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Veröffentlicht am 18.04.2017

Im ersten Augenblick

Im ersten Augenblick
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Heute gibt es mal eine Rezension über die bislang außergewöhnlichste und tiefsinnigste
Liebesgeschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. Da das Buch nicht allzu viele Seiten hat,
beginnt die Geschichte ...

Heute gibt es mal eine Rezension über die bislang außergewöhnlichste und tiefsinnigste
Liebesgeschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. Da das Buch nicht allzu viele Seiten hat,
beginnt die Geschichte sehr schnell nach dem Einstieg. Wir begleiten Arthur und bekommen in kurzen Abständen immer mal wieder etwas aus seinem früheren Leben erzählt.
In seiner Familie herrschte sehr viel Unglück und auch zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht alles so ausgewogen wie es sein sollte. Arthur lebt in seinem kleinen Häuschen vor sich hin und wir begleiten ihn dabei. Es ist keineswegs so unspektakulär wie es sich gerade anhört.
Es ist wirklich spannend und interessant etwas über seine frühere Person und die Personen um ihn herum zu erfahren.
Er ist ein sehr ehrlicher, etwas tollpatschiger aber liebenswürdiger Charakter. Der Autor hat seinen Charakteren in diesen wenigen Seiten wieder sehr viel Charakterfarbe verliehen.
Zu den anderen Charakteren, sowie Scarlett, oder eher Jeanine, möchte ich nicht so viel sagen. Denn es ist eine kleine Überraschung die einen beim lesen erwartet.

Ich habe mir sehr viel markiert, da wirklich so viele schöne und tiefgründige Sätze in diesem Buch stehen, die einem ans Herz gehen.
Der Schreibstil war ab und an etwas anstrengend, da wirklich sehr viele französische Begriffe vorkommen. Die poetische Ader vom Autor hat dies aber wieder wett gemacht.
Es ist eine kleine schöne, mal etwas andere Liebesgeschichte. Was mir sehr gut gefallen hat ist die Tatsache, dass in diesem Buch mal gezeigt wird, dass Liebesgeschichten nicht immer rosig enden. Es war deswegen ziemlich traurig, aber es war einfach authentisch.

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Falls ihr Liebesgeschichten mögt lest es bitte. Es ist wirklich unbeschreiblich schön.

Veröffentlicht am 17.03.2018

Abbitte, ein moderner KLassiker

Abbitte
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Abbitte ist eine Geschichte, welche zu den modernen Klassikern gezählt wird, was mir am Anfang eine wenig Angst eingeflößt hat, da ich nicht wusste ob der Schreibstil eventuell zu hoch für mich wäre oder ...

Abbitte ist eine Geschichte, welche zu den modernen Klassikern gezählt wird, was mir am Anfang eine wenig Angst eingeflößt hat, da ich nicht wusste ob der Schreibstil eventuell zu hoch für mich wäre oder ich den Sinn des Buches nicht verstehe. Das war jedoch nicht so, ganz im Gegenteil, mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.

Wir erleben in diesem Buch eine Geschichte voll Dramatik, Intrigen, Liebe und Verrat. Also das volle Programm, welches den Leser auf eine emotionale Reise mitnimmt. Die Geschichte fing für mich sehr ruhig und unschuldig an, was den Plot der am Ende auf einen zukommt, sehr wirkungsvoll werden ließ. Wir lesen von einem kleinen Mädchen, das gerne und mit voller Hingabe schreibt, das hat einem das Herz erwärmt. Auch wenn dieses kleine Mädchen, Briony, einen etwas unausstehlichen Charakter hat. Man fragte sich während dem lesen oft, wieso ihre Handlungen in eine gewisse Richtung gehen und was sie damit bezwecken möchte.

In der Kurzbeschreibung ist erwähnt, dass das Leben dreier Menschen komplett auf den Kopf gestellt werden würde und dem kann ich voll und ganz zustimmen. Ich war am Ende der Geschichte mehr als nur geschockt, obwohl ich leider sagen muss, dass ich vorher schon wusste in welche Richtung es gehen wird. Ich möchte nicht sagen das es an der Geschichte liegt oder an dem Schreibstil der Autorin, ich hatte einfach diesen Gedanken: „Ja, in diese und jene Richtung könnte es gehen“. Dies hat sich am Ende dann auch bestätigt, jedoch hat das der Geschichte kaum einen Abbruch getan, da ich die Art und Weise, wie dieser Plot, dieses Geschehen beschrieben und aufgelöst wurde, sehr spannend und unterhaltsam fand. Also die Idee und die Umsetzung der Geschichte, macht das ganze Buch zu einem Meisterwerk.

Leider, oder vielleicht auch zum Glück, war es bei mir persönlich so, dass das Buch mir nach dem beenden eher weniger zusagte und deshalb eine nicht so gute Bewertung bekam. Doch umso länger ich darüber nachdenke und umso mehr Zeit verstreicht, umso besser gefällt mir das Buch. Vielleicht lag es an den vielen Geschehnissen in diesem Buch, vielleicht musste mein Unterbewusstsein dies erst mal verarbeiten. Ich kann es euch nicht sagen, jedoch bin ich froh, dass es mir nun vollkommen Positiv in Erinnerung geblieben ist.

Ebenso an der Ausarbeitung der Charaktere und der Umgebung im Zusammenhang mit dem Schreibstil gibt es für mich nichts zu bemängeln. Ich weiß, dass es ab und an mal Passagen gab die sich etwas zogen, aber nicht so, dass ich das Buch zur Seite legen musste oder genervt war. Denn diese Zustände waren immer schnell vorüber. Der Schreibstil von Ian McEwan ist einer, der unter die Haut geht, der im Gedächtnis bleibt und einen tief im Inneren berührt. Er erschafft eine Welt voller Farben und Bilder, die eine lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, im Gedächtnis bleiben.

Empfehlen kann ich die Geschichte eigentlich jedem, der gerne in Richtung Dramatik oder Familiendrama liest, oder jedem der gerne mal einen modernen Klassiker ausprobieren möchte.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Emotionales Wunderwerk

Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt
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Es gibt diese Geschichten, die fängt man an zu lesen und weiß, dass es etwas ganz besonders wird, diese zu entdecken. So eine Geschichte möchte ich euch heute präsentieren. Ich möchte euch in meinen Worten ...

Es gibt diese Geschichten, die fängt man an zu lesen und weiß, dass es etwas ganz besonders wird, diese zu entdecken. So eine Geschichte möchte ich euch heute präsentieren. Ich möchte euch in meinen Worten diese außerordentlich großartige Geschichte vorstellen, in welcher wir das Leben von Menschen begleiten, dass ganz und gar nicht großartig ist.
Wir erfahren und spüren beim Lesen sehr schnell, das die zwischenmenschlichen Beziehungen in dieser Geschichte alles andere als positiv verlaufen. Im Gegenteil bekommen wir von Anfang an, in einer sehr präg- und einfühlsamen Art und Weise, negative Gedanken und Gefühle der Charaktere nähergebracht. Diese Melancholie zieht sich durch die gesamte Geschichte und weicht einem nicht von der Seite. Jedoch zeigt die Geschichte einem so auf, wie sehr man sich über die kleinen Dinge im Leben freuen sollte, wie sehr man sich über sie freuen könnte. Trotz allem gibt das Buch einem die Hoffnung, Motivation und den Glauben daran, dass jeder so sein kann, wie er es möchte. Zumindest mir konnte dies das Buch geben.
In einem sehr umgangssprachlichen Ton, beziehungsweise Schreibstil, erzählt uns die Autorin eine Geschichte, die es so, wie sie dort geschrieben steht, viel zu oft auf der Welt gibt, leider. Erst zerreißt es uns beim Lesen das Herz, dann wird es wieder zusammengeflickt und fängt an zu heilen, bis es uns aufs Neue wieder zerrissen wird. Das es einem Autor oder eine Autorin gelingt, den Leser vollkommen unter Kontrolle zu haben, vollkommen über seine Emotionen zu bestimmen, ist bemerkenswert. Nach dem dritten Satz war ich in Jesmyn Wards Schreibstil verliebt, da er etwas ganz besonders ist. Wie gesagt lesen wir die Geschichte komplett umgangssprachlich geschrieben, und auch nicht immer grammatikalisch korrekt. Denn die Autorin passt sich ihren einzelnen Charakteren und deren Alter und Art an, was die ganze Geschichte, so wie alles andere, sehr authentisch wirken lässt. Ich habe selten so schöne Wort-Kombinationen gelesen, wie in dieser Geschichte.
Die Kapitel werden uns abwechselnd aus verschiedenen Sichten erzählt. Wer uns gerade seine Geschichte erzählt, ist über dem Kapitel vermerkt. Diese Vorgehensweise gefällt mir in Büchern am besten, da es eine Geschichte noch interessanter gestaltet. So lernen wir die einzelnen Charaktere natürlich auch näher kennen, und ihr werdet erstaunt sein, wie nah es euch gehen wird, diese am Ende des Buches wieder gehen zu lassen. Wie schon erwähnt war die Geschichte sehr authentisch und realistisch, obwohl eine ganz kleine fantastische Ader durch dieses Buch fließt. Sie, hat die ganze Geschichte auch noch zu etwas träumerisch Schönen gestaltet.
Die Geschichte verläuft sehr ruhig und nachdenklich, man selbst wird auch sehr nachdenklich beim Lesen. Es werden viele Themen angesprochen, die auch heute noch in unserer Zeit eine große Rolle spielen. Leider. Ein Thema ist zum Beispiel der Rassismus, denn die Familie die wir hier begleiten, hat nämlich genau darunter zu leiden. Deshalb musste ich mich beim Lesen sehr konzentrieren und des Öfteren gewisse Passagen noch einmal lesen, aber das fand ich ganz und gar nicht schlimm, da einem das Buch so viel Gutes mit auf dem Weg geben kann. Für mich herrschte eine atemraubende und unterschwellige Spannung in diesem Buch, welche es mich verschlingen lies.
Ich könnte euch wahrscheinlich noch viel mehr über dieses Buch erzählen, jedoch ist es nicht allzu dick und ich möchte das ihr genauso überrascht und bezaubert von dieser grandiosen Geschichte seid. Die Autorin hat mit diesem Buch, dieser Geschichte, einen Preis gewonnen, und dass nur zu Recht. Eine große Lese-Empfehlung von meiner Seite, genießt es, wenn ihr die Chance habt diese Geschichte entdecken zu dürfen.

Veröffentlicht am 18.02.2018

Grandiose Dystopie!

Legend – Berstende Sterne
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Nachdem ich nun die Legend-Trilogie beendet habe, kann ich gar nicht wirklich bestimmen welcher nun der beste Band war. Ich finde das jeder einzelne Band auf seine eigene Art und Weise spannend und interessant ...

Nachdem ich nun die Legend-Trilogie beendet habe, kann ich gar nicht wirklich bestimmen welcher nun der beste Band war. Ich finde das jeder einzelne Band auf seine eigene Art und Weise spannend und interessant war. Natürlich gab es Stellen oder Situationen die mir nicht gefallen haben, jedoch keine die mich in irgendeiner Weise negativ erregt haben. Ich habe bis jetzt noch keine Trilogie oder Reihe die gelesen, die mich zu hundert Prozent überzeugen konnte. Zu dem dritten Band, um den es in der Rezension gehen soll, kann ich mal wieder nur meine Eindrücke und Gefühle während dem lesen beschreiben, da ich natürlich niemanden etwas von der Handlung wegnehmen möchte.

Die Charaktere durchleben eine große Wandlung in allen drei Bänden. Dazu kann ich sagen, dass sie mir dann, so wie Sie im dritten Band letztendlich waren, am besten gefallen haben. Ihre Entwicklung war spannend mit anzusehen, vor allem wie sie in manchen Situationen reagiert haben, fand ich sehr interessant. Ich mochte beide Charaktere sehr, Day sowie June. Sie waren mir gerade zum Ende hin, sehr sympathisch, da Sie kaum nervige Züge an den Tag gelegt haben. Jedoch gab es aber auch Situationen in denen ich Ihre Handlung nicht ganz nachvollziehen konnte und ich ein wenig verständnislos war, aber das hat sich relativ schnell gelegt.

In diesem Band herrschte für mich die meiste Spannung, aber natürlich stand hier das große Finale vor der Tür, da muss eine Geschichte natürlich voller Spannung sein. Trotzdem wurde mir während dem lesen überhaupt nicht langweilig, ganz im Gegenteil, ich wollte nun unbedingt wissen wie das ganze sein Ende findet. Generell muss ich sagen, dass diese Dystopie eine der besten ist, die ich bis jetzt gelesen habe, wenn nicht sogar die Beste.

Ich kann euch diese Trilogie aufgrund dieser tollen Idee, die auch großartig ausgearbeitet wurde, sehr empfehlen. Es ist spannend, es ist voller Emotionen, es kann einen mitreißen und Sie gibt einem viel Unterhaltung. Sie hat wirklich eine Menge Potential. Also, falls ihr nun neugierig geworden seid, lest doch mal in die Geschichte rein. Ich hoffe Sie wird euch dann gefallen!

Veröffentlicht am 11.02.2018

Eine epische Geschichte geht weiter..

Die Zwölf
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Mit Justin Cronin ist es das selbe, wie mit George R. R. Martin. Er kann genauso eine, unter die Haut gehende, Spannung erzeugen und vor allem kann er genauso skrupellos sein. Für mich, sind beide Autoren ...


Mit Justin Cronin ist es das selbe, wie mit George R. R. Martin. Er kann genauso eine, unter die Haut gehende, Spannung erzeugen und vor allem kann er genauso skrupellos sein. Für mich, sind beide Autoren große Phänomene in der Literatur.

Ich werde euch natürlich nichts über den Inhalt des Buches verraten, da es beim Lesen viel zu viel zu entdecken und zu erleben gibt, als dass ich euch was vorwegnehmen möchte. Aber ich kann euch versprechen, dass es ganz großes Kino wird. Wir gehen mit den Charakteren weiter auf die Reise, und erleben viele schreckliche, aber auch schöne Dinge. Jedoch erleben wir vor allem das Reifen der einzelnen Charaktere. Sie wachsen und verändern sich durch die Geschehnisse, so man kann Ihren Reifeprozess gut miterleben. So wirkt die Geschichte auch gleich realer und greifbarer, dies wird dann nochmal durch die Handlungen der Personen verstärkt. Keiner ähnelt sich, jeder handelt so wie er es für richtig hält und das macht die Geschichte erst recht sehr authentisch.

Ebenso kann man an dem Schreibstil nichts aussetzten, da er einem die erwähnten Abläufe im Buch, flüssig und rund vermitteln kann. Obwohl das Buch so dick, die Seiten so dünn und die Schrift zu klein ist fliegt man förmlich durch die Kapitel. In diesem Buch passieren schreckliche Sachen, und während diese Szenen beschrieben werden, fühlt man sich elend und möchte einfach nur noch das es vorbei ist, dass es einen nicht selbst trifft. Und jemanden seine reale Welt um das Buch herum vergessen zu lassen ist ein wahrhaft großes Talent.

Mir hat der zweite Band, als komplett Paket, wieder sehr gut gefallen und ich bin nun schon gespannt was der dritte und letzte Band mir bringen wird. Jedoch bin ich auch ein wenig wehmütig das es dann vorbei sein wird.