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Veröffentlicht am 21.01.2021

Ich schwärme...

Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe
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Schreibstil:
Cassardim zu lesen, ist jedes Mal, wie ein großartiger, gewaltiger Sog, dem ich nicht entkommen kann. Die Autorin schreibt einfach wundervoll. Es gibt so viele schöne Details, ohne, dass die ...

Schreibstil:
Cassardim zu lesen, ist jedes Mal, wie ein großartiger, gewaltiger Sog, dem ich nicht entkommen kann. Die Autorin schreibt einfach wundervoll. Es gibt so viele schöne Details, ohne, dass die Welt des Buches je eingeschränkt wird. Dadurch wirkt sie offen und unergründlich genauso wie wunderschön und man bleibt stets neugierig darauf, was sich noch in ihr entdecken lässt. Der Stil der Autorin liegt irgendwo zwischen Jugend- und Erwachsenenbuch. Er ist ernst, nie lachhaft, albern oder kindisch, jedoch auch nicht zu ernst für ein kleines Fellwesen namens Flummel^^ Für mich macht es diese Mischung einfach. Ich war vollkommen gebannt von der Geschichte, habe gelacht, gestaunt, mitgefiebert, sogar ein Tränchen verdrückt. Mit einfach Worten schafft Julia Dippel komplexe Geschehnisse und Strukturen, die die Geschichte einfach zu einem rundum großartigen Paket machen. Allein die Wortwahl der Hauptprotagonisten ist grandios. Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem jede Erwiderung so pointiert, so schlagfertig, so gewollt zweideutig und so schlau ausgelegt ist. Sie lässt ihre Protagonisten so reden und auch so über Gesagtes nachdenken, dass man selbst viel komplexer über alles Gesagte nachdenkt. Oft geht es um einzelne Worte oder Worte, die eben nicht gesagt werden. Das ist meiner Meinung nach eine große Leistung und bringt unheimlich viel Raffinesse in die Geschichte. Kurzum: ich weiß nicht, ob mich je ein Schreibstil so gebannt hat.

Meine Meinung:
Bei mir war es jetzt ein ganz klein wenig her, dass ich Band 1 gelesen hatte. Das machte aber nichts. Die Geschichte wird einzig aus der Perspektive Amaias erzählt und die brachte mir schnell wieder in Erinnerung, wer sie ist und was um sie herum passiert. Amaia ist für mich einfach eine grandiose Protagonistin. Sie muss sich immer noch in der Welt zurechtfinden und weiß noch so einiges nicht, dennoch lässt sie sich davon nicht einschüchtern. Sie ist selbstbewusst und selbstbestimmt, erwartet Respekt ihr gegenüber, ist schlagfertig, wunderbar ironisch und sarkastisch und hat ein sehr gutes Herz. In diesem Band steht für die Noár im Mittelpunkt. Es geht darum, ihn besser kennenzulernen, ebenso wie seine Heimat. Amaia hat mich ihm gegenüber immer wieder beeindruckt, da sie nicht wie ein Naivchen durch die Welt gehen will, sondern Antworten verlangt, auch wenn er keine geben möchte. Sie bemerkt die Stellen, an denen er etwas verschweigt, an denen sie selbst etwas akzeptieren muss, was vielleicht nicht ganz ihrer Natur entspricht und auch die Punkte, an denen sie vielleicht noch ansetzen kann, um die Welt besser zu machen.
Natürlich kommen dann auch die Momente, in denen sie sich bewusst gegen ihn stellt und ihr eigenes Ding macht. Sie ist eben eine Kämpferin. Dabei bleibt sie jedoch stets bedacht oder versucht es zumindest. Nichts wäre nerviger als eine unbedachte Protagonistin, die letztlich durch ihre Naivität oder ihren Gutglauben alles noch viel schlimmer macht. Amaia weiß bis zu einem bestimmten Punkt, wann Schluss sein muss. Sie hat Cassardim verstanden und während des Handlungsverlaufes merkt man immer mehr, wie sehr sie von ihrer neuen Heimat eingenommen wird und sie zu lieben beginnt.
Ihr dürft euch außerdem einfach nicht die Stelle entgehen lassen, an der sie der Schattenfürstin demonstriert, wer hier das Sagen hatXD

