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Veröffentlicht am 01.04.2025

Das Leben aus der Sicht eines Katers - schön und traurig zu gleich

Frankie
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"Was macht das Leben so schwer? Menschen?" - Der Roman von Jochen Gutsch und Maxim Leo erzählt das Leben aus Sicht des Katers Frankie. Frankie, eine durch traurige Umstände zum Straßenkater geworden, stromert ...

"Was macht das Leben so schwer? Menschen?" - Der Roman von Jochen Gutsch und Maxim Leo erzählt das Leben aus Sicht des Katers Frankie. Frankie, eine durch traurige Umstände zum Straßenkater geworden, stromert durch sein Revier und sieht einen Mann mit einem Faden spielen. Interessiert kommt er mit Richard Gold ins Gespräch und hält ihn vom Selbstmord ab - ohne es zu wissen. Gemeinsam verbringen sie die nächsten Tage, lernen sich kennen und gehen nach "Hollywood".

Ich habe das Buch ewig nicht angerührt und jetzt frage ich mich wieso. Ich bin einfach nur begeistert. Mit einer Leichtigkeit werden schwierige Themen, wie Suizidalität, Furcht und Perspektivlosigkeit beschrieben - alles in einer Geschichte.

Frankie, ein vom Leben gezeichneter Kater, kennt viele Dinge der Menschen nicht und geht ganz unbedarft an das heran, was er mit Richard Gold erlebt. Es ist großartig zu lesen, wie "einfach" das Leben doch sein kann, wenn man wie ein Kater denkt. Frankie lernt viel über das Leben und Sein der Menschen und sein neuer Besitzer hat einen Kater, um den er sich kümmert und sein neuer Lebenssinn ist. Ich fand es erfrischend, dass der Kater auch "fehlerhaft" dargestellt wird und wider besseren Wissens handelt.

Die Dialoge weisen eine wahnsinnige Tiefe auf und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Was für ein Mensch unbedeutend sein kann, kann für ein Tier das größte und beste sein. Es war total interessant, dass die Tiere untereinander reden und auch mit Menschen sprechen können. So kam zu Frankie noch ein Hund und ein Eichhörnchen dazu. Natürlich durfte auch eine kleine Romanze nicht fehlen - oder mehrere.

Das Ende hat mir fast Tränen in die Augen getrieben. Die Gefühle von Frankie sind so schön beschrieben wurden, dass ich mitfühlen konnte.

Für mich ist das Buch eine Hommage an die Beziehung zwischen Mensch und Tier und die Symbiose in der sie leben. Tiere geben und viel mehr, als wir manchmal glauben und auch wir sind für die Tiere wichtig, denn auch sie haben in irgendeiner Form Gefühle. Ich kann das Buch nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 22.03.2025

schwaches Finale mit spannenden Momenten

Cherish
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Das Finale der Katmere Academy Reihe bringt Grace und ihre Freunde ins Schattenreich. Sie wollen Mekhi retten, der mit Schattengift infiziert wurde und um sein Leben kämpft. Wieder müssen sie Prüfungen ...

Das Finale der Katmere Academy Reihe bringt Grace und ihre Freunde ins Schattenreich. Sie wollen Mekhi retten, der mit Schattengift infiziert wurde und um sein Leben kämpft. Wieder müssen sie Prüfungen bestehen, um ein Gegengift zu finden. Schaffen es Grace und die anderen noch rechtzeitig?

Ich habe den letzten Roman von Tracy Wolff wieder als Hörbuch gehört. Diana Gantner als Grace ist nach wie vor super. Auch nach den vielen vorherigen Büchern macht es Spaß ihrer Stimme zu lauschen und aus der Ich-Perspektive von Grace der Handlung zu folgen. Matthias Hoff als Hudson ist mir von der Stimme her immer noch zu alt und nicht ganz passend. Wie in den anderen Teilen gewohnt, sind die letzten Kapitel aus seiner Sichtweise geschrieben, aber es geht fortlaufend weiter und ist dieses Mal kein Rückblick.

Von allen Büchern der Reihe ist dieses, meiner Meinung nach, das Schwächste. Schon nach dem großen Kampf gegen Hudsons Vater, war ich unsicher, was noch kommen würde. Dieses letzte Buch hat mich nicht gefesselt und immer wieder bin ich gedanklich abgekommen. Ich hatte auch im Vergleich zu den anderen Büchern, eine längere Pause eingelegt.

Wieder ist wahnsinnig viel passiert und es fällt mir schwer, mich an alles zu erinnern. Die Zeit im Schattenreich fand ich richtig super und auch spannend. Zum Ende hin fehlte mir die Spannung und auf den Kampf am Ende habe ich nicht richtig nachvollziehen können. Irgendwie erschien dieser für mich unnötig.

