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Veröffentlicht am 11.09.2025

Herzklopfen & Musik

Gentle Heart
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Ich habe Gentle Heart von Mona Kasten gerade gelesen und bin echt begeistert. Es ist der dritte Band der „Scarlet Luck“-Reihe und dreht sich um Ashley Cruz, eine Popstarin, die nach einer richtig fiesen ...

Ich habe Gentle Heart von Mona Kasten gerade gelesen und bin echt begeistert. Es ist der dritte Band der „Scarlet Luck“-Reihe und dreht sich um Ashley Cruz, eine Popstarin, die nach einer richtig fiesen Beziehung und einem öffentlichen Skandal versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Und dann trifft sie auf Logan Buckley, den Gitarristen der Band, und na ja… zwischen den beiden geht’s ziemlich schnell von Freundschaft zu mehr.

Ashley mochte ich total. Sie ist stark, selbstbewusst, aber trotzdem merkt man, dass sie auch verletzlich ist – gerade das macht sie so authentisch. Logan ist geheimnisvoll und irgendwie unnahbar, aber man merkt schnell, dass hinter seiner Fassade viel mehr steckt. Ich fand es richtig spannend zu beobachten, wie sie sich langsam öffnen und einander vertrauen. Die Chemie zwischen den beiden hat bei mir auf jeden Fall gezündet.

Klar, ein paar Sachen waren ein bisschen vorhersehbar, und manche Handlungsstränge hätten ruhig noch mehr Tiefe vertragen. Trotzdem haben mich die emotionalen Momente echt abgeholt. Besonders die Szenen, in denen Ashley und Logan ehrlich miteinander umgehen, fand ich richtig schön und berührend.

Alles in allem ist Gentle Heart für mich ein super Abschluss der Reihe. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es eine tolle Mischung aus Musik, Emotionen und Liebesgeschichte ist. Wer die ersten beiden Bände mochte, wird auch hier definitiv nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Emotionaler Sommerroman voller Tiefe

The Summer I Saved You
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The Summer I Saved You hat mich von Anfang an mit seiner Atmosphäre eingefangen. Elizabeth O’Roark erzählt die Geschichte von Lucie, die nach einer schmerzhaften Trennung in das Seehaus ihrer Familie zurückkehrt ...

The Summer I Saved You hat mich von Anfang an mit seiner Atmosphäre eingefangen. Elizabeth O’Roark erzählt die Geschichte von Lucie, die nach einer schmerzhaften Trennung in das Seehaus ihrer Familie zurückkehrt – ein Ort voller Erinnerungen an unbeschwerte Sommer. Doch statt Ruhe erwartet sie Caleb, der mürrische Nachbar, in den sie schon als Jugendliche heimlich verliebt war. Ausgerechnet er ist nun auch noch ihr neuer Chef.

Die Ausgangssituation verspricht eine Menge Spannung – und genau die liefert O’Roark auch. Zwischen Lucie und Caleb liegt diese unausgesprochene Anziehung, die sich trotz Widerständen nicht leugnen lässt. Mir hat gefallen, wie intensiv die Emotionen transportiert werden. Lucie ist verletzlich, aber nicht passiv – man spürt ihren Wunsch nach Heilung und Neubeginn. Caleb dagegen ist das perfekte Gegenstück: verschlossen, manchmal stur und schwer zugänglich, was mich stellenweise frustriert, gleichzeitig aber auch fasziniert hat.

Besonders stark fand ich das Setting. Die sommerliche Kulisse am See mit ihren Erinnerungen an die Vergangenheit verleiht dem Buch eine melancholische, fast bittersüße Note. Es ist kein leichter Sommerroman, den man mal eben zwischendurch liest – dafür ist er zu emotional, zu roh. Genau das kann man sowohl als Stärke als auch als Schwäche sehen: Mich hat die Intensität oft berührt, manchmal aber auch ein wenig erschöpft.

O’Roarks Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch. Sie versteht es, Stimmungen zu erschaffen und Figuren lebendig wirken zu lassen. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen mehr Leichtigkeit oder kleine humorvolle Momente gewünscht, um die Schwere der Handlung auszugleichen.

Insgesamt ist The Summer I Saved You eine emotionale, atmosphärisch dichte Liebesgeschichte über Verletzlichkeit, zweite Chancen und den Mut, sich wieder auf die Liebe einzulassen. Wer dramatische, gefühlsgeladene Romane liebt, wird hier fündig. Wer eher eine lockere Sommerromanze erwartet, sollte sich darauf einstellen, dass dieses Buch deutlich tiefer geht.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Ein Liebesroman, der das Herz zum Strahlen bringt

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Ich habe Shine Like Midnight Sun von Sarah Stankewitz relativ spontan gelesen, und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Es ist eine dieser Geschichten, bei denen du nach der letzten Seite erstmal ...

Ich habe Shine Like Midnight Sun von Sarah Stankewitz relativ spontan gelesen, und ich muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Es ist eine dieser Geschichten, bei denen du nach der letzten Seite erstmal tief durchatmen musst, weil sie so viel Gefühl und so viele Emotionen in dir auslösen.

Die Protagonistin, Emily, steckt zu Beginn des Buches in einer schwierigen Phase ihres Lebens. Sie hat ihren Traumjob verloren, ihr Herz schmerzt, und sie fühlt sich irgendwie verloren. Doch als sie auf den geheimnisvollen und zugleich faszinierenden Adam trifft, beginnt sich alles zu verändern. Die beiden haben diese unglaublich starke, fast magische Chemie, die sofort spürbar wird. Es gibt viele Momente zwischen den beiden, die einfach unter die Haut gehen – diese intensive Verbindung, die von Seite zu Seite wächst.

Stankewitz hat es wirklich geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die einerseits absolut realistisch ist, andererseits aber auch diesen Hauch von Magie hat, der alles ein bisschen heller macht. Besonders die Kulisse – der magische Norden mit seinen endlosen Sommernächten und den Polarlichtern – trägt viel zur Atmosphäre bei und lässt die Geschichte fast wie ein Märchen wirken. Aber es ist eben auch ein realistisches Märchen, in dem es um Schmerz, Heilung, Verlust und die große Frage geht, ob man sich wirklich auf eine neue Liebe einlassen kann, wenn man das Gefühl hat, alles verloren zu haben.

Was ich an Shine Like Midnight Sun besonders mochte, war, wie authentisch und tief die Charaktere entwickelt sind. Emily ist keine perfekte Heldin – sie ist verletzlich, fehlerhaft und manchmal ziemlich unsicher, was sie wirklich will. Aber genau das macht sie so liebenswert und nachvollziehbar. Adam ist der Typ, der auf den ersten Blick wie der „perfekte Mann“ scheint – geheimnisvoll, charmant, und doch so viel komplexer, als es zu Beginn den Anschein hat.

Die Chemie zwischen den beiden ist wirklich atemberaubend. Es ist nicht nur eine klassische Liebesgeschichte, sondern eine, die sich mit dem eigenen Selbstwert, der Heilung von alten Wunden und der Frage nach wahrer Liebe auseinandersetzt. Es ist keine schnelle Romanze, sondern eine, die sich aufbaut und sich in alle Richtungen entfaltet.

Trotz all der schönen Momente hatte ich am Ende aber auch das Gefühl, dass das Buch mich an einigen Stellen ein bisschen langsamer hätte durchziehen können. Besonders gegen Ende hin wirkte es auf mich dann doch etwas zu „perfekt“ und vorhersehbar. Aber das tut der schönen, gefühlvollen Geschichte keinen Abbruch.

Fazit:
Shine Like Midnight Sun ist für alle, die auf gefühlvolle Liebesgeschichten stehen, bei denen die Charaktere nicht nur zueinanderfinden, sondern auch zu sich selbst. Es geht um Heilung, Hoffnung und den Mut, nach einem Tiefpunkt wieder aufzustehen und sich der Liebe zu öffnen. Wenn du Romantik mit einer Prise „Magie“ und viel Herz willst, dann wirst du dieses Buch lieben!

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Ein Funken Hoffnung im frostigen Winter

Glow Like Northern Lights (Strong Hearts 1)
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Glow Like Northern Lights von Sarah Stankewitz hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen – und das nicht nur wegen der faszinierenden Kulisse im tiefen Winter des Nordens. Die Geschichte ...

Glow Like Northern Lights von Sarah Stankewitz hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen – und das nicht nur wegen der faszinierenden Kulisse im tiefen Winter des Nordens. Die Geschichte um die Protagonistin Mara ist eine, die einem unter die Haut geht und dabei mit einer Mischung aus Schmerz, Hoffnung und Liebe beeindruckt.

Mara steckt zu Beginn des Buches in einer sehr schwierigen Lebenssituation. Sie hat ihre Vergangenheit noch nicht wirklich hinter sich gelassen, und so kämpft sie sowohl mit inneren Dämonen als auch mit der Unsicherheit ihrer Zukunft. Doch dann trifft sie auf Finn – einen Mann, der genauso geheimnisvoll wie charmant ist. Und hier beginnt die wahre Magie der Geschichte: Es ist keine typische „Liebe auf den ersten Blick“-Romantik, sondern eine, die langsam und zart wächst.

Was mir besonders gefallen hat, war die Kulisse. Der winterliche Norden mit seinen schneebedeckten Landschaften, den Polarlichtern und der eisigen Kälte bildet den perfekten Hintergrund für die emotionale Reise von Mara und Finn. Es gibt etwas sehr Symbolisches in der Art und Weise, wie die eisige Umgebung den inneren Zustand der Charaktere widerspiegelt. Im Laufe der Geschichte taut Mara langsam auf – genau wie die kalte Winterlandschaft, die von den Polarlichtern erleuchtet wird.

Stankewitz’ Schreibstil ist einfach wunderschön – sie beschreibt die Gefühle ihrer Figuren so eindrucksvoll und tiefgehend, dass ich mich oft selbst in Mara wiederfand. Sie ist eine komplexe, verletzliche Figur, die sich immer wieder fragt, ob sie es verdient, Glück zu finden. Doch Finn ist der ruhige, besonnene Gegenpol zu ihr. Er ist in vielerlei Hinsicht der „retter“ Typ – nicht, weil er sie retten muss, sondern weil er Mara den Raum gibt, sich selbst zu finden und zu heilen.

Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden ist unglaublich schön, aber auch ziemlich realistisch. Es gibt Missverständnisse, Rückschläge und Momente, in denen sie nicht wissen, wie es weitergeht. Aber gerade diese Authentizität macht die Geschichte so stark. Es geht nicht nur um die Liebe zwischen den beiden, sondern auch darum, sich selbst zu finden und die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Trotz all der schönen und berührenden Momente, die mich wirklich mitgerissen haben, fand ich, dass das Tempo gegen Ende hin etwas langsamer wurde. Einige Szenen hätten für meinen Geschmack etwas straffer sein können, aber das tut der Geschichte insgesamt keinen Abbruch. Es ist einfach eine Geschichte, die ihren eigenen Rhythmus hat und die man mit Geduld genießen muss.

Fazit:
Glow Like Northern Lights ist ein warmherziger, emotionaler Roman, der nicht nur von Liebe erzählt, sondern auch von Selbstfindung und Heilung. Die starke Atmosphäre, die tiefgründigen Charaktere und die bewegende Entwicklung der Beziehung zwischen Mara und Finn machen dieses Buch zu einem Highlight für alle, die Geschichten mit viel Herz und einer leichten Prise Magie lieben. Ein absolutes Muss für Fans von romantischen und gleichzeitig sehr persönlichen Geschichten!

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Wenn der Sog der Dunkelheit dich packt

The Stars are Dying
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Ich muss sagen, The Stars are Dying hat mich ein bisschen hin- und hergerissen zurückgelassen. Die düstere Atmosphäre und die Mischung aus Romantasy und Magie sind genau mein Ding – aber der Einstieg? ...

Ich muss sagen, The Stars are Dying hat mich ein bisschen hin- und hergerissen zurückgelassen. Die düstere Atmosphäre und die Mischung aus Romantasy und Magie sind genau mein Ding – aber der Einstieg? Uff. Ich hatte wirklich Mühe, in die Geschichte reinzukommen. Der Schreibstil ist ziemlich blumig, und ich musste oft mehrmals zurückblättern, weil ich einfach nicht durchgeblickt habe.

Astraea, die Hauptfigur, hat mich leider auch nicht ganz überzeugt. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie viel zu langsam von den ganzen Geschehnissen erfasst wurde, und auch Nyte, der mysteriöse Vampir, blieb mir irgendwie zu kühl und zu weit weg. Da hat die Beziehung zwischen den beiden leider nicht ganz gezündet.

Trotzdem… die Grundidee ist echt cool! Die Welt hat viel Potenzial, besonders das Libertatem, und die ganze Spannung zwischen den Charakteren ist schon fesselnd. Ich glaube, für Leser*innen, die auf romantische, langsame Entwicklungen und ein bisschen Drama stehen, kann das hier ein echter Hit sein.

Fazit: Wenn du Lust auf eine dunkle, emotionale Story hast und kein Problem mit einem etwas schleppenden Einstieg, dann ist das hier vielleicht genau dein Ding. Für mich war es ein bisschen zu viel Durcheinander, aber trotzdem ein Buch, das einen besonderen Flair hat.

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