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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Optik und Idee top, Umsetzung mit Luft nach oben...

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Meinung:
Wow, was für ein hübsches Buch. Das Cover ist total ansprechend. Ich mag den warmen Zeichenstil, die vielen Blumenelemente, die Zweiteilung des Covers und auch der Farbschnitt passt super dazu. ...

Meinung:
Wow, was für ein hübsches Buch. Das Cover ist total ansprechend. Ich mag den warmen Zeichenstil, die vielen Blumenelemente, die Zweiteilung des Covers und auch der Farbschnitt passt super dazu. Gleichzeitig hat auch der Klappentext sofort meine Neugier geweckt und vom Autor hab ich auch schon einige tolle Bücher gelesen.
Also, eigentlich alles Zutaten, für ein richtig tolles Leseerlebnis, oder?

Leider war es bei mir nicht ganz so. Ich muss sagen, dass ich doch einige Kritikpunkte habe.

Ich bin fast nie gänzlich in die Geschichte hineingekommen. Obwohl in Hohenburg viel passiert und der Plot an sich spannend ist, hat mir lange Zeit etwas der rote Faden gefehlt. Es werden verschiedene mystische Ereignisse und Wesen erwähnt, Protagonistin Irida ist ungewöhnlich stark, es gibt noch eine dunkle Gruppe, die sich regelmäßig trifft und heimliche Sachen plant und dann auch noch das allgegenwärtige Kaninchen, das immer auftaucht, aber wie alles genau zusammenhängt, erfährt man in diesem Auftakt leider nicht wirklich.

Vorteilhaft daran ist, dass es so nicht vorhersehbar ist, aber mir waren die Antworten, selbst für einen Auftakt, einfach zu wenig. Auf den letzten Seiten gibt es zumindest ein paar Erklärungen, die auch eher unerwartet sind, aber mich haben sie insgesamt einfach nicht wirklich zufriedengestellt.

Gleichzeitig bin ich auch mit den Figuren einfach nicht wirklich warm geworden. Sie werden zwar von Beginn an beschrieben, aber fast nur mit Oberflächlichkeiten und wenig Tiefe und auch im Verlauf gibt es leider kaum Entwicklung. Ein bisschen bei Protagonistin Irida, aber die anderen bleiben einfach platt. Mir hat somit eine emotionale Verbindung total gefehlt, auch wenn ich teilweise ganz gut dargestellt fand, weshalb sie sich nicht zugehörig fühlt.

Jedoch haben die Figuren manchmal extrem abgebrüht reagiert, übernatürliche Wesen oder eine Leiche sind z.B. kaum der Rede wert und das fand ich nicht so ganz glaubhaft.

Auch beim Schreibstil hat mir irgendwie etwas Leichtigkeit gefehlt, vor allem für ein Jugendbuch. Es wurde sich irgendwie viel auf Nebensächlichkeiten fokussiert und auch wenn es einige humorvolle Momente gibt, war es mir teilweise etwas zu übertrieben eingesetzt. So z. B. Die ständigen Wortverdreher von Iridas rumänischen Kumpel Jeremy, die ich zwar anfangs noch lustig fand, in der Menge ist mir dieses Stilmittel aber viel zu häufig benutzt worden und hat dann eher genervt, als unterhalten. Aber das mag bei der eigentlichen Zielgruppe ab 11 Jahren vielleicht anders sein.

Positiv hervorzuheben, ist der große Fokus auf die Freundschaft der Gruppe und darauf, dass eine mögliche Liebesgeschichte bisher keine Rolle spielt.

Das Ende ist dadurch, dass es nur wenige Erklärungen gibt, recht offen gehalten und somit kann das Buch nicht für sich alleine stehen.

Fazit:
Die Optik ist wirklich toll, die Umsetzung hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Da alles recht oberflächlich bleibt und es auch lange dauert, bis es mal ein paar Erklärungen und nicht immer nur angedeutete Unstimmigkeiten gibt, habe ich nie so wirklich in die Geschichte gefunden. Auch weil das ebenso auf die Figuren zutrifft und auch diese mir kaum nah gekommen sind. Zusätzlich hat mir beim Schreibstil etwas Leichtigkeit gefehlt und manche Stilmittel wurden mir einfach zu inflationär benutzt. Somit war die Geschichte zwar nicht vorhersehbar, aber bleibt bisher auch ziemlich offen. Gefallen hat mir die Grundidee der vielen, teils untypischen mystischen Wesen und Besonderheiten und der große Fokus auf die Freundschaft. Jedoch war mir das zu wenig, um mich komplett zu überzeugen. Ich würde aber dennoch noch knappe 3 Sterne vergeben, da ich auch ein paar Lichtblicke entdecken konnte und es noch viel Potential für die Fortsetzungen gibt.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Tolle Cyberaction, aber das Ende hat mich kalt erwischt und war mir etwas zu krass...

Cyberworld 4.0
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Meinung:
Mehr als fünf Jahre ist es her, dass ich im Januar 2020 die ersten drei Teile dieser Reihe gelesen habe. Teil drei hat mir sogar am besten gefallen, aber irgendwie habe ich sie dann etwas aus ...

Meinung:
Mehr als fünf Jahre ist es her, dass ich im Januar 2020 die ersten drei Teile dieser Reihe gelesen habe. Teil drei hat mir sogar am besten gefallen, aber irgendwie habe ich sie dann etwas aus den Augen verloren.

Da die Autorin mit ihren Büchern nun zu einem neuen Verlag umgezogen ist, hat sich die Gelegenheit nochmal ergeben, die Reihe fortzusetzen und ich muss echt zugeben, dass ich etwas skeptisch war, wie das, nach dieser langen Zeit, gelingen würde.

Erstaunlicher und erfreulicher Weise hat es aber gar nicht lang gedauert, bis mir die groben Details dieser Welt und der Charaktere wieder bewusst geworden sind, und das, obwohl es eher wenig klassische Erinnerungsstützen gibt.

Aber die Charaktere sind einfach wieder mal sehr besonders und deshalb sind sie mir, auch nach dieser langen Zeit, gut in Erinnerung geblieben.

An sich hat es mir einfach wieder gut gefallen, die Protagonisten in ihrem tollen Umgang miteinander zu erleben. Auch wenn der hitzköpfige Jamie dabei meinem Wesen nicht ganz entspricht, aber es ist toll, dass so viele verschiedene Charaktere, einfach gut miteinander harmonieren. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, nur die Antagonisten waren mir etwas zu unsympathisch gezeichnet...

Und auch die Welt an sich, ist nach wie vor sehr interessant, denn realistische Cybergames würden mich selbst schon auch mal reizen.

Und in diesem Teil gibt auch noch die Verbindung von LiveAction mit Cyberabenteuern. Ich muss wirklich sagen, dass ich diese Verbindung echt gut gemacht fand und ich mir das alles auch super gut vorstellen und zum Teil auch live erleben könnte. Ich steh zwar, genau wie Charlie, nicht auf die Gruselsachen, aber auch sie hat es zumeist gut hinbekommen, weshalb ich da optimistisch wäre. Und ich fand die Details, die in diese Welt gesteckt wurden, echt interessant und glaubhaft dargestellt.

Umso trauriger war ich, dass man am Ende sehr abrupt und extrem krass aus dem Spiel katapultiert wurde und die Realität so hart zugeschlagen hat. Ich verstehe, weshalb die Autorin diese Racheaktionen eingebaut hat, aber ganz ehrlich, ich hätte sie so und vor allem in dieser krassen Form nicht gebraucht. Mir war das zu viel und ich fand es auch trotzdem nicht gut, dass sich die Figuren keine Hilfe von Veranstaltungsseite geholt haben.

So hat mich das Ende eher kalt erwischt und wie gesagt, fand ich es auch schade, dass das Abenteuer von Yonderwood so auch nicht komplett abgeschlossen werden konnte. Zwar hat die Autorin theoretisch erklärt, was hinter allem steckt, aber mir hat da am Ende einfach trotzdem was für den Seelenfrieden gefehlt. Die Autorin hat im Nachwort schon angekündigt, dass der nächste Teil leider kaum in der Cyberworld spielen wird und die absehbaren Herausforderungen dürften auch nicht kleiner werden, weshalb ich zum einen gespannt, aber doch auch etwas skeptisch bin, wie mir Teil fünf dann gefallen wird.

Fazit:
Auch nach fünf Jahren Pause, habe ich wieder super in die Geschichte gefunden und die Charaktere sofort wiedererkannt und erneut ins Herz geschlossen. Ich mag es, dass sie so unterschiedlich sind und doch so toll gemeinsam agieren. Und auch die Besonderheiten der Cyberworld haben sich hier von ihrer besten Seite gezeigt. Trotzdem bleibt am Ende etwas Wehmut, da mir die Antagonisten irgendwie einfach zu krass agiert haben und damit Yonderwood auch nicht wirklich zufriedenstellend abgeschossen werden konnte. Somit vergebe ich 3,5 Sterne, die ich bei Portalen mit ganzen Sternen aber auf, statt abrunde.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Ein wirklich genialer Abschlussband

Gameshow – Das Versprechen von Glück
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Meinung:
Teil 1 fand ich ja ganz interessant, aber mir hat in vielen Punkten doch einfach etwas Tiefe gefehlt. Der gemeine und wirklich böse Cliffhanger, mit dem der Auftakt aber geendet hat, hat wirklich ...

Meinung:
Teil 1 fand ich ja ganz interessant, aber mir hat in vielen Punkten doch einfach etwas Tiefe gefehlt. Der gemeine und wirklich böse Cliffhanger, mit dem der Auftakt aber geendet hat, hat wirklich nochmal alles auf den Kopf gestellt und meine Neugier auf diesen Abschlussband verstärkt.

Die Handlung startet auch genau da, wo der Auftakt geendet hat. Cass hat die Offenbarung der Erinnerungen von Flannery nicht gut weggesteckt, nicht nur wegen ihres schockierenden Inhalts. Dadurch ist sie aber überzeugter denn je, dass sich an dem System was ändern muss.

Die Handlung war insgesamt wirklich extrem spannend und mitreißend und vor allem mit unglaublich vielen Wendungen versehen. Einige konnte man sich mit der Zeit vielleicht denken, andere haben mich und auch Protagonistin Cass aber wirklich kalt erwischt und mich kaum zum Luft holen kommen lassen.

Ich fand es gut, dass in diesem Teil zumindest ein bisschen erklärt wurde, wie es zu dieser speziellen Zukunftsversion kam. Natürlich bleiben hier immer noch Fragen offen und evtl. gibt es bei genauerem darüber Nachdenken vielleicht auch den ein oder anderen Logikfehler, aber ganz ehrlich, dass ist für mich hier wirklich nicht ins Gewicht gefallen. Die positiven Aspekte und vor allem die rasante Handlung, mit den vielen schockierenden Ereignissen, haben mich einfach mitgezogen und mich vollkommen überwältigt und überzeugt.

Auch in diesem Teil gibt es einige emotionale Momente, jedoch beschränken sich diese, erfreulicher Weise, nicht auf die Liebesgeschichte. Diese ist vorhanden und für Cass auch wichtig, aber auch andere Beziehungen sind für sie bedeutend und werden weitreichend beleuchtet und so erlebt, dass man ihre Gefühle auch nachvollziehen kann.

Der Showdown hat es auch nochmal in sich und auch wenn die Lösung dann etwas leicht von der Hand ging, fand ich es gut, dass man im Epilog noch ein paar Einblicke bekommen hat, wie es weitergehen könnte.

Sprecherin Marylu Poolman hat einen super Job gemacht und wirklich toll zur Geschichte und zu Cass gepasst. Ich habe die Geschichte erlebt und nicht nur erzählt bekommen.

Fazit:
Ein wirklich genialer Abschlussband der Dilogie, der mit einer rasanten, action- und extrem wendungsreichen Handlung überzeugen kann. Zwar gibt es auch ein paar wichtige ruhige und emotionale Momente, aber auch hier fand ich es toll, dass sich diese nicht nur auf die Liebesgeschichte beschränken und man nun wenigstens ein paar Infos dazu bekommt, wie es zu dieser speziellen Zukunftsversion kam. Insgesamt werden vielleicht nicht alle offenen Fragen beantwortet, aber das fällt am Ende kaum ins Gewicht, da die Antworten, die man bekommt, mit einem Knall einschlagen und alles wieder ins Wanken bringen. Und im Epilog gibt es immerhin ein paar zufriedenstellende Einblicke dahin, wie es weitergehen könnte. Ich bin begeistert und vergebe gerne die vollen 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Ein guter, spannender Abschluss

Scarlett & Browne – Die Legendären
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Meinung:
Obwohl ich die Reihe echt mag und sehr besonders finde, hat die Wartezeit von fast 3 Jahren doch etwas Spuren hinterlassen.
Mit der Zeit habe ich zwar gut wieder in der Geschichte gefunden und ...

Meinung:
Obwohl ich die Reihe echt mag und sehr besonders finde, hat die Wartezeit von fast 3 Jahren doch etwas Spuren hinterlassen.
Mit der Zeit habe ich zwar gut wieder in der Geschichte gefunden und konnte auch die Charaktere wieder gut zuordnen, aber ein paar Erinnerungsstützen mehr hätten nicht geschadet.

Prinzipiell geht es dieses Mal vor allem um Scarletts kleinen Bruder Thomas. In kurzen, kursiv geschriebenen Abschnitten erfahren wir nach und nach, was mit ihm seit seiner Entführung vor 8 Jahren passiert ist. Immer ein neuer, kurzer Einblick vor jedem neuen Abschnitt der Geschichte.

Und auch Albert und Scarlett suchen nach Spuren von Thomas, bzw. auch zur Vergangenheit. Somit erfährt man dieses Mal ein kleines bisschen mehr davon, weshalb die Welt so wurde, wie Scarlett und Albert sie kennen. Jedoch sind das weiterhin eher Andeutungen und Vermutungen, als klare Aussagen.

Dennoch ist es interessant, auch weil die beiden einen unerwarteten Verbündeten erhalten, sich mit neuen Gegnern und Waffen auseinandersetzen und doch auch Rückschläge hinnehmen müssen.

Also es wird definitiv nicht langweilig und es gibt den gewohnt tollen Schreibstil, viel Sarkasmus, noch mehr Action und doch auch die ein oder andere emotionale Szene.

Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Mal nicht ganz so gefesselt war, wie beim Teil 2. Ich kann gar nicht genau benennen, woran es lag, denn auch wenn ich die Geschichte gern gelesen habe, hat der große Wow-Effekt dieses Mal etwas gefehlt. Vielleicht liegt es auch am geänderten Übersetzer?

Zum Showdown am Ende hat der Autor nochmal alles raus geholt, was irgendwie möglich war. Mir war es fast etwas zu viel Action und Drama, aber an sich hat es schon gepasst. Es gibt auch kleine Einblicke dahingehend, wie es mit der Welt von Scarlett und Albert weitergeht, auch wenn es für mich da noch etwas konkreter hätte werden können, war der Abschluss zufriedenstellend.

Fazit:
Endlich der langersehnte Abschlussband. Jedoch hat die lange Wartezeit doch etwas Spuren hinterlassen und ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich wieder voll in der Geschichte war. In diesem Teil geht es viel um Thomas, Scarletts verschollenem Bruder, aber auch so müssen sich die beiden wieder vielen Gefahren stellen, erleben viel Action, gepaart mit ihrer besonderen Art und auch der Sarkasmus kommt wieder nicht zu kurz. Obwohl alles passt, war ich dieses Mal nicht ganz so gefesselt, wie beim Vorgänger. Die Gründe dafür kann ich gar nicht genau benennen. Der Showdown am Ende war mir fast etwas zu viel, aber insgesamt ist das Ende zufriedenstellend, auch weil es Hinweise gibt, wie es mit der Welt weitergehen könnte. Ich vergebe solide 4 Sterne und eine Leseempfehlung für diese besondere Reihe.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Anfangs total spannend, aber der 2. Abschnitt hat mich dann leider nicht mehr ganz überzeugt...

Aleyna
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Meinung:
Cover und Kurzbeschreibung haben mich irgendwie sofort neugierig gemacht. Und auch den Start in die Geschichte fand ich von Beginn an ziemlich spannend. Total undurchsichtig, aber spannend, selbst ...

Meinung:
Cover und Kurzbeschreibung haben mich irgendwie sofort neugierig gemacht. Und auch den Start in die Geschichte fand ich von Beginn an ziemlich spannend. Total undurchsichtig, aber spannend, selbst als ich etwas gebraucht habe, um mit Sprecherin Nadine Jorzik wirklich warm zu werden. Ihre Stimme passt gut, jedoch hat sie mir ein bisschen zu langsam gelesen, weshalb es einfach zu sehr vorgelesen und nicht selbst erlebt klang. Jedoch hat sich dies mit einer etwas erhöhten Abhörgeschwindigkeit dann gut regeln lassen.

Doch zurück zur Geschichte selbst: Wir lernen Protagonistin Aleyna in einer kalten und unfreundlichen Welt kennen, in der sie sich nur so knapp über Wasser halten kann. Aktuell verdient sie ihr Geld dadurch, dass sie Simulationen erlebt und sich dabei untersuchen lässt und in so einer Simulation steigen wir auch in die Geschichte ein.

Es ist undurchsichtig, weshalb Aleyna so von dem Inhalt aufgewühlt wird und erst mit der Zeit kommt heraus, dass dies mit ihrer verstorbenen Schwester zusammenhängt. Und auch als die unbekannten Fremden sie bedrohen, sie mit Fragen bombardieren und vor nichts zurückschrecken, ist es extrem spannend, vor allem, weil sich danach alles ändert und Aleyna beginnt, an sich selbst und ihren Erinnerungen zu zweifeln.

Dieser erste Teil hat mir echt gut gefallen, jedoch muss ich sagen, dass ich mich der 2. Teil nicht so ganz überzeugen konnte. Als es dann Antworten gibt, fand ich diese nicht immer komplett stimmig und die neue Ausgangslage auch eher speziell. Dabei meine ich noch nichtmal das Setting und die Zukunftsversion an sich, sondern eher, dass für mich so ein etwas eigenartiger Weg gewählt wurde, der sich auch über so eine lange Zeit erstreckt. Da waren mir dann irgendwie die Sprünge zu groß und die Charaktere doch auch irgendwie fern, auch wenn schon versucht wurde, die Entwicklungen in dieser Zeit zu erklären. Aber es hat sich für mich einfach nicht ganz rund angefühlt.

Da ich nicht Spoilern will, um die großen Wendungen nicht vorweg zu nehmen, kann ich einfach nicht mehr ins Detail gehen. Das Ende ist ein bisschen abrupt und es bleibt offen, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird.

Fazit:
Lange Zeit sehr undurchsichtig, aber total spannend. Jedoch hat mir der zweite Abschnitt dann nicht mehr ganz so gut gefallen. Ich fand die Antworten nicht ganz so, wie erwartet und es war für mich nicht alles ganz so stimmig und fesselnd, wie ich mir das gewünscht hätte. Sprecherin Nadine Jorzik hat für meinen Geschmack etwas langsam gelesen, aber zum Glück kann man die gewünschte Ablaufgeschwindigkeit ja meist selbst anpassen, weshalb ich mich mit der Zeit gut auf ihre Erzählung einlassen konnte. Insgesamt würde ich solide 3 Sterne vergeben.

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