Cover-Bild BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Techno
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 832
  • Ersterscheinung: 17.06.2013
  • ISBN: 9783442380299
Marc Elsberg

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Roman
„800 Thriller-Seiten vom Feinsten, auf denen Elsberg es versteht, ein erschreckendes und erschreckend realistisches Bild eines Blackouts zu zeichnen.“ ntv.de

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …

Von Bild der Wissenschaft zum spannendsten Wissensbuch des Jahres 2012 gekürt — »Elsberg flicht vier Handlungsfäden zu einem atemberaubenden Spannungsstrang zusammen.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2022

Erschreckend realistisch

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In „Blackout - Morgen ist es zu spät“ kämpft der italienische Informatiker Piero Manzano gegen scheinbar unbezwingbare Gegner, um den Untergang Europas zu verhindern. Das Buch wurde von dem deutschen Autor ...

In „Blackout - Morgen ist es zu spät“ kämpft der italienische Informatiker Piero Manzano gegen scheinbar unbezwingbare Gegner, um den Untergang Europas zu verhindern. Das Buch wurde von dem deutschen Autor Marc Elsberg geschrieben und ist 2012 als Hardcover und eBook beim Blanvalet Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe) erschienen. 2013 hat der Blanvalet Verlag eine Taschenbuch-Ausgabe herausgebracht.

Im 21. Jahrhundert ist Strom für uns so selbstverständlich wie Atmen. Eine Welt ohne Strom können wir uns gar nicht vorstellen. Bereits ein Stromausfall in den eigenen vier Wänden ist eine Katastrophe. Zum Glück dauert er in den meisten Fällen keine Stunde. Trotzdem hat man das Gefühl, dass es nichts Schlimmeres gibt. Wie abhängig wir vom Strom sind, wird uns aber erst bewusst, wenn nicht nur die eigenen vier Wände betroffen sind und der Stromausfall länger als eine Stunde dauert.

Als in Europa für zwei Wochen der Strom ausfällt stürzt die Realität ins Chaos. Mit diesem Szenario beschäftigt sich Marc Elsberg in „Blackout - Morgen ist es zu spät“. Ganz ehrlich? Dieses Szenario möchte ich nicht am eigenen Leib erleben. Ich habe schon vom Lesen Gänsehaut bekommen, weil der Autor das Geschehen so schonungslos ehrlich beschreibt, dass einem das Blut in den Adern gefriert.

Von Anfang an ist das Buch spannend und dem Autor ist ein Spannungsbogen gelungen, der immer weiter ansteigt. Getragen wird die Spannung von einer Geschichte, die sehr schnell an Fahrt aufnimmt und die sich bereits nach wenigen Kapiteln wie eine Achterbahnfahrt ohne Sicherheitsbügel anfühlt. Man fliegt regelrecht durch die Seite, weil man unbedingt wissen will, was als nächstes passiert. Trotz der rund 800 Seiten habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen.

Marc Elsberg nimmt seine Leser mit auf eine Reise quer durch Europa. Im Laufe der Geschichte lernt man dann viele verschiedene Menschen kennen und erfährt Stück für Stück wie der Stromausfall ihr Leben beeinflusst. Besonders gut gefallen hat mir die Tatsache, dass der Autor sich für ganz normale Menschen entschieden hat. Arbeiter in Kraftwerken, Landwirte oder medizinisches Personal aber auch normale Bürger, die ein durchschnittliches Leben führen.

Der Schreistil von Marc Elsberg liest sich flüssig. Die Wortwahl hat zum Genre gepasst. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt. Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben.

Fazit

Ein Szenario so erschreckend realistisch, dass es einem den Atem raubt. Dieses Buch sorgt für ordentlich Gänsehaut und Nervenkitzel. Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 30.08.2020

Eine Geschichte, die mich nachhaltig beschäftigen wird

1

Ein Stromausfall. Erst vereinzelt in einigen Städten, dann breitet er sich in ganz Europa aus. Zuerst glaubt man an einen Fehler, aber als sich das Problem nicht lösen lässt und sich immer weiter ausbreitet, ...

Ein Stromausfall. Erst vereinzelt in einigen Städten, dann breitet er sich in ganz Europa aus. Zuerst glaubt man an einen Fehler, aber als sich das Problem nicht lösen lässt und sich immer weiter ausbreitet, wird klar, es handelt sich um einen europaweiten - wenn nicht sogar weltweiten - Anschlag. Ein italienischer Informatiker bemerkt einige Ungereimtheiten und Hinweise, die eventuell zu den Verursachern des Blackouts führen könnten. Doch statt ihm zu glauben, wird er in diesem Fall zum Hauptverdächtigen. Das ganze wird in mehreren Hinsichten ein Kampf um’s Überleben…

Was passiert bei einem länger andauernden Blackout? Wie verhalten sich die Leute? Was hängt eigentlich alles an einer funktionierenden Stromversorgung? In unserer heutigen Zeit wohl einfach alles… Was da alles mit dranhängt und welche Spätfolgen so ein Stromausfall mit sich bringt, wird anschaulich und detailliert beschrieben. Es ist viel schlimmer und komplexer als ich mir je hätte vorstellen können. Auch wenn der Blackout überwunden wird, ist nicht klar, ob sich die Welt davon wieder vollständig erholen kann.

