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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2021

Liebesgeschichte, bei der es um mehr geht als Liebe

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
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Dessie ist Sicherheitsexpertin bei einer schwedischen Security-Firma und begegnet aufgrund eines Auftrags ihrer Jugendliebe Sam wieder. Dieser ist mittlerweile erfolgreicher Geschäftsmann und benötigt ...

Dessie ist Sicherheitsexpertin bei einer schwedischen Security-Firma und begegnet aufgrund eines Auftrags ihrer Jugendliebe Sam wieder. Dieser ist mittlerweile erfolgreicher Geschäftsmann und benötigt durch eine Bedrohungslage professionelle Unterstützung von Sicherheitsexperten.
Aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit von Dessie und Sam kommen sehr schnell viele Fragen auf. Warum haben sie sich vor vielen Jahren getrennt und was haben die beiden über die Jahre erlebt? Wer bedroht Sam? Und natürlich auch die wesentliche Frage, interessieren sie sich wirklich nicht mehr füreinander. Daher wird sehr schnell spannend und ich war nach wenigen Seiten in der Geschichte angekommen. Sowohl Sam als auch Dessie mochte ich sofort. Die Idee der Geschichte neben der Liebesgeschichte auch Spannung durch die Drohungen gegen Sam in den Roman zu bringen, ist hervorragend, aber damit hatte ich auch entsprechend hohe Erwartungen, die dann nicht komplett erfüllt worden sind. Leider konnte der Roman die anfangs aufgebaute Spannung nicht durch das komplette Buch halten. Zwischenzeitlich gab es immer mal wieder Längen, was ich persönlich sehr schade fand.
Das Buch lässt sich aufgrund seines flüssigen Schreibstil sehr angenehm lesen. Das Cover der Printversion finde ich sehr schön. Allerdings hat das E-Book ein anderes Cover, welches ich doch eher unpassend für eine Liebesgeschichte finde, die mit einer tiefgründigeren Story aufwartet.
Trotz der kleinen Kritikpunkte ist der Roman eine Empfehlung für alle, die mehr erwarten als nur eine Liebesgeschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2021

Gefühlvoller Roadtrip

The Way to Your Heart
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Das Buch ist der Debütroman von Fabienne Herion, der eine wunderbare Reise zu sich selbst beschreibt.
Amber verliert an einem Tag ihren Job und auch noch ihre Wohnung. Sie steht völlig verlassen in einer ...

Das Buch ist der Debütroman von Fabienne Herion, der eine wunderbare Reise zu sich selbst beschreibt.
Amber verliert an einem Tag ihren Job und auch noch ihre Wohnung. Sie steht völlig verlassen in einer ihr immer noch fremden Stadt ohne Freunde und Familie. Auf der Suche nach einem Unterschlupft für die Nacht findet sie einen scheinbar verlassenen Mini-Van. Doch so verlassen ist der Van gar nicht. Plötzlich taucht der eigenbrötlerisch wirkende Besitzer Deacon auf. Er bringt es allerdings nicht über das Herz Amber wieder in die kalte Nacht zu schicken. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die USA und auch zu sich selbst.
Natürlich kommen bei der Reise durch die USA bei den beiden Protagonisten Gefühle auf. Jedoch haben beide Punkte in ihrer Vergangenheit, die zu dieser Van-Tour geführt haben. Welche Punkte dies sind, kommt erst langsam im Laufe des Buches ans Licht und bietet einem damit die Möglichkeit selbst Theorien zu entwickeln, welche Gründe es gab.
Die Geschichte wird aus Sicht von Amber in der Ich-Form erzählt. Um einen Eindruck in die Gedanken und Gefühle von Deacon zu bekommen, beschreibt die Autorin die Gestik und Mimik von Deacon aus der Sicht von Amber sehr genau. Damit bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt von Deacon. Sowohl Amber als auch Deacon hatten nach wenigen Seiten mein Herz erobert und ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. Dazu trägt auch der lockere Schreibstil bei. Gleichzeitig weckt das Buch auch ein bisschen Reiselust. Ihre Reise führt Amber und Deacon zu einigen wirklich tollen Orten in den USA, deren Sehenswürdigkeiten wunderbar in die Geschichte eingebunden worden sind.
Die Kombination aus wundervoller Liebesgeschichte und dem Road-Trip macht das Buch absolut lesenswert, besonders für Fans der USA oder die, die es werden wollen. Ob es für Amber und Deacon ein Happy End bleibt bis zum Ende spannend.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 18.07.2021

Auftakt einer epischen Fantasy-Saga

Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
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Dieses Buch ist der erste Teil einer neuen Fantasy-Saga von Victoria Aveyard. Allwacht, die Heimat der Protagonisten wird durch Wesen aus anderen Welten, die durch die neu geöffneten Tore „Spindeln“ dringen, ...

Dieses Buch ist der erste Teil einer neuen Fantasy-Saga von Victoria Aveyard. Allwacht, die Heimat der Protagonisten wird durch Wesen aus anderen Welten, die durch die neu geöffneten Tore „Spindeln“ dringen, bedroht. Um dies zu verhindern finden sich sechs Gefährten um Corayne zusammen, die alle nicht wirklich strahlende Helden sind. Natürlich gibt es in Allwacht auch entsprechende Gegenspieler, die aus der Öffnung der Spindeln ihren Vorteil ziehen wollen.
Die Geschichte wird aus Sicht eines Erzählers erzählt. Allerdings werden die einzelnen Kapitel abwechselnd einem von sechs Hauptcharakteren gewidmet, die nicht alle Allwacht retten wollen. Um einen besseren Eindruck von den sechs Hauptcharakteren zu bekommen, werden in den jeweiligen Kapiteln auch deren Gedanken dargestellt. Diese Passagen werden aber durch eine kursive Schrift sehr deutlich gemacht und beeinträchtigen den Lesefluss nicht, sondern sind eher hilfreich, um eine Verbindung zu den Charakteren herzustellen. Die Einführung des Lesers in die verschiedenen Charaktere nimmt schon einem Teil des Buches ein. Insbesondere auch dadurch, dass die Autorin die Figuren und Settings sehr ausführlich beschreibt. Die Handlung des Buches kommt daher auch erst in der zweiten Hälfte wirklich voran. Mir fiel es schwer im ersten Teil der Handlung eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen und damit auch mit ihnen zu fühlen.
Die im ersten Band geschaffene Handlung bietet nun unglaubliche Möglichkeiten für den Fortsetzungsband, da die Autorin eine sehr umfassende Fantasywelt geschaffen hat.
Die Geschichte ist flüssig lesbar und nach einiger anfänglicher Verwirrung um die Zusammenhänge zwischen einzelnen Charakteren entsteht im Laufe des Buches eine schöne Handlung. Aber gerade im ersten Teil des Buches waren mir einige Passagen zu lang und nahmen mir damit ein wenig die Lesefreude. Dies ist aus meiner Sicht auch der große Kritikpunkt an dieser Geschichte.
Dieses Buch kann ich Lesern, die gerne aufwändig erzählte Fantasy-Geschichten lieben, uneingeschränkt empfehlen. Wer jedoch auf rasante Handlungen bevorzugt, der wird an diesem Buch nicht so viel Freude haben. Vielleicht wird dies aber mit dem Folgeband dann eine Wendung nehmen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere