Erschreckend vorstellbare Dystopie
Der Report der MagdEin dystopischer Roman, der einen wirklich in seinen Bann zieht. Wir steigen in die Geschichte in der Gegenwart ein, in der Desfred die Magd eines Kommandanten ist, die ihm nur zu einem Zweck zugeteilt ...
Ein dystopischer Roman, der einen wirklich in seinen Bann zieht. Wir steigen in die Geschichte in der Gegenwart ein, in der Desfred die Magd eines Kommandanten ist, die ihm nur zu einem Zweck zugeteilt wurde. Sie soll ihm und seiner Frau Kinder gebären. Denn fruchtbar zu sein ist in dieser Zeit ein sehr seltenes und fast "heiliges" Gut. Desfred selbst hat dabei aber keinerlei Rechte und wurde in einer Welt in der Frauen Menschen 2. Klasse sind jeder Selbständigkeit beraubt. In Rückblicken erfahren wir, wie es so weit kommen konnte, und ich hatte dabei wirklich oft einen Kloß im Hals, weil viele Aspekte davon mehr als nur realistisch wirken. Vielleicht fühlt sich der Roman gerade deswegen so real und authentisch an.
Bin sehr gespannt wie es im zweiten Band mit June alias Desfred weitergeht, das Ende war nämlich ein echter Cliffhanger.