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Veröffentlicht am 05.12.2019

Kiss me once

Kiss Me Once - Kiss the Bodyguard, Band 1
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Nach dem ich dieses Buch vor einiger Zeit bei gefühlt jedem zweiten Bookstagramer gesehen hab, war ich natürlich neugierig und hab es nun endlich auch gelesen.
Allerdings muss ich sagen, dass bei diesem ...

Nach dem ich dieses Buch vor einiger Zeit bei gefühlt jedem zweiten Bookstagramer gesehen hab, war ich natürlich neugierig und hab es nun endlich auch gelesen.
Allerdings muss ich sagen, dass bei diesem Buch der Hype mitgegangen war.

Das Buch handelt von Ivy Redmond, der Tochter eines Schwerunternehmers.
Um von ihren Eltern loszukommen, geht sie auf eine öffentliche Universität, wo sie sich in ihren Bodyguard, Ryan MacCain, verliebt.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Buch relativ durchschnittlich und nichts neues ist, hat es sich trotzdem lesen lassen (ein wenig schleppend, aber immerhin).

Der Schreibstil der Autorin ist locker und ich hatte tatsächlich keine Probleme damit, in das Buch einzusteigen.
Aber die Wortwahl und ständige Wortwiederholung haben mich beinahe zum verzweifeln gebracht.
Ich habe gedacht, wenn ich noch ein einziges Mal "JEESE", "HOLY MOLY" lesen muss, kratz' ich mir die Augen aus dem Kopf.

Die Liebesgeschichte war mir ein wenig zu plump und unschlüssig, aber wie ich bereits erwähnt hab, ist das alles nichts neues.
Die Gefühle der beiden sind kaum bei mir angekommen. Die beiden kennen sich kaum und schnauzen sich überwiegend gegenseitig an, schaffen es aber trotzdem sich unsterblich ineinander zu verlieben.
Nicht ganz mein Fall, aber da konnte ich drüber hinwegsehen.
Der Epilog war zwar gewissermaßen kitschig, aber hat gut zum Buch gepasst.

Zu den Charakteren.
Ivy war mir viel zu nervig, naiv und dumm. Sie schämt sich, als sie herausfindet, dass Ryan ein Brustwarzen-Piercing hat, aber will der Football zweier oberkörperfreier Footballer sein?
Ich persönlich bin eine sehr paradoxe Person, aber das hat sogar für mich keinen Sinn ergeben.
Ich hatte zu sehr den Eindruck, dass sie nur in Ryan verliebt war, weil er ein Badboy und verboten ist. Sie musste einfach den rebellierenden Teenager rauslassen.

Apropos rebellierende Teenager und Badboy. Ryan MacCain soll ein absoluter Badboy sein, aber sein Charakter spricht teilweise dagegen. Er hat nicht unbedingt das Verhalten eines BadBoys und redet auch nicht so. Ich würde behaupten erst einfach nur ein wenig zu frech geraten, ansonsten ist alles gewöhnlich.

Das einzigste was mir wirklich sehr gut gefallen hat ist die Beziehung zwischen Alex und Jeff.
Die Gefühle zwischen den beiden sind wirklich bei mir angekommen und gingen teils mitten ins Herz.
Schade war nur, dass die beiden nur Nebencharaktere sind und nicht die Protagonisten.

Es ist also eine eher mittelmäßige Geschichte, die es bereits oft genug gibt und erinnert viel zu sehr an eine unausgereifte Wattpad-Geschichte, die von einer/einem Jugendlichen verfasst wurde.
Das Buch ist für mich ein weiterer Beweis, dass man definitiv nicht jedem Bookstagram-Hype folgen sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2019

Emotionale Geschichte mit wenig Gefühl

Dieser eine Augenblick
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Anfangs bin ich gut in die Geschichte eingestiegen, der Klappentext war vielversprechend und interessant und die Aufregung groß.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm und schnell lesen. ...

Anfangs bin ich gut in die Geschichte eingestiegen, der Klappentext war vielversprechend und interessant und die Aufregung groß.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm und schnell lesen.

Im Nachhinein bin ich etwas enttäuscht.
Das Buch war sehr durchschaubar und die Handlungen sehr offensichtlich, sodass ich gegen Mitte des Buches bereits geahnt hab wie es enden wird und siehe da - ich hatte allem Anschein nach recht. Leider hat mir das jegliche Spannung genommen und irgendwann musste ich mich schon fast zwingen das Buch fertig zu lesen. Wenn ich es nicht innerhalb der Leserunde gelesen hätte, hätte ich es schon längst abgebrochen.

Die Charaktere an sich waren gut erarbeitet, das muss ich mir eingestehen.
Aber der Charakter mancher Charaktere war am Ende schlecht.
Charlotte beispielsweise: Sie macht einen sehr kindlichen und schon fast naiven Eindruck und viele ihrer Handlungen und Gedanken waren einfach nicht nachvollziehbar. Sie war sich sehr unentschlossen was die beiden Männer anging und im Laufe des Buches hat sich mich nur noch genervt.
Das Charlotte das Boot innerhalb weniger Wochen selber steuern kann ist ebenfalls sehr unrealistisch.

Es ist Schade, dass Adam am Ende von uns gegangen ist (auch wenn ich es bereits geahnt habe), allerdings konnte das keine Gefühle in mir wecken.
Natürlich ist es toll, dass Adam ihr etwas hinterlässt. Aber dass die beiden dann auch noch geheiratet haben finde ich persönlich irgendwie unnötig und schwachsinnig.

Die Reise nach Paris fand ich allerdings sehr schön und das war wahrscheinlich das einzigste, dass bei mir emotional wirklich an kam (sehr viel war da dann aber auch nicht).
Adam weiß, dass sein Krebs nicht heilbar ist und sollte seine letzten Tage nutzen und nicht im Krankenhaus verschwenden.
Der Brief von Adam konnte mich auch nicht wirklich begeistern.

Das Cover hat primär eine romantische, emotionale und herzerweichende Geschichte versprochen, allerdings kann das Aussehen wohl sehr stark täuschen.
Ich hab mehr erwartet und würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.09.2019

MIDNIGHT BLUE

Midnight Blue
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Der Schreibstil der Autoren ist wunderbar flüssig und lässt sich schnell lesen. Ich konnte ganz schnell in die Geschichte einsteigen und hab mich sofort wohl gefühlt. ...

Der Schreibstil der Autoren ist wunderbar flüssig und lässt sich schnell lesen. Ich konnte ganz schnell in die Geschichte einsteigen und hab mich sofort wohl gefühlt.

Das Cover ist, wie vom LYX zu erwarten, wunderschön. Es ist zwar relativ schlicht gehalten, aber meiner Meinung nach ist es das, was die Story gebraucht hat. Das Cover, der Titel und die Story sind perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte man es gar nicht machen können.

Leider haben mir die Charaktere nicht gefallen. Indigo ist die einzige, die mir von Anfang an gefallen hat. Sie ist nett, liebenswürdig und sehr sympathisch. In der Leseprobe hat mich Alex sehr neugierig gemacht, aber ich wusste doch nicht so richtig was ich von ihm halten soll. Im Laufe der Geschichte lernt man ihn besser kennen und ich konnte nachvollziehen wieso er sich so verhält, aber ganz überzeugen konnte er mich trotzdem nicht. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen, dass er kein klassischer Rockstar ist. Es gab viele Nebencharaktere mit denen ich leider überhaupt nichts anfangen konnte.

Die Geschichte ist allerdings anders verlaufen, als ich es erwartet habe – was keineswegs negativ ist, denn das hat das Buch so spannend gemacht. Es war keine „08/15“-Rockstar Geschichte, worüber ich mich schon mal sehr gefreut hab. Es hatte auf jeden Fall etwas sehr Besonderes an sich. Es gab einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Die Story wurde in den Perspektiven der zwei Protagonisten erzählt und gut eingeteilt. Das Ende fand ich auch sehr schön, es war nicht zu viel und auch nicht zu kitschig, obwohl der Zeitsprung nicht ganz mein Geschmack ist.

Das Zitat des kleinen Prinzen und die Playlist fand ich sehr passend und schön.

Ich werde sicherlich noch das Eine oder Andere Buch der Autorin lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 22.08.2019

Crazy in Love

Crazy in Love: Wir vereint. (Sammelband)
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Auf dem Cover des Sammelbandes sind die Blumen aller drei Bände zusehen. Die Covers als auch die Titel der einzelnen Bände sind gut aufeinander abgestimmt. ...

Auf dem Cover des Sammelbandes sind die Blumen aller drei Bände zusehen. Die Covers als auch die Titel der einzelnen Bände sind gut aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich angenehm und schnell lesen.

Der Einstieg war etwas holprig. Die Story war zwar interessant, aber die Protagonisten haben mir leider überhaupt nicht gefallen, weshalb es mir etwas schwergefallen ist, das Buch zu lesen. Ich hatte das Gefühl, dass Isabelle zu viel Drama gemacht hat, sie hat das eine oder andere Mal überreagiert und sich in Sachen hineingesteigert, obwohl sie keine Ahnung hatte. Hin und wieder musste ich da mal die Stirn runzeln. Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber ich persönlich konnte mich überhaupt nicht in sie hineinversetzen, geschweige denn irgendwas nachvollziehen.

Ich hab trotzdem weiter gelesen und beim zweiten Teil sah alles schon ganz anders aus. Die Protagonisten waren viel authentischer, Linda und Leander sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich hätte mir bloß gewünscht, dass das Ende mit Tom ein wenig länger wäre.

Der dritte Teil war auch sehr toll. Hier hat mir die Story gut zugesagt. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt, Elisa hatte es nicht einfach. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mitfühlen.
Von der Thematik her gefiel mir dieser Teil am besten.

Der Abschluss, wo alle Charaktere aufeinandertreffen ist als Schluss genial und hat mich irgendwie total gefreut.

Bei der Reihe handelt es sich um drei wunderschöne Liebesgeschichten mit einem Happy End.

Veröffentlicht am 13.07.2019

"Love me lordly"

Love me lordly
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„Love me lordly“ ist der erste Teil der Wrecked-Reihe und das erste Buch, das ich von Katie Weber gelesen habe.
Das Cover sieht wirklich sehr schön aus. Das schimmernde Gold verleiht dem Buch einen edlen ...

„Love me lordly“ ist der erste Teil der Wrecked-Reihe und das erste Buch, das ich von Katie Weber gelesen habe.
Das Cover sieht wirklich sehr schön aus. Das schimmernde Gold verleiht dem Buch einen edlen und persönlichen Touch.

In dem Buch geht um Alice Hollister, die den teuren Wagen eines Mannes namens Kian Paxton schrammt und nicht weiß, wie sie den Schaden bezahlen soll. Sie fühlt sich von Anfang an zu ihm hingezogen, doch wird sie ihm verfallen?

Katie Weber hat einen schönen und flüssigen Schreibstil. Das Buch war innerhalb von einem Tag gelesen.

Die Geschichte ist sehr schön. Es war spannend, auch mal witzig, es wurde romantisch und vieles mehr – im Großen und Ganzen die perfekte Kombination. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich, ziehen sich jedoch magisch an. Die Wahl der armen Frau und des reichen Mannes war zwar ein wenig kitschig, wurde aber zum Glück nicht allzu sehr übertrieben dargestellt. Auch wenn ich die Geschichte toll fand, hat mir etwas gefehlt. Somit hat mir bis jetzt die Motivation gefehlt, den zweiten Band zu lesen, das ich jedoch hoffentlich bald nachholen werde.