Grandios recherchiert und nachvollziehbar erklärt, werden technische Hintergründe mit einer aufregenden, wenn auch fiktiven – das musste ich mir immer wieder selbst versichern – Geschichte verknüpft.

Sofort wird man ins Geschehen hineingeworfen und befindet sich gleich in einer aufregenden Geschichte. Die Charaktere und die verschiedenen Schauplätze werden geschickt und übersichtlich ein- und zusammengeführt.

Strukturiert werden die Kapitel nach Ort bzw. Person und Tag (beginnend mit Tag 0).

Die Charaktere sind sympathisch und ihre Panik deutlich spürbar, was bei mir beim Lesen eine gewisse andauernde Anspannung auslöste. Die Spannung war teilweise kaum zu ertragen. Ich fand das großartig :D

Das Buch beiseite zu legen kam nicht infrage. Herzklopfen war dauerhafter Begleiter meiner Lektüre und auch Wut und Gefühle der Ohnmacht, wenn die Hauptfiguren scheiterten oder leiden mussten. Aber auch Hoffnung, Euphorie und Schadenfreude, wenn einzelne Szenen glimpflich verliefen.

Es wurde so gut recherchiert und realistisch dargestellt, dass ich sofort das Bedürfnis hatte, mich mit Wasservorräten, Dosenfutter und einem Stromgenerator einzudecken. Hab direkt nach so Survival-Sets gesucht und die Homepage zur Katastrophenhilfe besucht :D Es handelt sich hier zwar um eine fiktive Geschichte, doch es wurde so realitätsnah beschrieben, dass es mich bestimmt noch lange beschäftigen wird.

Die Geschichte war nicht nur spannend, ich konnte auch noch einiges lernen.

Dieses Buch hat einfach alles. Hierbei sind sich die meisten zwar Leser*innen einig, aber ich musste einfach auch noch meinen Senf dazu abgeben. Absolutes Highlight!

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Veröffentlicht am 01.08.2020

Erschreckende Vorstellung - sehr realistisch

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Im tiefsten Februarwinter brechen plötzlich in ganz Europa die Stromnetze zusammen. Während Betreiber und Behörden im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln tappen, vermutet der Informatiker, Piero Manzano, ...

Im tiefsten Februarwinter brechen plötzlich in ganz Europa die Stromnetze zusammen. Während Betreiber und Behörden im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln tappen, vermutet der Informatiker, Piero Manzano, einen Hackerangriff. Doch Niemand glaubt ihm, bei der Polizei blitzt er als „Verschwörungstheoretiker“ ab. Von der grundsätzlichen Thematik her erinnert Blackout zunächst stark an den Film Live Free or Die Hard, ist aber am Ende viel viel mehr.

Normalerweise scheue ich ein bisschen vor derart umfangreichen Romanen/Thrillern, weil es mir schwierig erscheint, eine spannende und interessante Lektüre über fünfhundert Seiten hinaus aufrechtzuerhalten. Doch Marc Elsberg tritt den Gegenbeweis an, achthundert Seiten pure Spannung. Er zeichnet eine Woge, die sich aus der Not heraus speist und sich in übermenschlicher Leistungsbereitschaft zur Reaktivierung der Netze sowie in nie da gewesenem sozialen Engagement zu einer maximalen Welle aufbauscht, die in dem Moment, wo sie bricht, sämtliche Menschlichkeit mit sich fortreist und ins Gegenteil umschlägt. Dabei begibt sich Marc Elsberg mit seinen zahlreichen Details zu den Auswirkungen, die so ein ultimativer Stromausfall haben kann, deutlich stärker in die Tiefe als der Actionstreifen, an den ich zu Beginn denken musste.

Obwohl Blackout von den Zuständen in ganz Europa berichtet, ist der Thriller doch gleichzeitig ganz nah an seinen Protagonisten, allen voran, der Informatiker Piero Manzano. Von seinem klugen Kopf, seinem technischen Verständnis, seiner kreativen Kombinationsgabe und seinem unerschütterlichen Durchhaltevermögen bin ich extrem angetan. Ich hätte vermutlich schon ganz am Anfang aufgegeben. Gern wäre ich etwas mehr wie Piero Manzano.

Weitere Hauptpersonen wählt Marc Elsberg geschickt aus den verantwortlichen Gruppen wie Regierung, Polizeiapparat und Presse, sowie Stromerzeuger und Netzbetreiber. Durch die Ausdehnung der Geschichte auf deren privates Umfeld erhält der Leser einen guten Überblick über die gesamte Wirkungskette des Blackouts. Diese Ganzheitlichkeit fand ich sehr beeindruckend, die Glaubwürdigkeit des Thrillers sensationell. Es gibt nur eine kurze Passage, die ich übertrieben fand. Im letzten Drittel schließt Manzano eine Lock kurz, fährt damit eine Weile und koppelt die Lock später an einen anderen Zug an. Dieser kleine Ausreißer tut dem Gesamteindruck aber keinen Abbruch. Ohne Einschränkung empfehle ich diesen Thriller gern weiter und freue mich auf die nächsten von Marc Elsberg, die ich bereits in meinem SuB liegen habe.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannung pur

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Im 800 Seiten Erstlingswerk von Marc Elsberg geht es um nichts Geringeres als den Blackout und seine dramatischen Folgen in der zunehmenden Vernetzung der globalisierten Welt. Auch wenn das Buch lediglich ...

Im 800 Seiten Erstlingswerk von Marc Elsberg geht es um nichts Geringeres als den Blackout und seine dramatischen Folgen in der zunehmenden Vernetzung der globalisierten Welt. Auch wenn das Buch lediglich Fiktion ist, so beruht es doch auf Fakten und ist geradezu herausragend recherchiert. Elsberg versteht es die zugrundeliegenden Sachverhalte dem Leser verständlich zu machen und daraus diese spannende Story zu konstruieren. Zudem nennt er immer wieder Beispiele aus der Vergangenheit und macht dadurch diese Geschichte zu dem was sie ist: Glaubhaft!

Die Charaktere werden nicht so tief ausgearbeitet, was der Spannung und dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut. Der Autor nimmt uns und seinen Protagonisten Piero Manzano mit durch eine „Hetzjagd“ quer durch Europa. Und gerade das erzeugt Tempo und gnadenlose Spannung. Gerade war der Schauplatz noch Brüssel im nächsten Augenblick ist es Paris, dann wieder Berlin. Dem Buch unterliegt eine sehr gute Recherche und beschreibt die Zusammenhänge der gesellschaftlichen Folgen eines längeren Stromausfalls ganz gut.
Vor allem aber wird durch das Buch offensichtlich welch ein hohes Gut elektrische Energie in unserer modernen Gesellschaft einnimmt, wie abhängig wir von ihr sind und als wie selbstverständlich wir dieses Gut betrachten. Die nachfolgende Beschreibung der nächsten 2 Wochen ist sehr realistisch und gleichzeitig beängstigend, weil sie klar macht, wie instabil unsere Zivilisation doch ist. Es macht auch klar, dass die öffentliche Hand mit einer solchen Situation wohl hoffnungslos überfordert wäre. Daher stimmt mich das Buch sehr nachdenklich und ich hoffe nur, dass es nie auch nur annäherungsweise Realität wird. Ich hatte beim Lesen einen Kloß im Hals, dumpfen Druck in der Brust, bei der Vorstellung, dass ein solches Szenario auch nur teilweise eintreten könnte. Habe es zuende gelesen und bleibe bei der Meinung, dass es ein echt geniales Buch ist. Manchmal musste ich mich selbst bremsen, nicht sofort persönlich in Panik vor einem Stromausfall zu verfallen.

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Veröffentlicht am 17.03.2019

Erschreckende Realität...

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Inhaltsangabe:
An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden ...

Inhaltsangabe:
An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …

Marc Elsberg hat hier ein Werk geschaffen, das mich umgehauen hat. Er wirft einen direkt mitten ins geschehen und man hat das Gefühl diese Geschichte wirklich zu erleben. Man lernt viele Orte, Menschen und ihre Schicksale kennen, die einen nicht mehr loslassen. Auch wenn die Sichtweisen sehr oft und schnell wechseln, steckt in dem Buch so viel Verzweiflung und Wut und Chaos, das es mich innerlich mitgerißen hat. Es wirkte oft so real, ich hab manchmal Abends nur darauf gewarter das auf einmal das Licht ausgeht und die ganze Stadt im dunkeln liegt. Vieles wurde gründlich recherchiert und man merkt direkt das Marc Elsberg sein Werk beherrscht, Geschichten zu schreiben, die darauf Warten realität zu werden. Das Buch ist für mich stellenweise jedoch etwas schwer zu lesen gewesen, das lag vorallem an den technischen Details, aber das tat der Spannung keinen abbruch. Die Erklärungen reichen allerdings um zu verstehen was passiert ist. Viele Szenen aus dem Buch ließen mich auch an die Geschichten meiner Oma denken aus der Kriegszeit und dem Leben danach. Vieles in dem Buch hat mich zu tiefst erschüttert und lässt mich nicht mehr los. Ein Buch das der Realität so nahe kommt und hoffentlich niemals Wirklichkeit wird.