Die (Liebes-)Geschichte von Grace und Hudson trat eher in den Hintergrund, da meiner Meinung nach auch alles in den vorherigen Teilen erzählt wurde (besonders in dem davor). Es war schön, dass die anderen ab und an in den Vordergrund gerückt wurden und etwas mehr über ihre Leben berichtet wurde. Eine richtige Entwicklung konnte ich bei allen aber nicht wahrnehmen.

Fazit: Das Buch ist ok, aber nicht das beste aus der Reihe.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein Kind allein in der Natur - frei, aber egoistisch

Die Welt ohne Fenster
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Die junge Eepersip läuft von zuhause weg, um frei in der Wildnis zu leben. Erst trifft sie auf einer Wiese auf Rehe und Schmetterlinge, hat ein wunderbares Leben. Ihre Eltern wollen sie zurückbringen, ...

Die junge Eepersip läuft von zuhause weg, um frei in der Wildnis zu leben. Erst trifft sie auf einer Wiese auf Rehe und Schmetterlinge, hat ein wunderbares Leben. Ihre Eltern wollen sie zurückbringen, doch immer wieder entkommt Eepersip. Am Meer und schließlich in den Bergen findet sie ihr Glück!

Jackie Morris hat in dieser Schmuckausgabe wunderschöne Bilder zur Geschichte von Barbara Newhall Follet gemalt, die irgendwie auch etwas ganz sanftes und beruhigendes an sich haben. Die Handlung ist in 3 Bereiche aufgeteilt: Wiese, Meer und Berge; wobei die Wiese den größten Teil einnimmt. Geschrieben ist die Geschichte aus der Erzählperspektive.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit der Hauptfigur Eepersip überhaupt nicht warm geworden bin. Dieses Mädchen erscheint mir realitätsfern, egoistisch und überheblich. Allgemein erscheint mir die Geschichte an sich auch von Anfang an wenig realistisch. Ein Mädchen lebt allein in den verschneiten Bergen, nur mit einem Algenkleid/Blätterkleid? Das ist nur mit viel Fantasie möglich.
Die Storyline mit ihrer Schwester hat in mir auch ein großes Fragezeichen hinterlassen. Eepersip wirkte auf mich komplett egoistisch, wollte ihre Schwester bei sich haben (ohne die Konsequenzen zu bedenken) und diese ist einfach mitgegangen, obwohl sie vorher Zweifel geäußert hatte. Die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen oder Rücksicht zu nehmen zeigte die Hauptfigur zu keiner Zeit. Ich finde, hier merkt man, dass ein Kind dieses Buch geschrieben hat.

Die Beschreibung der Natur war wirklich richtig toll und auch die Art und Weise, in welcher Harmonie die Hauptfigur in dieser gelebt hat. Auch das Ende, recht fantastisch angelegt, fand ich super. Der letzte Abschnitt war sehr tiefgründig und einfach nur schön.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

losgelöst von der Reihe - eine schöne romantische Rückblende

Charm
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Tracy Wolfs vorletzter Roman der Katmere Academy Reihe offenbart die gemeinsame Zeit von Grace und Hudson, an die sich Grace bisher nicht erinnern konnte. Über ein Jahr lebten beide in Hudsons Unterkunft ...

Tracy Wolfs vorletzter Roman der Katmere Academy Reihe offenbart die gemeinsame Zeit von Grace und Hudson, an die sich Grace bisher nicht erinnern konnte. Über ein Jahr lebten beide in Hudsons Unterkunft und es war ein schwerer Weg Vertrauen zueinander aufzubauen. Doch schnell merkte Grace, dass Hudson gar nicht so war, wie Jackson und die anderen ihn beschrieben haben. Er war liebevoll, tiefgründiger und humorvoll. Als sie dann nach Noromar gekommen sind, entwickelte Grace immer mehr Gefühle für ihn. Beim Kampf gegen Zeitdrachen stellt sich ihre Beziehung auf die Probe.

Ich habe mich riesig gefreut, als ich gelesen habe, dass dieses Buch nur Grace und Hudson behandelt. Beide Charaktere sind mir über die Zeit hinweg sehr sympathisch geworden. Ich finde es großartig, wie viel die beiden erlebt haben und was Tracy Wolf sich alles überlegt hat. Die Beschreibungen vom Schattenreich waren sehr eindrucksvoll, es war mal etwas anderes.

Ich habe das Hörbuch gehört. Wie schon bei den anderen Teilen davor, finde ich Diana Gantner als Grace wirklich toll. Ihre Stimme ist wahnsinnig angenehm und ich mag auch ihre Art und Weise, wie sie Hudson spricht. Matthias Hoff hat ebenfalls eine sehr angenehme Stimme, jedoch ist sie mir für Hudson nach wie vor zu alt.

Es war schön beschrieben, wie wenig Grace Hudson am Anfang leiden konnte. Die Spannung war die ganze Zeit spürbar. Schnell wurde deutlich, dass sich beide voneinander angezogen fühlen und dies zu einer anderen Art Spannung führte. Die Dialoge zwischen den beiden waren geprägt von Ironie, Witz, gegenseitigem Aufziehen/Necken und Gefühl.

Interessant war, dass die Sichtweisen im Laufe des Buches immer wieder wechselten. So konnte ich einen viel besseren Eindruck von Hudson und Grace gewinnen, da viel mehr aus Hudsons Perspektive berichtet wurde.

Fazit: Es ist ein sehr schönes, romantisches und gleichzeitig spannendes Buch. Es ist etwas losgelöst von den anderen Büchern und ich finde es sehr erfrischend, dass nicht die Haupthandlung thematisiert wird. Zwischendurch hatte ich nur das Gefühl, dass es einen Logikfehler gab.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

seichte Liebesgeschichte mit viel "Ich liebe dich"

Bridgerton - Hochzeitsglocken für Lady Lucy
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"Hochzeitsglocken für Lady Lucy" ist der letzte Band der Bridgerton-Reihe von Julia Quinn. Nun ist es an Gregory, die große Liebe zu finden. Schnell hat er sich verliebt, glaubt er zumindest. Seine Angebetete ...

"Hochzeitsglocken für Lady Lucy" ist der letzte Band der Bridgerton-Reihe von Julia Quinn. Nun ist es an Gregory, die große Liebe zu finden. Schnell hat er sich verliebt, glaubt er zumindest. Seine Angebetete hat sich aber schon in einen anderen Mann verliebt, sehr zum Ärger von Gregory. Dann ist da noch die beste Freundin. Schnell weckt sie in ihm andere Gefühle. Ist das Liebe? Wenn ja, wird sie sich für ihn entscheiden - obwohl sie verlobt ist?

"Das große Hochzeitsfinale" ist für mich im Vergleich zu allen Büchern der Reihe das schwächste. Von Anfang an hatte ich Probleme Gregory nun als Mann im heiratsfähigen Alter anzunehmen, da ich ihn in den anderen Büchern als Kind erlebt habe. Mir hat in diesem Buch seine Charakterbeschreibung nicht gefallen: der junge Mann, der immer alles bekommen hat ohne große Anstrengungen zu unternehmen. Er wirkt "von oben herab", sieht sich als der eine Mann, den alle Frauen haben wollen. Auf mich wirkt Gregory nicht sympathisch (besonders am Anfang). Lucy als Charakter ist mir da viel angenehmer, wirkt eher charakterschwach. Sie traut sich nicht für ihre eigenen Gefühle und Gedanken einzustehen und will es den anderen immer recht machen. Die Kombination aus "sie will nicht sagen, was ist" und "er drängt sie, offen zu reden", ist auf Dauer anstrengend. Mehr als einmal bestanden Dialoge aus "Ich liebe dich" "Ich liebe dich auch". Die Tiefe der Dialoge hat mir doch ab und an gefehlt.

Ich finde es toll, dass viele andere Bridgertons in der Handlung auftauchen. So habe ich mich gefreut, dass Colin einen Part übernommen hat. Er ist in den Büchern nach seiner Hochzeit kaum vorgekommen. Ich fand es sehr erfrischend, dass Diskussionen mit Violet beschrieben wurden und Gregorys Charakterzüge besprochen wurden. Das ist in den anderen Büchern auch vorgekommen, aber hier ist es mir stärker aufgefallen.

Die Handlung an sich war schön, auf eine gewisse Art spannend, "plätscherte manchmal so dahin". Die Wendung am Ende war super. Ich hätte nicht gedacht, dass es nochmal einen neuen Impuls in Bezug auf die Verwicklungen von Lucys Onkel geben würde. Das war richtig klasse. So wurden die Figuren teilweise in ein anderes Licht gestellt.

Der neue Epilog war mir persönlich zu viel. Die Dramatik, die dort beschrieben wurde, fand ich unnötig. Der Epilog beginnt und endet mit einem Brief von Hyacinth an ihren Mann. Da es das Buch von Gregory ist fand ich das sehr schade.

Fazit: Eine seichte Liebesgeschichte mit vielen "Ich liebe dich"-Aussagen, Dramatik und einer guten Wendung am Ende.

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