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Veröffentlicht am 14.06.2025

Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder

Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 1) - Plötzlich Werwolf
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Meine Tochter liest zurzeit sehr gerne Bücher, die sich auch um Fantasygestalten drehen. Deshalb waren wir auf dieses Auftaktbuch einer neuen Reihe, die sich genau in diesem Genre bewegt, sehr gespannt. ...

Meine Tochter liest zurzeit sehr gerne Bücher, die sich auch um Fantasygestalten drehen. Deshalb waren wir auf dieses Auftaktbuch einer neuen Reihe, die sich genau in diesem Genre bewegt, sehr gespannt. Und was soll ich sagen? Sie wurde davon wirklich gut unterhalten und sie freut sich sehr über weitere Bücher der Reihe.

Die Geschichte im Auftakt dreht sich um Fynn, der gerade noch ein ganz normaler Junge mit Freunden, guten Noten und einem nervigen großen Bruder war. Dann hat ihn so ein blöder Hund gebissen und beim nächsten Vollmond war ganz und gar nichts mehr normal. Jetzt muss er auf ein schreckliches Internat in den nebeligen Hochmooren: die Nightmore Academy. Die Schule liegt neben einem Friedhof! Die Direktorin ist eine Todesfee und das Monster von Loch Ness unterrichtet Geschichte! Im Burggraben lauern Krokodile und der beliebteste Sport heißt nicht ohne Grund Blutball. Für Fynn steht fest: Hier bleibt er nicht!

Meine Tochter hat ohne Probleme in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei altersgerecht und ein Pluspunkt sind die Infos zur richtigen Aussprache von englischen Wörtern in der Geschichte. Das hilft meiner Tochter sehr und das ist eine tolle Idee. Dass diese auch in einer anderen Schriftart hervorgehoben werden, ist ebenfalls sehr gut gewählt.

Unterstützt wird die Geschichte zudem von zahlreichen Illustrationen, die liebevoll erstellt wurden. Laut meiner Tochter hätten diese jedoch etwas farbenfroher sein dürfen, wie das bei dem Cover der Fall ist. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Die Figuren sind ihr auch im Laufe der Storyline ans Herz gewachsen. Das Ende war versöhnlich und macht nun richtig Lust auf weitere Bände. Wir wurden von dem Auftaktbuch auf jeden Fall gut unterhalten und vergeben dafür gute 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Kurzweilig ohne große Überraschungen

Ein Sommer in Salerno
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Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. Jedoch konnten mich der Schreibstil und auch die Storyline leider nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hatte einfach ein etwas anderes Buch erwartet.

Die Geschichte dreht sich um die Putzfrau Eléonore, die zwischen all den Haushalten und ihren Teenager-Zwillingen keine Zeit hat, das Dolce Vita in Salerno zu genießen. Auch Marco, von dem sie sich gerade getrennt hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Doch als Eléonore immer mehr in das Privatleben ihrer Kunden hineingezogen wird, gerät ihr routinierter Ablauf außer Kontrolle. Könnte das die langersehnte Chance für einen Neuanfang sein?

Der Schreibstil ist locker-leicht, aber die Art und Weise der Erzählung kommt mir schon eher wie Tagebucheinträge vor. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Es hat sich eher wie die Abhandlung der Arbeitszeit der Hauptfigur angefühlt gepickt mit ein paar private Einblicke in ihr Leben. Mir hat dabei das gewisse Etwas gefehlt, um mich richtig zu fesseln. So ist die Geschichte leider etwas dahingeplätschert und hat mich nicht richtig fesseln können, dabei hätte die Grundidee richtig Potential gehabt. Ich mag es zudem etwas bildlicher.

Die einzelnen Familien/Personen, bei denen Eleonore putzt, blieben zudem etwas blass. Eleonore selbst war mir jedoch sehr sympathisch und ich kann mich gut mit ihr identifizieren. Es gab zwar gefühlsmäßig bei ihr ein ziemliches Auf und Ab, aber das ist auch menschlich. Auf jeden Fall habe ich mit ihr mitgefiebert, so dass sie am Ende auch endlich ihr Happy-End erhält.

Die Storyline blieb so recht kurzweilig. Zusammengefasst war das ein kurzer Einblick in das Leben einer sympathischen, warmherzigen Person ohne große Überraschungen. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Kinderbuch für mehr Selbstvertrauen

Menschenhausen
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Für meine beiden Töchter bin ich immer wieder auf der Suche nach guten Büchern, die sie auch zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, das von einer Pädagogin geschrieben wurde ...

Für meine beiden Töchter bin ich immer wieder auf der Suche nach guten Büchern, die sie auch zum Nachdenken anregen. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, das von einer Pädagogin geschrieben wurde und vor allem auf die Akzeptanz von eigenen Makeln eingeht und zu mehr Selbstvertrauen führen soll.

Die Storyline spielt dabei in Menschenhausen, wo jeder „viel zu irgendwie“ ist. Aber niemand stört sich an den kleinen Eigenheiten der anderen Bewohner, da keiner fehlerfrei ist. Das heißt, bis zu dem Tag, an dem eine junge Frau in der Stadt aufkreuzt und alles auf den Kopf stellt. Die schöne Unbekannte ist nämlich – zum Erstaunen aller – völlig makellos. Mit ihrem perfekten Aussehen zieht sie nicht nur bewundernde Blicke auf sich, sondern auch viel Neid. Und plötzlich schämen sich alle für ihre Fehler, weshalb sie versuchen, diese auf die lächerlichste Art und Weise zu verstecken. Was aber keiner weiß: Auch die perfekte Lady Betty ist nicht ganz so fehlerfrei, wie sie nach außen hin scheint…

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön. Die Illustrationen sind passend und sehr gut in die Storyline eingebettet. Sie sind dabei nicht übertrieben farbenfroh, so wie das sonst bei Kinderbüchern der Fall ist. Das ist ein Pluspunkt! Der Schreibstil ist ebenfalls absolut altersgerecht. Ab und zu sind Wörter auch in einer anderen Schriftart hervorgehoben, was Abwechslung bringt, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müsste. Aber meine Kinder haben damit keinerlei Probleme, aber der Lesefluss wird dadurch etwas gestört.

Die Geschichte selbst wird interessant erzählt und meine Kinder wurden davon gut unterhalten. Es wird auf das Thema Selbstvertrauen auch nicht mit erhobenem Zeigefinger eingegangen, was ich gut finde. Uns hat das Buch gut gefallen und wir vergeben dafür 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Interessanter Plot, aber gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

Der Stau
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Auf diesen Thriller war ich gleich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich gleich sehr neugierig darauf gemacht: Ein kilometerlanger Stau, eine Leiche im Auto nebenan und ein Mörder, der noch irgendwo ...

Auf diesen Thriller war ich gleich sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich gleich sehr neugierig darauf gemacht: Ein kilometerlanger Stau, eine Leiche im Auto nebenan und ein Mörder, der noch irgendwo in der Nähe ist. Das hört sich auf jeden Fall vielversprechend an. Doch 100% konnte mich das Buch dann leider nicht überzeugen.

Ich habe etwas gebraucht, richtig in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig: Er ist recht zackig, ohne viel Geschnörkel. Ich mag es eigentlich eher bildlicher und nicht ganz so gehetzt. Aber trotz allem kam ich gut mit dem Schreibstil zurecht.

Die Hauptfigur Belinda Kidd, eine Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, war mir sympathisch, wobei sie mir am Anfang etwas blass vorkam. Aber nach und nach konnte ich mich mit ihrer persönlichen Geschichte besser identifizieren und sie ist mir mit ihrem Denken und Handeln ans Herz gewachsen. Deshalb musste ich auch mit ihr mitfiebern.

Etwas schwieriger war dagegen, die ganzen verschiedenen Figuren, die nach und nach eingeführt wurden, richtig einzuordnen. Das fiel mir etwas schwer, denn Jeder war auch irgendwie verdächtig – aber es genaueres Bild konnte man sich nicht wirklich zu den Figuren machen, da man doch zu wenig Infos hatte. Das hat den Lesefluss etwas gehemmt, da ab und an auch die Geschichte aus der Sicht der anderen Verkehrsteilnehmer erzählt wurde. Teilweise war das etwas verwirrend.

Die Geschichte selbst blieb aber spannend und mit der Auflösung am Ende hatte ich so nicht gerechnet. Jedoch gab es hin und wieder auch ein paar Längen, aber das war zu verzeihen. Ich wurde jedoch gut unterhalten und vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Ein unterhaltsamer Krimi - mit ganz viel Südfrankreich-Flair

Lavendel-Wut
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Ich kenne bereits andere Bücher der Provence-Reihe und war deshalb sehr gespannt auf das neueste Werk „Lavendel-Wut. Auch diesmal bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich richtig inmitten ...

Ich kenne bereits andere Bücher der Provence-Reihe und war deshalb sehr gespannt auf das neueste Werk „Lavendel-Wut. Auch diesmal bin ich regelrecht durch das Buch geflogen und habe mich richtig inmitten er schönen Natur Südfrankreichs wiedergefunden.

Im bereits siebten Fall ist die örtliche Rennrad-Community von Carpentras in Aufruhr: Das berühmte Gipfelschild des Mont Ventoux ist verschwunden! Anstatt auf das gestohlene Schild stößt ein Suchtrupp jedoch auf die Leiche eines Radfahrers – offenbar ist dieser schon vor Tagen im unwegsamen Gelände des Berghangs zu Tode gekommen. Die junge Kommissarin Lilou Braque nimmt die Ermittlungen auf und erlebt eine Überraschung: Der Tote lebte in der Nähe von Carpentras, aber bis vor zwei Jahren scheint er überhaupt nicht existiert zu haben. Noch dazu deuten Spuren am Fahrrad darauf hin, dass er womöglich nicht durch einen Unfall ums Leben kam. Wer ist der geheimnisvolle Mann? Und wer könnte seinen Tod gewollt haben?

In die Storyline habe ich sehr gut hineingefunden. Ich mag diesen bildlichen Schreibstil der Autorin total. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, die Seiten fliegen nur so dahin. Deshalb habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Zudem sind die Bände auch für Neuneinsteiger zu empfehlen, denn es wird nicht unbedingt Vorwissen aus den anderen Bändern benötigt.

Das Wiedersehen mit Lilou gefällt mir total. Ich mag ihre ruhige, sympathische Art sehr gerne und ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln absolut identifizieren. Diesmal wird gleich zum Anfang die Spannungsschraube mächtig hochgefahren. Wer ist der tote Radfahrer? Ist es ein Unfall gewesen oder doch Mord? Zudem scheint man über den Mann rein gar nichts herausfinden zu können, als hätte er nie existiert.

Was wirklich passiert ist, ist jedoch schon recht schnell klar – was auf der einen Seite etwas die Spannung rausgenommen hat. Lieber rätsele ich bei solchen Krimis gerne bis zum Ende mit. Aber das war in Ordnung, denn es gab noch andere überraschende Wendungen am Ende, so dass es für mich in Ordnung war. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten und vergebe sehr gut 4,5 von 5 Sternen.

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