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Veröffentlicht am 24.08.2019

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin...

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
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Heute gibt es eine Rezension zu einer Geschichte die voller Weiser Worte steckt, für welche ich jedoch keine angemessenen Worte finde. Denn niemand auf dieser Welt, kein einziger Mensch, schreibt mit so ...

Heute gibt es eine Rezension zu einer Geschichte die voller Weiser Worte steckt, für welche ich jedoch keine angemessenen Worte finde. Denn niemand auf dieser Welt, kein einziger Mensch, schreibt mit so einer Wortgewalt Geschichten, wie Lilly Lindner. Deshalb möchte ich euch nur einen kurzen Einblick geben, oder besser gesagt versuche ich euch einen kurzen Einblick all meiner Emotionen, welche mich während dem lesen überrollten, zu geben.

Wie schon erwähnt ist Lilly Linder eine Autorin, welche nur ein einziges Wort benötigt, um mich aus der Fassung zu bringen. Jeder der bereits ein Buch von ihr gelesen hat, wird wissen was ich meine, wenn ich sage: Solch einen Schreibstil gibt es kein zweites Mal. Er fließt einen in den Kopf und setzt sich fest, er lässt einen beben und zittern, lachen und weinen, er gibt dir positive und negative Gefühle, er gibt die alle Emotionen, welche Lilly Lindner sich für dich (den Leser) wünscht. Ich kann es gar nicht oft genug sagen, aber keiner kann Lilly Lindner gerecht werden und eine Rezension schreiben, die ihr gebühren würde.

In der Geschichte geht es um zwei Schwestern, welche eine ganz besondere Beziehung zueinander haben. Denn Phoebe erzählt uns den Leidensweg ihrer Schwester, welche an Magersucht erkrankt ist und ihr aufwachsen zu Hause ohne eben diese Schwester in Form von Briefen, welche sie ihrer Schwester April in die Klinik schickt. Denn dort ist April, in einer Klinik, in welcher die Ärzte vergeblich, um das Leben dieses jungen Mädchens kämpfen. Wir verfolgen den aussichtslosen Machtkampf der Eltern, die hilfloser sind als April es ist, denn sie sehen die Schuld nicht die sie trifft. Ebenso verfolgen wir das leiden der umstehenden Personen und die Hoffnungen, die sie haben. Es ist zwar eine Leidensgeschichte, aber eine Geschichte von Trauer und Hoffnung, sie gibt einen so viel mit auf den Weg.

Als ich das Buch beendet habe, habe ich mich leer gefühlt. Lilly Lindner hat alle Emotionen aus mir herausgesaugt und das meine ich überhaupt nicht negativ. Es war wie ein Neuanfang, denn ich habe zwei Tage gebraucht, um mich zu sammeln, aber dann habe ich alles in mich aufgesaugt. Ich habe alles Gute gesehen was mir im Leben wiederfahren ist, ich habe angefangen für die alltäglichsten Dinge in meinem Leben dankbar zu sein und generell bin ich viel positiver eingestellt gewesen. Denn viel zu oft legen wir Dinge auf die Goldwaage, denn viel zu oft sehen wir nur uns – uns und unser Schicksal. Das andere Menschen schlimmer dran sind, das sehen wir leider nicht so oft, wir blenden es aus. Natürlich gibt es auch noch schlimmere Dinge, als diese die in diesem Buch geschehen, aber wo ist der Maßstab? Ab wann ist etwas sehr schlimm und überhaupt nicht schlimm? Es gibt keinen Maßstab. Jeder hat seinen eigenen.

Ich konnte mir aus dem Buch sehr viel mitnehmen und habe während des Lesens sehr viel gelernt. Wie immer ist Lilly Lindner eine große Empfehlung an alle Menschen, die gerne mal ein Buch zur Hand nehmen.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Ein gebührender Abschluss!

Die kleine Straße der großen Herzen
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Heute ist es soweit, ich rezensiere den letzten Band der Valerie Lane. Mit einem weinen und einem lachenden Auge verabschiede ich mir von der Reihe, welche mir so sehr ans Herz gewachsen ist, dass ich ...

Heute ist es soweit, ich rezensiere den letzten Band der Valerie Lane. Mit einem weinen und einem lachenden Auge verabschiede ich mir von der Reihe, welche mir so sehr ans Herz gewachsen ist, dass ich sie meine „Wohlfühl“-Reihe nenne. Denn egal wann oder weshalb es mir schlecht geht, wenn ich Zeilen aus diesen Büchern lese wird mir immer warm ums Herz und ich verspüre ein unglaubliches Glücksgefühl. Diese Reihe macht genau deshalb süchtig, weil sie einen glücklich macht. Man wird süchtig nach Glück.

Wir steigen vier Jahre später in die Geschichte in, sodass sich einiges in der Valerie Lane verändert hat. Diesmal ist es nicht so, dass wir nur eine einzige der fünf Freundinnen aus der Valerie Lane begleiten, sondern wir begleiten die komplette Valerie Lane. Das heißt wir lesen mal aus fast jeder Sichtweise der Personen die in den einzelnen Teilen der Geschichte bisher vorkamen. Das macht das Ganze noch spannender, denn in diesem Buch geht es um ein sehr trauriges Thema, da die Bewohner und Besitzer der Geschäfte der Valerie Lane einen harten Schicksalsschlag zusammen bewältigen müssen. Nebenher hat natürlich jeder noch seine eigenen kleinen Problemchen, die dringend gelöst werden müssen.

Natürlich erleben wir auch in diesem Band wieder dieses Glücksgefühl, da alle Charaktere durch ihr Leben, welches wir detailreich miterleben, unglaublich realistisch wirken. Ich schwärme jedes Mal von Manuela Inusa ihrem spannenden, unterhaltsamen, emotionalen und plastischen Schreibstil. Diese Autorin kann Um- und Beschreiben wie keine andere. Dadurch werden wir so sehr in die Geschichte involviert und das über den kompletten Zeitraum der Reihe, dass man am Ende nicht aufhören will. Man möchte nicht aufhören zu lesen, man möchte die Charaktere nicht gehen lassen, man will die Valerie Lane nicht verlassen. Man will einfach nicht aufhören. Dieser Band ist einfach der gebührende Abschluss für solch eine emotionale Reihe!

Umso mehr freue ich mich auf die nächste Reihe, welche die Autorin momentan schreibt und von dem der erste Band bald erscheint, es dauert nicht mehr lange. Also von mir mal wieder eine große Empfehlung die vom Herzen kommt, und das für die komplette Reihe. Lest diese sechs Bände und erlebt eure schönste und glücklichste Zeit!

Veröffentlicht am 01.06.2019

Interessanter erster Band!

Explorer Academy - Das Geheimnis um Nebula (Band 1)
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Internatsgeschichten gehören zu meinen Lieblingsthemen in Büchern, denn für mich ist das Gefühl von Zusammenhalt und Freundschaft nirgendwo größer und schöner dargestellt. Das Buch welches ich euch heute ...

Internatsgeschichten gehören zu meinen Lieblingsthemen in Büchern, denn für mich ist das Gefühl von Zusammenhalt und Freundschaft nirgendwo größer und schöner dargestellt. Das Buch welches ich euch heute vorstellen möchte, beinhaltet noch viel mehr. Ich war sofort beeindruckt, als ich gesehen habe, dass es in der Geschichte um unsere Welt geht, denn hier spielen das Meer, Kulturen, Tiere und die Umwelt eine große Rolle. Ich kann euch versichern, dass ich mehr als nur beeindruckt war.

Wir beginnen die Geschichte im schönen Hawaii. Dort lebt Cruz Coronado mit seinem Vater, welcher einen Surfladen betreibt. Cruz größter Traum ist es einen Internatsplatz an der „Explorer Academy“ zu bekommen, bei welcher seine Tante als Lehrerin arbeitet. Auch seine Mutter arbeitete einst an der Academy, jedoch ist diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen. Cruz möchte trotz diesem schlimmen Schicksalsschlag sein Glück probieren und Entdecker werden. Als er dann auf die Schule kommt findet er schnell gute und treue Freunde, aber auch Feinde treten Cruz in den Weg, denn das Geheimnis um Nebula ist tödlicher als er denkt.

Den Aufbau der Geschichte fand ich großartig, ebenso wie die Idee, denn alles in diesem Buch ist Stimmig. Es gibt keine unnötigen Details, Erwähnungen oder Situationen die einen als Leser stören. Wir bekommen im genau angemessenen Rahmen eine wunderschöne Geschichte von Abenteuern, Freundschaft, Familie und Wissenschaft erzählt. Ebenso der Effekt, dass man bei dem lesen eine Menge lernt, da bei diesem Buch viele Wissenschaftler mitgearbeitet haben, wird überhaupt nicht langweilig oder langatmig dargestellt. Im Gegenteil, die Dinge die man lernt sind unfassbar spannend.

Den Schreibstil habe ich sehr gemocht, denn er verleiht dem Buch die nötige Spannung, gerade wenn es um die Wissenschaftlichen Details geht, und man kann sich alles bildlich genau vorstellen. Dazu tragen jedoch auch die unzähligen, wunderschönen Illustrationen bei, die in dem Buch während der Geschichte ab und zu erscheinen.

Ebenso einzigartig, aber ganz verschieden und ausgefallen waren die einzelnen Charaktere, welche in der Geschichte eine Rolle spielen. Jeder der Charaktere wurde mit Liebe und Kreativität ausgezeichnet und erschaffen, weshalb man sie, fast alle, sofort ins Herz geschlossen hat. Deshalb finde ich die Geschichte gerade für junge Leser unsagbar wichtig, da man in diesem Buch und vermutlich der kompletten Reihe genau die Dinge lernt, welche im Leben wichtig sind. Freundschaft, Loyalität und Liebe. Genau das spiegelt die Geschichte wider.

Mir hat dieses Buch eine große Freude bereitet, denn obwohl ich schon länger aus der Schule bin, habe ich nun eine ganze Menge gelernt und das ohne mich zu langweilen. Denn die Autorin hat ein perfektes Gespür dafür wie man Wissen interessant und spannend vermittelt, also eine große Empfehlung an alle kleinen und großen Entdecker.

Veröffentlicht am 04.05.2019

Grandioser zweiter Folgeband

Das Juwel - Die Weiße Rose
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Ich habe mich darangehalten und den zweiten Band der Juwel Reihe recht zeitnah nach dem ersten gelesen, was definitiv die Richtige Entscheidung war. Denn auch dieser zweite Band war wieder großartig, zwar ...

Ich habe mich darangehalten und den zweiten Band der Juwel Reihe recht zeitnah nach dem ersten gelesen, was definitiv die Richtige Entscheidung war. Denn auch dieser zweite Band war wieder großartig, zwar nicht so spektakulär wie der erste Band, jedoch trotzdem ein Muss.

Wir schließen mit dem zweiten Band nahtlos an den ersten Band an, was mir persönlich immer sehr gut gefällt, da es keine großen Ausschweifungen gibt was nun vorher alles passiert ist. Natürlich, kleine Erklärungen sowie Erwähnungen gibt es, aber die Autorin verschwendet keine Zeit für Unnötiges.

Auch in diesem Band der Reihe muss Violet sich wieder waghalsigen Situationen stellen und nervenaufreibende Entscheidungen treffen. Ebenso erwarten uns viele Überraschungen und Dinge die den Leser komplett Einnehmen und mitreißen. Die Spannung wurde mit dem grandios luftig und leichten Schreibstil der Autorin perfekt gehalten, denn man fliegt förmlich durch die Seiten. Man stockt niemals während des Lesens und kann kaum erwarten wie das ganze Endet. Natürlich erzähle ich nun nichts über den Inhalt der Handlung.

Wir lernen wieder neue, aufregende und interessante Charaktere kennen, welche durch die realistischen Beschreibungen der Autorin für mich real wurden. Ich liebe es zu lesen wie jeder seinen eigenen Weg findet und geht, wie jeder so zauberhaft andere kleine persönliche Details hat.

Für mich war also auch dieser zweite Band eine große Freude und ich kann diese Reihe wirklich nur jedem ans Herz legen, ich liebe sie! Und ich konnte es kaum abwarten den dritten Band zu verschlingen.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Illuminae

Illuminae. Die Illuminae-Akten_01
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Es war mal wieder soweit, ich habe ein Buch aus einem, von mir, noch nie gelesenen Genre gelesen. Science-Fiction war nie ein Thema für mich, es hat mich nie gereizt und auch nie wirklich interessiert. ...

Es war mal wieder soweit, ich habe ein Buch aus einem, von mir, noch nie gelesenen Genre gelesen. Science-Fiction war nie ein Thema für mich, es hat mich nie gereizt und auch nie wirklich interessiert. Das hat sich durch das Buch, welches ich euch heute vorstelle, komplett geändert. Ich habe ein neues Lieblingsgenre entdeckt. Illuminae war für mich ein Buch erster Klasse, das mir alles geben konnte was in ein, für mich, gutes Buch gehört.

Wir lesen in der Geschichte, weit in der Zukunft, von Kady und Ezra. Die beiden sind ein junges Paar, dass sich gerade mitten in der Trennung befindet als ihr Heimatplanet angegriffen wird. Bei diesem Angriff gelangen die beiden nun auf unterschiedliche Raumschiffe, jedoch finden die beiden einen Weg miteinander Kontakt aufzunehmen. Hinter diesem Angriff steckt jedoch etwas sehr Komplexes und Interessantes, was Kady nach und nach herausfinden möchte und so beginnt das Abenteuer.

Die Geschichte wird ausschließlich mit Akteneintragungen, Chatverläufen oder Kameraberichten erzählt. Wir lesen also meisten aus einer fremden Sicht was in den Raumschiffen vor Sicht geht, da es jemanden gibt der alles protokollieren muss. Ehrlich gesagt war ich am Anfang ziemlich skeptisch, aber nach 50 bis 100 Seiten war ich von dieser Art, eine Geschichte zu erzählen, mehr als nur begeistert. Wir können nämlich trotzdem vollkommen, also zu 100% mit Kady und Ezra mitfühlen. Wir trauern, sind wütend, glücklich, einsam und auch mal verzweifelt. Denn es gibt an Bord auch noch eine künstliche Intelligenz, welche ein wenig verrücktspielt und sich Kady, welche ein außerordentliches Geschick im Hacken beweist, schnappt. Es passiert so unglaublich viel in diesem Buch, das einen pausenlose Spannung erwartet. Denn es gibt auch noch eine Seuche die auf dem Raumschiff ausbricht, welche unglaublich spannend und nervenzerreißend dargestellt ist. Ich war so eingenommen von dieser Geschichte, dass ich die fast 600 Seiten innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe.

Alle Charaktere in dieser Geschichte wurden von dem Autoren-Duo super bearbeitet, gestaltet und erschaffen. Für mich waren alle plastisch und lebendig. Kady und Erza leben für mich in meinem Herzen weiter und ich war furchtbar traurig, dass es im weitern Band nicht um die beiden geht. Über den Spannungspegel brauch ich gar nicht lange zu schreiben denn er war: GRANDIOS! Ich habe selten ein Buch gelesen, welches ich beim Blättern fast zerstört habe nur weil ich nicht schnell genug weiterlesen konnte. Für mich ist dieses Buch ein Highlight in meinem bisherigen Leseleben.

Eine große Empfehlung an alle, vor allem an die die, wie ich, noch nie etwas mit Science-Fiction am Hut hatten. Les dieses Buch!