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Veröffentlicht am 10.04.2022

Viel Potenzial, das leider nicht genutzt wurde - konnte mich leider nicht überzeugen

Whitestone Hospital - High Hopes
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Inhalt

Im Buch „Whitestone Hospital - High Hopes“ geht es um Laura, die ihren Traum verfolgt, Ärztin zu werden und ihre Assistenzzeit im Whitestone Hospital in Phoenix absolvieren will. Allein ihre Fahrt ...

Inhalt

Im Buch „Whitestone Hospital - High Hopes“ geht es um Laura, die ihren Traum verfolgt, Ärztin zu werden und ihre Assistenzzeit im Whitestone Hospital in Phoenix absolvieren will. Allein ihre Fahrt zu ihrem ersten Tag an der Arbeit beginnt schon sehr aufregend, und so wird es für sie auch weitergehen. Ärzte tragen schließlich besonders viel Verantwortung und als Assistenzärzte werden Laura und ihre neuen Kollegen und Kolleginnen täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Eine der Herausforderungen für Laura ist Dr. Nash Brooks, bei dem sie sofort eine große Anziehung verspürt. Da gibt es nur ein Problem - Nash ist ihr Betreuer und damit direkter Vorgesetzter, was ihn natürlich zu einem Tabu höchsten Ausmaßes macht.


Meine Meinung

Schreibstil und Cover:
„High Hopes“ war mein erstes Buch von Ava Reed, aber ich hatte bisher nur Gutes gehört - bin also mit hohen Erwartungen an das Buch rangegangen. Der Schreibstil konnte mich auch tatsächlich vollkommen überzeugen. Es gab keine Gespräche, die gestelzt klangen oder irgendwie seltsam waren. Mittlerweile schlucken wir grammatikalische Endungen in der deutschen Sprache häufig, so wird zum Beispiel aus dem Wort „keinen“ ein“kein“. In Büchern mag ich sowas eigentlich nicht, deswegen sind mir solche Sachen ein bisschen negativ aufgestoßen, aber das ist nur meine Meinung. Wer auch immer das Cover gestaltet hat und die Idee dazu hatte - Standing Ovations von mir. Ganz ehrlich. Das Cover ist wunderschön gestaltet, genauso wie die restlichen Covers der Reihe. Ich war vom ersten Augenblick an fasziniert und verliebt.

Inhalt:
Hier weiß ich leider nicht genau, wie ich anfangen soll. Ich bin mit sehr großen Erwartungen an das Buch rangegangen, dadurch dass ich, wie schon erwähnt, nur Gutes über die Autorin gehört habe und die Leseprobe, die bis zu ihrer aufregenden Busfahrt geht, wirklich fantastisch war. Das ging auch so für ca. ein Drittel des Buches weiter, aber danach hatte ich langsam Probleme und war nicht mehr wirklich gefesselt.

Die Hauptprotagonistin Laura Collins ist ein sehr zielstrebiger, selbstständiger Mensch und weiß genau, wo sie in ihrem Leben hin will. Das ist meiner Meinung nach absolut lobenswert und macht sie mir sympathisch. Dass sie bereits so viel erreicht hat, trotz dass sie in relativ frühen Jahren ihre Eltern verloren hat, finde ich auch bewundernswert. Leider findet man nicht wirklich mehr über sie heraus.

Nash Brooks hat auch schon viel in seinen jungen Jahren erreicht. Ihn kann ich leider immer noch gar nicht einschätzen. Seine Katze macht ihn mir sympathisch, aber das war es dann auch. Man sieht manchmal seine empathische Seite, aber eigentlich ist er eher ein sehr zurückhaltender Typ. Die Anziehung zu Laura versucht er auch sehr lange, zu unterdrücken. Man findet nur ganz wenig über ihn raus. Ich weiß zwar, dass er aufgrund seiner familiären Situation eigentlich nicht an die wahre Liebe glaubt, aber es wurde nie wirklich ausgeführt, was genau zwischen seinen Eltern vorgefallen ist. Falls er mit Laura darüber gesprochen haben sollte, hat der Leser das nicht mitbekommen. Zwischen den beiden Protagonisten gab es meiner Meinung nach auch wenig tiefergehende, gefühlvolle Gespräche.

Ein weiterer Arzt ist Ian. Ian ist mein absoluter Lieblingscharakter und ich bin schon traurig, dass er nicht sein eigenes Buch bekommen soll. Ian ist witzig, charmant, gefühlvoll, empathisch und glaubt auch an die wahre Liebe. Seine ganze Persönlichkeit, die er öffentlich zur Schau stellt, ist hervorragend - natürlich kennen wir seine Gedanken und sein Inneres nicht, aber er ist mir definitiv am sympathischsten von allen. Er versucht sogar, Nash ständig in die richtige Richtung, und zwar in Richtung Beziehung zu Laura, zu lenken, trotz dass er am Anfang selbst viel Interesse an ihr zeigt.

Laura’s Schwester Jess, eine Fotografin, die aktuell in Berlin arbeitet, ist auch der Knaller. Sie sagt immer, wie es ist und nimmt kein Blatt vor den Mund. Das respektiere und mag ich sehr an ihr. Laura’s Bruder, ein Polizist, lernt man leider nicht so wirklich kennen, also hab ich zu ihm nicht wirklich eine Meinung.

Dann gibt es noch Mitch und Sierra. Die beiden sind ebenfalls neue Assistenzärzte am Whitestone Hospital. Mitch ist ein Spaßvogel und ich dachte bei Sierra erst, ich hätte meine Christina Yang gefunden - das hat sich aber recht schnell geändert. Ich dachte wirklich, ich würde Sierra mögen, aber das hat sich auch zum Ende nicht geändert - da fand ich ihre Handlungen und Aussagen nur noch heuchlerisch, wenn ich ehrlich bin. Ich weiß auch nicht, wie ich das netter ausdrücken soll. Auch Mitch hat Fehler gemacht, aber die hat er sich selbst eingestanden und ist mir deswegen weiterhin relativ sympathisch geblieben. Die restlichen neuen Kollegen und Kolleginnen lernt man noch nicht so sehr kennen.

Was mir im Buch gefehlt hat, waren ernsthafte, tiefergehende, emotionale Gespräche. Hobbies außerhalb der Arbeit. Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind und die Protagonisten geprägt haben, schöne und traurige Erinnerungen…sowas eben. Ich habe die Anziehung zwischen Nash und Laura einfach gar nicht gespürt, weil ich sehr wenig Gemeinsamkeiten gefunden habe, außer, dass beide sehr ambitioniert sind. Das Drama kam alles sehr spät und dann zu viel auf einmal. Ich wusste am Ende auch gar nicht wirklich, was überhaupt gerade passiert ist.


Fazit

Das Buch war soweit angenehm und einfach zu lesen, leicht verständlich, aber ich glaube nicht, dass ich es unbedingt weiterempfehlen würde, da mir die Charaktere einfach zu wenig Tiefe hatten und ihre Handlungen häufig einfach unverständlich. Ich überlege immer noch, ob ich das zweite Buch, das sich um Sierra und Mitch dreht, überhaupt lesen soll, wenn es erscheint. Das Einzige, was mich aktuell dazu bringen würde, ist die Tatsache, dass High Hopes mit einem Cliffhanger endet.
Ich will dazu sagen, dass es mir sehr schwer gefallen ist, diese Rezension zu verfassen, weil ich nicht respektlos sein möchte, aber es konnte mich leider einfach nicht packen.

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Wunderschöne Liebesgeschichte, die mich Ananas in einem anderen Licht sehen lässt!

Can‘t Stop the Feeling
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In dem wundervollen Buch „Can’t stop the feeling“, von dem Autorinnen-Duo Vi Keeland und Penelope Ward, geht es um Hazel, die sich alleine auf ihre Hochzeitsreise begibt, und Matteo, der sich zufällig ...

In dem wundervollen Buch „Can’t stop the feeling“, von dem Autorinnen-Duo Vi Keeland und Penelope Ward, geht es um Hazel, die sich alleine auf ihre Hochzeitsreise begibt, und Matteo, der sich zufällig im selben Hotel befindet, wie Hazel. Beide brauchen ein Hotelzimmer, da alle Flüge wegen eines Schneesturms gecancelt wurden - aber es scheint, als hätten sie einfach kein Glück. Aber Matteo kommt auf die Idee, sich als jemand auszugeben, der sein Zimmer bisher nicht in Anspruch genommen hat. Hazel bekommt das ganze Spektakel mit und entschließt, sich Matteo anzuschließen und seine Schwester zu spielen. So wurden Hazel und Matteo zu Maddie und Milo Hooker - ohne sich jemals ihre richtigen Namen zu nennen.

Hazel’s Verlobter hat sie aus dem Blauen kurz vor der Hochzeit verlassen und Hazel hat sich daraufhin entschieden, die Reise alleine anzutreten, um sich über einiges klarzuwerden. Sie hat sich schon länger verloren gefühlt und gibt sich selbst die Schuld an der Trennung, da sie selbst gemerkt hat, dass sie sich verändert hat. Früher war sie lebensfroher und spontaner, jetzt versucht sie, sich selbst wiederzufinden. Ich mochte Hazel direkt, weil ich gemerkt habe, was für eine starke Frau sie ist. Außerdem machen ihre Selbstzweifel sie einfach noch authentischer und man kann sich super in sie hineinversetzen.

Matteo ist ein absoluter Traum. Er ist sofort auf Hazel’s Seite, als sie ihm von dem Hochzeits-Debakel erzählt und redet die Entscheidung ihres Ex nicht schön. Ich finde es fantastisch, dass er ein Charakter ist, den man sofort mag, weil er an keiner Stelle ein Idiot ist. Er bringt die alte Hazel wieder hervor und die beiden beginnen zusammen ein weiteres Abenteuer - einen Roadtrip, der mich jedes Mal zum Lachen bringt, wenn ich eine Ananas sehe.

Leider findet auch diese Reise ein Ende, aber weil beide innerhalb dieser kurzen Zeit so starke Gefühle füreinander entwickelt haben, beschließt Matteo, ein Hotelzimmer für in genau 3 Monaten zu buchen - wenn Hazel/Maddie sich ihrer Gefühle für ihn dann zu hundert Prozent sicher ist, werden sie sich wiedersehen. Aber das Leben kommt beiden dazwischen und sie sehen sich früher, als erwartet…

Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Der Titel passt einfach perfekt, der Schreibstil ist hervorragend, das Cover sehr ansprechend - sowohl eBook als auch Print - und ich musste so viel lachen und würde gerne darüber reden, aber das wären dann zu viele Spoiler. Außerdem habe ich richtig Lust auf Reisen bekommen und mir ein oder zwei Urlaubsziele rausgesucht. :D

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Veröffentlicht am 10.09.2021

Schöne Story für Zwischendurch

Boston College - Nothing but You
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Darum geht’s:

Die Chemiestudentin Lyla ist ein kleiner Nerd. In ihrem Leben gibt es nicht viel mehr als ihre Katze Einstein, das College und ihre Noten. Als Stipendiatin müssen die nämlich perfekt sein. ...

Darum geht’s:

Die Chemiestudentin Lyla ist ein kleiner Nerd. In ihrem Leben gibt es nicht viel mehr als ihre Katze Einstein, das College und ihre Noten. Als Stipendiatin müssen die nämlich perfekt sein. Aus Mode und Jungs macht sie sich also nicht viel. Als aber ihre Zimmergenossin Whitney eines Abends ein Date für sie mitbringt und dieser hinter ihrem Rücken ziemlich schlecht über sie redet – meiner Meinung nach waren das fast schon grausame Kommentare – entschließt sie sich, ihr Leben umzukrempeln. Dies möchte sie mithilfe ihres guten und vermutlich einzigen Freundes Beck, dem überaus gutaussehenden Eishockeyspieler, schaffen. Trotz, dass Beck an dieser Entscheidung zweifelt, da er Lyla so mag, wie sie ist, willigt er ein, sie zu unterstützen. Beim Abarbeiten von Lylas Liste kommen sich die beiden immer näher und als sie dann beim siebten Punkt angekommen sind (den sie übrigens eigentlich vor Beck geheim halten wollte), müssen sich beide entscheiden: Wollen sie ihre Freundschaft aufs Spiel setzen und aufs Ganze gehen oder soll Beck so tun, als ob er überhaupt nichts von Nummer 7 weiß?

Meine Meinung:

Cindi Madsens Schreibstil war sehr angenehm – ich bin quasi über die Seiten geflogen. Mir hat es weder an Humor noch an Ernst gefehlt. Das Buch wurde sowohl aus Lylas als auch aus Becks Sicht erzählt, was uns natürlich einiges verraten hat.
Beck ist eigentlich die Art Freund, die jeder sich wünscht. Für Lyla lässt er alles stehen und liegen, was ihn super sympathisch macht. Aber er hat auch Geheimnisse vor ihr, was den Leser und manchmal auch Lyla wiederum zweifeln lässt.
Lyla ist ein Chemienerd wie er im Buche steht. Sie wurde auch ziemlich streng erzogen, was sie zu einem grauen, schüchternen Mäuschen gemacht hat. Man merkt trotzdem, dass sie sehr willensstark sein kann, wenn sie die richtige Ermutigung hat. Leider erfährt man nicht sonderlich viel aus Lylas Vergangenheit, die wird nur kurz angerissen. In Becks Geschichte und der Entwicklung seines Wesens ist man am Ende schon mehr drin.
Die Nebenprotagonisten wurden absolut in Grenzen gehalten, da sie eher als Lückenfüller galten und für die Geschichte eher unwichtig waren. Die einzige Person, die noch eine relativ wichtige Rolle in Lylas Leben spielt, ist ihre Mitbewohnerin Whitney. Am Anfang war ich mir bei ihr nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht. Im Laufe der Story hat man aber gemerkt, dass sie ein wirklich guter Mensch ist und ihre Handlung am Anfang auch überhaupt keine böse Absicht war. Deswegen konnte ich sie sehr gut leiden und freue mich schon auf ihr Buch.
Nach einem Schicksalsschlag den Beck verkraften muss, steht alles, was er und Lyla sich erarbeitet hatten, auf dem Spiel. Leider wurde gerade dieses Problem sehr schnell abgewickelt und nicht weiter elaboriert, was mich persönlich ziemlich gestört hat. Das Ende hätte definitiv besser ausgebaut sein können und erschien mir einfach viel zu abrupt.

Fazit:

Cindi Madsens „Boston College – Nothing but you“ ist ein süßes Buch für Zwischendurch, mit einem Cinderella-ähnlichem, vorhersehbarem Verlauf. Der Schreibstil ist toll, aber ich habe manchmal den Aspekt der Freundschaft zwischen Beck und Lyla vermisst, da es ab einem bestimmten Punkt nur noch um diese Liste ging. In solchen Momenten erschien mir Lyla tatsächlich etwas egoistisch. Ich hoffe, dass wir noch mehr Szenen mit den beiden im nächsten Teil der Reihe haben.

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Veröffentlicht am 15.08.2021

Jahreshighlight - Ich habe es von vorne bis hinten geliebt! <3

Boston Belles - Hunter
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Inhalt:
Im Buch „Boston Belles - Hunter“ von L.J. Shen geht es um Hunter Fitzpatrick und Sailor Brennan.
Hunter baut in seinen letzten Tagen in Todos Santos, kurz bevor er zu seiner Familie nach Boston ...

Inhalt:
Im Buch „Boston Belles - Hunter“ von L.J. Shen geht es um Hunter Fitzpatrick und Sailor Brennan.
Hunter baut in seinen letzten Tagen in Todos Santos, kurz bevor er zu seiner Familie nach Boston kommen soll, um in der Öl-Firma seines Vater zu arbeiten und zu studieren, Mist epischen Ausmaßes. Kein Wunder, dass sein Vater Gerald entzürnt ist. Hunters Vater war klar, dass die Familie sich keine Skandale wie diesen leisten kann, und die passende Idee, um weitere Probleme zu verhindern, ist ein Babysitter. Und die perfekte Person dafür hat er auch schon gefunden - Sailor.

Hunter haben wir schon in der All Saints High-Reihe kennenlernen dürfen. Er erscheint einem häufig als frecher, gelangweilter, arroganter, verwöhnter, reicher Junge, der gerne die Nerven seiner Elter strapaziert und noch nie was von Konsequenzen gehört hat. Was wir aber in der All Saints High mitbekommen haben, ist, dass er auch ganz andere Seiten hat. Und die sind tatsächlich ziemlich liebenswert. Deswegen mochte ich ihn schon, bevor ich überhaupt mit seinem Buch begonnen habe. Auch hier strapaziert er gerne Sailors Nerven, und die seiner Eltern, und auch die seines Bruders, Cillian. Einzig und allein seiner Schwester Aisling gegenüber ist er freundlich, weil sie sich nie offensichtlich gegen ihn gestellt hat. Außerdem hat er ein gutes Herz, auch wenn er das nicht oft zeigt. Seine Familie ist wirklich schwierig und auch ich habe bisher hauptsächlich ihn und Ash ins Herz schließen können. Die Unterhaltungen/Diskussionen mit seinem Bruder Kill finde ich aber auch unfassbar amüsant und ich bin ziemlich sicher, dass auch er irgendwo etwas Gutes in sich versteckt.
Zusätzlich, dass Hunter nun in der Firma seines Vaters arbeitet und seine Kurse am College meistern muss, findet er raus, dass jemand böse Absichten innerhalb der Firma verfolgt. Und er macht es zu seiner persönlichen Aufgabe, alles dazu rauszufinden und den Übeltäter zu stellen.

Sailor hat nur ein einziges Ziel vor Augen: Sie will an den Olympischen Spielen als Bogenschützin teilnehmen. Das ist auch der einzige Grund, aus dem sie sich auf diese wahnwitzige Babysitter-Abmachung einlässt, denn sie braucht die Promotion, die ihr Gerald im Gegenzug anbietet, denn ihre Erzfeindin und ewige Konkurrentin Lana Alder ist bereits in aller Munde. Ihre Aufgabe: Aufpassen, dass Hunter für sechs Monate die Finger von Alkohol, Partys und Frauen lässt. Was für ihn auf dem Spiel steht: sein Erbe.
Sailor wird von Hunter anfänglich als burschikoser Gutmensch beschrieben. Außerdem ist ihr Vater Troy der Mittelsmann zur Bostoner Unterwelt - also jemand, mit dem man sich nicht anlegen will. Und auch ihr Bruder Sam, der bald in die Fußstapfen seines Vaters treten wird, ist schon jetzt zum fürchten. Einzig und allein die Familie scheint für die beiden heilig zu sein. Umso faszinierender, dass sich Sailor und ihre Mutter Sparrow ihr Herz bewahren konnten, auch wenn beide ein Rückgrat aus Stahl haben und sich von niemandem was sagen lassen. Ich liebe es, dass wir so viele starke weibliche Persönlichkeiten haben, die hinter ihrer Meinung stehen und sich von niemandem unterkriegen lassen.
Über die Zeit hinweg stehen Sailor ihre Freundinnen Persephone und Emmabelle Penrose zur Seite. Und auch Ash nehmen die drei bald unter ihre Fittiche. Vier junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch immer füreinander da sein - die Boston Belles.

Meine Meinung:
Leigh Shen hat es wieder mal geschafft, mich vom Hocker zu hauen. Es gibt so viele verschiedene Charaktere, Unterhaltungen die mal lustig, ernst oder aber zum totlachen sind, neue Freundschaften, viele Probleme, ein paar Lösungen, Szenen, die man nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte und einiges an vulgärer Sprache. So wie man sämtliche Bücher von L.J. kennen und lieben gelernt hat. Ich fand das Buch von vorne bis hinten fantastisch, auch wenn ich den Charakteren ab und an nicht so freundliche Kommentare entgegengebracht habe, weil ich emotional beim Lesen werde. Apropos emotional: eine ganze Palette an verschiedensten Emotionen war auch dabei. Was mich aber wirklich irritiert hat, war eine Szene im Buch, die große Unterschiede zum englischen Buch aufgewiesen hat. Ich weiß nicht, ob die Übersetzerin geschludert hat oder ob dem Verlag diese Szene doch eine Nummer zu vulgär war, aber ich fand es schon etwas seltsam. Und ja, ich konnte mich nicht zurückhalten und habe auch die englischen Versionen der Bücher gelesen, nachdem mich „Hunter“ so umgeworfen hat.

Fazit:
Ich kann das Buch nur empfehlen und es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights! L.J. Shen hat sich wieder mal selbst übertroffen. Die Handlung, die Charaktere, das Cover - einfach fantastisch!

Lieblingszitate
-„Ich teile mir keine Wohnung mit Cillian. Wahrscheinlich veranstaltet er täglich satanistische Rituale mit Welpenblut und Kindertränen.“ - Hunter
-„Schön für dich. Gibt es noch mehr bedeutungslose Details aus deinem Leben, die du unbedingt mitteilen möchtest, bevor ich verschwinde? Lieblingsfarbe? In welchem Alter du deinen ersten Milchzahn verloren hast? Hm?“ - Sailor
-„Sailor: Warum sagst du nicht einfach, was du willst? - HHH: Ich dachte schon, du fragst nie. Einen Kuss. - Sailor: Von wem? HHH: Von einer feuerköpfigen Gewitterhexe.“ - Sailor & Hunter
-„Ich wollte ihr sagen, dass Lana Alder ihrer umwerfenden, mysteriösen Schönheit nicht das Wasser reichen konnte. Dass Sailor Disziplin, Leidenschaft und Moral besaß, etwas, das sich nicht allein mit einem Zahnpastalächeln schlagen ließ. Ich wusste das, weil ich eine Lana war und die Typen mit dem Talent mich jedes Mal Staub fressen ließen, wenn es auf die Ziellinie zuging.“ - Hunter <3
-„Wenn du jemanden liebst und der oder die liebt dich ebenfalls, dann ist es sinnlos, wegen etwas beleidigt zu sein, das diese Person sagt oder tut, weil sie dir sowieso nicht wehtun will. Und wenn du jemanden nicht liebst, wenn er dir egal ist, dann gibt es auch keinen Grund, beleidigt zu sein, eben weil er dir egal ist.“ - Troy
-„Ich schwöre, als ich dich das erste Mal auf diesem Parkplatz gesehen habe, wusste ich, dass deine Blutgruppe Gold ist. Ich glaube, wir werden eine gute Lektion füreinander sein, Sailor. Du weißt nicht, wie man lebt, und ich kann nichts anderes, als hedonistisch zu leben.“ - Hunter

… ich höre jetzt mal auf, das wird sonst zu viel.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ganz klare Leseempfehlung! <3

Sleepless in Manhattan
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Darum geht’s:

Sadie Bisset ist eigentlich für eine Frauen-Kolumne in der Modern Miss tätig, in der es unter anderem um Dating und die wahre Liebe geht. Im Winter jedoch steht ihr auch die Aufgabe zu, ...

Darum geht’s:

Sadie Bisset ist eigentlich für eine Frauen-Kolumne in der Modern Miss tätig, in der es unter anderem um Dating und die wahre Liebe geht. Im Winter jedoch steht ihr auch die Aufgabe zu, die Weihnachtskolumne zu schreiben und Briefe an den Weihnachtsmann zu empfangen. Als sie nun mitten im Sommer einen Brief an Santa bekommt, ist sie natürlich erstmal verwirrt. Es stellt sich heraus, dass die 10-Jährige Birdie Maxwell schon vorweihnachtliche, kleine Wünsche hatte: Oliven für sich selbst, und Socken ohne Löcher und eine Freundin für ihren Vater, damit er nicht mehr so traurig ist. Sadie ist so sehr von dem Brief gerührt, dass sie Birdie 2 von 3 Wünschen erfüllt. Und so geschieht es, dass Birdie immer wieder Briefe an den Weihnachtsmann schreibt. Irgendwann hat sich Sadie so sehr in die Geschichte verwickelt, dass sie eines Tages vor Birdie’s Haustür auftaucht – und Sebastian Maxwell quasi direkt in die Arme läuft. Er hält sie nämlich für eine Hundetrainerin für Marmaduke, Birdies französische Dogge… und Sadie spielt mit, auch wenn sie von Hunden keine Ahnung hat. Sie baut über die kurze Zeit hinweg eine wirklich süße Beziehung zu Birdie auf und auch Sebastian ist sehr angetan von Sadie. Als er aber rausfindet, dass alles auf einer Lüge basiert, ist er nicht nur enttäuscht, sondern auch wütend. Wie will Sadie das jetzt wieder geradebiegen?


Meine Meinung:

Ich fand das Buch „Sleepless in Manhatten“ von Vi Keeland und Penelope Ward von vorne bis hinten einfach entzückend. Die Beziehung die Birdie und Sadie haben, die Liebe, die Sebastian zu seiner Tochter empfindet, und die Umstände, aus denen alle zueinanderfinden. Ich habe mich auf Anhieb Hals über Kopf in die Protagonisten verliebt.

Birdie ist ein 10 Jahre junges, selbstloses, kleines Mädchen, das schon in jungen Jahren ihre Mutter verloren hat und seitdem mit ihrem alleinerziehenden Vater ohne Frau aufwächst. Sie schlich sich schon bei ihrem ersten Brief an den Weihnachtsmann in mein Herz und ich war schon im ersten Kapitel kurz vorm Weinen. Ich musste sehr häufig über Birdie lachen, einfach weil sie unfassbar süß, humorvoll, smart und absolut gewitzt ist.

