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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2020

Abschiede

Kostbare Tage
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Dieser Roman von Kent Haruf hat mich sehr bewegt und mitgenommen.
Wie leben wir, wenn wir wissen, dass unsere Zeit bald gekommen ist?

Der Protagonist Dad Lewis verlebt seinen letzten Sommer. Mit neuen ...

Dieser Roman von Kent Haruf hat mich sehr bewegt und mitgenommen.
Wie leben wir, wenn wir wissen, dass unsere Zeit bald gekommen ist?

Der Protagonist Dad Lewis verlebt seinen letzten Sommer. Mit neuen und mit alten Gesichtern und Geschichten.

Für mich war es das erste Buch von Haruf und um das kleine Städtchen Holt. Doch definitiv nicht das Letzte. Ich habe mitgelitten und gehofft. Ich hatte immer das Gefühl direkt dabei zu sein und musste ab und zu kurz durchatmen. Der Abschied, der hier beschrieben wird ist traurig, aber dennoch nicht furchtbar. Man hofft so sehr, dass sein Sohn gefunden wird und Dad Abschied nehmen kann. Gleichzeitig ist man mit den anderen Schicksalen der Stadt beschäftigt.

Es werden definitiv einige Emotionen hochkommen. Ich zumindest konnte sie nicht unterdrücken. Doch genau das ist es, was ein gutes Buch für mich ausmacht. Es nimmt einen mit – egal ob positiv gestimmt oder wie hier auch mal etwas traurig.

Ich jedenfalls werde mir nun noch mehr von Haruf ansehen.

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Geheimnisse

Im grausamen Licht der Sonne
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Jeder hat sie – Geheimnisse ob groß oder klein umgeben jeden.
So auch in diesem Thriller.

Nach Jahren an einen Ort zurückzukommen kann unheimlich sein. Man kennt so viele Orte und doch hat sich auch ...

Jeder hat sie – Geheimnisse ob groß oder klein umgeben jeden.
So auch in diesem Thriller.

Nach Jahren an einen Ort zurückzukommen kann unheimlich sein. Man kennt so viele Orte und doch hat sich auch einiges geändert. Genauso geht es Ana, die nach acht Jahren nach Golden Cove zurückkehrt und wir verfolgen sie dabei.

Die Geschichte ist sehr spannend und mitreißend geschrieben. Die Sprache der Autorin lässt einen direkt in das Geschehen eintauchen und man hat das Gefühl mittendrin zu sein. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und man hatte direkt Sympathien für sie oder konnte sie eben nicht leiden Ja, natürlich wird man als Leser so in bestimmte Richtungen gebracht, aber nur so kann ein Buch funktionieren. Für mich ist es das erste Buch der Autorin und daher kann ich keinen Vergleich zu anderen Büchern ziehen, doch finde ich es sehr gelungen für ihren wohl ersten Thriller. Ich würde sehr gern mehr von ihr in der Richtung lesen.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Spannung pur

Schwestern im Tod
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Ich muss ehrlich sein, französische Thriller gingen bisher an mir vorbei bzw. habe ich sie nicht beachtet. Irgendwie greift man doch eher zu den skandinavischen oder amerikanischen Autoren.

Doch hier ...

Ich muss ehrlich sein, französische Thriller gingen bisher an mir vorbei bzw. habe ich sie nicht beachtet. Irgendwie greift man doch eher zu den skandinavischen oder amerikanischen Autoren.

Doch hier wurde ich eines besseren belehrt. Der Thriller war super spannend und hat mich gefesselt. Ein alter Mord an zwei Schwestern holt die Gegenwart ein. Wie hängen diese beiden Morde zusammen bzw. gibt es überhaupt einen Zusammenhang? Dem geht Martin Servaz auf den Grund.

Die Geschichte ist detailliert beschrieben und man kann sich gut in die Protagonisten und Handlungen einfühlen. Ich wollte es eigentlich gar nicht aus der Hand legen und wissen wie es weiter geht. Auch wenn es nicht so blutig und "krass" wie manch anderes Buch ist, zieht es einen doch in den Bann.

Ich werde mir definitiv auch die anderen Bücher besorgen und lesen.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Zu viel gewollt

Der Knochengarten
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Auch wenn es bereits der 11te Fall für Carol Jordan und Tony Hill ist, war es für mich der erste.
Um die Hauptfiguren besser zu verstehen, wäre es sicher gut gewesen die anderen Teile vorher zu lesen. ...

Auch wenn es bereits der 11te Fall für Carol Jordan und Tony Hill ist, war es für mich der erste.
Um die Hauptfiguren besser zu verstehen, wäre es sicher gut gewesen die anderen Teile vorher zu lesen. Für den Fall an sich sicher nicht zwingend, aber nun sitzt Hill im Gefängnis und Jordan ist nicht mehr bei der Polizei. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gelesen, denn der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und ich wollte mehr über diese Geschichte erfahren.

„Auf dem Gelände eines ehemaligen katholischen Waisenhauses für Mädchen wird ein grausiger Fund gemacht: Bauarbeiten fördern insgesamt vierzig Skelette zutage, die offenbar über Jahrzehnte unter dem Rasen und dem Nutzgarten vergraben wurden – zu einer Zeit, als Nonnen dort ungestört ihr unerbittliches Regime ausüben konnten. Handelt es sich bei den Toten um Mädchen aus dem Waisenhaus?„

Doch leider konnte ich mich nicht mit dem Buch anfreunden. Es ging erst nicht so richtig los und dann waren so viele Personen und Handlungen involviert, dass ich mir schon fast Notizen hätte machen können um nichts zu vergessen. Die beiden eigentlichen Kommissare waren aus oben genannten Gründen kaum vor bzw. sind nicht an der Ermittlung beteiligt. Wenn man eine Reihe um bestimmte Figuren aufbaut sollten diese auch den Mittelpunkt ergeben. Ja, auch sie müssen sich entwickeln, aber dann doch bitte nicht so, dass sie ihre eigentliche Tätigkeiten nicht ausführen können. Hier gab es eine wirklich gute Grundidee, die Umsetzung ist jedoch nicht gelungen.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Beziehungen

Du bist ok, so wie du bist
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Gerade als junge Mutter fragt man sich ständig, ob man alles richtig macht. Bin ich zu streng oder zu lasch? Zucker ja oder nein? Wie viel und welches Spielzeug. Sollte ich das verbieten oder ihn selbst ...

Gerade als junge Mutter fragt man sich ständig, ob man alles richtig macht. Bin ich zu streng oder zu lasch? Zucker ja oder nein? Wie viel und welches Spielzeug. Sollte ich das verbieten oder ihn selbst lernen lassen? Sicher gibt es Dinge, da gibt es kein entweder oder. Ein „An der Straße nehme ich dich an die Hand.“ ist für mich gegeben. Mag er doof finden, aber damit kann ich leben – ohne Kind nicht.

Daher lese ich ab und an mal Ratgeber. Allerdings auch nicht zu viele, den auch hier hat jeder wieder seine eigene Meinung.

Und diesen hier fand ich gut. Weil er – für mich – nicht belehrend wirkt, sondern erklärend. Genauso wie man eben auch mit Kindern umgehen sollte. Ich konnte für mich und meine eigene Erziehung einige hilfreiche Tipps mitnehmen. Auch finde ich es toll, dass die drei „großen“ Erziehungsstile miteinander verglichen wurden. Vielleicht ist für eine Familie nur ein Weg die richtige Lösung für andere eine Mischung.

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