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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2019

Nicht lesenswert

Mörderischer März
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Ich arbeite selbst im Krankenhaus und habe den Krimi deswegen ausgewählt. Leider ist der Schreibstil nicht besonders gelungen, es wirkt alles sehr konstruiert, die Charaktere sind durch die Bank total ...

Ich arbeite selbst im Krankenhaus und habe den Krimi deswegen ausgewählt. Leider ist der Schreibstil nicht besonders gelungen, es wirkt alles sehr konstruiert, die Charaktere sind durch die Bank total überzogen dargestellt. Auch das Ende konnte mch nicht überzeugen.
Mein Fazit : leider nicht lesenswert - 2 Sterne von 5.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Tolle Charaktere, aber fehlender Lesefluss

Idol - Gib mir deine Liebe
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"Idol - Gib mir deine Liebe" ist der dritte Band der VIP-Reihe von Kristen Callihan. Die einzelnen Bücher können unabhängig von einander gelesen werden, da die Geschichten nicht direkt auf einander aufbauen.
Als ...

"Idol - Gib mir deine Liebe" ist der dritte Band der VIP-Reihe von Kristen Callihan. Die einzelnen Bücher können unabhängig von einander gelesen werden, da die Geschichten nicht direkt auf einander aufbauen.
Als ich "Idol - Gib mir deine Liebe" im Regal stehen sah, hab ich gleich zugeschlagen, obwohl ich die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen hatte. Ich hatte gehofft, dass "Idol" so ähnlich wäre wie die "The-Last-Ones-To-Know"-Reihe von Jamie Shaw, wurde aber leider enttäuscht. Es lag gar nicht an den Protagonisten - sowohl Stella als auch Jax (John) hatten für mich großes Potential und ich hab die beiden auch in ihrer Interaktion gerne gemocht. Vielmehr bin ich nicht so richtig in den Lesefluss rein gekommen, da die Dialoge teilweise ziemlich konfus waren und für meinen Geschmack auch zu viel philosophiert wurde. Sicherlich liegt dies auch an dem schweren Thema Depression, das über dem ganzen Buch schwebt wie ein Damokles-Schwert. Ich kann gut nachvollziehen, warum die Autorin ein Buch darüber schreiben wollte und schätze den Versuch, das Thema zu enttabuisieren. Dennoch finde ich die Umsetzung nicht besonders gelungen.
An der ein oder anderen Stelle hat die Handlung auch extrem konstruiert gewirkt - so stark, dass ich beim Lesen innehielt und dachte: "Echt jetzt??? Lächerlich..."
Die beiden tollen Charaktere retten dem Buch 2 Sterne.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Ich hätte mir mehr erwartet.

Lotus House - Sinnliches Verlangen (Die Lotus House-Serie 3)
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"Sinnliches Verlangen" ist der dritte Teil von Audrey Carlan's "Lotus House"-Reihe. Die Reihe soll bis Herbst 2019 insgesamt auf 7 Teile anwachsen, die zwar alle einen Bezug zueinander haben, die aber ...

"Sinnliches Verlangen" ist der dritte Teil von Audrey Carlan's "Lotus House"-Reihe. Die Reihe soll bis Herbst 2019 insgesamt auf 7 Teile anwachsen, die zwar alle einen Bezug zueinander haben, die aber gut auch einzeln gelesen werden können.

Wer Audrey Carlan kennt, der weiß auch um ihre recht unverblümte Art zu Schreiben. "Sinnliches Verlangen" nimmt sich da in keiner Weise aus - ganz im Gegenteil: die "Lotus House"-Reihe setzt im Vergleich zu "Calendar Girl" nochmal eine ordentliche Schippe drauf. Leider büßt die Handlung dadurch einiges an Tiefgang ein und man hat an mancher Stelle den Eindruck, nicht über lebensfrohe, liebende Menschen, sondern über triebgesteuerte Tiere zu lesen. Wirklich schade, da mir die "Lotus House"-Reihe von der Idee her sehr gut gefallen hätte!

Den Umgang der Protagonisten Mila und Atlas miteinander fand ich absolut ordinär - so bin ich leider mit keinem von beiden so richtig warm geworden. Ich hätte mir das Lotus House gerne als einen ruhigen und friedlichen Ort vorgestellt - nach Teil drei habe ich eher das Gefühl, ich wäre in einem verruchten Tabledance-Schuppen in der Bronx gelandet... oder am Filmset für einen Low-Budget-Porno...

Ich habe mich wie immer bemüht, nach der Kritik auch ein paar positive Aspekte zu finden: Wie auch schon in den ersten beiden Teilen fand ich die Kapiteleinführungen der Autorin (eine Beschreibung des jeweils passenden Chakras) sehr gelungen. Die Buchcover der Reihe sind absolut fantastisch - genau auf solche Bücher greife ich zu, wenn ich vor einem voll gepackten Bücherregal stehe.

Mein Fazit: 2 von 5 Sternen - wer auf seichte, erotische Lektüre steht, ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Kühle Eisprinzessin trifft Mike Tyson-Verschnitt

Wild Games - In deinen starken Armen
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"In deinen starken Armen" ist der dritte Teil von Jessica Clare's "Wild Games"-Reihe. Die ersten beiden Teile fand ich super, sowohl die Charaktere als auch das Setting haben mir gefallen und meine Vorfreude ...

"In deinen starken Armen" ist der dritte Teil von Jessica Clare's "Wild Games"-Reihe. Die ersten beiden Teile fand ich super, sowohl die Charaktere als auch das Setting haben mir gefallen und meine Vorfreude auf Teil 3 geweckt.
Leider muss ich sagen, dass dieses Buch nun nicht an den Pageturner-Effekt der beiden Vorgänger anschließen konnte. Zara war mir von Anfang an komplett unsympathisch und das hat sich im Laufe des Romans auch nicht geändert. Ty fand ich zwar nicht unsympathisch, aber als Typ eben auch überhaupt nicht ansprechend. Seine Optik, sein Beruf - für mich eher Abtörner als Scharfmacher. Zu guter letzt konnte auch das Setting nichts mehr herausreißen - eine Eistanzshow mit Promis, da fand ich leider überhaupt keinen Zugang dazu. Schade!
Das Cover des Buchs hat mir wie auch schon bei den ersten beiden Bänden hervorragend gefallen! Genau auf solche Bücher greife ich zu, wenn ich vor einem prall gefüllten Bücherregal stehe.

Mein Fazit: 2 Sterne von 5 - die zwei Sterne gibt's für das hübsche Cover und den wunderbar flüssigen Schreibstil der Autorin.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Nicht mein Fall.

Wildfutter
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Schade - ich hatte mich auf einen lustigen und trotzdem auch spannenden Heimatkrimi à la Rita Falk gefreut! Am Ende muss ich sagen, dass die Spannung eher auf Sparflamme gekocht wurde und lustig fand ich's ...

Schade - ich hatte mich auf einen lustigen und trotzdem auch spannenden Heimatkrimi à la Rita Falk gefreut! Am Ende muss ich sagen, dass die Spannung eher auf Sparflamme gekocht wurde und lustig fand ich's auch nur bedingt. Es geht um fußballverrückte Eltern, verhängnisvolle Affären und um eine Wildsau namens Priscilla.

Alma Bayer hat ihr Pseudonym sicherlich nicht zufällig gewählt. Der Rosenheim-Krimi ist betont bayerisch, an der ein oder anderen Stelle ist es mir als bayerischer Muttersprachlerin aber schlicht zu viel des Guten geworden. Ich bin ein Fan von Lokalkolorit, aber bitte nur in Maßen! Der Krimi liest sich an manchen Stellen wie ein schlechter Reiseführer mit integrierter Fremdworttabelle (dem bayerischen Ausdruck folgt die hochdeutsche Übersetzung) und bedient jedes vorhandene Klischee vom derben Bayern. Gnadenlos wird auch jedes Wortspiel ausgeschlachtet, das sich im Laufe der Handlung bietet.

Der Krimi ist in sehr kurze Kapitel eingeteilt (teilweise nicht mal zwei Seiten lang), die einen schnellen und häufigen Perspektivenwechsel erlauben. Leider tragen innerhalb der Kapitel oft unpassende Absätze dazu bei, den Lesefluss zu hemmen. Auch mit den Figuren konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden.

Mein Fazit: 2 Sterne von 5, da in den letzten 30 Seiten am Ende dann doch noch ein bisschen Spannung aufkam...