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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2021

Eine gute Fortsetzung

Die Quellen von Malun - Blutsohn
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"Blutsohn" ist die Fortsetzung vom ersten Band "Blutgöttin". Da wir direkt da sind, wo wir aufgehört haben und die Autorin unnötige Wiederholungen vermeidet, muss man den ersten Band schon kennen.

Daniela ...

"Blutsohn" ist die Fortsetzung vom ersten Band "Blutgöttin". Da wir direkt da sind, wo wir aufgehört haben und die Autorin unnötige Wiederholungen vermeidet, muss man den ersten Band schon kennen.

Daniela Winterfeld bleibt ihrem Schreibstil treu. Zu den vier Perspektiven aus dem ersten Band kommen weitere dazu. Ja, das macht die Welt noch komplexer, ich finde es aber sehr gut, denn der Leser kann nun die Stränge miteinander verbinden und kommt der Geschichte im Ganzen immer näher. Wir dürfen nicht nur Teil der Gedanken der Guten sondern auch der Bösen sein.

Anstatt Erfolg erwartet die Charaktere noch mehr Qual. Das Wasser wird immer knapper, der Krieg vernichtet Leben. Wer Macht hat, spielt mit dem Leben der anderen. An manchen Stellen war ich etwas verwirrt durch die Handlung. Die Geschichte dreht sich immer mehr um Tailin und den mag ich leider überhaupt nicht.

Was ich hier sehr schön fand und im ersten Band vermisst habe, war das Glossar hinten. Da doch Charaktere dazu kommen, ist es hilfreich, den einen oder anderen Namen nachschlagen zu können. Falls man nicht mehr alle Protagonisten vom ersten Band auf dem Schirm hat und eine Übersicht über alte und neue "Gesichter" haben möchte, ist es natürlich sehr hilfreich.

Wie im ersten Band war das Ende wieder.... Es macht einen fix und fertig und macht Lust auf das grandiose Finale!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.03.2021

Ich kann das!

Ich kann das
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Das Buch ist ein Mutmacher und hat ein ganz einfaches Ziel - einem Menschen zeigen, dass er toll ist.
Der Beginn ist sehr ungewöhnlich. Karl glaubt nicht an sich selbst und bemitleidet sich. Leider baut ...

Das Buch ist ein Mutmacher und hat ein ganz einfaches Ziel - einem Menschen zeigen, dass er toll ist.
Der Beginn ist sehr ungewöhnlich. Karl glaubt nicht an sich selbst und bemitleidet sich. Leider baut er einen Unfall und trifft so auf Marc. Und es ist total komisch, denn Marc bleibt entspannt und fragt nur, ob es Karl gut geht. Dass das Auto einen Schaden abbekommen hat, scheint ihn nicht so wirklich zu interessieren. Er geht sogar mit Karl essen! Ein seltsamer Typ? Oder steckt da vielleicht mehr?
Diese Begegnung ändert Karls Leben. Aus dem Mann, der oft aufgegeben hat und sich nicht selbst wertzuschätzen weiß, wird ein mutiger junger Mensch, der lernt, sich selbst zu mögen. Es ist ein langer Weg und Karl bekommt die Unterstützung von tollen Menschen. Das, was einen so stark bisher belastet hat, löst sich natürlich nicht in Luft auf. Man lernt aber, solche Situationen zu akzeptieren und damit umzugehen. Besonders gut fand ich die Aussage, dass man keine Schwächen hat, sondern es sind Stärken, die man nicht kann. Und es ist völlig in Ordnung, dass man nicht alles können muss.
"Ich kann das" ist ein gut geschriebenes Buch, das einem manchmal unnatürlich erscheint. Jeder ist aber in der Lage, sich zu motivieren, sich selbst zu mögen und nicht immer die negative Seite der Dinge zu betrachten. Wir alle können das!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 07.03.2021

Was würdest du für dein Kind tun?

Die siebte Zeugin
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Nikolas Nölting geht in eine Bäckerei und schießt um sich. Zwei Menschen sind verletzt, einer ist gestorben. Nach der Schießerei legt Nikolas die Waffe auf den Boden und wartet darauf, festgenommen zu ...

Nikolas Nölting geht in eine Bäckerei und schießt um sich. Zwei Menschen sind verletzt, einer ist gestorben. Nach der Schießerei legt Nikolas die Waffe auf den Boden und wartet darauf, festgenommen zu werden. Informationen zum Motiv bekommt man nicht, denn der Mörder spricht kein Wort. Roccos Aufgabe ist es, diesen seltsamen Fall zu klären. Das, was auf den ersten Blick nach einem Ausraster aussieht, verbirgt viel mehr.

"Die 7. Zeugin" ist der Auftakt einer neuen Justiz-Krimi-Reihe. An sich was das Buch eher ruhig. Es gab keine wirkliche Action-Momente oder gar Überraschungen. Ich fand den Fall aber interessant und es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Die Portion privates Leben war gut dosiert für den ersten Band.

Ich habe nur zwei Kritikpunkte. Erstens fand ich die Länge der Kapitel ab einem gewissen Zeitpunkt nervig. Die sind super kurz. Man liest und ist voll auf eine bestimmte Sache konzentriert und schon ist das Kapitel fertig. Im nächsten Kapitel geht es aber damit weiter und dieser kurze Abbruch ist einfach unnötig. Zweitens hat mir die Tiefe bei den Charakteren etwas gefehlt. Ok, zu Rocco konnte man ein bisschen mehr lesen, was die Beziehungen in der Familie angeht, viel war es aber nicht. Aber was ist mit Tobias? Und was ist mit Doktor Justus Jammer? Es kommen einfach einige Fragen auf, die hoffentlich in den nächsten Bänden beantwortet werden.

Das offene Ende macht einen aber auch neugierig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Die Reise geht weiter

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig
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Die Pause zwischen Band 1 und 2 war etwas lang und ich hatte Bedenken, dass ich so schnell wieder in die Geschichte rein finden werde. Kaum habe ich mit dem Lesen angefangen und schon war ich wieder in ...

Die Pause zwischen Band 1 und 2 war etwas lang und ich hatte Bedenken, dass ich so schnell wieder in die Geschichte rein finden werde. Kaum habe ich mit dem Lesen angefangen und schon war ich wieder in Paramythia! Der Anfang war nur etwas langatmig und es dauerte, bis mich die Geschichte packen konnte. Wirklich gut wurde es, als sie sich endlich auf den Weg gemacht haben, die Fabelwesen aus den Büchern zu befreien. Hier gab es ein paar überraschende Momente, die mir sehr gut gefallen haben. Ich verrate sie aber natürlich nicht, das musst du schon selbst herausfinden! ;)

Die Bücherwelt, die hier erschaffen worden ist, ist immer noch sehr schön. Der Autor beschreibt alles wirklich gut und ich gehe mit ihm gerne auf Reisen in neue Welten. Gegen Ende konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen und habe mich so gefühlt, als würde ich neben Samir und Kani stehen und alles miterleben. Ich freue mich auf den letzten Band!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2021

Guter Kriminalroman

Im Wald
1

Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Buch, da man buchstäblich mit Namen erschlagen wurde. Ich konnte einfach nicht durchblicken und es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen ...

Am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten mit dem Buch, da man buchstäblich mit Namen erschlagen wurde. Ich konnte einfach nicht durchblicken und es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Mit der Zeit wurde mir aber die Rolle der einzelnen klarer und es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Vielleicht hatte ich auch Schwierigkeiten, weil ich kein anderes Buch von Nele Neuhaus kenne. Ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte ich gut folgen, kannte aber Bodenstein und Pia nicht und vielleicht wäre es eine gute Idee gewesen, nicht mit Band 8 anzufangen (hatte es aber halt da...).

Was mir aber sehr gut gefallen hat, war, dass es wirklich ein Krimi war. Vielleicht waren es zu viele Tote, vielleicht auch zu viele Verdächtige, aber alles war sehr gut strukturiert. Und das hat mir gefallen. Nur die Länge empfand ich als etwas zu lang. An manchen Stellen haben sich die Ermittlungen gezogen.

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