Noár war für mich wieder der Leckerbissen dieser Geschichte. Man erfährt sehr viel Neues über ihn und es ist einfach zauberhaft, wie er Amaia immer wieder seine Liebe demonstriert. Natürlich ist er aber immer noch der Schattenprinz und hat entsprechend einiges verinnerlicht, dass nicht ganz Amaias Werten entspricht und zudem ist er einfach auch eine Art von Bad Boy. (Zumindest den anderen gegenüber.) So gibt es die ein oder andere hitzige Diskussion, die letztlich aber nur zeigt, wie verletzlich Noár tief im Inneren ist. Er hat ein gutes Herz und ist mit Amaia an seiner Seite definitiv auf dem richtigen Weg, man muss nur überlegen, dass er somit zwei Seiten hat und die Frage ist, ob die Grenzen fließend sind oder hart voneinander abgegrenzt. Das ist auch Amaias Problem in diesem Band. Wann ist es Lüge, wann die Wahrheit? Was darf man glauben, wenn er gleichzeitig ihre einzige Quelle über die Geschehnisse in Cassardim ist?
Diesen Konflikt fand ich innerhalb der Geschichte sehr gut dargestellt. Man spürt die Liebe zwischen den beiden, die verzweifelten Momente, die, in denen Noár darum kämpft, Amaia nicht das Schrecklichste sehen zu lassen. Gerade aber, weil Amaia sich dennoch darum Gedanken macht und hier im Verlauf der Handlung auch berechtigterweise immer wieder an den richtigen Stellen hinterfragt, wird ihre Beziehung wunderbar aufgearbeitet. Es ist kein bloßes Folgen, keine Schwärmerei, keine rosarote Brille, sondern die Realität. Das fand ich wichtig und gut gemacht.
Und keine Angst, wenn ihr denken solltet, ihr würdet den Noár aus Band 1 nicht mehr entdecken bei all der Liebe: die beiden müssen noch lange eine Show hinlegen, die ich gar nicht mal schlecht fand. Vielmehr war das Gegenteil der Fall: dadurch, dass Noár immer mal wieder den arroganten Schattenprinz raushängen ließ, behielt er seinen Charme und seinen Status. Mir war die ganze Zeit bewusst, wer da gerade mit Amaia Händchen hält. Das macht es aufregender.^^

Ebenso geschickt gemacht wie die Dialoge der Protagonisten fand ich den Handlungsverlauf und die Stränge, die da zusammen- und auseinanderlaufen. Erst war ich etwas skeptisch, was die Story jetzt so großartig enthalten soll. Ja natürlich, sie werden heiraten und Amaia wird irgendwann wohl Kaiserin. Aber sonst? Julia Dippel sorgte aber sehr schnell dafür, dass mir der Kopf vor Gedanken zur Handlung schwirrte und ich einfach nur gefangen war. Neben den Beziehungsproblemen und – ereignissen von Amaia und Noàr wird nun erstmals die Schattenfeste zu einem Setting der Handlung, und die hat es in sich. Es tauchen immer mehr Dinge auf, die Amaia nicht kennt und erst verstehen muss. Das ganze Schattenreich präsentiert sich. Noch dazu Noár als Schattenprinz. Die Gepflogenheiten sind da andere. Und auch an weiteren Protagonisten mangelt es nicht. Es kommen Gegenspieler, Neider und geheimnisvolle Gestalten hinzu. Jeder verfolgt in Cassardim seine eigenen Pläne und Amaia steht irgendwie mittendrin und muss filtern, wer auf ihrer Seite steht und wer nicht, wer leicht zu beeindrucken und wer nicht zu unterschätzen ist. Daneben geschehen noch so einige Sachen, die Fragen aufwerfen. Natürlich hängt aber alles irgendwie zusammen. Ich fand es einfach genial, dass wirklich alles irgendwie zusammenhängt. Das Chaos nimmt in diesem Band einen größeren Raum ein und wird präsenter. Dennoch geraten andere Bereiche nicht in Vergessenheit. Überall muss Amaia sich beweisen, überall muss dran gedacht werden und Hinterhalte lauern in selbst harmlos erscheinenden Situationen. Es ist einfach nichts vorhersehbar und ich habe einfach nur gestaunt, wie viel Einfallsreichtum die Autorin besitzt und wie gut sie alles mit der Welt Cassardims verknüpft. Man lernt nicht nur Neues dadurch kennen, dass es präsentiert , sondern auch ganz klammheimlich eingefügt wird. Es war einfach grandios das alles mitzuverfolgen, mit zu fiebern und zu versuchen, die ganze Bandbreite der Geschehnisse zu erfassen.

Dazu kamen viele witzige und süße Elemente wie auch beeindruckende. Ich bin bei Amaia und Noár ja immer noch ganz Fan ihrer Beziehung bzw. wie sie dargestellt wird. Da gibt es nicht immer nur mal ein Küsschen auf die Wange, sondern durchaus auch mehr. Fein portioniert und eingefügt, sodass es nicht Übermaß nimmt und dennoch für Emotionen und romantische Momente sorgt. Weiter fügt die Protagonistin hier auch Situationen ein, in denen ein ganz wenig deutlich wird, dass Amaia noch ein junges Mädchen ist und sich dementsprechend an einigen Dingen erfreut. Wie eben Flummel. Ihr müsst ihn unbedingt kennenlernen! Und selbst da, als ich dacht: oh nein, jetzt wird hier mal wieder ein Kuscheltier eingefügt, beweist sich, dass niemand so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Dieses Zusammenspiel der vielen Elemente, die die Stimmung einfach durchweg locker gestalten und den Ernst der Lage dadurch wiederum betonen, sorgte für mich dafür, dass ich ganz bei der Sache war. Hier verläuft nichts mal eben nebenbei, in Länge oder vor sich hin siechend. Alles ist stark, pointiert, bildgewandt und hat seine Auswirkungen. Ich liebe es!

Fazit:
Band 2 hat für mich den ersten Band tatsächlich noch übertroffen, obwohl ich dachte, das sei nicht möglich. Der Schreibstil ist grandios. Nach maximal zwei Seiten seid ihr so gebannt, dass ihr euch nicht mehr losreißen könnt. Das kann ich euch versprechen. In die Welt von Cassardim einzutauchen, funktioniert nur auf einem Weg: mit all euren Gedanken. Amaia hat mich wieder beeindruckt und ebenfalls gebannt, Noár blieb geheimnisvoll und gleichzeitig unheimlich verletzlich und emotional und die Handlungsstränge, die die Geschichte so komplex und genial verstrickt machten, waren stark und klug erdacht. Ich staune ja immer wieder über die Fantasie der Autorin. Am meisten hat mich aber wieder verblüfft, wie einnehmen diese Geschichte einfach ist. Eine aus tiefsten Herzen kommende Empfehlung für dieses Buch!

5 von 5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2021

Noch besser als Band 1

Unzertrennlich
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Schreibstil:
Roni Loren schreibt super schön locker leicht, gleichzeitig aber auch intensiv und emotional. So macht die Geschichte auf gar keinen Fall den Eindruck, eher nur für Erwachsene etwas zu sein, ...

Schreibstil:
Roni Loren schreibt super schön locker leicht, gleichzeitig aber auch intensiv und emotional. So macht die Geschichte auf gar keinen Fall den Eindruck, eher nur für Erwachsene etwas zu sein, sondern orientiert sich vielmehr am Stil des New Adult-Genres und kann bestimmt jeden der Leser dieses Genres überzeugen. Mir hat der Stil auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich konnte es super flott durchlesen.

Meine Meinung:
Rebecca kannte ich ja schon aus Band 1, in dem sie grob vorgestellt wurde. Das Außenbild ist auf jeden Fall das einer starken, selbstbewussten und unabhängigen Anwältin, die in ihrem Leben ein großes Ziel verfolgt, und das hat nichts mit einem Mann zu tun.
Nun aus ihrer Perspektive zu lesen, bietet natürlich einen tieferen Einblick, der schnell zeigt, dass Rebecca innerlich ziemlich gebrochen ist. Das Trauma, das durch einen Amoklauf in ihrer Schulzeit entstanden ist, begleitet sie jeden Tag und löst immer noch Panikattacken aus. Zudem hat ihre Vergangenheit sie auch hinsichtlich ihres Vertrauens gegenüber der Liebe geprägt: für Rebecca muss man sich Liebe verdienen und bekommt sie nicht geschenkt. Zudem funktioniert sie nicht ohne Bedingungen und unschönen Parts der Selbstaufgabe. Das ist natürlich nicht gerade förderlich für ihr nicht existentes Liebesleben.
Diese Vergangenheit hat man somit die ganze Zeit im Kopf, sie macht Rebecca aber nicht allein aus. Es ist nämlich nicht nur so, dass sie sich keinem Mann hingeben will, sondern dass sie auch der Meinung ist, sie könnte es ohne Mann schaffen. Eine Frau also, die ihr Glück nicht vollständig davon abhängig macht, ob sie ihr Leben nun mit einem Mann verbringt oder ohne. Das fand ich einfach klasse. Es war ein Grundgedanke dieser Geschichte, der stets aufrecht erhalten wurde. Es ist eben nicht so, dass die Frau ohne Mann (oder Frau oder anderes Individuum) unvollständig ist oder nicht glücklich sein könnte. Stattdessen kann der Mann auch einfach eine Dreingabe sein. Etwas, dass das Glück unterstützt, von ihm aber nicht abhängig ist. Geben und Nehmen spielen sich bei Mann und Frau auf gleicher Ebene ab.

