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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2020

Alina & das Ende ♥

Lodernde Schwingen
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"Gut möglich, dass die Liebe letztendlich nur die Sehnsucht nach einem Glanz war, den man nie erreichen konnte." (S. 238)


Meine Meinung


Ich war ab der ersten Seite sofort wieder in der Geschichte ...

"Gut möglich, dass die Liebe letztendlich nur die Sehnsucht nach einem Glanz war, den man nie erreichen konnte." (S. 238)


Meine Meinung


Ich war ab der ersten Seite sofort wieder in der Geschichte drin und es hat mich sofort eingesogen. Alina ist wahrscheinlich nicht meine liebste Protagonistin, obwohl ich trotzdem viele ihrer Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen konnte. Denn obwohl sie von allen als die Heilige angesehen wird, aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten, wird sie weder hochnäsig noch nimmt sie dies als großes Vorteil und lebt ihr Leben in Frieden. Sie sieht sich selbst nicht als Heilige, verlauft sich vor ihren Freunden eigentlich unter ihrem Wert, obwohl sie genau weiß, welche Fähigkeiten sie hat. Und auch das Dunkle in ihr, kommt immer wieder zum Vorschein, die Sehnsucht nach noch mehr Macht, was sie mit dem Dunklen verbindet. Es ist alles total authentisch und realistisch, trotzdem habe ich in einigen Momenten nur den Kopf geschüttelt. Vor allem über ihre Männerwahl. Wahrscheinlich hätte ich ihre Wahl nicht getroffen, kann es aber nachvollziehen, für wen sie sich letztendlich entschieden hat. Trotzdem schlägt mein Herz nur für den Einen.
Der Dunkle hat auch in diesem Band eher weniger "Screentime", wie man beim TV sagen würde, dennoch ist er nie wirklich weg, denn um ihn dreht sich auch die ganze Geschichte. Genauso wie in Alina's Kopf, hat er auch in meinem immer wieder rum gespukt. Und obwohl er der Böse ist, was im dritten Band nun wirklich offensichtlich ist, kann ich nicht verhindern, dass ich ihn als Protagonist wirklich lieb gewonnen habe. Irgendwas an ihm hat mich einfach angesprochen, wahrscheinlich war es einfach seine Art. Er hat für mich gewisse Ähnlichkeiten mit Cardan aus "Elfenkrone" und wahrscheinlich fand ich ihn deshalb so anziehen. Denn Cardan ist nun mal mein Bad-Bae. ;D Deshalb hatte ich das ganze Buch über auch die Hoffnung, dass es sich für ihn am Ende doch zum Guten wenden würde.

Auch Mal zählt zu den Protagonisten und trotzdem wurde ich einfach bis zum Ende nicht wirklich warm mit ihm. Er hat mich nicht angesprochen, nicht gecatched, so wie es der Dunkle und Nikolai getan haben. Er war mir wohl einfach zu sehr "romantisch" und "liebevoll", was eigentlich nichts verwerfliches ist. Es ist aber wohl einfach nicht mein Geschmack!

Die Handlung hat mich wirklich begeistern können. Es war immer wieder etwas los, mal mehr, mal weniger und ich habe mich in der Geschichte zuhause gefühlt. Leider habe ich mich durch Illustrationen über das Ende der Reihe spoilern lassen, und es war etwas wirklich Ausschlaggebendes, weshalb mich diese Szene nicht so erschüttert hat, wie es wäre, wenn ich noch unwissend gewesen wäre. Dennoch habe ich genau dieses Ende einfach nicht haben wollen! Ich muss außerdem sagen, dass ich in dieser Reihe keine einzige Träne vergossen habe. Natürlich war ich auch mal traurig oder rührselig, aber keine Szene hat mich wirklich berührt. Außer der letzte Satz, denn dieser hat mir echt den Rest gegeben. Ein sehr gut gewählter letzter Satz!

Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen, nichts besonders erwähnenswertes, was es in den vorherigen zwei Bänden nicht gab. Wieder mal wird hier aus Alina's Sicht geschrieben, wobei der Prolog und Epilog einer Erzählperspektive aufweisen, um das ganze ein wenig abzurunden.


Fazit

Der Abschluss der Reihe hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich wegen dem Ende nicht ganz zufrieden bin, was aber eher an meinem eigenen Geschmack liegt, als an der Qualität des Buches!


Es bekommt dementsprechend 4,5 von 5 Krönchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2020

Tacenda & Davriel ♥

MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen
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"Es war so schwer, Wärme in der Finsternis zu finden. Doch wenn die Nacht kalt wurde, und die Finsternis einen holen kam, war das die Zeit, in der man ein Feuer entzünden musste. Und sich so sein eigenes ...


"Es war so schwer, Wärme in der Finsternis zu finden. Doch wenn die Nacht kalt wurde, und die Finsternis einen holen kam, war das die Zeit, in der man ein Feuer entzünden musste. Und sich so sein eigenes Licht schaffte." (S. 254)

Meine Meinung


Tacenda hat wirklich viel in ihrem Leben durchmachen müssen und das schon mit 14, fast 15 Jahren. Es reicht ja nicht, dass sie tagsüber ihr Augenlicht verliert und sich deshalb kaum noch an Farben und die Sonne erinnern kann. Sie muss auch noch ihre gesamte Familie und ihr Dorf verlieren und bleibt auch noch als Einzige Überlebende. Aber nicht, weil sie kämpfen kann. Das Einzige, womit sie sich verteidigen konnte bisher, waren Lieder, die sie singen konnte und das Böse vertreiben.Doch plötzlich wirken sie nicht und sie ist sich gezwungen auf eigene Faust hinter das Geheimnis ihres Dorfes zu kommen. Der Einzige, der ihr helfen kann ich Davriel Cane, der Herr des Herrenhauses. Er ist viele Jahre älter und ein Dämonologe. Gemeinsam mit ihm und seinen Dämonen macht sich Tacenda auf die Suche und muss feststellen, dass sie selbst ein großes Geheimnis ist, das sie lüften muss.
Das Verhältnis zwischen Tacenda und Davriel ist kein gewöhnliches Liebesverhältnis. Es ist keine verbotene Liebe oder eine Beziehungen unterschiedlichen Alters. Es ist etwas ganz anderes. Davriel ist ein älterer Mann, der weiß was er will, ehrgeizig ist und sich die Dämonen mit Hinterlist zu Eigen gemacht hat. Eigentlich interessiert ihn absolut nichts, als er selbst und sein Erfolg. Das Einzige, was er will ist Ruhe. Ruhe vor seiner Vergangenheit und einer Wesenheit in seinem Verstand, die größere Pläne mit ihm hat. Doch das junge, kleine, unsichere Mädchen weckt in ihm etwas Besonderes, was alles andere als Liebe ist. Er fängt an, an das Licht zu glauben.

Außerdem gibt es auch noch viele andere Wesenarten wie Werwölfe, Engel, Geister und viele weitere und es ist in dieser Welt natürlich normal, dass es diese gibt. Allerdings findet Tacenda heraus, dass alles anders ist, als sie bisher vermutet hat. Und durch ihr Abenteuer lernt auch sie sich neu kennen. Sie wird selbstbewusster und ehrgeiziger.

Die Handlung hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn ich anfängliche Schwierigkeiten hatte, da ich mich an die Welt erst gewöhnen musste. Dadurch dass Tacenda die ganze Welt nicht erst kennen lernen musste, sondern sie schon kannte, wird der Leser mitten in die Geschichte reingeschubst und so musste ich erst klare Gedanken fassen. Als ich mich dann jedoch in der Welt eingefunden hatte, war es einfach der spannenden Handlung zu folgen. Was mir auch gefällt ist, dass die gesamte Geschichte im Buch an nur einem Tag stattfindet und doch sehr ereignisreich und interessant ist. Der Autor schafft es, den Leser innerhalb diese Geschichte aufzusaugen. Ich bin sehr gespannt, was die weiteren Bücher des Multiversums für uns bereit halten!


Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist mein erstes Buch von Brandon Sanderson und habe schon oft gehört, dass er unglaublich gute Fantasy schreibt und kann es auch nachvollziehen und glauben. Es ist zwar ein Fantasybuch für Jugendliche, dennoch gefällt mir diese Welt, die der Autor aufgebaut hat. Es wird abwechselnd aus Tacendas und Davriels Sicht in der Erzählerperspektive geschrieben.


Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und vor allem die Welt hat mich sehr begeistert. Ich bin gespannt, was die Folgebände noch bereit halten!


Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2020

Alina & der Dunkle ♥

Eisige Wellen
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"Weißt du, wie es Helden und Heiligen ergeht, (...)?", fragte ich, klappte das Buch zu und ging zur Tür. "Am Ende finden sie alle den Tod."" (S. 392)

Meine Meinung


Die Geschichte beginnt sofort dort, ...


"Weißt du, wie es Helden und Heiligen ergeht, (...)?", fragte ich, klappte das Buch zu und ging zur Tür. "Am Ende finden sie alle den Tod."" (S. 392)

Meine Meinung


Die Geschichte beginnt sofort dort, wo der erste Band geendet hat, was ich ziemlich gut finde, denn es gibt keinen Sprung und ich war sofort wieder in der Geschichte. Natürlich hier begonnen mit Alina und Mal, die versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen und das trotz Flucht vor dem Dunklen. Alina ist mächtiger denn je und hat keine Wahl als zu versuchen den Dunklen zu besiegen. Gemeinsam mit Mal und weiteren Verbündeten bereitet sie sich darauf vor. Doch es gibt so vieles, dass sie darin einschränkt und vor allem ablenkt. Natürlich macht sie eine gewaltige Entwicklung im Laufe des Buches, anders hätte ich es auch nicht verstanden. Es steht so viel auf dem Spiel und Alina wächst an ihrer Aufgabe. Aber genauso tut es der Dunkle. Nicht zu schweigen von ihren verwirrenden Gefühlen gegenüber Mal, dem Dunklen und ihrer eigenen Macht. Sie verändert sich und ich bin selbst noch am Überlegen, ob in die positive oder negative Richtung, denn die Autorin hat es wirklich geschafft, dass ich wirklich gespannt darauf bin, wie Alina sich entwickelt. Durch all ihre Handlungen weiß man nicht so recht, in welche Richtung es sich alles entwickelt und sie überraschte mich immer wieder.
Vom Dunklen erfährt man hier immer mal wieder aus der Ferne, er ist nicht mehr ganz so präsent wie im ersten Teil und doch beeinflusst er die Geschichte gewaltig. Obwohl die Autorin und auch die Geschichte ihn als den Bösen darstellt, liebe ich ihn einfach. Und ich habe die große Hoffnung, dass er sich im dritten und letzten Teil verändert und es einen triftigen Grund dafür gibt, warum er so ist, wie er ist.
Mal ist schließlich genauso ein Hauptprotagonist, aber irgendwie werde ich trotzdem nicht ganz warm mit ihm.

Wer es vielleicht gemerkt hat, ich habe bis jetzt ziemlich geschwärmt. Ganz im Gegenteil zum ersten Teil und das liegt mitunter auch an der Handlung, die hier so viel spannender und ereignisreicher ist. Ich konnte Alinas Abenteuer und ihre Gefühlswelt erleben und nachempfinden und konnte kaum erwarten, zu wissen wie es auf jeder Seite weiter geht. Es gibt eine Mischung aus Spannung, rührenden und schönen Momenten und humorvollen Dialogen, vor allem mit einer Person die neu in die Geschichte eintaucht und die ich einfach lieben gelernt habe. Vom ersten Moment habe habe ich so gehofft, dass es die Person ist, die ich vermutet habe und als es sich dann bestätigt hat, habe ich beinahe glücklich aufgeschrien. Ich hoffe, dass ich im letzten Teil mehr von dieser Person erfahren kann!

Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen, ich kann noch keine Entwicklung dessen ausmachen, da es einfach auch vorher schon ziemlich gut war. Hier taucht man noch viel mehr in Ravka ein und lernt viele neue Orte kennen, die immer noch russischen Ursprungs sind. Die Beschreibungen dieser haben mir auch super gut gefallen und es ist natürlich eine große Hilfe, dass es eine Karte im Buch gibt, auf die ich immer greifen konnte!
Es wird außerdem aus Alina's Sicht geschrieben, wobei auch hier der Prolog und der Epilog in der Erzählerperspektive ist und das Buch immer noch besonders machen. Ich denke, dass es im dritten Teil nicht anders sein wird.


Fazit

Der zweite Teil konnte mich viel mehr überzeugen, als der erste. Voller Spannung, tollen neuen Charakteren und wirklich schönen Momenten. Vor allem Ravka konnte ich noch besser kennen lernen!


Es bekommt dementsprechend 5 von 5 Krönchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Alina & die Grisha ♥

Goldene Flammen
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"Deine Macht dient dir, weil das ihr Sinn und Zweck ist. Weil sie gar nicht anders kann, als dir zu dienen." (S. 182)



Meine Meinung


Da die Reihe bald verfilmt wird, bzw. eine Serie auf Netflix rauskommt, ...

"Deine Macht dient dir, weil das ihr Sinn und Zweck ist. Weil sie gar nicht anders kann, als dir zu dienen." (S. 182)



Meine Meinung


Da die Reihe bald verfilmt wird, bzw. eine Serie auf Netflix rauskommt, musste ich die Bücher schnellstmöglichst anfangen. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde, aber auch nicht vollkommen begeistert. Wahrscheinlich ging ich einfach mit zu hohen Erwartungen in die Geschichte. Ich dachte eine Geschichte, die mich von den Socken hauen würde, was sie nicht tat und trotzdem war sie super gut.



Als Erstes lernt man natürlich Alina und Mal kennen, beste Freunde seit Kindertagen und kaum mehr voneinander weg zu denken. Kleine rebellische Kinder, die zusammen im Waisenhaus aufgewachsen sind. Mit den Jahren werden sie natürlich erwachsener und reifer und doch bleibt ihre Verbindung bestehen. Mal jedoch verändert sich auch äußerlich und ist für Alina kaum noch greifbar, denn sie findet sich genauso "hässlich" und unscheinbar, wie es immer behauptet wurde. Doch man merkt, dass sie eine gewaltige Charakterentwicklung macht durch das Buch, denn auch ihr Leben verändert sich. Und da trifft sie auch noch auf den düsteren und geheimnisvollen "Dunklen", den mächtigsten der Grisha. Eigentlich lebt sie ab diesem Moment einen Traum vom Leben, wären da nicht die ständigen Komplikationen mit denen sie kämpfen muss. Hinterhältige Mitschülerinnen, schreckliche Lehrer und die Sehnsucht nach ihrem Zuhause und ihrem besten Freund. Wäre das nicht alles geschehen, hätte sie wahrscheinlich nie diese Entwicklung gemacht, was mir sehr gefallen hat. Sie ist zu einer selbstbewussten Persönlichkeit geworden und ich bin gespannt, wie sich Alina im Laufe der Reihe noch weiter entwickeln wird, wobei ich da auch glaube, dass es Potenzial nach oben gibt.



Die Handlung hat mir ziemlich gut gefallen, allerdings ist fast die Hälfte des Buches nichts großartiges passiert. Die Welt wurde erklärt, hier und da traf Alina Personen, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen würden. So richtig ging die Spannung erst nach der Hälfte los, wo ich wirklich mitfiebern konnte und selbst dann hat es mich noch nicht ganz mitgerissen, vielleicht war es für mich alles auch einfach sehr vorhersehbar. Das Einzige, was ich toll war, war dass die Autorin mich bezüglich des "Dunklen" total hinters Licht führen konnte und Gefühle in mir wecken konnte, die wahrscheinlich nicht da sein sollten. Und so hatte ich ein komplettes Gefühlschaos, was ich denn vom "Dunklen" halten sollte. Viele seiner Worte und Handlungen haben mich so verwirrt und widerum nicht, dass ich einfach das Buch am Ende zugeklappt habe und erstmal ruhig da saß, obwohl ich innerlich eigentlich schreien wollte. Hut ab, das schafft nicht jeder!





Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen, er war einfach zu lesen und zu verstehen, vor allem da es hier um eine komplett andere Welt ging. Was mir immer wieder ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert hat, sind die ganzen russischen Wörter wie "Banja" und "Kvas" und die russischem ähnlich klingenden Städtenamen. Ich fand es einfach toll, dass hier Russland eine Inspiration für eine Geschichte war, da ich selbst Russin bin.

Es wird außerdem aus Alina's Sicht geschrieben, wobei der Prolog und der Epilog in der Erzählerperspektive ist, was ich sehr besonders und schön finde.



Fazit

Das Buch hat mir gefallen, konnte mich nur nicht komplett überzeugen. Das gewisse Etwas, der Sog hat mir einfach noch gefehlt. Aber ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!


Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Amaia & Noár ♥

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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"Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen." (S. 112)



Meine Meinung:

Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich dieses ...

"Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen." (S. 112)



Meine Meinung:

Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch gefesselt hat. Ich dachte, nach "Elfenkrone" und "Elfenkönig" könnte mir das einfach nicht mehr passieren, aber so ist es tatsächlich überraschender Weise geschehen. Ich versuche meine Gefühle in Worte zu fassen, aber diese werden niemals an das Erlebnis während des Lesen ankommen.

Angefangen bei Maia und ihrer Geschichte, sowie ihren Geschwistern, die mir alle sofort ans Herz gewachsen sind. Ich habe ihren Zusammenhalt deutlich spüren können, aber natürlich auch Maia's Einsamkeit. Sie weiß, dass sie anders ist, denn sie ist schon zum achten Mal sechzehn geworden. Sie und ihre Familie altern nicht normal, weshalb sie auch immer wieder umziehen müssen, damit dieses Geheimnis nicht gelüftet wird. Doch was Maia nicht ahnt, es sind viel düstere und größere Geheimnisse, die ihre Familie verbindet. Und dazu gehört auch Noár, der wahrscheinlich der arroganteste und selbstverliebteste Kerl der Welt ist, so sieht es auch Maia und doch hat er eine gewisse Anziehung auf sie. Jede Gefühlslage habe ich Maia einfach abgenommen, sie ist keinesfalls ein naives, kleines Mädchen und weiß sich zu verteidigen und zu behaupten.
Weshalb sie für mich auch eine total authentische Protagonistin ist.
Auch Noár hat mich total begeistern können mit seiner Art, die so facettenreich ist. Es gab Momente, wo ich ihn angehimmelt habe, die Augen verdreht habe oder ihn einfach nur durchschütteln wollte - hier und da sogar einfach nur erstechen. Es war also eine Achterbahn der Gefühle und ich glaube, Maia ging es ganz genauso.
Weshalb mir ihr Verhältnis auch so gut gefallen hat, wie sie miteinander geredet haben und ihre wunderschönen, traurigen aber auch lustigen und humorvollen Momente einfach genießen konnte.

Auch andere Charaktere in der Geschichte sind mir so ans Herz gewachsen und ich hoffe es sehr, sie auch im zweiten Teil besser kennen zu lernen.

Die Handlung hat mir unglaublich gut gefallen. Es passiert so viel mehr, als der Klappentext her gibt und ich war einfach beeindruckt und gefesselt. So viel Spannung hatte ich einfach nicht erwartet. Es ist ein ständiges Auf und Ab und diese Welt, die Julia Dippel erschaffen hat, ist komplett neu und hat mich so mitgenommen, ich liebe sowas!

Der Schreibstil ist ebenfalls sehr einfach und fesselnd. Dadurch, dass es eine unbekannte Welt ist, hat die Autorin es geschafft mit einfachen Worten, diese Welt zu beschreiben und ich habe mich gefühlt, als wäre ich genau dort und hatte jede Kulisse direkt vor Augen, sodass ich sie malen könnte - wenn ich denn überhaupt malen könnte. :D Es wird aus Maias Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben.


Fazit

Das Buch konnte mich vollkommen überzeugen, es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil, am liebsten würde ich ihn jetzt schon lesen!!


Es bekommt dementsprechend 5 von 5 Krönchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere