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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ein Buch wie ein Lieblingssong

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me hat sich für mich wie ein Lieblingssong angefühlt, den man immer wieder hören möchte, weil er jedes Mal etwas in einem auslöst. Dieses Buch hat mich nicht ...

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me hat sich für mich wie ein Lieblingssong angefühlt, den man immer wieder hören möchte, weil er jedes Mal etwas in einem auslöst. Dieses Buch hat mich nicht nur berührt – es hat mich komplett eingenommen.

Von der ersten Seite an liegt eine ganz besondere Stimmung in der Luft. Leise, fast zerbrechlich, und gleichzeitig voller Gefühl. Es ist eine dieser Geschichten, die sich nicht laut in den Vordergrund drängen, sondern sich langsam entfalten – und genau dadurch so unglaublich tief gehen.

Die Charaktere haben sich für mich so echt angefühlt, dass ich irgendwann vergessen habe, dass ich lese. Ihre Gedanken, ihre Unsicherheiten, ihre Träume – all das wirkte so nahbar, so ehrlich. Besonders die Art, wie sie mit sich selbst kämpfen, wie sie versuchen, ihren Platz zu finden und gleichzeitig ihren eigenen Weg zu gehen, hat mich total abgeholt.

Und dann ist da die Musik. Sie ist nicht einfach nur Teil der Geschichte – sie ist das Herz davon. Man spürt sie in jeder Szene, in jeder Emotion, in jedem unausgesprochenen Gefühl. Es ist, als würde sich alles in Melodien übersetzen lassen, wenn Worte nicht mehr ausreichen. Genau das hat dem Buch für mich eine ganz besondere Tiefe gegeben.

Auch die Beziehungen – egal ob Freundschaft oder Liebe – sind so feinfühlig geschrieben. Nichts wirkt übertrieben oder künstlich. Stattdessen sind es die kleinen Momente, die Blicke, die leisen Gespräche, die so viel Bedeutung tragen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich ruhig, aber genau dadurch fühlt sie sich echt an. Jede Emotion hat Zeit zu wachsen, jede Nähe fühlt sich verdient an.

Ich habe beim Lesen so oft innehalten müssen, weil mich einzelne Sätze so getroffen haben. Dieses Buch schafft es, gleichzeitig leicht und schwer zu sein – warm und ein bisschen schmerzhaft. Und genau diese Mischung hat es für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Am Ende wollte ich eigentlich gar nicht, dass es vorbei ist. Ich wollte noch länger bei diesen Charakteren bleiben, noch ein bisschen länger in dieser Welt, die sich so vertraut angefühlt hat.

Fazit:
Ein unglaublich gefühlvoller, leiser und gleichzeitig intensiver Roman über Musik, Liebe und das Finden des eigenen Weges. Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte – es ist ein Gefühl.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Zwischen Obsession und Abgrund

Pretty Monster
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Pretty Monster hat mich ehrlich gesagt ziemlich sprachlos zurückgelassen – und das passiert mir nicht oft. Dieses Buch ist dunkel. Nicht nur ein bisschen „moralisch grau“, sondern wirklich unbequem, intensiv ...

Pretty Monster hat mich ehrlich gesagt ziemlich sprachlos zurückgelassen – und das passiert mir nicht oft. Dieses Buch ist dunkel. Nicht nur ein bisschen „moralisch grau“, sondern wirklich unbequem, intensiv und stellenweise schwer auszuhalten. Aber genau das macht es auch so unglaublich fesselnd.

Im Mittelpunkt steht Kyah, eine Tätowiererin mit Ecken und Kanten, die ihr Leben halbwegs im Griff hat – bis jemand beginnt, sie zu beobachten. Nicht nur beiläufig, sondern obsessiv. Jemand, der nachts in ihre Welt eindringt, ihre Grenzen überschreitet und sie auf eine Art fixiert, die gleichzeitig beängstigend und faszinierend ist. Und genau hier beginnt dieses Spiel zwischen Angst und Anziehung, das sich durch das gesamte Buch zieht.

Was mich beim Lesen am meisten gepackt hat, war dieses konstante Gefühl von Unruhe. Es gibt kaum Momente, in denen man wirklich durchatmen kann, weil immer etwas in der Luft liegt – als würde alles jederzeit eskalieren. Diese düstere, fast schon beklemmende Atmosphäre hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich dachte: Das ist falsch. Das sollte ich nicht gut finden. Und trotzdem wollte ich unbedingt weiterlesen.

Die Charaktere sind alles andere als einfach. Sie sind kaputt, widersprüchlich und treffen Entscheidungen, die man nicht immer verstehen kann. Aber genau das macht sie so interessant. Ihre Dynamik ist toxisch, intensiv und manchmal wirklich schwer zu ertragen – und trotzdem ist da diese krasse Anziehung, die man nicht ignorieren kann. Es ist keine gesunde Liebe, keine romantische Fantasie, sondern etwas Rohes, Unkontrolliertes.

Der Schreibstil passt perfekt dazu: direkt, schonungslos und ohne Filter. Es wird nichts beschönigt, weder emotional noch in den düsteren Momenten. Das macht das Ganze sehr nahbar, aber auch fordernd. Es ist definitiv kein Buch, das man mal eben zwischendurch liest – man muss sich darauf einlassen.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann vielleicht, dass manche Aspekte mehr auf Schock setzen als auf echte Tiefe. An einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, noch mehr über die Figuren zu erfahren, noch tiefer in ihre Gedanken einzutauchen. Aber gleichzeitig ist genau dieses Chaos, diese Unberechenbarkeit ein großer Teil dessen, was die Geschichte ausmacht.

Am Ende bleibt dieses Gefühl, dass Pretty Monster einen nicht einfach loslässt. Es ist kein Buch, das man zuklappt und sofort vergisst. Es bleibt im Kopf, weil es einen herausfordert, weil es Grenzen verschiebt und weil es Emotionen auslöst, die nicht immer angenehm sind.

Fazit:
Eine kompromisslose Dark Romance über Obsession, Kontrolle und die dunklen Seiten von Anziehung. Nichts für zwischendurch – aber genau richtig, wenn man Geschichten sucht, die unter die Haut gehen und einen nicht mehr loslassen.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Wenn Licht und Dunkelheit ineinander verschwimmen

Until the Light destroys
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Until the Light destroys von Alessia Gold* hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich liebe düstere Vampirgeschichten, und genau diese intensive, teilweise fast schon bedrohliche Atmosphäre hat ...

Until the Light destroys von Alessia Gold* hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich liebe düstere Vampirgeschichten, und genau diese intensive, teilweise fast schon bedrohliche Atmosphäre hat mich hier total abgeholt.

Im Mittelpunkt steht Xara, die sich in einem gefährlichen Netz aus Machtspielen, Intrigen und Geheimnissen wiederfindet. Besonders spannend fand ich, wie wenig man beim Lesen wirklich sicher sein kann. Vertrauen ist hier ein rares Gut, und genau das sorgt dafür, dass die Geschichte durchgehend eine gewisse Anspannung mit sich trägt. Die Dynamik zwischen den Charakteren – vor allem zwischen Xara, Dorian und Juraj – ist geprägt von Misstrauen, Anziehung und vielen unausgesprochenen Wahrheiten. Dieses Hin und Her zwischen Nähe und Distanz hat mich wirklich gefesselt.

Was mir besonders gefallen hat, war die emotionale Intensität. Die Beziehungen sind kompliziert, manchmal widersprüchlich und alles andere als einfach. Genau das macht sie aber auch so interessant. Gleichzeitig wird die Handlung immer wieder von politischen Konflikten und Machtkämpfen zwischen den Vampirclans vorangetrieben, was der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr atmosphärisch, wodurch ich schnell in die Welt eintauchen konnte. Viele Szenen wirken fast greifbar, weil sie so stark von Emotionen und Spannung getragen werden.

Warum „nur“ vier Sterne? An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Ausarbeitung oder überraschendere Wendungen gewünscht, gerade was bestimmte Entwicklungen und Konflikte angeht. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt absolut mitgerissen.

Für mich ist Until the Light destroys eine fesselnde, düstere Romantasy mit viel Gefühl, Spannung und einer Prise Gefahr – perfekt für alle, die Geschichten mit verbotener Liebe und komplexen Charakteren lieben

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Zwischen Vergangenheit, Pferderennen und großen Gefühlen

A Photo Finish
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A Photo Finish von Elsie Silver* hat mich wieder sofort in die Welt von Ruby Creek gezogen. Ich mag an den Büchern der Reihe besonders diese Mischung aus emotionaler Tiefe, Small-Town-Atmosphäre und Figuren, ...

A Photo Finish von Elsie Silver* hat mich wieder sofort in die Welt von Ruby Creek gezogen. Ich mag an den Büchern der Reihe besonders diese Mischung aus emotionaler Tiefe, Small-Town-Atmosphäre und Figuren, die sich im Laufe der Geschichte wirklich weiterentwickeln – und genau das hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen.

Im Mittelpunkt stehen Violet und Cole, die eine besondere Vergangenheit miteinander teilen. Noch bevor sie sich im echten Leben begegnet sind, haben sie anonym online miteinander geschrieben und dabei eine sehr ehrliche Verbindung aufgebaut. Als sie sich später persönlich treffen, wird schnell klar, dass zwischen ihnen noch immer eine gewisse Spannung besteht – auch wenn beide versuchen, Abstand zu halten.

Violet mochte ich als Protagonistin wirklich sehr. Sie ist ehrgeizig, unabhängig und hat eine große Leidenschaft für den Rennsport. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sie viel dafür tun muss, um sich in dieser Welt zu behaupten. Gerade diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit hat sie für mich sehr sympathisch gemacht.

Auch Cole fand ich als Charakter spannend. Nach außen wirkt er oft verschlossen und distanziert, doch je mehr man über ihn und seine Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man, warum er so geworden ist. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir besonders gut gefallen.

Was mir außerdem sehr gefallen hat, war die Dynamik zwischen den beiden. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam und wirkt dadurch sehr authentisch. Es gibt viele ruhige Momente, kleine Gespräche und Situationen, in denen man merkt, wie sich ihre Verbindung Stück für Stück verändert.

Auch das Setting rund um die Ranch und den Pferderennsport hat mir richtig gut gefallen. Diese Atmosphäre hat perfekt zur Geschichte gepasst und dafür gesorgt, dass man sich beim Lesen sehr gut in die Welt hineinversetzen konnte.

Für mich war A Photo Finish eine sehr emotionale und schöne Geschichte über Vertrauen, zweite Chancen und die Frage, ob man bereit ist, jemanden wirklich an sich heranzulassen. Ich habe die Entwicklung der Figuren sehr gerne verfolgt und mich beim Lesen wieder richtig wohl in der Welt der Reihe gefühlt

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Frühlingsgefühle und Entscheidungen des Herzens

Three words unspoken - London Hearts 3
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Three Words Unspoken – London Hearts 3 von Lorena Schäfer und Valentina Fast* hat mich wieder sofort zurück nach London gebracht. Ich mag die Atmosphäre dieser Reihe wirklich sehr, weil sie sich beim Lesen ...

Three Words Unspoken – London Hearts 3 von Lorena Schäfer und Valentina Fast* hat mich wieder sofort zurück nach London gebracht. Ich mag die Atmosphäre dieser Reihe wirklich sehr, weil sie sich beim Lesen immer warm und vertraut anfühlt, und genau dieses Gefühl hatte ich auch bei diesem Band.

Im Mittelpunkt steht Neve, deren Leben auf den ersten Blick ziemlich perfekt wirkt. Sie ist schon lange mit ihrem Freund Jay zusammen, ihr Studium läuft gut und sie engagiert sich als Volunteer im Kenwood House. Doch als dort die Vorbereitungen für einen großen Frühlingsball beginnen und gleichzeitig Theo – der Zwillingsbruder ihrer Mitbewohnerin – vorübergehend in ihre WG einzieht, gerät ihr bisher so geordnetes Leben langsam ins Wanken. Plötzlich tauchen Gefühle und Gedanken auf, mit denen sie selbst nicht gerechnet hat.

Beim Lesen konnte ich Neves innere Zerrissenheit sehr gut nachvollziehen. Einerseits gibt es die Sicherheit einer langjährigen Beziehung, andererseits bringt Theo eine ganz neue Dynamik in ihr Leben. Gerade dieser Konflikt hat die Geschichte für mich sehr greifbar gemacht, weil er sich real und nachvollziehbar anfühlt.

Theo fand ich als Charakter ebenfalls sehr spannend. Hinter seiner eher lockeren und manchmal distanzierten Art steckt deutlich mehr, als man am Anfang vermutet. Im Laufe der Geschichte merkt man immer mehr, dass auch er mit seinen eigenen Gedanken und Problemen zu kämpfen hat, was ihn für mich sehr interessant gemacht hat.

Besonders gefallen hat mir außerdem das Setting. London, die WG-Atmosphäre, das Studentenleben und die Vorbereitungen für den Frühlingsball haben der Geschichte eine richtig schöne Stimmung gegeben. Diese Mischung aus Alltagsmomenten und emotionalen Szenen hat das Buch für mich sehr angenehm zu lesen gemacht.

Für mich war Three Words Unspoken – London Hearts 3 eine gefühlvolle Geschichte über Liebe, Freundschaft und die Frage, ob man manchmal den Mut haben muss, neue Wege zu gehen. Ich habe die Entwicklung der Figuren sehr gerne verfolgt und beim Lesen wirklich mit ihnen mitgefühlt – deshalb bekommt das Buch von mir 5 Sterne.

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