Meine Frau. Früher hätten sich bei diesen Worten vermutlich ihre feministischen Nackenhaare aufgestellt. Sie gehörte niemandem. Doch mit Wes war das anders, weil sie endlich wusste, was di Menschen meinten, wenn sie solche Dinge sagten. Sie gehörte ihm, und er gehörte ihr, weil sie sich dazu entschlossen hatten, sich einander ihr Herz anzuvertrauen. Eine mutige Entscheidung, doch eine, die ihr nicht länger Angst machte.“

UNZERTRENNLICH – RONI LOREN, S. 455-456
So mochte ich Rebecca total gerne und fand, dass sie recht frischen Wind in eine solche Liebesgeschichte gebracht hat. Zudem zeigt sie sich in der Geschichte recht liebenswert und durchaus schlagfertig. Sie weiß sich zu wehren, kann mit Worten und ihrer Ausstrahlung selbst den stärksten Angreifer zum Schweigen bringen und hat keinerlei Probleme damit, sich gegen Wes zu wehren. Ihre Meinung bringt sie also stets deutlich zur Geltung.

Wes ist ebenfalls nicht ganz der typische Liebesromanprotagonist. Eigentlich hat er den Frauen abgeschworen, findet in Rebecca dann aber eine Frau, um die es sich zu Kämpfen lohnt. Statt aber kindisch oder anstrengend dabei vorzugehen, bleibt er durchweg ein super netter Kerl. Er kümmert sich sehr um andere, ist stets Gentleman und stellt sich selbst oft zurück. Nicht ganz unschuldig ist dabei wohl aber auch seine eigene Vorgeschichte. Wes hat das Leben schon übel mitgespielt. Er musste ganz von Neuem anfangen und ist dennoch nicht verbittert, sondern nimmt jetzt alles so, wie es kommt. So ist er auch Rebecca gegenüber eher vorsichtig und drängt sie nicht. Er gibt ihr dadurch die Sicherheit, die sie braucht, indem er sie quasi darin bestätigt, dass er ihr eine Stütze sein kann, sie aber nicht besitzen und verändern will.
Wes ist auf jeden Fall ein Protagonist, den man zunächst in die Kategorie „Bad Boy“ steckt: lange Haare, Tattoos, Alkohol, eine üble Scheidung. Nach und nach erfährt man aber immer mehr von ihm und kann Vorurteile ausräumen. Dies wird natürlich dadurch unterstützt, dass auch aus seiner Perspektive erzählt wird.

Von der Storyline her muss ich sagen, dass mich doch einiges positiv überrascht hat. Erst einmal treffen Rebecca und Wes nicht einfach so aufeinander, sondern sie kennen sich schon. Sie müssen sich beide also selbst erst ein neues Bild des anderen machen. Das bringt von vorneherein viele Vorurteile aber eben auch den Willen in die Geschichte, hinter diese zu sehen und die Personen tiefer zu ergründen. Ein schnell erscheinendes Problem wird danach zudem nicht unnötig in die Länge gezogen oder dramatisiert, sondern angesprochen und behoben. Da zeigt sich schon ein wenig, dass die Protagonisten etwas erwachsener sind. Nur logisch ist dann, dass die Story sich im weiteren Verlauf mehr mit „erwachsenen“ Problemen auseinandersetzt. Für Wes und Rebecca ist eine Beziehung nichts, was man einfach so eingeht. Sie denken an die Zukunft, haben immer im Hinterkopf, dass man Zeit verschwendet, wenn man sie in die falschen Personen steckt. So wird sehr schön tiefgründig an Rebeccas Einstellung zu Männern und ihrer Hingabe gearbeitet sowie an Wes‘ Gründen, an sich selbst und seine Entscheidungen zu zweifeln, weil die Vergangenheit ihn das bereits gelehrt hat. Obwohl das jetzt etwas trocken klingt, war es das überhaupt nicht. Vielmehr sind es sehr zarte, nur im Detail vorhandene Prozesse, die neben der anderen Handlung ablaufen. Rebecca und Wes hält während der Geschichte nämlich ein Projekt zusammen, dass wunderschön ist, zeigt, was für ein Mensch Wes wirklich ist und zudem noch Action in den Handlungsverlauf bringt. Es ist etwas, dass die beiden zusammenschweißt und Rebecca ganz unauffällig aus ihrem stressigen und zugeplanten Arbeitsalltag zieht, um ihr Zeit mit Wes zu verschaffen. Für mich ist es nach Band 1 fast ein Merkmal dieser Reihe, dass der Arbeitsalltag zwar klug umschifft wird, jedoch nie außer Acht gerät. Das Leben der Protagonisten geht ganz real weiter, stoppt nicht plötzlich, nur weil da jemand aufgetaucht ist, der Potential für eine Liebesgeschichte bietet.
Das Projekt hat mich aber einfach zusätzlich gefreut, weil es noch so viel mehr vermittelt, als Wes und Rebecca alleine aussagen.

Das Ende war dann schön aufgeräumt, emotional und dennoch recht authentisch. Nicht alles läuft im Leben immer so, wie man es plant oder gerne hätte. Aber man findet auch andere Wege zum Glück und kann letztlich auch mit weniger nicht weniger glücklich sein.

Fazit:
Ich finde, dieses Buch hat mehr Beachtung verdient, als es momentan der Fall ist. Rebecca ist eine sehr moderne Protagonistin, die letztlich Werte vermittelt, die ich gerne in jeder Liebesgeschichte lesen würde. Wes ebenso. Hier erwartet einen einfach eine Vielschichtigkeit, die einem beim Fliegen durch die Seiten gar nicht so auffällt, aber dennoch nachwirkt. Ich fand den Handlungsaufbau schön gemacht, mochte die eingesetzten „Füllelemente“ und habe auf mehreren Ebenen mitgefiebert. Definitiv ein Liebesroman, der auch eingefleischte New-Adult-Leser überzeugen wird.
Oh ja, und im Vergleich zu Band 1, den ich schon gut fand, noch besser!

5 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 18.01.2021

Ein Pageturner und absolute Empfehlung!

The Crown Between Us. Royales Geheimnis (Die »Crown«-Dilogie 1)
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Schreibstil:
Dieses Buch ist erst das zweite Buch der Autorin und man kann nicht leugnen, dass das zwischendurch immer mal wieder auffällt. Besonders anfangs fielen mir kleinere Schwächen bei der Dialogführung ...

Schreibstil:
Dieses Buch ist erst das zweite Buch der Autorin und man kann nicht leugnen, dass das zwischendurch immer mal wieder auffällt. Besonders anfangs fielen mir kleinere Schwächen bei der Dialogführung beispielsweise auf. Ich war da regelmäßig verwirrt, mit was denn nun die Zeit vergangen ist, denn geredet wurde aus Sicht des Lesers nicht wirklich^^ Das sind aber Details, die mir später gar nicht mehr aufgefallen sind, bzw. vielleicht waren sie da auch schon gar nicht mehr da.
Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten – die mir aber nicht den Spaß an der Geschichte nahmen – ließ sich das Buch aber sehr schnell und flüssig lesen. Es hatte regelrecht Suchtfaktor und der noch ein klein wenig ungeübte Schreibstil der Autorin machte viel mehr einen frischen Eindruck:)

Meine Meinung:
Ich war natürlich anfangs ein wenig skeptisch. Nicht zum ersten Mal kommt eine Protagonistin auf ein geheimnisvolles Internat. Sehr schnell wurde mir jedoch klar, dass hier sehr viel mehr Geheimnisse lauern. Schon der Anfang bestätigt dies. Die anfängliche Situation ist geradezu bizarr. Man weiß als Leser gar nicht so genau, woran man sich orientieren soll. Das macht aber natürlich auch unheimlich neugierig.
Dazu kam, dass ich Alpha ab dem ersten Moment mochte. Sie ist selbstständig, hat ein gutes Herz, schon das ein oder andere in ihrem Leben mitgemacht und ist später alles andere als scheu, offen auszusprechen, was sie bewegt.
Im Kontrast zu den Internatkids merkt man bei ihr dann natürlich auch, dass sie eben eher ein normales Mädchen ist. Sie macht sich nicht viel aus Macht und Geld und dementsprechend verschieben sich ihre Prioritäten und Probleme auch ein wenig. Somit ist sie auf dieser Ebene eine recht typische Protagonistin. Weniger typisch empfand ich sie dagegen im Umgang mit den Jungs dieser Geschichte. Sie hat keinerlei Scheu, benimmt sich ihnen gegenüber nicht wie ein hormongesteuerter Teenager, sondern kommt tatsächlich mit allen klar und geigt ihnen gerne auch mal die Meinung. Also eher der Typ Mädchen, dessen beste Freunde Jungs sind:)

Und dann sind wir auch schon bei den Männern dieser Geschichte. Ich war total geflasht und neugierig sowie überrascht wie viele gut aussehende Kerle, die irgendwie alle ein Geheimnis haben und augenscheinlich nett zu Alpha sind, in der Geschichte durch die Gegend rennen^^ Da ist zum einen der attraktive Kommissar Cosmo, der anfangs ziemlich viel Platz für eine Nebenfigur bekommt, weshalb ich ihn immer im Hinterkopf hatte. Ich war sogar zunächst irritiert, ob er zu Alphas Partner wird. Aber da gibt es ja noch Nate, den Kronpronz. Mindestens genauso geheimnisvoll, sehr nett, aber genauso verschlossen. Zudem zeigt er immer wieder ein Verhalten, das uns Leser wie auch Alpha komplett ahnungslos dastehen lässt. Fakt ist nur, dass er für Alpha zur Leitfigur der Geschichte wird. Er ist des Rätsels Schlüssel und zudem ein Teil der Dreieckskonstellation dieser Geschichte, die ich niemals erwartet hätte. Es gibt nämlich auch noch seinen dunklen Cousin Aaron, der Alpha gegenüber allerdings die meiste Zeit netter ist als Nate. Ihr merkt vielleicht schon, wie es war, die Geschichte mit den dreien im Mittelpunkt zu lesen: geradezu verwirrend. Aber genau das fand ich richtig gut! Man ist sich als Leser immer nur so halb sicher, wen Alpha am Ende wählen wird. Selbst dann noch, als ihre Gefühle immer deutlicher werden. Ein Grund dafür ist in erster Linie, das beide Männer in die Geheimniskrämerei um die Welt, in die Alpha sich erst einfinden muss, verstrickt sind. Gut und böse können nicht einfach so zugeordnet werden. Stattdessen muss sich Alpha bei ihnen auf ihr Bauchgefühl verlassen.
Und um das Chaos zu vervollständigen gibt es da noch Nates Bruder Matt, dem Alpha freundschaftlich nahesteht. Sie ist das Zentrum um das diese vier Jungs kreisen und immer mehr Verstrickungen in die Geschichte bringen. Ich habe wirklich noch nie eine so komplex arrangierte Liebesgeschichte gelesen, die nicht schon von vorneherein sehr deutlich ist und die Dreiecksgeschichte zu etwas Nervigem macht.

Natürlich enthält die Geschichte aber nicht nur diese Liebesgeschichte. Eigentlich hat Alpha nämlich gar nicht so viel Zeit, um sich mit ihren Gefühlen zu beschäftigen. Stattdessen arbeitet sie daran, sich viele Fragen zu beantworten. Ich fand den Handlungsverlauf in diesem Kontext sehr schön aufgebaut. Man erfährt als Leser nach und nach mehr Details, kann Verknüpfungen herstellen, fiebert gleichzeitig mit Alpha und den Jungs mit, schwärmt über Aaron und Nate (wobei ich ersteren dann doch noch cooler fand) und versucht des Rätsels Lösung zu durchdringen. Dabei passierten viele Dinge, die nicht vorhersehbar waren und Raffinesse besaßen. Ich war wirklich durchweg gebannt und fasziniert, wie vielschichtig sämtliche Protagonisten waren. Selbst Alphas Freundinnen sind nicht einfach gut oder böse, genauso wenig wie die einfachen Nebenprotagonisten. Gerade am Ende wird einem dies nochmal bewusster und zeigte, dass alles irgendwie ineinander greift.

Fazit:
Ich bin wirklich überrascht, dass dieses Buch sowas wie ein Debüt ist. Klar, am Schreibstil merkt man es noch ein ganz bisschen. Ansonsten aber hat mich die Story total geflasht. Die Protagonisten waren allesamt vielschichtig, undurchschaubar und geheimnisvoll. Durch die Liebesgeschichte kann man schwärmen, während man gleichzeitig in einem Netz aus Rätselnd und Spannung gefangen ist. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, und war am Ende ziemlich überwältigt. Den zweiten Band muss ich auf jeden Fall lesen und kann diesen nur empfehlen!

5 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 12.01.2021

Eine Liebesgeschichte, bei denen nicht alle Umstände gleich auf Liebe stehen

What if we Drown
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Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht und genau so, wie man ihn sich bei einem New Adult-Buch vorstellt. Die Welt ist warm und farbenfroh, die Uni unheimlich aufregend und ...

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht und genau so, wie man ihn sich bei einem New Adult-Buch vorstellt. Die Welt ist warm und farbenfroh, die Uni unheimlich aufregend und überall laufen super nette, herzliche Menschen herum. Das Buch ließ sich dadurch natürlich sehr leicht und mit Spaß lesen, allerdings muss ich sagen, dass ich mich dennoch oft habe ablenken lassen. Zwischendurch konnte es mich einfach nicht richtig packen, weil man vielleicht als Leser schon zu viel wusste oder aber die Emotionalität der Protagonistin eher dramatisch als authentisch rübergebracht wurde.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt etwas deprimierend, da Laurie in einem kleinen Tief steckt, von dem der Leser noch nicht so ganz weiß, woher es rührt. Ich musste mich somit erst ein wenig an Laurie und ihre Art, überall Erinnerungen zu sehen, erst gewöhnen. Anders als bei anderen Büchern mit Protagonisten mit Vergangenheit ist sie bei dem Thema in ihren Gedanken nämlich nicht ganz so verschwiegen. Man weiß zwar schon längere Zeit nicht, wer Austin ist und was passiert ist, Lauries Gefühle dazu kennt man jedoch.
Cool fand ich es ab dem Zeitpunkt, an dem sie Sam kennenlernte. Sie war zwar immer noch recht still bezüglich ihrer Emotionen und ihres eigenen Charakters, aber man merkte doch schon etwas mehr, was sie für ein Mensch sein kann, wenn sie alles loslässt.

Über die Geschichte hinweg entwickelt sie sich ein klein wenig und tritt aus ihren Vorurteilen, verbissenen Abneigungen und der Traurigkeit heraus und fängt an, nachzudenken. So negativ das jetzt auch klingen mag, für die Geschichte war sie so ganz gut, da man an ihr diesen Kampf zurück ins Leben und zum Vertrauen ins Leben und andere hin sehr schön sehen kann. Wenn man trauert, denkt man eben nicht ganz rational. Man will traurig sein, sich einreden, dass es einen Schuldigen gibt und man will den Verlorenen möglicherweise auch genauso in Erinnerung behalten, wie man ihn zu Lebzeiten kannte. Das ist nur authentisch.

Als dann Sam in ihr Leben tritt, wird alles leichter. Es sind definitiv die Parts im Buch, in denen man kurz in einer happy Liebesgeschichte schwelgen kann. Natürlich bleibt es aber nicht dabei. Auch Sam hat sein Päckchen zu tragen. Ist vielleicht innerlich genauso kaputt wie Laurie. Mir hat an ihm zudem besonders gefallen, dass er einen sehr erwachsenen und kompetenten Eindruck macht, super nett ist und sich einfach mal fallen lassen will, dennoch aber sehr sensibel ist und sich sehr schuldig fühlt. Er ist also eine eher tragische Person, während Laurie vielleicht eher die wütende Person in diesem Duo ist.

Zusammen ergibt das eine explosive Mischung. Die Handlung trägt sich durch die sexuelle Spannung zwischen den beiden, die zarte Liebe, die zwischen ihnen entsteht, die Spannung, die durch die Vergangenheit ausgeht – dazu werden extra Kapitel aus Lauries Perspektive eingeschoben, die sich einzig um ihren Bruder drehen – und die Tricksereien, die die Gegenwart bereithält. Mit letzterem meine ich v.a. das Hin und Her, das Laurie anleiert. Einerseits mag sie Sam, andererseits hat sie die Vergangenheit jederzeit im Kopf und kann ihn nicht so genießen, wie sie es vielleicht normalerweise tun würde.

Ich persönlich war ebenso hin und her gerissen in Bezug auf meine Meinung dazu, ob ich die Handlung nun gelungen oder eher nervig fand. Sam legt nämlich ziemlich schnell die Karten auf den Tisch, während Laurie alles unnötig in die Länge zieht und sehr viel Dramatik reinbringt. Ich weiß nicht, ob ich nicht abgebrochen hätte, wenn Laurie nicht zwischendurch ein wenig Normalität zugelassen hätte.

Die Thematik ist aber natürlich alles andere als leicht. Da versteht man die verschiedenen Emotionen, die Wahl der Worte, die man ausspricht und die Vertrauensproben. Trauer ist nunmal nichts, was man prototypisch aufschreiben kann. Jeder tut dies auf seine Weise und Laurie macht es eben so.
Das Ende macht zudem vieles wieder wett. Sam wie auch Laurie sind endlich ehrlich und können der Wahrheit ins Auge sehen, die letztlich doch ganz anders aussieht.

Fazit:
Ein Buch, das mich nicht ganz einig zurücklässt. Laurie war nichts ganz meins, ebenso wie viele Momente, in denen die Dramatik einfach unheimlich hoch gestaffelt war. Alles in allem konnte man aber viele Prozesse nachvollziehen. Die Thematik dieses Buches ist keine leichte und man sollte kein Happy-Beeing-Buch erwarten, in dem die Liebesgeschichte alles ist, was zählt.
Für mich war es ein Buch, das man dadurch nicht in einem Rutsch durchlesen konnte, das mich aber zum Ende hin dennoch in seinem Aufbau überzeugen konnte.

4 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 11.01.2021

Nicht wie erwartet

Golden Throne - Forbidden Royals
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Schreibstil:
Ich habe während des Lesens immer wieder überlegt, ob mir etwas einfällt, was den Schreibstil von Julie Johnson ausmacht. Ich habe bereits die „Faded“-Reihe von ihr gelesen, würde sie aber ...

Schreibstil:
Ich habe während des Lesens immer wieder überlegt, ob mir etwas einfällt, was den Schreibstil von Julie Johnson ausmacht. Ich habe bereits die „Faded“-Reihe von ihr gelesen, würde sie aber nicht unbedingt mit diesen Büchern vergleichen bzw. vielleicht teilen sie Schwächen. Das Buch ließ sich flüssig lesen, ja. Aber mir fehlte das Besondere. Es war weder besonders locker, sodass ich es hätte in einem durchlesen können, noch war es besonders emotional oder an irgendeiner Stelle kreativ inszeniert. Vielmehr tritt der Schreibstil sehr in den Hintergrund und mir fehlten ein paar Details. Ich hätte mir doch noch gewünscht, dass ein wenig mehr über die Protagonisten zum Leser durchblickt. Bis zuletzt hatte ich ein wenig das Gefühl, ich betrachte alle nur von außen.

