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Syra

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2020

Nordische Mythologie und Bianca Iosivoni

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Es war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und ich bin begeistert!

Nordische Mythologie und eine Liebe mit der alles riskiert wird, was will man mehr?
Blair ist die Tochter einer Valkyre, von denen es ...

Es war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und ich bin begeistert!

Nordische Mythologie und eine Liebe mit der alles riskiert wird, was will man mehr?
Blair ist die Tochter einer Valkyre, von denen es heißt die seien unsterblich. Doch ihre Mutter kommt bei einem Autounfall ums Leben und lässt eine fassungslose Tochter zurück. Blair ist sich sicher, ihre Mutter wurde ermordet. Niemand will ihr glauben. Nicht mal ihr bester Freund Ryan. Also zieht sie alleine los, auf der Suche nach Antworten - auf der Suche nach einem Mörder.

Blair ist eine kluge, treue und mutige Protagonistin, die nicht so schnell aufgibt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen auf der Suche nach einem Platz und einem Sinn im Leben.

Biancas Schreibstil ist rasant und flüssig - voller Dynamik. Mehr als einmal habe ich meine Haltestelle auf dem Arbeitsweg fast verpasst, da ich so gefesselt war. Immer passiert etwas, seien es wichtige Informationen, die vermittelt werden oder actionreiche Kampfszenen. Keine Seite, kein Satz ist überflüssig. Genau so stelle ich mir ein gutes Buch vor!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2020

Lügen, Intrigen und Wendungen

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
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Als Nachtalbe lebt Sheera in einer Welt, in der Hochalben den Adel bilden und ihresgleichen verachten, teilweise sogar auf abergläubige Weise fürchten.

Zitat/ Seite 28:
Auch wenn es nur Geschichten waren, ...

Als Nachtalbe lebt Sheera in einer Welt, in der Hochalben den Adel bilden und ihresgleichen verachten, teilweise sogar auf abergläubige Weise fürchten.

Zitat/ Seite 28:
Auch wenn es nur Geschichten waren, so glaubte man noch immer, dass wir Nachtalben als Geister auferstehen und an unseren Feinden Rache nehmen würden, wenn wir eines unnatürlichen Todes starben. Die Mythen darüber, dass wir ungesehen in die Häuser der Wehrlosen eindrangen und ihnen ihre Seelen raubten, hielten sich standhaft.

Zitat/ Seite 61:
"Es heißt, viele Nachtalben hätten der Sprache ganz und gar abgeschworen. Sie lebten mit den Wölfen in den Wäldern, heulten den Mond an und erlegten ihre Beute mit bloßen Zähnen."

Sheeras rebellische Art und wie sie Probleme angeht, indem sie sich die Vorurteile zunutze macht, beinahe trotzig, fand ich irgendwie total genial. Das hat mich zu Anfang direkt abgeholt und mitgerissen. Im späteren Verlauf gesellten sich zu ihren Verhaltensweisen auch ein paar unlogische Züge, aber größtenteils bleibt sie sich und ihren Prinzipien treu. Ein starker und nicht auf den Mund gefallener Charackter, den man gerne begleitet. Sie muss sich vielen Hürden entgegenstellen, unter anderem im Konflikt um die Krone. Hier ist Sirena schon am Anfang der Geschichte zur Stelle und ihr eine gute Stütze.

Der Schreibstil führt locker und leicht durch die Geschichte, sodass man das Buch wirklich schnell lesen kann und gut unterhalten wird.

Auch wenn wir dieses typische "Underdog" Muster in vielen Jugendbüchern wiederfinden, mag ich es immer wieder gerne. Außerdem kommen Lügen und Intrigen am Hofe auch immer gut und es warten auch ein paar überraschende Wendungen.

Zu empfehlen. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere