Profilbild von Stampelchen

Stampelchen

Lesejury Star
offline

Stampelchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Stampelchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2025

Ein wirklich genialer Abschlussband

Gameshow – Das Versprechen von Glück
0

Meinung:
Teil 1 fand ich ja ganz interessant, aber mir hat in vielen Punkten doch einfach etwas Tiefe gefehlt. Der gemeine und wirklich böse Cliffhanger, mit dem der Auftakt aber geendet hat, hat wirklich ...

Meinung:
Teil 1 fand ich ja ganz interessant, aber mir hat in vielen Punkten doch einfach etwas Tiefe gefehlt. Der gemeine und wirklich böse Cliffhanger, mit dem der Auftakt aber geendet hat, hat wirklich nochmal alles auf den Kopf gestellt und meine Neugier auf diesen Abschlussband verstärkt.

Die Handlung startet auch genau da, wo der Auftakt geendet hat. Cass hat die Offenbarung der Erinnerungen von Flannery nicht gut weggesteckt, nicht nur wegen ihres schockierenden Inhalts. Dadurch ist sie aber überzeugter denn je, dass sich an dem System was ändern muss.

Die Handlung war insgesamt wirklich extrem spannend und mitreißend und vor allem mit unglaublich vielen Wendungen versehen. Einige konnte man sich mit der Zeit vielleicht denken, andere haben mich und auch Protagonistin Cass aber wirklich kalt erwischt und mich kaum zum Luft holen kommen lassen.

Ich fand es gut, dass in diesem Teil zumindest ein bisschen erklärt wurde, wie es zu dieser speziellen Zukunftsversion kam. Natürlich bleiben hier immer noch Fragen offen und evtl. gibt es bei genauerem darüber Nachdenken vielleicht auch den ein oder anderen Logikfehler, aber ganz ehrlich, dass ist für mich hier wirklich nicht ins Gewicht gefallen. Die positiven Aspekte und vor allem die rasante Handlung, mit den vielen schockierenden Ereignissen, haben mich einfach mitgezogen und mich vollkommen überwältigt und überzeugt.

Auch in diesem Teil gibt es einige emotionale Momente, jedoch beschränken sich diese, erfreulicher Weise, nicht auf die Liebesgeschichte. Diese ist vorhanden und für Cass auch wichtig, aber auch andere Beziehungen sind für sie bedeutend und werden weitreichend beleuchtet und so erlebt, dass man ihre Gefühle auch nachvollziehen kann.

Der Showdown hat es auch nochmal in sich und auch wenn die Lösung dann etwas leicht von der Hand ging, fand ich es gut, dass man im Epilog noch ein paar Einblicke bekommen hat, wie es weitergehen könnte.

Sprecherin Marylu Poolman hat einen super Job gemacht und wirklich toll zur Geschichte und zu Cass gepasst. Ich habe die Geschichte erlebt und nicht nur erzählt bekommen.

Fazit:
Ein wirklich genialer Abschlussband der Dilogie, der mit einer rasanten, action- und extrem wendungsreichen Handlung überzeugen kann. Zwar gibt es auch ein paar wichtige ruhige und emotionale Momente, aber auch hier fand ich es toll, dass sich diese nicht nur auf die Liebesgeschichte beschränken und man nun wenigstens ein paar Infos dazu bekommt, wie es zu dieser speziellen Zukunftsversion kam. Insgesamt werden vielleicht nicht alle offenen Fragen beantwortet, aber das fällt am Ende kaum ins Gewicht, da die Antworten, die man bekommt, mit einem Knall einschlagen und alles wieder ins Wanken bringen. Und im Epilog gibt es immerhin ein paar zufriedenstellende Einblicke dahin, wie es weitergehen könnte. Ich bin begeistert und vergebe gerne die vollen 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2025

Ein guter, spannender Abschluss

Scarlett & Browne – Die Legendären
0

Meinung:
Obwohl ich die Reihe echt mag und sehr besonders finde, hat die Wartezeit von fast 3 Jahren doch etwas Spuren hinterlassen.
Mit der Zeit habe ich zwar gut wieder in der Geschichte gefunden und ...

Meinung:
Obwohl ich die Reihe echt mag und sehr besonders finde, hat die Wartezeit von fast 3 Jahren doch etwas Spuren hinterlassen.
Mit der Zeit habe ich zwar gut wieder in der Geschichte gefunden und konnte auch die Charaktere wieder gut zuordnen, aber ein paar Erinnerungsstützen mehr hätten nicht geschadet.

Prinzipiell geht es dieses Mal vor allem um Scarletts kleinen Bruder Thomas. In kurzen, kursiv geschriebenen Abschnitten erfahren wir nach und nach, was mit ihm seit seiner Entführung vor 8 Jahren passiert ist. Immer ein neuer, kurzer Einblick vor jedem neuen Abschnitt der Geschichte.

Und auch Albert und Scarlett suchen nach Spuren von Thomas, bzw. auch zur Vergangenheit. Somit erfährt man dieses Mal ein kleines bisschen mehr davon, weshalb die Welt so wurde, wie Scarlett und Albert sie kennen. Jedoch sind das weiterhin eher Andeutungen und Vermutungen, als klare Aussagen.

Dennoch ist es interessant, auch weil die beiden einen unerwarteten Verbündeten erhalten, sich mit neuen Gegnern und Waffen auseinandersetzen und doch auch Rückschläge hinnehmen müssen.

Also es wird definitiv nicht langweilig und es gibt den gewohnt tollen Schreibstil, viel Sarkasmus, noch mehr Action und doch auch die ein oder andere emotionale Szene.

Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Mal nicht ganz so gefesselt war, wie beim Teil 2. Ich kann gar nicht genau benennen, woran es lag, denn auch wenn ich die Geschichte gern gelesen habe, hat der große Wow-Effekt dieses Mal etwas gefehlt. Vielleicht liegt es auch am geänderten Übersetzer?

Zum Showdown am Ende hat der Autor nochmal alles raus geholt, was irgendwie möglich war. Mir war es fast etwas zu viel Action und Drama, aber an sich hat es schon gepasst. Es gibt auch kleine Einblicke dahingehend, wie es mit der Welt von Scarlett und Albert weitergeht, auch wenn es für mich da noch etwas konkreter hätte werden können, war der Abschluss zufriedenstellend.

Fazit:
Endlich der langersehnte Abschlussband. Jedoch hat die lange Wartezeit doch etwas Spuren hinterlassen und ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich wieder voll in der Geschichte war. In diesem Teil geht es viel um Thomas, Scarletts verschollenem Bruder, aber auch so müssen sich die beiden wieder vielen Gefahren stellen, erleben viel Action, gepaart mit ihrer besonderen Art und auch der Sarkasmus kommt wieder nicht zu kurz. Obwohl alles passt, war ich dieses Mal nicht ganz so gefesselt, wie beim Vorgänger. Die Gründe dafür kann ich gar nicht genau benennen. Der Showdown am Ende war mir fast etwas zu viel, aber insgesamt ist das Ende zufriedenstellend, auch weil es Hinweise gibt, wie es mit der Welt weitergehen könnte. Ich vergebe solide 4 Sterne und eine Leseempfehlung für diese besondere Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2025

Anfangs total spannend, aber der 2. Abschnitt hat mich dann leider nicht mehr ganz überzeugt...

Aleyna
0

Meinung:
Cover und Kurzbeschreibung haben mich irgendwie sofort neugierig gemacht. Und auch den Start in die Geschichte fand ich von Beginn an ziemlich spannend. Total undurchsichtig, aber spannend, selbst ...

Meinung:
Cover und Kurzbeschreibung haben mich irgendwie sofort neugierig gemacht. Und auch den Start in die Geschichte fand ich von Beginn an ziemlich spannend. Total undurchsichtig, aber spannend, selbst als ich etwas gebraucht habe, um mit Sprecherin Nadine Jorzik wirklich warm zu werden. Ihre Stimme passt gut, jedoch hat sie mir ein bisschen zu langsam gelesen, weshalb es einfach zu sehr vorgelesen und nicht selbst erlebt klang. Jedoch hat sich dies mit einer etwas erhöhten Abhörgeschwindigkeit dann gut regeln lassen.

Doch zurück zur Geschichte selbst: Wir lernen Protagonistin Aleyna in einer kalten und unfreundlichen Welt kennen, in der sie sich nur so knapp über Wasser halten kann. Aktuell verdient sie ihr Geld dadurch, dass sie Simulationen erlebt und sich dabei untersuchen lässt und in so einer Simulation steigen wir auch in die Geschichte ein.

Es ist undurchsichtig, weshalb Aleyna so von dem Inhalt aufgewühlt wird und erst mit der Zeit kommt heraus, dass dies mit ihrer verstorbenen Schwester zusammenhängt. Und auch als die unbekannten Fremden sie bedrohen, sie mit Fragen bombardieren und vor nichts zurückschrecken, ist es extrem spannend, vor allem, weil sich danach alles ändert und Aleyna beginnt, an sich selbst und ihren Erinnerungen zu zweifeln.

Dieser erste Teil hat mir echt gut gefallen, jedoch muss ich sagen, dass ich mich der 2. Teil nicht so ganz überzeugen konnte. Als es dann Antworten gibt, fand ich diese nicht immer komplett stimmig und die neue Ausgangslage auch eher speziell. Dabei meine ich noch nichtmal das Setting und die Zukunftsversion an sich, sondern eher, dass für mich so ein etwas eigenartiger Weg gewählt wurde, der sich auch über so eine lange Zeit erstreckt. Da waren mir dann irgendwie die Sprünge zu groß und die Charaktere doch auch irgendwie fern, auch wenn schon versucht wurde, die Entwicklungen in dieser Zeit zu erklären. Aber es hat sich für mich einfach nicht ganz rund angefühlt.

Da ich nicht Spoilern will, um die großen Wendungen nicht vorweg zu nehmen, kann ich einfach nicht mehr ins Detail gehen. Das Ende ist ein bisschen abrupt und es bleibt offen, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird.

Fazit:
Lange Zeit sehr undurchsichtig, aber total spannend. Jedoch hat mir der zweite Abschnitt dann nicht mehr ganz so gut gefallen. Ich fand die Antworten nicht ganz so, wie erwartet und es war für mich nicht alles ganz so stimmig und fesselnd, wie ich mir das gewünscht hätte. Sprecherin Nadine Jorzik hat für meinen Geschmack etwas langsam gelesen, aber zum Glück kann man die gewünschte Ablaufgeschwindigkeit ja meist selbst anpassen, weshalb ich mich mit der Zeit gut auf ihre Erzählung einlassen konnte. Insgesamt würde ich solide 3 Sterne vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2025

Eine wahnsinnig starke Fortsetzung!

Liga Lexis – Blutrote Tinte
0

Meinung:
Beim Auftakt hatte ich ja durchaus einige Kritikpunkte, da ich die Ausgangslage und vor allem die krasse Wendung am Ende aber richtig spannend fand, war ich doch neugierig, wie es weitergeht.

Und, ...

Meinung:
Beim Auftakt hatte ich ja durchaus einige Kritikpunkte, da ich die Ausgangslage und vor allem die krasse Wendung am Ende aber richtig spannend fand, war ich doch neugierig, wie es weitergeht.

Und, was soll ich sagen? Ich bin total begeistert von dieser Fortsetzung. Erneut gibt es einen noch eher undurchsichtigen Prolog und Epilog, die interessant und fesselnd sind, aber bisher noch nicht so viel mit der Haupthandlung zu tun haben. Ich denke, das wird sich dann erst im Abschluss endgültig klären.

Die Haupthandlung setzt kurz nach dem schockierenden Ende von Teil 1 ein. Lady Hamilton, eine wichtige Protagonistin eines Bestsellers (der mir immer noch völlig unbekannt ist) wurde getötet und die Lexis, aber auch die Welt der Migras, ist in Gefahr.

Annie versucht zwar alles, um mit ihren besonderen Fähigkeiten das Buch zu retten, jedoch schafft sie es nicht.

Da der oberste Rat der Migras an die Schule kommt, bekommen die Schüler eine kurze Zeit zum Durchatmen, da sie zu ihren Familien geschickt werden. Für Annie eine tolle Gelegenheit, mal eine Migra-Familie kennenzulernen, da sie mit zu Fitz Eltern darf. Diesen kurzen Ausflug in die Normalität fand ich richtig gut und auch für Annie besonders, da sie dabei einiges über ihre Mutter erfährt.

Leider bekommt dieser Ausflug ein böses und überraschendes Ende und auch danach geht es wirklich wendungsreich und schockierend weiter. Die Handlung hat mich extrem gefesselt und ich war sehr fasziniert von den Ideen und unerwarteten Entwicklungen. Und auch die ruhigeren Momente konnten mich dabei überzeugen, wie z. B. auch der Ausflug in den Limbus, in dem Annie eine ganz eigene Welt und interessante Persönlichkeiten kennenlernt.

Richtig gut hat mir gefallen, dass die Liebesgeschichte fast dreiviertel des Buches kaum eine Rolle spielt. Annie ist keine der Protagonistinnen, die ständig nur an ihren Verflossenen denken und vor sich hin leiden. Sie ist eine Macherin und geht dabei auch Risiken ein. Überraschender Weise sogar ein Risiko, das im Nachhinein durch ihre Fahrlässigkeit für ein wirklich großes Problem sorgt. Auch das fand ich bemerkenswert, dass die Autorin ihre Figur auch mal Verantwortung übernehmen lässt und dabei nicht immer alles glatt läuft. Und sie ist auch keine, die für das Leben eines einzelnen kopflos alles opfert (eine Eigenschaft, die mich ja oftmals total nervt), sondern sie ist auch da bereit Risiken einzugehen und nach Alternativen zu schauen.

Annie als Figur hat mir ja im Auftakt schon gut gefallen und auch hier mochte ich ihre starke, schlagfertige Art einfach gern. Natürlich braucht sie durch die ganzen Offenbarungen auch Halt durch ihre Freunde, aber diese haben sie wirklich gut unterstützt.

Und selbst als die Liebesgeschichte wieder relevanter wird, fand ich das viel besser und glaubhafter dosiert, als im Vorgänger. Den Hauptteil erleben wir wieder aus Annies Sicht, aber es gibt auch kurze Kapitel aus der Sicht von Caspian, die ich durchaus interessant fand.

Das Ende ist wieder richtig krass, auch weil die Autorin weitere Opfer nicht scheut und ich bin schon sehr auf den Abschlussband gespannt, der zum Glück schon im September erscheint.

Fazit:
Diese Fortsetzung war für mich ein richtiges Highlight. Da ich beim Vorgänger doch einige Kritikpunkte hatte, hatte ich das gar nicht so erwartet. Aber die Autorin hat diesen Zwischenband mit einer extrem wendungsreichen, schockierenden und doch durchdachten Handlung versehen, die mich kaum Luftholen lies. Dazwischen gibt es aber auch tolle ruhigere Szenen und Annies sarkastische und selbstbewusste Art kommt auch nicht zu kurz. Besonders toll fand ich, dass die Liebesgeschichte erst sehr spät wieder relevant wird und der Fokus dieses Mal auf dem Rest liegt. Außerdem scheut die Autorin sich auch nicht davor, ihre Protagonistin Fehler machen und sie dafür gerade stehen zu lassen. Für mich gibt es klar die vollen 5 Sterne und eine unbedingte Hör- bzw. Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2025

Ein guter, spannender Abschluss

Teufels Tanz
0

Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, wäre „Teufels Tanz“ nicht der Abschlussband der Reihe, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht mehr gehört. Denn, die ersten beiden fand ich leider nur so halb überzeugend. ...

Meinung:
Ich muss ehrlich zugeben, wäre „Teufels Tanz“ nicht der Abschlussband der Reihe, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht mehr gehört. Denn, die ersten beiden fand ich leider nur so halb überzeugend. Dennoch wollte ich jetzt schon wissen, wie alles ausgeht und was es mit dem geheimnisvollen Mörder auf sich hat, der uns ja schon zwei Teile begleitet.

Und ich muss echt sagen, in diesem Teil geht es endlich mal mehr zur Sache und es gibt relativ durchgängige Spannung. Dadurch, dass es dieses mal nur die Morde des „Kuckucks“ gibt und man auch viel mehr aus seiner Sicht erfährt, ergibt nun endlich alles ein stimmiges Gesamtbild. Ich habe schon erwartet, dass sowas ähnliches hinter der ganzen Sache steckt, aber wirklich nur so ähnlich. Denn, das ganze Ausmaß ist mal wieder recht schockierend und ein trauriges Beispiel dafür, was Menschen alles tun, um ihre persönlichen Vergehen geheim zu halten.

Bei der Auflösung des Täters hatte die Autorin durchaus ein paar falsche Fährten parat, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto eindeutiger wurden die Indizien. Somit fand ich die Auflösung gut und insgesamt sehr mitreißend, da der Täter nun doch auch sehr persönlich, menschlich und auf einer Seite auch nachvollziehbar dargestellt wurde. Und am Ende gab es ein kleines Angebot, bei dem ich mir kurz nicht sicher war, wie Fina sich entscheiden wird.

Aber auch Fina entwickelt sich weiterhin weiter. Sie traut sich, sich im Job mehr durchzusetzen. Dabei macht sie auch ein paar unüberlegte Alleingänge, weshalb ich es besser gefunden hätte, wenn das Ermittler-Team noch mehr als solches agiert, aber im Vergleich zu den ganzen Mobberein in den Vorgängern, war das hier ein richtig normales Zusammenarbeiten.

Und auch in ihrem Privatleben tut sich viel. Sie tut sich zwar immer noch schwer, sich gegen das Ausnützen seitens ihrer Schwester zu wehren, aber auch da gibt es Licht am Ende des Tunnels und auch die Treffen mit ihrem Kollegen Gregor stehen vor einem entscheidenden Punkt.

Als ergänzende Perspektive gibt es dieses Mal noch ein paar kurze Kapitel aus der Sicht von Finas Kollegen Ahmed. Diese fand ich ganz nett, aber unbedingt gebraucht hätte ich sie nicht.

Der Showdown zum Abschluss ist wirklich super spannend und ich fand das Ende sehr passend.

Sprecherin Julia Nachtmann hat wieder gut gelesen und konnte die Stimmungen und Gegebenheiten gut vermitteln.

Fazit:
Ein wirklich guter Abschlussband und definitiv der beste Teil der Reihe. Endlich gibt es die ersehnten Antworten, diese fand ich auch wirklich gut verpackt und die Auflösung mit ein paar falschen Fährten versehen. Die Handlung ist fast durchgängig spannend und ich fand es auch gut, dass der Täter eine sehr persönliche Komponente bekommen hat und eine Bewertung seiner Taten dadurch tiefgründiger wurde. Auch Fina entwickelt sich weiter, und auch wenn sie wohl nie meine Lieblingsprotagonistin werden wird, ist ihr Weg aber nun ganz gut geebnet. Somit vergebe ich solide 4 Sterne und freue mich, dass mich zumindest der Abschluss der Reihe überzeugen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere