Ein gelungener Reihenabschluss!
Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte PrüfungDa wir seit Erscheinen der Reihe riesengroße Fans der „Schule der Meisterdiebe“ sind, haben mein Sohn (12) und ich den fünften und letzten Band mit viel Vorfreude erwartet.
Gabriel Avery und seine fünf ...
Da wir seit Erscheinen der Reihe riesengroße Fans der „Schule der Meisterdiebe“ sind, haben mein Sohn (12) und ich den fünften und letzten Band mit viel Vorfreude erwartet.
Gabriel Avery und seine fünf Freunde müssen sich nun in einem finalen Showdown den Anführern der berüchtigten Verbrecherbande „Die Namenlosen“ stellen, die gleichzeitig die Eltern von Gabriel Avery sind. Zudem wartet mit dem Lehrer für das neue Schulfach „Logistik“ eine große Überraschung auf die Freunde, und der alljährliche Einbruch stellt Gabriel, Penelope, Villette, die Okoro-Zwillinge und Amira vor eine beinahe unlösbare Aufgabe.
Wie immer bietet auch dieser Band eine gelungene Mischung aus Spannung, Action, Internats-Setting und Humor, für den vor allem die Brüder Ade und Ede Okoro mit ihren Kabbeleien und flotten Sprüchen sorgen. Man spürt, dass die Protagonist:innen langsam erwachsen werden, da die zu bewältigenden Herausforderungen immer anspruchsvoller und gefährlicher werden. So ist die Konfrontation mit Adria Vivas und Luciano Lopez, den Anführern der „Namenlosen“, für die Bande durchaus lebensgefährlich und es wird hart gekämpft. Auch der Tod spielt in diesem Band eine Rolle. Aus diesem Grund würde ich auch die Altersempfehlung von 10 Jahren keinesfalls unterschreiten.
Wie schon in den vorigen Bänden ist Gabriel Avery der Anführer der Bande und durch seine überlegte, verantwortungsbewusste Art und seine hohen moralischen Werte die ideale Führungspersönlichkeit. J.J. Arcanjo vermittelt im fünften Band die Botschaft, dass Selbstvertrauen der Schlüssel zu Erfolg ist, Menschen bei aufrichtiger Reue eine zweite Chance verdienen und Familie nicht durch biologische Abstammung, sondern durch Liebe, Fürsorge und Geborgenheit definiert wird.
Band 5 bildet für uns einen rundum gelungenen Abschluss einer herausragenden Kinderbuchreihe, und wir sind ein bisschen traurig, dass wir von Gabriel und Crookhaven Abschied nehmen müssen. Ein bisschen Hoffnung macht uns J.J. Arcanjo allerdings, wenn er in seiner Danksagung schreibt, dass er eines Tages in die Welt von Crookhaven zurückkehren wird. Vielleicht gibt ja doch noch ein Wiedersehen mit der Bande? Wir wären auf jeden Fall dabei!