Meine Meinung:
Ich weiß nicht ob es daran lag, dass meine Erwartungen so gering waren, aber ich fand so ungefähr das erste Viertel des Buches sehr langweilig. Die Geschehnisse wurden ganz so aufgegriffen, wie man es erwarten würde. Emilia rennt irgendwie so umher, ohne das wirklich etwas passiert. Mit Carter spricht sie nicht, Linus ist abgetaucht, ihre Stiefmutter bleibt viel zu ruhig und Owen ist nur ein Name.
Dann verändert sich die Geschichte zum Glück ein wenig, weil auf Emilia königliche Pflichten zukommen, die nicht nur für Abwechslung in ihrem Alltag sorgen, sondern auch in ihren Gedanken. Statt dass sie weiterhin entweder unbeteiligt oder aber unwillig als Prinzessin herumläuft, macht sie sich zum ersten Mal Gedanken, über das, was auf sie zukommen wird. Man spürt als Leser förmlich, dass nun der Umschwung da ist: Emilia wird erwachsen und stellt sich ihrer Verantwortung. Ich fand Emilia zwar auch hinterher noch etwas überdramatisch und auch langweilig, aber sie machte sich im Verlauf dieses Buches und das war wirklich super.

Und nicht nur hinsichtlich ihrer königlichen Pflichten brauchte sie einen Schubser. Auch was Carter betrifft, war das anscheinend nötig. Nur muss Carter es hier selbst tun. So ganz ersichtlich, warum die beiden nicht zumindest heimlich zusammen sein können, ist mir die Situation zwar immer noch nicht geworden, aber wenigstens kam mal zur Sprache, dass man sich darüber mal aussprechen sollte. So ist Carter in diesem Buch nicht mehr der Bad Boy, den wir aus dem ersten Band kennen, sondern vielmehr ein verliebter Junge, der nicht haben kann, was er begehrt. Mehr aber leider auch wieder nicht. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass Carter noch ein wenig mehr persönliche Details bekommen hätte. Bis auf, dass er heiß ist, Emilias Stiefbruder, die offensichtlichen Gefühle und seine Playboy-Vergangenheit, weiß ich nämlich nichts von ihm. Er spielt aber eben auch nur eine eher nebensächliche Rolle. Vielmehr würde ich diesen Band nämlich als einen Entwicklungsroman hin zur Thronfolgerin betreffend Emilia betiteln als als einen Liebesroman.

Ab dem letzten Drittel wurde das Buch jedoch noch richtig spannend. Es passieren so einige unvorhersehbare Dinge. Man merkt erstmals, wie gefährlich es für Emilia ist, Thronfolgerin zu sein. Ihr Blick verändert sich jedoch in dieser Sache so sehr, dass man dem Ganzen recht stark entgegenblickt. Ich muss die Autorin da wirklich noch loben. Auf den letzten Seiten ist Emilia endlich die Hauptprotagonistin, die man sich von der ersten Seite an gewünscht hätte: selbstbewusst, selbstbestimmt, gütig, freundlich und klug.

So bin ich jetzt einfach unheimlich gespannt, wie ein Band 3 mit dieser Emilia aussieht und ob sie und Carter noch wieder zusammenfinden werden. Dafür müsste nämlich auch Carter sich noch ein wenig ändern, was ja vielleicht dafür spricht, dass wir ein wenig mehr persönliche Details geliefert bekommen. Die Taktik der Autorin zieht anscheinend: ich will jedes Mal den nächsten Band lesen, weil die Hoffnung da ist, dass es dann besser wird:)

Fazit:
Ich denke nicht, dass dieses Buch für jeden etwas ist. Es ist auf jeden Fall kein typischer Liebesroman. Eher eine Art von Entwicklungsgeschichte hin zur Thronfolgerin. Carter hätte andernfalls einfach etwas mehr Raum bekommen müssen.
Anfangs verläuft die Story noch etwas schleppend, dann nimmt sie aber tatsächlich Fahrt auf und wird noch richtig spannend. Am Ende gefiel mir Emilia sehr gut und ich bin tatsächlich gespannt auf den nächsten Band.
Eine Empfehlung geht raus an die, die sich auch vorstellen können, Band 3 zu lesen, die hier nicht DIE Liebesgeschichte erwarten und die sich mit einer Story anfreunden können, die eine starke Protagonistin erst formen muss und dabei manchmal etwas schleppend verläuft.

4 von 5 Sterne von mir.

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