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Veröffentlicht am 06.01.2022

Gefühlvoll bis zum Ende

Hold me forever
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Tristan und Aria lernen sich auf untypische Weise kennen. Keiner der beiden ahnt, dass sie sich demnächst ein Haus zum Housesitting teilen werden. Außerdem hat Aria keine Ahnung dass Tristan eigentlich ...

Tristan und Aria lernen sich auf untypische Weise kennen. Keiner der beiden ahnt, dass sie sich demnächst ein Haus zum Housesitting teilen werden. Außerdem hat Aria keine Ahnung dass Tristan eigentlich ein berühmter Filmstar ist.
Mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden etwas besonderes. Doch keiner der beiden ahnt, was noch auf sie zukommen wird.

Das Cover ist ein echter Hingucker. Es verrät noch nicht zu viel von der Handlung und ist extrem ansprechend.
Durch den lockeren und humorvollen Schreibstil von Amy Baxter liest sich das Buch sehr schnell und leicht - man kann garnicht mehr aufhöre zu lesen
Das Buch hat außerdem einen kleinen Lerneffekt, da wir viel über Arias Krebs erfahren. Ich persönlich finde es super, dass so ein wichtiges Thema aufgegriffen wird.

Die Charaktere waren beide sehr sympathisch.
Aria ist eine total süße, belesene Frau, von der man nicht erwartet, dass sie in so einem jungen Alter schon so viele Schicksalsschläge verkraften musste.
Mich mit Tristan anzufreunden viel mir anfangs etwas schwer aber er ist eigentlich auch ein total netter Kerl. Er ist smart, lustig und gefühlvoll und kümmert sich, vor allem in schweren Zeiten, sehr gut um Aria.

FAZIT:
Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der auf Slow-Burn Romanzen steht.
Es ist einfach ein unglaublich schön geschriebenes Buch, dass humor- und auch gefühlvoll geschrieben ist. Die Story ist atemberaubend und dabei werden wichtige Themen aufgegriffen und trotzdem liest sich dass Buch flüssig und schnell.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Überbewertet!

Der Vorleser
0

Das Buch verharmlost und verdrängt so viele schwierige Themen wie Kindesmissbrauch, Pädophile, toxische Beziehungen (wenn man dass, was Michael und Hanna haben überhaupt als Beziehung bezeichnen kann) ...

Das Buch verharmlost und verdrängt so viele schwierige Themen wie Kindesmissbrauch, Pädophile, toxische Beziehungen (wenn man dass, was Michael und Hanna haben überhaupt als Beziehung bezeichnen kann) usw.!
All diese Themen werden hinten angestellt und Hannahs Analphabetismus wird in den Vordergrund gerückt um ihre grausamen Verbrechen gegen die Menschheit zu rechtfertigen und Mitleid zu erregen.

Ich fand den Schreibstil unglaublich zäh und langweilig. Wichtige Dinge wurden viel zu kurz gefasst um Platz für Seitenlange Sexzehnen zwischen einem Minderjährigen und einer fast 40 jährigen großzügig auszuschmücken.

Die Charaktere waren beide ziemlich unsympathisch.
Da wäre zum einen Hanna, die Michael immer manipuliert und alles dafür gibt zu verbergen, dass sie weder lesen noch schreiben kann.
Dann wäre da noch Michael, der zu naiv ist um Hanna zu durchschauen, geradezu besessen von ihr ist und in wirklich allem was Hanna tut irgendetwas erotisches sieht.

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Veröffentlicht am 05.12.2021

Herzergreifend, Humorvoll und regt zum Nachdenken an

Heartbreak Boys
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Heartbreak Boys handelt von 2 Jungs, die beide schlimme Trennungen erleben und danach zusammen den Sommer zusammen verbringen um über ihre verflossenen hinwegzukommen und die Gefühle für einander zu entdecken

Die ...

Heartbreak Boys handelt von 2 Jungs, die beide schlimme Trennungen erleben und danach zusammen den Sommer zusammen verbringen um über ihre verflossenen hinwegzukommen und die Gefühle für einander zu entdecken

Die Charaktere könnten anfangs nicht unterschiedlicher sein.
Jack hat eine schillernde Persönlichkeit. Er ist offen schwul und es interessiert ihn nicht was die anderen über ihn denken.
Nate ist das komplette Gegenteil. Er ist unsicher, erzählt nur seinem Freund dass er schwul ist und weis noch nicht genau wie er es den anderen sagen soll.
Die beiden wachsen in diesem Buch unglaublich über sich hinaus!

Heartbreak boys klärt über die Schwierigkeiten des Coming out und des offenen Proud Seins auf. Es ist eine Gefühlvolle Story mit viel Humor, die auch ein wenig zum nachdenken anregt.

Ich würde dieses Buch jedem weiterempfehlen, der gerne ein Buch mit Queeren Charakteren lesen möchte und auf Slow-burn Romanzen steht.

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Veröffentlicht am 04.11.2021

Ich fand das Buch sehr enttäuschend!

Der Outsider
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Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ...


Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der sympathische Coach wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.


Ich bin wahrscheinlich eine der wenigen, die dieses Buch absolute Zeitverschwendung findet.

Die Story war zwar nicht schlecht und die Idee an sich fand ich auch eigentlich gut aber das Buch hat sich so lang gezogen und es war so trocken geschrieben, dass ich zwei Wochen da rein gesteckt habe, obwohl mir ab der Hälfte schon klar war, dass nichts Weltbewegendes mehr passieren wird, was meine Meinung drastisch ändern könnte. Ich habe wirklich gehofft, dass irgendwas passieren wird, was meine Meinung ändert, aber dem war leider nicht so.

Ich fand’s sehr schade, dass das ganze so unnötig in die Länge gezogen wurde, ohne dass dabei wirklich viel Spannung erzeugt wurde - meiner Meinung nach!

Die Charaktere fand ich ganz okay, obwohl es mir schwer viel, sie besser zu verstehen und richtig warm geworden bin ich mit ihnen auch nicht.

Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen, da ich meine Zeit hätte sinnvoller nutzen können, aber dass ist nur meine Meinung. Viele da draußen finden dieses Buch sehr gut und ich finde es sehr schade, dass es mich so enttäuscht hat.

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Veröffentlicht am 02.11.2021

Stephen Kings bester und herzergreifendster Roman!!!

The Green Mile
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In den frühen 30er Jahren wird John Coffey zum Tode verurteilt wegen angeblicher Vergewaltigung und Mord an den Dettrick Zwillingsschwestern Cora und Kate. Während John darauf wartet die Grüne Meile entlang ...

In den frühen 30er Jahren wird John Coffey zum Tode verurteilt wegen angeblicher Vergewaltigung und Mord an den Dettrick Zwillingsschwestern Cora und Kate. Während John darauf wartet die Grüne Meile entlang zu gehen geschehen seltsame Dinge im E Block vom Gefängnis Cold Mountain, beginnend mit dem erscheinen der zahmen Zirkusmaus Mr. Jingles und dem Handschlag zwischen John Coffey und seinem Wärter Paul Edgecombe. Während sich sonderbare Dinge im E Block abspielen wachsen immer größere Zweifel an der Schuld von John Coffey…

Die Story ist wunderbar. Ich habe noch nie bei einem Buch so mitgefiebert. Es bleibt durchgehend spannend mit der richtigen Portion Humor an genau der richtigen Stelle. Manchmal geht es auch sehr gefühlvoll und traurig zu - da vergießt man schon mal die ein oder andere Träne.
Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, waren einige Stellen, in denen Paul aus dem Altersheim erzählt. Erstens kann ich mich mit dem 'alten' Paul nicht so richtig anfreunden und zweitens sind manche Kapitel davon sehr trocken geschrieben, was die ganze Geschichte unnötig langzieht und aufhält.

Die Protagonisten sind toll.
Die meisten waren mir von Anfang an sympathisch, so wie John Coffey, Paul Edgecombe, Eduardo Delacroix oder Brutus Howell. Mit den anderen musste ich erst noch warm werden. Ich finde man kann sich in die meisten Charaktere super hineinversetzen.

Das absolute Highlight für mich war die besonderstem detaillierte Darstellung. Alles von der Maus bis hin zum Gefängnis wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, was mir persönlich am besten gefallen hat.

Das Cover finde ich leider ein wenig zu schlicht. Man hätte es meiner Meinung nach schöner Gestalten können.
Der Schreibstil war flüssig und meistens leicht zu lesen. Man konnte sich sehr gut zurecht finden und kam auch gut in die Geschichte rein.
Normalerweise lese ich eher keine Stephen King Bücher, da mir sein Schreibstil sonst immer zu speziell ist und ich auch eigentlich ein anderes Genre bevorzuge aber "The Green Mile" zu lesen hat sich wirklich gelohnt.

Das Buch empfehle ich jedem, der gerne spannende Bücher liest und jenen, die bereit sind sich von Stephen King und dem von ihm geschaffenen John Coffey verzaubern zu lassen.

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