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Veröffentlicht am 17.05.2017

Der Kuss der Lüge

Die Chroniken der Verbliebenen / Der Kuss der Lüge
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Bei einer Leserunde in ''Was liest du?'' gewann ich dieses Buch und habe mich sehr darüber gefreut. Mich hat das Buch sehr interessiert, da ich momentan sehr gerne über Königreiche und deren Kämpfe lese. ...


Bei einer Leserunde in ''Was liest du?'' gewann ich dieses Buch und habe mich sehr darüber gefreut. Mich hat das Buch sehr interessiert, da ich momentan sehr gerne über Königreiche und deren Kämpfe lese. Dieses Buch ist sicherlich nicht schlecht, jedoch auch nicht überragend. Es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.
Diesmal hat mir der Einstieg, obwohl er sehr schnell und rasant verlief, richtig gut gefallen, da wir uns auf der Flucht befinden und es so sehr gut zur Atmosphäre gepasst hat. Auch der weitere Verlauf, also das Eintreffen in Terravin und das Kennenlernen der beiden anderen Protagonisten hat mir sehr zugesagt.
Wir leben dann erst einmal eine Zeit mit Lia in Terravin. In dieser Zeit hat die Autorin eine Atmosphäre voller Harmonie und Träumereien erschaffen, welche ich mir nur zu gern vorgestellt habe. Es passiert eigentlich nicht allzu viel Aufregendes, aber trotzdem gefällt mir dieses einfache Leben sehr. Jedoch ändert sich dies ab der zweiten Hälfte der Geschichte, da Lia dann etwas passiert, bei dem sie eine Zeit lang mit gewissen Personen verbringen muss. Diese Zeit hat mir so gut wie überhaupt nicht zugesagt. Es gab nur eine einzige Stelle die ich wunderschön fand, da ich sie mir wieder so lebhaft vorstellen konnte. Aber die ganze restliche Zeit in dem Buch war für mich sehr langatmig und zäh, was mir den Spaß am Lesen genommen hat. Das Ende war dann nochmal ein kleiner Höhepunkt, aber irgendwie hat mir genau das in der Geschichte gefehlt: ein richtiger Höhepunkt.
Über die Charaktere kann ich nicht meckern, denn Lia war eine sehr starke Protagonistin, die nie auch nur einmal gemeckert hat. Jedenfalls habe ich es, wenn dann, nicht so empfunden. Ebenso Rafe und Kaden waren zwei sehr interessante Protagonisten, die eine immense Spannung hervorgebracht haben. Wir wissen das ganze Buch über nicht wer Prinz und wer der Attentäter ist. Das war ein Schachzug der Autorin, der mir sehr zusagte. Auch alle anderen Nebencharaktere hatten ihre ganz persönlichen Eigenschaften, die es einem ermöglicht haben sie voll und ganz in sein Herz zu schließen.

Also empfehlen kann ich diese Geschichte auf jeden Fall, jedoch muss man sich vor Augen halten, dass es ein Jugendbuch mit historischen und fantastischen Zügen ist, weshalb ich es Leuten, die es doch eher ein wenig "reifer" mögen nicht empfehlen würde. Jedoch ist der Schreibstil für jede Altersklasse schön zu lesen. Er war nicht zu plump, jedoch auch nicht zu gehoben, er war sehr schön und bezaubernd. Falls es euch anspricht probiert es mal aus!

Veröffentlicht am 18.04.2017

Der Übergang

Der Übergang
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Vor Jahren habe ich schon einmal angefangen dieses Buch zu lesen, nur habe ich mich damals zu jung gefühlt für dieses epische Werk. Es war toll vieles was ich noch wusste wieder zu entdecken. Noch schöner ...

Vor Jahren habe ich schon einmal angefangen dieses Buch zu lesen, nur habe ich mich damals zu jung gefühlt für dieses epische Werk. Es war toll vieles was ich noch wusste wieder zu entdecken. Noch schöner war es natürlich den Bereich des Buches zu entdecken, den ich noch nicht kannte, da ich damals recht weit gelesen habe.
Es ist nahezu unfassbar wie spannend und realistisch wir in diese Geschichte geführt werden. Da dem Leser natürlich erst einmal viel erklärt werden muss, dauert es bis wir das richtige Geschehen und das Hauptthema der Geschichte erreichen. Jedoch wird uns das keineswegs langweilig überbracht, sondern mit so viel Geschehen vermischt, dass man immer weiter lesen möchte. Natürlich zieht sich der Anfang ein wenig bis man im Geschehen drinnen ist, da uns erst ab zweihundert Seiten einigermaßen klar ist, wie es zu den jeweiligen Situationen kam. In der Geschichte lesen wir des öfteren Tagebucheinträge oder Emails aus verschiedenen Zeiten. Die ersten Einträge die es in diesem Buch gibt, haben mir die Nackenhaare zu berge stehen lassen. Es ist beinahe unbeschreiblich jemanden zu erklären was Justin Cronin mit diesem Buch erschaffen hat.
Sein Schreibstil fand ich am Anfang der Geschichte doch etwas anstrengend, weshalb ich am Tag immer nur fünfzig bis sechzig Seiten lesen konnte. Doch nach diesen zweihundert Seiten, bei denen wir dann mitten ins Geschehen geworfen werden, ist das ganz anders. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Autor beschreibt diese Welt so real, dass man der Meinung ist selbst in ihr zu leben. Das ganze Buch über herrscht so eine bedrückende Atmosphäre und man fühlt sich sehr oft beobachtet. Man weiß nur nicht von was. Also der Schreibstil von Justin Cronin ist wirklich einzigartig.
Er hat die Charaktere ebenso lebendig werden lassen, wie alles andere in seiner Geschichte auch. Wie in den meisten Geschichten in denen es sehr viele Charaktere gibt, gibt es auch in dieser welche die man liebt und nie weider missen möchte und es gibt welche die man am liebsten verbannen würde. Leider ist der Autor ähnlich kalt, was die Tode betrifft, wie es George R.R. Martin in seinen Romanen ist. Es gab keinen einzigen Charakter der nicht zu hundert Prozent komplett mit Leidenschaft ausgearbeitet wurde. Wir haben von fast allen die Geschichte kennen gelernt, was sie einem als Leser noch näher gebracht hat.
Das ganze Worldbuilding wirkte so realistisch, dass man Gerüche riechen konnte und Geräusche wirklich hörte. Ich habe überhaupt nichts an der Geschichte auszusetzen und habe das Gefühl ich kann ich euch nicht mal annähernd das wiedergeben, was ich beim Lesen gefühlt habe.
Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk und ein weiteres Jahreshighlight im Jahr 2017.
Lest es!

Veröffentlicht am 18.04.2017

Losing it

Losing it - Alles nicht so einfach
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Wie ich euch schon einmal erzählt habe, steht das Jahr 2017 unter dem Motto: "Neues ausprobieren!'' So habe ich nun endlich meinen ersten New Adult Roman gelesen. Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass ...

Wie ich euch schon einmal erzählt habe, steht das Jahr 2017 unter dem Motto: "Neues ausprobieren!'' So habe ich nun endlich meinen ersten New Adult Roman gelesen. Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass es mir gefallen würde, da ich die Klappentexte schon immer zum lachen fand. Ich dachte: "Über sowas machen diese Charaktere sich ernsthafte Gedanken?".
Aber was soll ich sagen? Die Autorin hat es geschafft, aus einer nicht wirklich unwichtigen Frage, einen spaßigen und witzigen Roman mit tieferem Sinn zu schreiben.

Der Anfang der Geschichte hat mich erst etwas zweifeln lassen, da es eine Szene gibt, bei der ich mich wirklich fragen musste wer sowas in der Wirklichkeit machen würde. Jedoch legte sich das nach den nächsten Seiten wieder, da es eine sehr spannende Szene gibt, bei der man sich die Entscheidung der Protagonistin zwar denken kann, aber man auch den Gedanken hat, dass die Autorin einen an der Nase herumführen könnte.
Ein großes Thema spielt in der Geschichte auch das Theater, da unsere Protagonistin Schauspielerei studiert. So hören wir oft Zitate von Shakespeare und anderen bekannten Autoren. Das hat der Geschichte eine schöne poetische Stimmung verliehen.
Den Verlauf der Geschichte fand ich sehr schön, da er sich nicht in die Länge gezogen hat. Die Protagonistin sowie die anderen Charaktere waren sehr stimmig und hatten alle ihren ganz eigenen Charme. Das Einzige das mich ein wenig gestört hat, waren die unsicheren Züge der Protagonistin, da sie fast keine Selbstsicherheit besitzt. Oft nörgelt sie an sich rum und weiß nicht was sie jetzt machen soll. Des öfteren wollte ich ihr einfach sagen, sie soll sich jetzt mal zusammenreißen. Ein bisschen Unsicherheit passt zu der Geschichte, jedoch war das ein wenig zu viel, da es ab und an schon nerven kostete. Ansonsten sind einem die Charaktere sehr schnell ans Herz gewachsen und ich bin froh, dass man sie in den weiterführenden Teilen wieder trifft.
Ich hatte wirklich einen riesen großen Spaß beim Lesen, und das ist doch das Wichtigste. Dieser kam auch durch den schön leichten, jedoch nicht unreifen Schreibstil zustande. Der Schreibstil hat das ganze auch greifbar und real wirken lassen, was mir besonders bei den Theateraufführungen sehr gut gefallen hat. Unerwarteter Weise kam in diesem Buch eine ganz schön große Spannung gegen Ende hin auf, da die Autorin eine gemeine Szene eingebaut hat. Diese hat einem an allem zweifeln lassen.

Ich kann euch die Geschichte, falls ihr auch noch kein New Adult gelesen habt, als Einsteigerlektüre sehr empfehlen. Jedoch wird das Buch bestimmt auch den Lesern gefallen, die generell solche Lektüre bevorzugen.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Gut gegen Nordwind

Gut gegen Nordwind
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Heute ist es mal wieder soweit. Ich stelle euch meinen ersten Flop dieses Jahres vor.

Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir dieses Buch nicht gefallen wird, nicht nachdem es seit so vielen Jahren ...

Heute ist es mal wieder soweit. Ich stelle euch meinen ersten Flop dieses Jahres vor.

Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir dieses Buch nicht gefallen wird, nicht nachdem es seit so vielen Jahren immer wieder gelobt wird. Umso enttäuschter war ich, dass es mich teilweise regelrecht aggressiv gemacht hat.

Es war perfekt, die ersten hundert Seiten dachte ich, ich lese das beste Buch seit langer Zeit. Der Schreibstil, der einen sofort mitgerissen hat, der einen jegliche Gefühle vermitteln konnte, der mich traurig und gleichzeitig wieder glücklich gemacht hat. Die beiden Protagonisten, die einen super Humor und eine klasse Art und Weise an den Tag gelegt haben . Eine von Grund auf fesselnde Geschichte, das alles war perfekt. Dann kamen die nächsten fünfzig Seiten und ich fragte mich allmählich, ob mal was neues dazukommen würde. Aber es kam nichts. Der Schreibstil und die Protagonisten haben mir immer noch gefallen, nur Leo hat mich ab und an mal ein wenig genervt. Trotzdem war das Ganze noch irgendwie fesselnd. Doch dann, dann wollte ich das Buch einfach nur noch an die Wand klatschen. Die beiden haben sich auf einmal benommen wie Teenager, die nicht wissen was sie wollen, obwohl sie beide alt genug waren um sich nicht so zu verhalten. Es war ein ständiges hin und her. Die Hauptfrage der Geschichte war : "Sollen wir uns treffen?" und es ging die ganze Zeit: "Ja", "Nein","Ja", "Nein". Es war einfach nur noch nervig, denn beide Protagonisten gingen mir so sehr gegen den Strich. Natürlich bin ich super enttäuscht, da ich nach dem klasse Einstieg gehofft habe, dass es mir gegen Ende hin wieder besser gefallen würde. Hat es mir natürlich nicht, was mich noch trauriger gemacht hat.
Das Ende war für mich ganz und gar schrecklich, denn ich habe das Buch zugeklappt und mich gefragt: "Wofür hast du jetzt über zweihundert Seiten gelesen?". Es hat sich so angefühlt, als soll man den zweiten Band kaufen müssen. Jedoch hatte ich mir damals beide zusammen gekauft, weshalb der Zweite jetzt natürlich noch im Regal steht. Ich werde ihn auch lesen, ganze einfach aus dem Grund, dass ich das Ende so nicht auf mir sitzen lassen kann.

Also ich kann euch dieses Buch eingeschränkt empfehlen. Am besten probiert ihr es einfach aus.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Green Net

Green net
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Ich möchte im Jahr 2017 mal Neues ausprobieren, also Genre lesen, die ich sonst nicht so oft lese. Das Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte, ist eben genau dies. Ein Genre, das ich bis jetzt ...

Ich möchte im Jahr 2017 mal Neues ausprobieren, also Genre lesen, die ich sonst nicht so oft lese. Das Buch, welches ich euch heute vorstellen möchte, ist eben genau dies. Ein Genre, das ich bis jetzt noch nicht gelesen habe. Es handelt sich dabei um eine surrealistische und humoristische Geschichte, die Genre wie Science-Fiction und Fantasy beinhaltet. Ein Buch, dass auf eine sehr charmante Art ein doch sehr bedeutendes und kritisches Thema behandelt: die Umwelt. Jedoch steht im Vordergrund der Umgang mit Pflanzen. Was tut die Menschheit der Pflanzenwelt eigentlich an?
Diese Frage wird euch auf einer sehr kreativen Abenteuerreise beantwortet.

Wir begleiten in diesem Buch unseren 12-jährigen Protagonist Mario, welcher mir sofort sympathisch wurde, da er eine kindliche Reife besitzt, die einen sehr oft zum schmunzeln bringt.
Da wir sofort in das Geschehen einsteigen, ist das Buch vom ersten Kapitel an rasant und ereignisreich beschrieben. Es gibt keine großen Erklärungen. Die Eltern der beiden Kinder fallen, wie der Klappentext besagt, ins Koma und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Das passiert im ersten Kapitel, auch gleich auf den ersten Seiten. Diesen Einstieg fand ich sehr gelungen, denn man ist sofort beim Geschehen und alles geht schlag auf schlag. Man muss sich auf diese Weise zwar erst ein wenig in der Geschichte zurechtfinden, aber wenn man das geschafft hat fliegt man förmlich durch die Seiten.

Diese rasante Art zieht sich durch das ganze Buch, bis hin zum Ende. Jedes Ereignis trifft auf das nächste,was für mich ab und an ein wenig anstrengend war, aber für Leute die einer solchen Schnelligkeit folgen können wird das ganze wohl kaum ein Störfaktor sein.

Der Schreibstil war jedoch großartig. Ich habe mir die sprechenden Bäume wirklich lebendig vorstellen können und auch alle anderen beschriebenen Pflanzen hatte ich realistisch vor meinem Auge. Ebenso realistisch und bildlich dargestellt waren die Charaktere. Obwohl der Autor diese nicht mit haufenweise Details beschrieben hat, konnte man sich ein richtiges Bild erschaffen und das ganz allein durch ihre Handlungen. Das war zumindest bei Mario und den anderen Charakteren so, außer bei der Protagonistin Rado. Diese wurde in der Geschichte am meisten beschrieben, jedoch war das auch notwendig, da sie ein sehr besonderer Charakter in der Geschichte ist. Ebenso die, ich nenne sie mal Fabelwesen, haben mich stark beeindruckt, denn wirklich alles was erwähnt wurde, ist durch den Schreibstil realistisch geworden.

Wir haben auch wunderbare Gegenspieler in diesem Buch, welche einen sehr schmunzeln lassen. Denn ihre Taten und ihre Art waren so lustig, dass es mich an eine Zeit erinnert hat, in der man noch Cartoons geschaut hat. Große Klasse!

Die komplette Handlung der Geschichte war mit einer solchen Menge an Kreativität gefüllt, dass ich mich wirklich gefragt habe, wo der Autor das alles hergenommen hat. Denn wir befinden uns während der Geschichte an so vielen unterschiedlichen Orten. Diese kann man sich immer genaustens vorstellen und gerät dabei nicht durcheinander.

Es war ein Erlebnis dieses Buch zu lesen, da auch gerade diese surrealistischen Dialoge zwischen den verschieden Charakteren total meinen Humor getroffen haben.

Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, vor allem Menschen, denen die Umwelt und die Pflanzenwelt nicht egal ist. Diese Geschichte hat eine große Moral, die sich alle mal zu Herzen nehmen sollten, gerade zum jetzigen Zeitpunkt. Es ist auf eine humorvolle und sehr spannende Art und Weise belehrend, keinerlei Erklärungen wirken auf irgendeine Weise langatmig.
Eine große Empfehlung!