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Veröffentlicht am 25.10.2020

Tolle Message, aber schwächer als Band 1

Die Tränenrebellin
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„Es gibt keinen Weg, der dich nicht irgendwann dorthin führt, wo dein Herz zu Hause ist.“

Die Tränenrebellin ist der zweite Band der Tränendilogie.

Ich muss sagen, das Cover des zweiten Bandes finde ...

„Es gibt keinen Weg, der dich nicht irgendwann dorthin führt, wo dein Herz zu Hause ist.“

Die Tränenrebellin ist der zweite Band der Tränendilogie.

Ich muss sagen, das Cover des zweiten Bandes finde ich noch schöner als das erste. Die Farben sind total harmonisch und strahlen eine unglaubliche Kraft aus, sie sind perfekt auf einander abgestimmt. Ich liebe dieses Cover!
Auch in den Kapitelanfängen steckt viel Liebe zum Detail, und Wort. Die Kapitelüberschriften stecken wieder voller Poesie und sind meine persönlichen Highlights.

Diesmal hatte ich direkt zu Beginn ein paar Startschwierigkeiten, obwohl ich beide Bände direkt hintereinander gelesen habe. Auch danach fehlte mir der Spannungsbogen, welches vielleicht auch an dem zu ausführlichen Rückblick zu lag.
Der Schreibstil, war genau wie im ersten Band sehr leicht und bildlich. Die Autorin hat ein gutes Gefühl für Worte, sie schafft es Magie in die Zeilen zu bringen.

Ich habe mich gefreut, dass man im zweiten Band mehr von Jayden und Nate erfahren hat. Das hat der Geschichte ein ganz anderes Feeling gegeben. Dazu haben kleinere Nebencharaktere aus dem ersten Band ebenfalls ein bisschen mehr Zeit in der Geschichte erhalten.
Nava macht leider keine allzu große Entwicklung mehr durch. Die Geschichte verliert zwischendurch ein bisschen ihren Faden, weswegen die Rebellion nicht so intensiv ist, wie sie sein sollte. Im Großen und Ganzen wurde vieles sehr einfach und vorhersehbar abgehandelt. Ich hätte gerne eine völlig unerwartete Wendung in der Geschichte erlebt.

Trotz alledem würde ich die Dilogie jedem Fantasy Neuling empfehlen, besonders jungen Lesern. Die Reihe ist leicht zu lesen und schenkt einem wunderschöne Bilder und Textzeilen. Ebenso steckt eine tolle Message hinter dem Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Super süße Geschichte für Fantasy Einsteiger

Die Tränenkönigin
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„Nur der Mut deines eigenen Herzens, entscheidet über die Freiheit deines Weges.“

Die Tränenkönigin ist der erste Band der Dilogie.

Wir erleben hier eine sehr detailreiche, bildlich beschriebene Welt. ...

„Nur der Mut deines eigenen Herzens, entscheidet über die Freiheit deines Weges.“

Die Tränenkönigin ist der erste Band der Dilogie.

Wir erleben hier eine sehr detailreiche, bildlich beschriebene Welt. Mit Fortgang der Geschichte, spiegelt der Inhalt, das Cover wieder. Ich konnte mir das ganze richtig gut vorstellen und musste hin und wieder an die Welt von Avatar bei Nacht denken. Dazu haben mir die Kapitelüberschriften am besten gefallen. Ich liebe es, wenn dort nicht nur Kapitel X steht sondern ein Bezug zum Kapitel steht. Hier haben wir immer einen kleinen Spruch, aus den Gedanken von Nate.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man gut vorankommt. Zwischendurch habe ich gar nicht gemerkt, wie viele Seiten ich schon gelesen habe. Außerde gibt es einen angenehmen Spannungsbogen. Man lernt die Welt in Marenna schnell kennen, genau wie Nava, die die Hauptprotagonistin ist. Zu ihr konnte ich direkt eine Verbindung aufbauen. Sie ist ein sympatisches, liebes und mutiges jungen Mädchen, die für ihren Bruder alles tun würde.
Zu Nate, Navas Bruder kann ich nicht viel sagen, da es sonst Spoilern würde.
Hinzu zu den Geschwistern kommt noch Jayden, der Nava immer wieder in der Stadt erscheint und ihr zur Flucht aus der Stadt verhilft. Und so beginnt das Abenteuer.

Eine spannende Reise durch Marenna, die uns ein wunderschönes Worldbuilding zeigt und ein paar nette Lesestunden schenkt. Hier und da, gab es allerdings ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Teilweise springen die Geschehnisse etwas, dass man das Gefühl hat, dass ein paar Sätze zwischendrin fehlen. Ich musste einige Abschnitt doppelt lesen, weil ich dachte ich hätte was überlesen. Allerdings passiert das erst ab ca. der Hälfte des Buches.
Ebenfalls fehlt ein bisschen die tiefe in den Charakteren und der Handlung. Anders als erwartet steht die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund, was ich persönlich gut fand. Da die Gefühle so wahrscheinlich nicht bei mir angekommen wäre. Ebenfalls sind einige Handlunge, vor allem zum Ende zu schnell abgehandelt. Ich hätte gerne noch ein paar mehr Seiten gelesen.

Trotzdem ist die Idee mit der Tränenkönigin und dem Tränenmeer erfrischend neu. Es hat mir Spaß gemacht in diese Welt einzutauchen. Die Tränenkönigin ist eine super süße Fantasy Geschichte. Ganz besonders junge Fantasy Einsteiger sollten sich mit dem Buch wohl fühlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2020

Guter Auftakt, mit viel Potenzial nach oben

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Das Schicksal der Huntress Roxy scheint besiegelt. Sie wurde von einem Todesboten verflucht und muss 449 Geister, in 449 Tagen aufspüren und zurück in die Unterwelt schicken, ansonsten muss sie selbst ...

Das Schicksal der Huntress Roxy scheint besiegelt. Sie wurde von einem Todesboten verflucht und muss 449 Geister, in 449 Tagen aufspüren und zurück in die Unterwelt schicken, ansonsten muss sie selbst dorthin. Eine fast unmögliche Aufgabe, der sie sich aber zusammen mit ihrem Hunter Kollegen stellt. Und dann ist da noch Shaw, der Kerl, der sein Gedächtnis verloren hat und plötzlich Roxys Fokus vollkommen durcheinander bringt.

Midnight Chronicles Schattenblick ist der Auftakt zur 6 bändigen Reihe von Bianca und Laura. Die Bücher werden immer Wechsel, der beiden Autorinnen geschrieben. Trotzdem sind die Geschichten eng miteinander verwoben, sodass man die einzelnen Charaktere nicht aus den Augen verliert.

Der Schreibstil war typisch für Bianca, leicht und flüssig. Die Einführung in die Welt der Hunter ist einfach erklärt und baut sich Stück für Stück auf. Hier fällt es einem nicht schwer sich in die Geschichte einzufinden. Dazu gibt es am Ende des Buches einen Glossar, der nochmal alle Charaktere gelistet hat mit Erklärung.
Ich mochte das Buch von der ersten Seite an, besonders Roxy. Ich meine wenn der erste Satz lautet „Ich liebte Essen“ kann die Protagonistin mir nur sympathisch sein. Ihre sarkastische Art bringt einen immer wieder zum Lächeln. Trotzdem spürt man, dass sie viel mehr mit ihrem Schicksal zu kämpfen hat als sie alle denken lässt. Mit Roxy wird auch klar warum das Buch den Titel Schattenblick hat.
Neben Roxy spielt Shaw eine große Rolle. Er verliert sein Gedächtnis und weil er keinen Anhaltspunkt zu seiner Vergangenheit hat, schließt er sich vorerst den Huntern an. Da Roxy ihn gerettet hat, fällt er unter ihre Verantwortung, trotzdem macht er viel sein eigenes Ding. Für mich war Shaw, zumindest bis jetzt, etwas zu oberflächlich gehalten. Er hat keine Erinnerungen mehr, und irgendwie hatte ich das Gefühl er nimmt das einfach so hin. Auch wenn mehrfach gesagt wird, er sucht nach seiner Vergangenheit. Zum Ende hin gibt es allerdings zwei kleine Momente, die eine Menge Spekulationen zu Shaw offen lassen.
Hinzu kommen einige, sehr interessante und tolle Nebencharaktere. Die Gemeinschaft der Hunter ist super, hier fühlt man sofort die familiäre Atmosphäre. Mein persönliches Highlight waren Finn und Warden. Und obwohl Finn Roxys Hunterpartner ist, ist er etwas untergegangen. Ich hoffe er bekommt in den nächsten Bänden ein bisschen mehr Platz, denn ich glaube hinter ihm steckt eine Menge Potenzial, für einen Haupt-Nebencharakter. Warden hingegen ist schon mehr in die Geschichte eingebaut, sodass der Übergang zu seiner Geschichte (Band 2), dem Leser schmackhaft gemacht wird.

Fazit
Midnight Chronicles erinnert mich ein bisschen an Chroniken der Unterwelt. Und auch wenn der erste Band ein paar Schwächen hatte, ist Bianca ein guter Auftakt gelungen. Am Ende sind viele Fragen ungeklärt und ich möchte unbedingt wissen, wie die Reise der Hunter weiter geht. Es wird ein langer Weg aber ich denke Bianca und Laura werden, da noch das gesamte Potenzial ausschöpfen und uns eine unglaublich spannende Geschichte schenken.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 08.09.2020

Sehr durchwachsene Geschichte. Ein steiler Anstieg, mit tiefem Fall

All Saints High - Der Rebell
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Ja, ich liebe L.J. Shen. Allerdings ist bei dem Band der Funke nicht zu 100% übergesprungen. Am Ende war ich sogar hin und wieder genervt von der Handlung. Leider.

Das erste Drittel, des Buches war richtig ...

