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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2020

Spannend

Wisting und der fensterlose Raum
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Inhalt:

William Wisting bekommt einen äußerst heiklen Auftrag: Im idyllischen Wochenendhaus eines plötzlich an Herzinfarkt verstorbenen Spitzenpolitikers wurden Kisten voller Geld in verschiedenen Währungen ...

Inhalt:

William Wisting bekommt einen äußerst heiklen Auftrag: Im idyllischen Wochenendhaus eines plötzlich an Herzinfarkt verstorbenen Spitzenpolitikers wurden Kisten voller Geld in verschiedenen Währungen gefunden – umgerechnet über achtzig Millionen Kronen! Die Kisten standen in einem fensterlosen Raum im Inneren des Hauses. Stammt das Geld etwa aus einem Raubüberfall, der fast zwanzig Jahre zurückliegt? Das ungeklärte Verschwinden des damaligen Tatverdächtigen untersucht derzeit Adrian Stiller von der Cold Case Unit. Er und Wisting beschließen, ihre Ermittlungen gemeinsam fortzusetzen. Wie gelangte das Geld in den Besitz des Politikers?

Rezension:

Es ist nun der zweite Fall/Band rund um William Wisting. Ich selbst mag Geschichten und Dokumentationen rund um Cold Cases sehr. Wie werden sie heute – mit den neuen technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten angegangen? Können sie endlich gelöst werden und Familien die Tragödien verarbeiten? Daher ist diese Reihe wie für mich gemacht!

Die Erzählweise ist eher ruhig. Wer also einen rasanten und blutigen Thriller erwartet ist hier falsch. Wir erleben wie der Vorfall um den Polizisten und das Geld in seinem Haus aufgeklärt wird. Die Handlung ist kurzweilig erzählt und ich habe mich immer gut mitgenommen gefühlt. Ich konnte mir Orte und Personen anhand der Beschreibungen gut vorstellen und konnte allem gut folgen. Ab und an gab es ein paar Längen, doch alles in allem ein spannender und schön geschriebener Krimi den ich gern weiterempfehlen werde.

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Veröffentlicht am 05.01.2020

Gelungener Serienauftakt

Die Stimme des Zorns
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Eine neue Reihe beginnt. Nachdem wir in den "Ich bin..." Büchern den Weg vom skrupellosen Serienkiller hin zu einem wichtigen Teil beim FBI verfolgen konnten ist Francis Ackerman Jr. nun selbst als Agent ...

Eine neue Reihe beginnt. Nachdem wir in den "Ich bin..." Büchern den Weg vom skrupellosen Serienkiller hin zu einem wichtigen Teil beim FBI verfolgen konnten ist Francis Ackerman Jr. nun selbst als Agent angestellt. Was allerdings nicht heißt das er seine Lust an Gewalt verloren hat - er lebt sie nun nur nicht mehr an Unschuldigen aus, sondern an anderen Mördern und Verbrechern.

In seinem ersten Fall als Sonderermittler des FBI trifft Ackerman auf einen Täter, der seinesgleichen sucht: Das sogenannte "Alien" hinterlässt sezierte Leichen in Kornkreisen und hat gerade eine Expertin für Außerirdische entführt.

Rezension:

Auch wenn man die Vorgänger nicht kennt, kann man gut einsteigen. Es wird einiges wiederholt bzw wird es sehr gut in die laufende Geschichte eingegliedert, sodass man gute Hintergrundinformationen erhält. Für das vollumfängliche Verständnis würde ich jedoch empfehlen die erste Reihe zu lesen. Der Fall ist wahnsinnig spannend und das Buch habe ich in sehr kurzer Zeit gelesen. Ich konnte und wollte es nicht beiseite legen. Auch der gewisse Humor ist geblieben und man kann sich gut in die Geschichte und Protagonisten einfühlen. Ein toller und spannender, kurzweiliger Thriller!

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Veröffentlicht am 03.01.2020

Gnadenlos

1794
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Es ist der zweite Fall für Jean Michael Cardell. Nachdem er in „1793“ den Fall einer verstümmelten Leiche nachgegangen ist, wartet nun neue Ereignisse auf ihn. In „1794“ meldet sich eine Frau bei ihm. ...

Es ist der zweite Fall für Jean Michael Cardell. Nachdem er in „1793“ den Fall einer verstümmelten Leiche nachgegangen ist, wartet nun neue Ereignisse auf ihn. In „1794“ meldet sich eine Frau bei ihm. Ihre Tochter wurde ermordet und als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert. Er wird in ein Irrenhaus eingewiesen, doch die Mutter der Getöteten glaubt diese Version nicht und sucht Hilfe bei Cardell.



Rezension:



Wie auch im ersten teil, darf man nicht zart besaitet sein. Es werden ausführlich und ohne Verschönerung die Tatorte und Geschehnisse beschrieben. Natt och Dag schreibt brutal, ohne Kompromisse und wahnsinnig Bildgewaltig. Wie oft dachte ich „Gott sei Dank lese ich das alles her nur und muss da nicht dabei sein.“ Man fühlt sich sehr beklemmt und kann dennoch nicht aufhören zu lesen. Er bringt seine Leser definitiv an die Grenzen dessen was man noch Lesen kann und möchte. Daher auch hier von mir die Warnung, dass man es wirklich nur Lesen sollte, wenn man schon Bücher in dieser Richtung kennt und es einem nicht gleich den Magen umdreht.



Abseits davon ist das Buch eine große Empfehlung. Schon den ersten Teil habe ich verschlungen und auch hier konnte ich es nicht aus der Hand legen. Zum Inhalt an sich möchte ich gar nicht viel mehr sagen, da ich nicht spoilern möchte.

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Kurzweilig

Sweet Sorrow
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Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und ...

Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen.

Rezension:

Ich durfte das Buch vorab lesen und bin etwas zwiegespalten. Der Beginn liest sich ein wenig zäh und erst spät erfährt man so richtig warum diese lange Vorgeschichte gewählt wurde. Die Erfahrungen die Charlie mit der ersten Liebe durchgemacht hat lesen sich leider ein bisschen langatmig. Vielleicht weil es zu dem „nicht besonderem“ Charakter passen soll? Was allerdings doch ab und an passiert ist – ich habe selbst immermal an meine erste Liebe gedacht und was so alles passiert ist. Das war schön und hat mich doch schmunzeln lassen.

Später sind wir dann in der Gegenwart angekommen und Charlie will heiraten. Jedoch nicht seine Jugendliebe – doch an sie muss er in dieser speziellen Situation doch denken.
Was dann passiert und wie es ausgeht – Dazu muss man es dann doch selbst lesen.

Alles in allem ist es ein kurzweiliger Roman, der mich mit seiner Sprache mitgenommen hat und für eine relativ leichte Unterhaltung gesorgt hat.

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Spannend

Der Attentäter
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Juni 1914. Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver ...

Juni 1914. Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver beiwohnen - und sterben. Gavrilo Princip und seine Gefährten haben sich seit Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Doch dem Geheimdienst sind Gerüchte zu Ohren gekommen, und Major Rudolf Markovic tut alles, um den Thronfolger zu retten und eine diplomatische Katastrophe zu vermeiden.

Ulf Schiewe lässt uns diese entscheidende Woche der europäischen Geschichte hautnah miterleben - packend und extrem spannend.

Rezension:

Und dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn man – da es historisch nunmal belegt ist – weiß wie das Buch ausgehen wird, fühlt man sich dennoch sehr gut mitgenommen und bangt doch noch, dass es zu einem „guten“ Ende kommen wird. Der Erzählstil ist packend und man wird mitten in die Geschichte gerissen. Die Daten und Fakten sind sehr gut recherchiert und nur ganz wenige Personen sind erfunden. So stelle ich mir Geschchtsunterricht vor und werde mir nun sicher noch mehr von Ulf Schiewe durchlesen. Eine ganz große Empfehlung von mir.

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