Mein Zwiespalt mit Romantasy
The Courting of Bristol KeatsDie Geschichte ist im Wesentlichen mit dem Covertext schon umrissen.
Ein Mädchen mit einem harten Schicksal muss mit dem Elfenkönig mitgehen, um ein paar grundlegende Fragen ihres Lebens vielleicht beantwortet ...
Die Geschichte ist im Wesentlichen mit dem Covertext schon umrissen.
Ein Mädchen mit einem harten Schicksal muss mit dem Elfenkönig mitgehen, um ein paar grundlegende Fragen ihres Lebens vielleicht beantwortet zu bekommen. Der Elfenkönig wiederum benötigt das Mädchen als Schlüssel zur Rettung seiner Welt. Beide Welten funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien, so dass Missverständnisse und moralische Implikationen für die Protagonisten auf jeden Fall vorhanden sind und sich der entwickelnden Beziehung immer wieder in den Weg stellen.
Bristol hat zum Glück wirklich sehr selbstbestimmte Züge, aber sie ist ja auch kein Teeny mehr. Dem entsprechend geht sie bisweilen ihre eigenen Wege, sehr zum Unmut Tyghans. Tyghan hat alles, wovon junge Mädchen wohl träumen mögen. Er ist attraktiv, nicht dumm und trotzdem ein wenig der „Held in strahlender Rüstung“, der die Person zu der er sich hingezogen fühlt immer wieder auffängt, selbst wenn es ihm das Leben kosten würde. Und Bristol? Sie ihrerseits ist ja letzten Endes auch bis zur Selbstaufgabe bereit, ihren Helden zu retten – die wahre Liebe der Romantasy eben.
Das ist zumeist der Punkt, an dem ich das Buch gerne einmal weglege. Zu viel Klischee ist wie zu viel Öl in der Speise …
Aber letztendlich las sich der Roman dann doch ganz rund, so dass ich den zweiten Band auch lesen will.
Sowohl sprachlich, als auch durch die recht geradlinige Handlung passt das Buch ganz gut in die Young Adult Abteilung.