ganz nett, aber nicht mehr
Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat„Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat“ ist der fünfte Teil der „Trubel um Tiffany“-Reihe. Da Großtante Ilse aus Wuppertal zum vierten Mal heiratet, macht sich Tiffanys gesamte Familie im Auto ...
„Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat“ ist der fünfte Teil der „Trubel um Tiffany“-Reihe. Da Großtante Ilse aus Wuppertal zum vierten Mal heiratet, macht sich Tiffanys gesamte Familie im Auto auf den Weg. Neben Tiffany sind das ihre Geschwister Luisa und Max, ihre Eltern und die Großeltern. Die Fahrt steht unter keinem guten Stern, denn Mama ist genervt vom Packen, Papa hat beim Parken die Mülltonne erwischt, Max hat einen Kater, Oma sucht ihr Handy und Opa wäre sowieso viel lieber mit dem Zug gefahren…
Das Hörbuch wurde vom Autor Marc-Uwe Kling selbst eingelesen, wobei zu beachten ist, dass sich die Lauflänge von 54 Minuten aus zwei Lesungen zusammensetzt: Einmal eine inszenierte Studiolesung mit Geräuschen und eine Livelesung mit Publikumsreaktionen. Die Geschichte an sich dauert also lediglich gute 25 Minuten. Mir hat die Studiolesung etwas besser gefallen, auch wenn ich die Geräusche gelegentlich als unangenehm empfand. Eine reine Studiolesung nur mit Sprecherstimme wäre mir am liebsten gewesen.
Die Geschichte selbst ist kurzweilig und lustig, mit feiner Situationskomik. Was mich allerdings sehr gestört hat ist, dass der 14-jährige Max bereits einen Kater hat, weil er am Vorabend zu viel „Kleiner Feigling“ getrunken hat. Das ist für mich ein Grund, dieses Hörbuch nicht mit meinem Kind anzuhören, weil ich der Verharmlosung von Alkoholkonsum nichts abgewinnen kann. Ebenfalls unangenehm fiel mir auf, dass der Autor in der Geschichte explizit Eigenwerbung macht und seine Werke „Känguru-Chroniken“ und „Das Klugscheißerchen“ erwähnt.
Insgesamt ist dieses Hörbuch ganz nett, aber nicht mehr.