Sebastian, 36 Jahre jung, ist ein ambitionierter Restaurantinhaber, der leider für seine geliebte Tochter zu wenig Zeit hat – und das weiß er auch. Was er natürlich nicht ahnen konnte, ist, dass Birdie sich im Sommer ihre eigene Zeit damit vertreibt, dem Weihnachtsmann zu schreiben. Und dann steht auch noch eine junge Frau vor seiner Tür, die bei ihm vergessene Gefühle weckt und ihn wieder an das Glück glauben lässt. Doch dann wird er enttäuscht, denn Sadie ist nicht, wer sie vorgibt zu sein.

Sadie, 29 Jahre jung, hat wie Birdie auch ihre Mutter sehr früh verloren und das hat sie geprägt. Sie ist ein wundervoller, einfühlsamer Mensch und hat einen solch dunklen Humor, dass sie mich wirklich häufig zum Lachen gebracht hat. Außerdem handelt sie manchmal einfach ohne nachzudenken – wie auch bei ihrer ersten Begegnung mit Sebastian. Sie taucht vor seiner Haustür auf und wollte eigentlich schon wieder gehen, als er sie erwischt und sie prompt für die Hundetrainerin hält. Die französische Dogge Marmaduke hat einfach noch kein Benehmen und braucht einiges an Training. Ohne wirkliche Hintergedanken spielt sie mit und kommt so nicht nur Birdie näher, sondern auch Sebastian. Die kleine Lüge, die sich zu einer ziemlich großen entwickelt hat, fliegt natürlich auf und Sadie muss alles daransetzen, ihre Fehler wieder gut zu machen – denn nicht nur Birdie und Marmaduke sind ihr ans Herz gewachsen.


Fazit:

Müsste ich das Buch in einem Wort beschreiben, würde ich sagen: Emotional. Der Schreibstil der Autorinnen hat auch extrem dazu beigetragen, dass ich sofort in der Geschichte drin war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war mir einfach eine Freude, die 3 Charaktere bei ihrer Entwicklung über das Buch hinweg zu begleiten. Keiner von ihnen hatte eine einfache Vergangenheit und gerade das hat alle so sehr geprägt. Ich habe es wirklich geliebt, die drei bei ihrer Entwicklung zu begleiten. 
Die Geschichte um Sadie, Sebastian und die kleine Birdie ist einfach etwas ganz Besonderes und hat mich an der ein oder anderen Stelle auch zu Tränen gerührt. Auch den Plottwist hätte ich nie so erwartet. 

Für mich ist es einfach eine großartige, sehr gelungene Geschichte mit ganz viel Gefühl und daher auch eine ganz, ganz große Leseempfehlung!!

Lieblingszitate:
Vorab muss ich sagen, dass ich mir im eBook so viele schöne Zitate markiert habe, dass die ganze Rezension zu lang werden würde, deswegen nur ein paar wenige Einblicke:

Was war dann vonnöten, wenn ich vorgab, eine Hundetrainerin zu sein, die mit französischen Kommandos arbeitete? Die sofortige Einweisung in eine Anstalt? Gott, was hatte ich mir da eingebrockt?

Ich bemühte mich vergeblich, dieses Pferd von einem Hund mit einem erfundenen Kommando ohne jede Bedeutung dazu zu bringen, über meinen Rücken zu springen. Meine Chancen standen weitaus besser, Wasser in Wein zu verwandeln.

„Kochst du etwa, Daddy?“ „Klar doch!“ „Bist du sicher, dass du den Herd benutzen solltest?“

„ Suzie, ein Mädchen aus meiner Klasse, hat gesagt, ihr Vater hat sich seine neue Frau in Russland gekauft.“
„Ich will nicht, dass dich ein Herz, das dich nicht lieben kann, davon abhält, eins zu finden, das dich lieben wird.“

Sebastian starrte unsere verschränkten Hände lange an. „Ich will dich, Sadie.“ Mein Herz hämmerte im meiner Brust. „Du hattest mich vom ersten Moment an.“

„Seit du zum ersten Mal bei uns aufgetaucht bist, ist unser Leben reicher und glücklicher geworden.“

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