Ja, ich liebe L.J. Shen. Allerdings ist bei dem Band der Funke nicht zu 100% übergesprungen. Am Ende war ich sogar hin und wieder genervt von der Handlung. Leider.

Das erste Drittel, des Buches war richtig gut. Ich dachte schon Knight und Luna machen Daria ernsthafte Konkurrenz, aber mit der Zeit verloren die beiden ihren Charme bzw. das was sie am Anfang ausgemacht hat. Knight und Luna sind seit der Kindheit Freunde. Er ist ihr heimlicher Ritter in glänzender Rüstung und sie ist seine Quelle der Ruhe.
Die Freundschaft der beiden ist definitiv etwas Besonderes, einmaliges, welche nur die beiden verstehen, zumindest zu Beginn. Das Knight in Luna vernarrt ist, ist eigentlich jedem klar außer ihr. Und das obwohl er ihr dies mehr als einmal gezeigt hat.

Luna spricht seit ihrer Kindheit nicht mehr, sie ist eine selektive Mutistin. Als ihre Freundschaft zu Knight auf der Kippe steht, zieht Luna die Reißleine und zieht weg. Sie geht auf ein College weit weg von ihrer Heimat, um zu sich selbst zu finden. Ihre Entwicklung hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn mich ein paar Kleinigkeiten bezüglich des Sprechens gestört haben. Trotzdem war es ihrem Charakter entsprechend angepasst.

Knight verlor für mich mit jeder Seite an Glanz. Er wurde immer widersprüchlicher und sein Handeln ergab irgendwann überhaupt keinen Sinn mehr für mich. Und ich glaube genau das hat mir die Geschichte kaputt gemacht. Es gab zwar einen Punkt an dem ich dachte, jetzt hat er sich gefangen, jedoch wurde es danach nur noch schlimmer. Knights Verhalten war für mich in vielerlei Hinsicht unter aller Sau. Egal ob Luna oder seiner Familie gegenüber.

Das Band der Freundschaft, was die beiden nun mal ausmacht, geht irgendwie verloren, selbst in den emotionalen Momenten fehlt etwas. Dadurch konnte sich die Liebesgeschichte nicht richtig entfalten.

Dafür gab es zwei wunderschöne Szenen zwischen Dean und Rosie, bei denen ich Tränen in den Augen hatte. Vor allem Rosie war ein Highlight in dieser Geschichte.

Auch wenn mich die Geschichte der beiden mich nicht so gefesselt hat, wie die anderen freue ich mich jetzt umso mehr auf Vaughn. Über den haben wir jetzt nämlich so einiges erfahren und ich glaube der nächste Band wird Dunkel und deep.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2020

Herzliche Liebesgeschichte mit viel Witz

Wenn zwei sich texten
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Mich hat bei dem Buch so ziemlich alles angesprochen, der Klappentext, das Cover und die Idee die Geschichte als Chatroman zu verpacken. Es war mein erstes Buch dieser Art, daher war ich sehr gespannt ...

Mich hat bei dem Buch so ziemlich alles angesprochen, der Klappentext, das Cover und die Idee die Geschichte als Chatroman zu verpacken. Es war mein erstes Buch dieser Art, daher war ich sehr gespannt was mich erwarten wird.

Erstaunlicherweise bin ich ohne Probleme in die Geschichte reingekommen. Zwar hatte ich hin und wieder ein paar Probleme die Namen zuzuordnen, allerdings ging das mit der Zeit. Ebenso hat sich das Buch flüssig lesen lassen, einziges Manko die Schreibweise der Charaktere nervt manchmal ein bisschen. Aber jeder hat schließlich seine eigenen Macken beim Texten, daher macht es das Ganze wieder authentisch.
Nächster Punkt der mich ein bisschen gestört hat ist, dass ich mehrfach zurück blättern musste weil ich vergessen habe an welchem Tag bzw. zu welcher Uhrzeit geschrieben wurde. Hin und wieder gibt es ein paar unlogische Handlungen/Situationen die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, jedoch tut es der Geschichte keinen Abbruch.
Gut gefallen hat mir, das auch wenn sich das Buch anders liest, weil man als Leser in keiner der beiden Gedankenwelten eintauchen kann, es trotzdem einen Spannungsbogen gab. Der Moment bis zur Enthüllung von Martins Geheimnis ist super aufgebaut gewesen. Ich hatte oft den Drang immer weiter lesen zu wollen, um zu erfahren, wie Haley die Wahrheit rausfinden wird.

Haley und Martin sind zwei liebevoll gestaltete Charaktere, die mit ihrem Wissen und Fakten nicht hinterm Berg halten, um sich gegenseitig aufzuziehen und dem Leser das ein oder andere schmunzeln zu entlocken. Mir hat es Spaß gemacht, die beiden zu begleiten.

Eine süße Liebesgeschichte, mit einer Prise Humor und ein klein wenig Nostalgie Feeling.
Jeder der Lust auf was Neues hat, und trotzdem in seinem gewohnten Genre bleiben möchten, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere