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Veröffentlicht am 17.10.2017

Ein fantastisches Spin-Off!

Bitterfrost
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"Welchen Preis bist du bereit zu zahlen, um jene zu schützen, die du liebst? Das ist die Frage, die du dir selbst beantworten musst." (S. 80)

Meine Meinung:
Viele kennen sie als Cousine der großen Heldin ...

"Welchen Preis bist du bereit zu zahlen, um jene zu schützen, die du liebst? Das ist die Frage, die du dir selbst beantworten musst." (S. 80)

Meine Meinung:
Viele kennen sie als Cousine der großen Heldin Gwen Frost, doch hier hat sie ihre eigene Geschichte. Ich habe Rory Forseti schon in den letzten beiden Bücher der Mythos Academy Reihe wirklich ans Herz geschlossen und war unglaublich froh darüber, dass sie endlich eine eigene Geschichte bekommt! Und da diese Reihe bon Jennifer Estep ist, war ich mich sicher, dass sie mich nicht enttäuschen könnte. Gwen habe ich erst im Laufe der Bände wirklich gemocht, bei Rory war ich sofort Feuer und Flamme. Was mir besonders an ihr gefällt, ist, dass sie genau weiß, dass ihr Leben im Moment nicht wirklich leicht ist, aufgrund der Enthüllung dass ihre Eltern Schnitter waren und an der Seite Lokis gekämpft haben. Trotzdem kämpft sie sich durch den Alltag und versucht ihr Bestes, um all die Sticheleien nicht an sie heran zu lassen. Zudem ist sie nicht einfach irgendwer, sondern eine Spartanerin, wie wir nur Logan Quinn kennen gelernt hatten. Dass es hier ein Mädchen ist, die eigentlich unbesiegbar ist, kam wirklich selten vor. Sie zeugt von Stärke und Mut, dass es mich wirklich inspiriert hat und ich muss sagen, sogar vorbildlich für mich war.
Natürlich bemerkt man auch ihre verletzliche Seite, was noch mal zeigt, dass sie trotz allem noch menschlich ist wie jeder andere.
Im neuen Schuljahr lernt sie Amanda, Mateo, Zoe und natürlich den gut aussehenden Ian kennen, die ebenfalls ein Geheimnis haben, in den Rory involviert werden musste, um die ganze Welt zu retten.
Mir gefällt sehr, wie sich Rorys Beziehung zu jeder einzelnen Person im Laufe des Buches entwickelt, denn scheint Rory noch am Anfang ziemlich alleine zu sein, weil sie nicht wirklich akzeptiert nicht, vor allem nicht von Ian, mit dem sie aber zusammen arbeiten sollte. Aber auch Rory selbst macht eine große Entwicklung durch, obwohl es zu Anfang kaum vorstellbar ist, weil sie eben schon einen großen Selbstwertgefühl verfügt.
Aber auch alte Bekannte aus der Mythos Academy tauchen auf, die hier nun nur eine kleine Nebenrolle spielen, was ziemlich interessant ist, denn ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich diese Personen schon jahrelang kannte, was ich natürlich auch tat. Es ist einfach eine schöne Auffrischung der Reihe!


Die Handlung hat mir sehr gefallen! Direkt ab der ersten Minute entführt die Autorin die Leser zurück an die Mythos Academy und die ganze Stimmung blüht wieder auf. Die Geschichte beginnt wenige Wochen nach dem großen Kampf von Gwen und Loki im sechsten und letzten Band der Mythos Academy-Reihe und erzählt von einer neuen Gefahr, die sich nun Rory stellen muss. Ich war sofort in der Geschichte drin und war ziemlich gefesselt. Die Kampfszenen hatten es auch total in sich, ich habe die Atmosphäre wirklich deutlich gespürt, was nicht zuletzt an dem Schreibstil von Jennifer Estep lag.

Und da sind wir auch schon beim Schreibstil, der natürlich nicht sehr viel anders ist, als man von ihr kennt. Auch wenn einige Leser ihren Schreibstil ziemlich "besonders" finden, sehe ich es genau im Gegenteil. Für mich ist der Stil einer der einfachsten und leserlichsten, die ich bisher gelesen habe und somit kam ich auch ziemlich schnell durch die Seiten, trotz dass die Schrift deutlich kleiner ist, die Kapitel jedoch immer unterschiedlich lang, sodass sich die Konzentration immer abwechselt.


Fazit:
Das Spin-Off zur Mythos Academy hat mich wirklich überzeugt, ich bin sehr begeistert und freue mich, dass es in der mythologischen Welt weiter geht!

Es bekommt dementsprechend 5 von 5 Krönchen!

Vielen Dank an den IVI/Piper Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 10.10.2017

Josie & Seth ♥

Im leuchtenden Sturm
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"Alle Prophezeiungen sind dazu da, neu geschrieben zu werden. Kein Los ist unverrückbar, ganz gleich, was man opfert oder welchen Handel man eingeht." Er hielt inne. "Nie werden alle Teile eines Rätsels ...

"Alle Prophezeiungen sind dazu da, neu geschrieben zu werden. Kein Los ist unverrückbar, ganz gleich, was man opfert oder welchen Handel man eingeht." Er hielt inne. "Nie werden alle Teile eines Rätsels enthüllt." (Pos. 1564)


Meine Meinung:
Im zweiten Teil geht es natürlich einige Zeit dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Denn obwohl Josie einen der gefährlichsten Titanen besiegt hat, lauert das Böse immer noch dort draußen, denn sie weiß, der Krieg kommt noch. Ein Glück, dass ihre Fähigkeiten nun erwacht sind, doch Kämpfen kann sie nicht wirklich. Deshalb steht ihr Seth, der Apollyon, zur Seite. Und selbst das ist nicht sonderlich leicht, denn die frisch verliebten haben oft andere Gedanken als Verteidigung. Doch Seth hat ein dunkles Geheimnis und es droht herauszubrechen - wortwörtlich. Er versucht sich zusammen zu reißen, doch seine Vergangenheit kann er nicht vergessen, die ihn immer noch tagelang quält.
Dadurch dass alte Bekannte auch noch auftauchen, macht dies auch nicht leichter. Er weiß nämlich nicht mehr, ob er sich noch lange zurück halten kann.
Wer die Rezension zu dem ersten Teil gelesen hat, der weiß, dass ich Josie in dem Band nicht besonders mochte, da sie ziemlich naiv war und mich ein wenig in ihren Handlungen und Gedankenweisen nervte. Im zweiten Band ist es ein wenig besser, enttäuscht mich jedoch trotzdem. Erst zum Ende des Buches zeigt sie wirklich Stärke und Mut, etwas anderes wäre auch total daneben gewesen, aber ich befürchte, dass sie dennoch so "verweichlicht" bleibt. Ich hatte mir wirklich gewünscht, dass Josie viel selbstbewusster wird, ich denke mir aber diesmal ist sie auf dem richtigen Weg, denn nun kann sie auch endlich ihre Meinung frei heraus sagen, was vorher nicht der Fall war.
Seth hat mir in diesem Buch, wie auch vorher ziemlich gut gefallen, wobei ich aber sagen muss, dass er nicht zu einem Bookboyfriend wird, leider! Ich stelle ihn mir ziemlich attraktiv und mächtig vor, aber leider denkt er mir viel zu sehr mit dem Geschlechtsteil - sag ich mal und hat weniger etwas von einem richtigen Mann, was mich ziemlich traurig macht, da er ansonsten großes Potenzial hätte. In diesem Teil tat er mir auch furchtbar leid, vor allem weil ich seine Sichtweise kannte und ihm dementsprechend nachempfinden kann. Ich hoffe für ihn nur das Beste im dritten Teil!


Die Handlung hat mich hier doch schon ein wenig enttäuscht, denn ich hatte eine spannende, götterbelastete Geschichte erwartet, demnach war aber leider nicht so. Es war nicht langweilig, denn es passierte jedes Mal etwas und die Emotionen hatten auch viel Zeit, um herauszusprudeln, jedoch gab es wenig Überraschungseffekte, weil es ziemlich schnell und abrupt vorhergesagt wurde. Erst zum Ende hin wurde es wirklich spannend, wo ich mitgefiebert habe und am Ende wirklich seufzend das Buch zugeschlagen habe.

Der Schreibstil ist wie auch zuvor wirklich sehr gut, Jennifer L. Armentrout macht mich durch ihren Stil ziemlich neugierig auf all ihre anderen Bücher, die ich demnächst auf jeden Fall lesen werde. Sie schreibt sehr detailreich und in einer Jugendsprache, die jeder versteht, selbst bei komplizierten Erklärungen.
Es wird aus beiden Sichten in der Ich-Perspektive geschrieben, sodass man beide Handlungsweisen nachvollziehen kann und natürlich auch beide mit eigenen Gedanken und Gefühlen kennen lernen kann, was hier bei Seth große Wirkungen hatte. Mir hat seine Sicht wieder unglaublich gut gefallen.


Fazit:

Eine tolle Fortsetzung, die mich nur leider in der Handlung nicht ganz so überzeugen konnte, wie der erste Band. Dennoch bin ich gespannt auf das Finale!

Es bekommt dementsprechend 4,5 von 5 Krönchen!




Vielen Dank an Netgalley und den HarperCollins Verlag für das Bereitstellen ds Rezensionsexemplares als eBook!

Veröffentlicht am 06.10.2017

Ein guter Anfang!

I hate you sweetheart
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Meine Meinung:
Bereits schon zu Anfang der Geschichte lernt der Leser Johanna und Johannes kennen. Die Namen verraten ja schon, dass es anscheinend Schicksal ist! Sie lernen sich an der Uni kennen und ...

Meine Meinung:
Bereits schon zu Anfang der Geschichte lernt der Leser Johanna und Johannes kennen. Die Namen verraten ja schon, dass es anscheinend Schicksal ist! Sie lernen sich an der Uni kennen und Johannes weiß sofort, er will Johanna. Doch andersrum ist es anders, denn sie sieht ihn als Macho, überheblich und arrogant. Bis sie sich einige Jahre wieder sehen und plötzlich merken, dass sie doch Gefühle für einander haben. Und dennoch ist es nicht so leicht, denn beide sind in einer Beziehung.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine ziemlich kurze Liebesgeschichte, Details werden ausgelassen und es wird nur grob erzählt, worum es geht und wie es ausgeht. Demnach ist die Handlung auch ziemlich schnell durch, man hat leider kaum Zeit, sich in die Geschichte einzugewöhnen weil es dann schon wieder vorbei ist. Es ist natürlich eine typische Liebesgeschichte, wie man sie sieht, nur leider fehlt hier komplett die Tiefe. Ein paar Seiten mehr, hätten die Geschichte deutlich spannender und schöner gemacht. Bis zum Ende hin habe ich leider kaum die Intention bemerkt, bis der entscheidende Satz fiel, der mir jedoch sehr gefallen hat und mich zum Denken angeregt hat.

Der Schreibstil ist aber natürlich ziemlich einfach gehalten. Es ist bemerkbar, dass es ein frischer, neuer Autor ist, der noch auf dem Weg zum richtigen Autor ist. Und wie man so schön sagt, Übung macht den Meister. Es wurden viele Beschreibungen und Details ausgelassen, was ich ziemlich schade fand, da es vieles noch stimmiger und harmonischer gemacht hätte, vor allem die Stimmung. So war es nur ein schnelles Durchlesen, als hätte es auch der Autor ziemlich eilig gehabt beim Schreiben.





Fazit
Eine schöne, schnelle Liebesgeschichte, die noch Luft nach oben hat. Ganz überzeugen konnte mich die Geschichte leider nicht, die Intention ist aber fabelhaft und sollte auf jeden Fall nochmal in Angriff genommen werden!

Es bekommt dementsprechend 3 von 5 Krönchen!

Veröffentlicht am 28.09.2017

Leider enttäuschend..

Ich soll nicht lügen
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"Er trinkt noch einen Schluck, bevor er antwortet, und als er sein Glas abstellt, wirkt er ernst. "Das Leben ist aber kompliziert. Wenn Sie das nicht wissen, leben Sie nicht wirklich." (S. 31)


Meine ...

"Er trinkt noch einen Schluck, bevor er antwortet, und als er sein Glas abstellt, wirkt er ernst. "Das Leben ist aber kompliziert. Wenn Sie das nicht wissen, leben Sie nicht wirklich." (S. 31)


Meine Meinung

Bereits zu Anfang lernen wir die Hauptprotagonistin Mags kennen, die zu ihrem Heimatort zurückkehrt, weil sie von dem Unfall ihres Bruders gehört hat. Jedoch hat sie ihren Bruder jahrelang nicht gesehen und weiß dementsprechend recht wenig über ihn. Dass er im Koma liegt, macht es auch nicht viel besser, denn Mags glaubt nicht, dass es ein Selbstmordversuch war. Denn ihr Bauchgefühl sagt, dass hier irgendwas nicht stimmt. Zudem lernt sie auch noch seine angebliche Verlobte Jody kennen, mit der sie sofort nicht wirklich klar kommt. Da ihr jedoch niemand glauben will, nimmt sie alles selbst in die Hand und entdeckt so einige Geheimnisse über den Ort, das Haus in dem sie wohnt und vor allem über ihren Bruder.
Außerdem lernt sie Daniel kennen, zu dem sie sich hingezogen fühlt und dennoch total abweisend gegenüber ist. Als hätte sie nicht schon genug Probleme....

Ich bin ziemlich gut in die Geschichte gekommen, weil es direkt zur Sache kam. Jedoch hat sich im Laufe die Geschichte ziemlich hingezogen. Ich hatte auf jeden Fall anderes erwartet. Man begleitet Mags die ganze Zeit bei der Beweissuche und so habe ich mich auch gefühlt. Ich begleite sie, beobachte, aber bin trotzdem nicht ganz mit dabei. Die ganzen Wendungen waren mit der Zeit nicht mehr überraschend, weil man sich einige Dinge schon gedacht hat. Zum Ende hin, war also ziemlich klar, was geschehen ist. Leider gab es nicht viele Auf und Abs, weshalb die Handlung ziemlich monoton verlief, was ich ziemlich schade fand. Ich hätte mir weniger Drumherum gewünscht und wirklich gefesselt war ich leider auch nicht.

Der Schreibstil jedoch war ziemlich, ziemlich gut. Es war unglaublich leicht zu lesen, man kam ziemlich schnell durch die Kapitel. Was ich auch schön fand, dass die Autorin den Leser ziemlich in die Irre geführt hat, weil hier aus mehreren Sichtweisen geschrieben wird. Einmal aus Mags und Jodys und noch andere Charaktere, die im Laufe der Geschichte ziemlich wichtig werden. So weiß man auch vor allem zu Anfang nicht, wer denn welches Spiel spielt, bleibt also genauso wie Mags ahnungslos. Was ich auch schön und neu fand, ist dass bei der Sichtweise von Jody der Leser bzw. der Bruder angesprochen wird. Was ich genau damit meine, lest selbst!


Fazit

Eine Geschichte mit viel Potenzial, das jedoch nicht ganz ausgenutzt wurde. Fesseln oder überraschen konnte es mich leider nicht wirklich, die Grundidee ist aber super.
Es bekommt dementsprechend 2,5 von 5 Krönchen!

Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!

Veröffentlicht am 11.09.2017

Schön!

Die schönsten Märchen
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Hier gibt es natürlich keine speziellen Hauptcharaktere. Ich denke, jeder von uns kennt Märchenbücher. Hier gibt es natürlich eine ganze Sammlung von diesen, die Hans Christian Andersen vor mehreren Jahrzehnten ...

Hier gibt es natürlich keine speziellen Hauptcharaktere. Ich denke, jeder von uns kennt Märchenbücher. Hier gibt es natürlich eine ganze Sammlung von diesen, die Hans Christian Andersen vor mehreren Jahrzehnten geschrieben hat. Ich habe einige Märchen natürlich wiedererkannt, die ich in der Kindheit sehr geliebt habe, allerdings in einer neuen Version, wo natürlich nichts beschönigt wurde, wie bei der kleinen Meerjungfrau oder Däumeline. Und natürlich habe ich sie hier wieder lieben gelernt.
Auch neue Märchen, die ich bisher gar nicht kannte, habe ich kennen gelernt und das eine oder andere hat mir auch gefallen.
Ich finde jedoch, diese Version ist nichts für Kinder. Da habe ich die Kindermärchen dann doch viel lieber, die alles noch einmal anders erzählen, mit der gleichen Intention. Und als zukünftige Erzieherin achte ich da natürlich viel mehr drauf. Diese Märchen würde ich eher ab 8-10+ empfehlen.

Der Schreibstil ist jedoch sehr einfach. Trotz der etwas altertümlichen Sprache, ist alles leicht zu verstehen, sodass man vieles aus dm Kontext heraus schließen kann. Selten gab es Wörter, die ich nicht verstanden habe. Hier wurde schon drauf geachtet, es so verständlich wie möglich zu schreiben. Aber um die Sprache kommt man einfach nicht herum, es sind immerhin richtige Märchen!


Fazit

Schöne Märchen, super geschrieben sind und Märchenherzen wieder aufleben lassen!

Es bekommt dementsprechend 5 von 5 Krönchen!