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Veröffentlicht am 30.01.2020

Tolle historische Geschichte um Frauenpersönlichkeiten

Was kostet die Liebe?
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Bess führt das Unternehmen und den Landsitz nach deren Vater alleine weiter. Und das ist im 18. Jahrhundert alles andere als einfach und normal. So wird sie von der höheren Gesellschaft abschätzig belächelt. ...

Bess führt das Unternehmen und den Landsitz nach deren Vater alleine weiter. Und das ist im 18. Jahrhundert alles andere als einfach und normal. So wird sie von der höheren Gesellschaft abschätzig belächelt. Doch sie macht es auch um ihrer jüngeren Schwester Lucy ein einfacheres Leben zu bieten. Warnt diese aber immer vor so genannte Mitgiftjäger, denn Geld haben die Schwestern. 

Bess hat der Liebe abgeschworen, doch dann begegnet ihr Damien Stratham, ein Adeliger. Der verkörpert alles von dem sie nie etwas wissen wollte, doch kann sie sich dem entziehen? Und dann ist da noch ein alter Geschäftspartner ihres Vaters, der seinen eigenen Plan verfolgt und in dem Bess eine Rolle spielt. 

Eine tolle und spannende Geschichte über starke Frauen, die ihren Weg gehen, auch wenn dies in der damaligen Gesellschaft alles andere als einfach war. Auch zeigt es, dass man nicht immer alles alleine bewerkstelligen sollte, sondern auch andere ins Vertrauen ziehen soll. Und dies hat nichts mit Schwäche zu tun.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2020

Guter verzwickter Krimi

Die Eishexe
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Der Krimi hat 3 1/2 Sterne verdient. Zum Anfang sehr wirr und anstrengend, da immer neue Personen in der Handlung eingespielt werden. Hier benötigt man einen kühlen Kopf. Trotz allem sind die meisten Personen ...

Der Krimi hat 3 1/2 Sterne verdient. Zum Anfang sehr wirr und anstrengend, da immer neue Personen in der Handlung eingespielt werden. Hier benötigt man einen kühlen Kopf. Trotz allem sind die meisten Personen gut dargestellt.

Auch werden sehr viele unterschiedliche Themen behandelt, wie verbotene und unerlaubte Liebe, Homosexualität, Flüchtlingspolitik etc. Der Ausflug ins 17. Jahrhundert hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Es gab so schon genügend Handlungsstränge.

Trotz allem gut geschrieben. Es gibt Anmerkungen zum Vorgängerfall, liest sich aber trotzdem flüssig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2020

Schöner Abschluss der Philadelphia Clique

Find Our Way
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Nun bekommt auch David seine Geschichte. Ihn lernte man bereits in den Vorgängerbänden, besonders im ersten Band um Emma sehr gut kennen. Und man mag in sofort. Was man von Kieran nicht behaupten kann. ...

Nun bekommt auch David seine Geschichte. Ihn lernte man bereits in den Vorgängerbänden, besonders im ersten Band um Emma sehr gut kennen. Und man mag in sofort. Was man von Kieran nicht behaupten kann. Diesen lernt man erst in dieser Geschichte richtig kennen und sein Verhalten in der Vergangenheit gegenüber David wird etwas nachvollziehbarer.

Kieran geht einen steinigen Weg, um der sein zu können, der er ist und auch sein will. Doch viele stehen hinter ihm, was ihm gar nicht bewusst ist. Doch David hat, nach all den ganzen Verletzungen in der Vergangenheit Angst, sich wieder oder nochmals auf Kieran einzulassen. Hier muss einiges passieren, um wieder Vetrauen aufbauen zu können.

Wie auch die Vorgänger werden die Kapitel abwechselnd aus Davids und Kierans Sicht geschildert. So wird die innere Zerrissenheit der Jungs der deutlich und klar dargestellt. Das Verhalten beider ist nachvollziehbar. Kieran macht eine enorme Entwicklung zu sich selbst durch. Und am Ende hat er mehr  gewonnen, als verloren.

Wie immer ein toller Schreibstil der Autorin und auch das Cover passt sich hervorragend seinen Vorgängern an.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2019

Nette Fantasygeschichte, die erst zum Ende an Fahrt aufnimmt

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Leider verrät der Klappentext zu viel zum Inhalt. Vor allem da erst zum Ende Aria und ihre Freunde auf der richtigen Spur sind.

Zuvor wird hauptsächlich Arias Eingewöhnung bei ihrer Tante, den harten ...

Leider verrät der Klappentext zu viel zum Inhalt. Vor allem da erst zum Ende Aria und ihre Freunde auf der richtigen Spur sind.

Zuvor wird hauptsächlich Arias Eingewöhnung bei ihrer Tante, den harten Start an der neuen Highschool und die Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Simon und Dean behandelt.

Erst im letzten Drittel geht es sehr rasant zu und die eigentliche Handlung nimmt an Fahrt auf. Auf ihren Höhepunkt endet das Buch. Also ein gemeiner Cliffhanger ist der Autorin hier gelungen.

Aria, als Hauptprotagonistin ist einem sehr sympathisch. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Im Frühjahr erscheint der zweite und finale Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2019

Düstere Fantasy-Geschichte

Unersättlich
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Devon ist neu an Sophias Schule und mit seinem Aussehen der absolute Mädchenschwarm. Auch Sophia verfällt seinem Charme, doch ein unschönes Erlebnis in ihrer Vergangenheit bleibt sie ihm gegenüber auf ...

Devon ist neu an Sophias Schule und mit seinem Aussehen der absolute Mädchenschwarm. Auch Sophia verfällt seinem Charme, doch ein unschönes Erlebnis in ihrer Vergangenheit bleibt sie ihm gegenüber auf Distanz. Gleichzeitig verschwinden in der Gegend Frauen und wenig später werden nur noch ihre Knochen gefunden.

Dieses Buch beginnt genau mit dem Verschwinden eines Mädchens, in deren letzten Minuten man hinein katapultiert wird. Doch den Rest des Buches geht es nur um Sophia, ihren Gefühle und um ihre Freunde. Das Verschwinden der Frauen ist nur eine Randnotiz. Dies nimmt leider den spannenden Effekt vom Anfang. Sophia, ihre Eltern und Freunde reagieren häufig etwas überspitzt, was teilweise unverständlich ist. Man hat eine ungefähre Ahnung was hinter Davon steckt und dass Sophia in Gefahr schweben könnte. Doch das wirkliche Grauen wird recht schnell am Ende aufgeklärt und genauso abrupt endet dann das Buch. Was ich schade finde, denn ansonsten wird alles bis ins kleinste Detail beschrieben.

Der Schreibstil ist flüssig, aber auch ausladend. Bei dem Ende ist eine Fortsetzung möglich.