend dieses kleine Städtchen ist. In "Kiss me in Winter" spürt man diese gemütliche Atmosphäre von der ersten ...

Endlich wieder zurück in Dream Harbor! Wer die Bücher von Laurie Gilmore kennt, weiß, wie einladend dieses kleine Städtchen ist. In "Kiss me in Winter" spürt man diese gemütliche Atmosphäre von der ersten Seite an. Das Setting ist diesmal besonders zauberhaft: Eine Weihnachtsbaumfarm und eine Prise Schnee verwandeln die Geschichte in einen perfekten Winter-Roman. Die Autorin schafft es, die verschneite Romantik so lebendig zu beschreiben, dass man fast schon das Knirschen des Schnees unter den Füßen hört.

Die Charaktere Kira und Bennett könnten unterschiedlicher nicht sein, was die Dynamik zwischen ihnen so spannend macht. Während die etwas mürrische Kira am Anfang noch mit ihrer neuen Umgebung hadert, bringt Bennett eine fast schon entwaffnende Wärme in die Geschichte. Ihre Annäherung, die von der Vergangenheit der beiden geprägt ist, fühlt sich dabei echt und nachvollziehbar an.

Was mir an Gilmores Schreibstil immer wieder so gefällt, ist seine Leichtigkeit. Man fliegt förmlich durch die Seiten, und die Geschichte entwickelt sich ganz natürlich, ohne unnötige Dramen. Es ist genau das, was man sich von einem Wohlfühlbuch erwartet: eine unbeschwerte, herzerwärmende Lektüre, die einen den Alltag vergessen lässt.

Fazit: "Kiss me in Winter" ist ein bezaubernder Roman, der die Stimmung der Winterzeit perfekt einfängt. Es ist ein Buch zum Einkuscheln und Genießen, das nicht nur Fans der Reihe begeistern wird.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Ein warmes Leseerlebnis

Rewitched
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„Rewitched“ von Lucy Jane Wood ist ein Buch, das mich vom ersten Moment an in eine gemütliche, magische Welt entführt hat. Die Geschichte um die 30-jährige Belladonna, die ihre Hexenkräfte vernachlässigt ...

„Rewitched“ von Lucy Jane Wood ist ein Buch, das mich vom ersten Moment an in eine gemütliche, magische Welt entführt hat. Die Geschichte um die 30-jährige Belladonna, die ihre Hexenkräfte vernachlässigt hat, und nun vor der Herausforderung steht, diese in einem Wettkampf zu beweisen, hat mich sofort in den Bann gezogen. Es ist diese sehr menschliche Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Sie ist nicht die mächtigste Hexe, sondern hat mit ganz alltäglichen Problemen zu kämpfen, was die Geschichte unglaublich nahbar macht.

Besonders hervorzuheben ist Lucy Jane Woods Schreibstil. Er ist unkompliziert und flüssig, was dazu führt, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Beschreibungen sind so bildhaft, dass man sich fühlt, als würde man selbst durch Bellas Buchladen streifen und den Duft von Zimtschnecken und alten Büchern riechen. Es ist eine Sprache, die sehr viel Wärme und Geborgenheit ausstrahlt, auch wenn die Handlung an manchen Stellen durchaus an Fahrt aufnimmt.

Die Geschichte selbst ist eine charmante Mischung aus Fantasy, Selbstfindung und einer Prise Romantik. Auch wenn die Prüfungen, die Belladonna bestehen muss, teilweise etwas in den Hintergrund rücken, so war das für mich kein Manko. Denn der Fokus liegt vielmehr auf der persönlichen Entwicklung von Belladonna und den Beziehungen zu den anderen Charakteren. Hierbei war die Freundschaft zu ihrer Mitbewohnerin Ariadne und die zarte Annäherung an den Wächter Rune für mich ein echtes Highlight. Das Buch schafft es, eine herzerwärmende Atmosphäre zu schaffen und dabei trotzdem eine spannende Handlung zu erzählen, die überraschende Wendungen bereithält. Es ist eine gelungene Geschichte, die sich perfekt für entspannte Lesestunden anbietet.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Freundschaft, Geheimnisse und ein begrabenes Versprechen

I Know Where You Buried Your Husband
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Marie O’Hares Roman „I Know Where You Buried Your Husband“ hat mich von der ersten Seite an gepackt, vor allem durch seine provokante Prämisse. Die Idee, eine Gruppe von Frauen zu zeigen, die ein solch ...

Marie O’Hares Roman „I Know Where You Buried Your Husband“ hat mich von der ersten Seite an gepackt, vor allem durch seine provokante Prämisse. Die Idee, eine Gruppe von Frauen zu zeigen, die ein solch drastisches Geheimnis teilen, ist spannend und verspricht eine turbulente Geschichte über Loyalität und Abgründe.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und direkt, was das Buch trotz seiner schweren Themen leicht lesbar macht. O'Hare wechselt geschickt die Perspektiven der fünf Freundinnen, was Einblicke in ihre individuellen Leben und Sorgen bietet. Das gelingt ihr so gut, dass man das Gefühl hat, die Charaktere tatsächlich zu kennen – auch wenn einige von ihnen absichtlich überspitzt und kantig gezeichnet sind. Gerade diese überzeichneten Züge sorgten bei mir für ein Wechselbad der Gefühle: Mal amüsiert, mal irritiert, aber immer neugierig auf das, was als Nächstes passiert.

Die Handlung entfaltet sich jedoch nicht ganz so, wie man es vom Titel her erwarten würde. Anstatt eines rasanten Thrillers ist es eher eine Charakterstudie, die sich mit den inneren Kämpfen und der Dynamik der Freundschaft auseinandersetzt. Mir persönlich fehlte an manchen Stellen das Tempo und der subtile, schwarze Humor, den ich mir erhofft hatte. Stattdessen wird viel Raum für die psychologischen Tiefen der Frauen gelassen, was die Geschichte in der Mitte etwas in die Länge zieht.

Trotzdem schafft es die Autorin, am Ende alle Fäden zusammenzuführen und die Fragen zu beantworten, die sich im Laufe der Lektüre aufgetan haben. Obwohl nicht alles bis ins kleinste Detail erklärt wird, fand ich den Abschluss zufriedenstellend.

Wer eine unterhaltsame Geschichte über Frauenfreundschaften, dunkle Geheimnisse und die Grenzen von Loyalität sucht, der ist hier gut aufgehoben. Wer einen reinen, temporeichen Kriminalroman erwartet, sollte sich jedoch bewusst sein, dass dieses Buch mehr Wert auf die Charaktere als auf die Handlung legt.

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