Im Dunkeln gefangen
Sechs TageInhalt:
Jenny Schultz wacht gefangen in einem stockfinsteren Keller auf, ohne sich daran zu erinnern, wie sie dorthin gekommen ist. Ohne Kontakt zur Außenwelt geht Jenny in sich, rekapituliert ihr Leben ...
Inhalt:
Jenny Schultz wacht gefangen in einem stockfinsteren Keller auf, ohne sich daran zu erinnern, wie sie dorthin gekommen ist. Ohne Kontakt zur Außenwelt geht Jenny in sich, rekapituliert ihr Leben durch schuldbeladene Erinnerungen und versucht verzweifelt herauszufinden, welche Person, der sie Unrecht getan hatte, wütend und böse genug wäre, ihr das anzutun.
Während sie gegen ihre eigenen Dämonen und die Zeit ankämpfen muss, findet sie Reste von früheren Gefangenen – einen Teller, einen Zahn, Knochen –, gefolgt von deren in die Steinwände gekratzten Botschaften, die sie gefangen nehmen und die Frage aufwerfen, was als Nächstes passiert.
Was passiert nach sechs Tagen?
Meinung:
Das Buch beginnt, als Jenny im Dunkeln aufwacht. Sie weiß weder wo sie ist noch warum sie dort ist. Sie versucht sich Anhaltspunkte zu suchen, um etwas über ihre Umgebung raus zu finden. Da ist komplett Dunkel ist, kann sie sich nur auf ihre Sinne verlassen. Sie versucht alles abzutasten um zu erfühlen was sich um sie herum befindet. Sie findet heraus, dass sie anscheinend nicht die erste ist, die dort gelandet ist. Des weiteren hat anscheinend niemand länger als 6 Tage durchgehalten. Was passiert also nach den 6 Tagen und wird Jenny so lange durchhalten?
Die Reaktionen von Jenny auf die Situation fand ich nicht wirklich nachvollziehbar. Sie wurde auch, ob beabsichtigt oder nicht, sehr unsympathisch dargestellt. Ich fand sie teilweise sehr naiv und auch etwas dumm.
Ich denke auch, dass andere Punkte wie Hunger und Durst eine größere Aufmerksamkeit verdient hätten. Auch ihre körperlichen Verletzungen hätten eine größere Rolle spielen müssen. Ohne das alles kam es mir sehr unrealistisch vor.
Um sich bei Verstand zu halten, driftet Jenny immer wieder in ihre Vergangenheit ab und blickt auf besondere Ereignisse in ihrem Leben zurück. Diese fand ich teilweise zu lang und nicht wirklich für die Handlung wichtig. Einige waren gut und haben den Charakter von Jenny gut beschrieben und mich in meiner Meinung über sie bestärkt.
Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Es kam sehr schnell und konnte mich leider nicht begeistern. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr aufgeklärt wird.
Fazit:
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Es klang sehr spannend und wollte unbedingt wissen, was nach den 6 Tagen passiert.
Der Schreibstil war für mich leider nicht immer flüssig und ich musste mich teilweise zwingen einfach weiter zu lesen. Die Rückblenden waren mir zu lang und auch teilweise unbedeutend für die Handlung.
Manchmal konnte es mich mitreißen, jedoch wurde das dann wieder unterbrochen.
Sehr schade, weil ich denke das es ein sehr guter Thriller hätte werden können.