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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2021

Eine weitere absolut gelungene Fortsetzung!

Die Spiegelreisende
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Im dritten Band der Reihe macht sich Ophelia auf die Suche nach ihrem geliebten Ehemann Thorn. Drei Jahre sind vergangen, seitdem sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren musste. Drei Jahre ohne ...

Im dritten Band der Reihe macht sich Ophelia auf die Suche nach ihrem geliebten Ehemann Thorn. Drei Jahre sind vergangen, seitdem sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren musste. Drei Jahre ohne Thorn. Als sie dann einen Hinweis erhält, dass sich Thorn auf der Arche Babel befinden soll, macht sie sich augenblicklich auf den Weg dorthin und trifft auf der streng regelkonformen Arche auf Bewohner, die ihren Maschinen mehr trauen als fremden Menschen. Um Thorn zu finden und die Wahrheit über "Gott" herauszufinden, ändert Ophelia ihre Identität und gelangt so in die Schule der Auserwählten. Immer tiefer und tiefer taucht Ophelia in die Geheimnisse der Schule ein und muss feststellen, dass sie selbst mehr in alles verstrickt ist, als bisher gedacht.  Ein riskantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Und schon wieder eine grandiose Fortsetzung der Reihe! Babel ist trotz seiner biederen Stenge eine äußerst vielfältige Arche mit ihren außergewöhnlichen Bewohnern, die die seltsamsten Fähigkeiten haben. Ophelia trifft hier auf viele interessante Charaktere, die es nicht nur gut mit ihr meinen. Aber sie findet auch viele tolle neue Freunde und entwickelt sich selbst zu einer immer tafferen Persönlichkeit.

Auch dem verwirrenden Geheimnis um Gott und die Familiengeister kommen wir in diesem Band immer mehr auf die Spur. Es ist spannend, abwechslungsreich und voller unerwarteter Wendungen und wie immer mit einer fantastischen detailreichen Sprache.

Wer die Reihe bisher geliebt hat wird definitiv nicht enttäuscht werden!

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Veröffentlicht am 14.09.2021

Ein fantastischer Folgeband!

Die Spiegelreisende
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Wieder einmal begleiten wir hier Ophelia bei ihren Abenteuern auf der Arche Pol, die jüngst und ungewollt zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren wurde. Dennoch wägt sie sich in dieser Stellung in ...

Wieder einmal begleiten wir hier Ophelia bei ihren Abenteuern auf der Arche Pol, die jüngst und ungewollt zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren wurde. Dennoch wägt sie sich in dieser Stellung in trügerischer Sicherheit, als sie plötzlich unheimliche Drohbriefe erhält. Der anonyme Schreiber verlangt, dass sie ihre Hochzeit mit Thorn absagen soll, da ihr sonst Schreckliches widerfahren würde. Kurz darauf verschwinden auch noch wichtige Persönlichkeiten und Familiengeist Faruk beauftragt Ophelia diese wieder zu finden. Eine abenteuerliche, riskante und spannende Suche voller merkwürdiger Wendungen beginnt.

Auch dieses Buch hat mir wieder richtig gut gefallen. Man merkt wie Ophelia langsam aber stetig beginnt mit ihren Aufgaben zu wachsen und auch wie sie charakterlich stärker wird und sich auch von Zeit zu Zeit durchsetzen kann.
Auch ihre "Beziehung" zu Thorn entwickelt sich in diesem Buch auf eine interessante und auch paradoxe Weise weiter. Im Laufe des ersten Bandes war mir Thorn irgendwann sehr sympathisch, da die Vermutung aufkommt, dass ihm doch etwas an Ophelia liegt und er sie beschützen will. Umso unsympathischer war er mir dann jedoch gegen Ende des ersten Bandes, sowie auch zu Beginn dieses zweiten. Im Laufe der Geschichte erfahren wir aber auch immer mehr über seine Beweggründe und warum er sich so verhält wie er sich verhält. Und das Ende hat mich dann völlig positiv überrascht.

Der Weltenaufbau ist auch in diesem Band wieder sehr komplex und einfach nur fantastisch! Genau so wie die vielfältigen, gerissenen und teilweise intrigenreichen Charaktere. Hinzu kommt der detaillierte Schreibstil, durch den man sich alles ganz genau bildlich vor Augen führen kann.

Ich bin ein riesiger Fan dieser Reihe und kann sie nur allen wärmstens empfehlen, die ein ausgeklügeltes Worldbuilding, interessante und abwechslungsreiche Charaktere und eine spannende geheimnisvolle Handlung mit ungeahnten Wendungen mögen!

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Veröffentlicht am 27.07.2021

Sehr mitreißendes Finale, einer meiner absoluten Lieblingsreihen!

Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
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In diesem vierten Band der Reihe neigt sich der fulminante Kampf zwischen Luna und der Erde dem Ende und damit auch dem Höhepunkt der gesamten Reihe zu. Prinzessin Winter, die ungeliebte Stieftochter Königin ...

In diesem vierten Band der Reihe neigt sich der fulminante Kampf zwischen Luna und der Erde dem Ende und damit auch dem Höhepunkt der gesamten Reihe zu. Prinzessin Winter, die ungeliebte Stieftochter Königin Levanas, wird von ihrer herrischen Stiefmutter für ihre Schönheit und ihre Beliebtheit beim Volk mehr als nur gehasst. Deshalb brachte sie Winter auch durch ihre lunarische Gabe dazu sich selbst das Gesicht zu entstellen. Aber selbst diese Unperfektheit brachte Winter beim Volk nur noch höheres Ansehen. Winter ist jedoch so schockiert vom Verhalten ihrer Stiefmutter und welches Unheil die Lunarier anhand ihrer Gabe anstellen können, dass sie beschließt ihre Gabe fortan nie wieder zu benutzen, weshalb sie einem kindlichen Wahnsinn verfällt, und sich auf die Suche nach der angeblich verstorbenen Prinzessin Selene zu machen. Währenddessen bestreitet Cinder weiterhin mit ihren Freunden und besonders ihrer Freundin Cress den Kampf gegen die Königin und plant ihre Stürzung, und Scarlet... findet sich in einem Käfig als neues "Haustier" der Prinzesin wieder.

Genau wie auch die vorigen Bände hat mir auch dieser Abschluss einfach nur grandios gefallen! Ich liebe das Worldbuilding, die Charaktere und die gesamte Story, die Marissa Meyer hier um die Märchenfiguren gesponnen hat! Es wird wieder unsagbar spannend, dramatisch, aber auch unfassbar schön romantisch. Wir begleiten hierbei die Charaktere jeweils aus deren unterschiedlichen Perspektiven, können dadurch auch schon einige Dinge vorher erahnen, die andere Charaktere erst im Verlauf der Geschichte erkennen, dadurch steigert sich die Spannung noch einmal ins Unermessliche, da man die Begegnung mancher Figuren überhaupt nicht erwarten kann und regelrecht darauf hinfiebert.

Ich kann auch gar nicht sagen, welche Figur mein abslouter Favorit ist und auch jedes Pärchen ist einfach traumhaft schön. Am allermeisten shippe ich Cress und Thorne, warum genau kann ich gar nicht sagen, aber die ganze Chemie zwischen den beiden und Cress' hoffnunglose Verliebtheit waren einfach absolut Zucker! Und auch die neuen Charaktere Winter (besonders liebenswert) und Jacin sind ganz fantastisch.

Außer vielleicht ein oder zwei Kleinigkeiten hatte ich wieder absolut nichts auszusetzen. Der Schreibstil ist spannend und flüssig und egal um welchen Charakter es gerade explizit geht man möchte einfach immer weiter lesen. Für mich definitv wieder ein Highlight und eine ganz klare Empfehlung der gesamten Reihe, wenn ihr auf dystopische SciFi mit Fantasy Elementen in einem neuartigen Märchenstil steht.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Ein absolut brillantes und spannendes Ende der Reihe!

Izara 4: Verbrannte Erde
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Die Hexenkönigin ist erwacht und verbreitet mit ihren Anhängern Angst und Schrecken. Lucian interessiert das in seiner Trauer aber herzlich wenig. Seit seine große Liebe Ari in seinen Armen gestorben ist, ...

Die Hexenkönigin ist erwacht und verbreitet mit ihren Anhängern Angst und Schrecken. Lucian interessiert das in seiner Trauer aber herzlich wenig. Seit seine große Liebe Ari in seinen Armen gestorben ist, versinkt er alleingelassen in seinem Schmerz und verbreitet selbst auf der ganzen Welt Chaos. Aber was er nicht weiß: Ari ist nicht tot. Als körperlose Gestalt muss sie alles mitansehen ohne eingreifen zu können und sucht nun verzweifelt nach einem Weg zurück ins Leben und einer Möglichkeit die Hexenkönigin endgültig zu besiegen.

Es war wieder ein absolut spannendes, ereignisreiches Buch, das mich sehr hat mitfiebern lassen. An keiner Stelle war es vorhersehbar oder langweilig und die Charaktere waren auch wieder einsame Spitze!

Der Schreibstil war wie immer locker leicht, mit sarkastischem Humor und sehr spannend.

Ich finde die gesamte Reihe einfach nur absolut klasse und kann sie jedem weiterempfehlen. Einzig eine einzige Kleinigkeit fand ich sehr schade, da ich diesen Charakter sehr mochte. Nämlich den leider endgültigen Tod einer Person. Um wen es sich dabei handelt, müsst ihr aber selbst herausfinden.

4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Für mich leider ein Flop

A Whisper of Stars
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Liv und ihr bester Freund Finn sind anders als alle anderen auf ihrer abgeschiedenen Insel Hawaiki. Eines Tages wollen sie den eintönigen Leben dort entfliehen und Abenteuer erleben. Dieser Traum scheint ...

Liv und ihr bester Freund Finn sind anders als alle anderen auf ihrer abgeschiedenen Insel Hawaiki. Eines Tages wollen sie den eintönigen Leben dort entfliehen und Abenteuer erleben. Dieser Traum scheint näher zu sein als geglaubt, als sich beim jährlichen Sternenfest plötzlich merkwürdige Dinge ereignen und ein seltsamer Fremder auf der Insel erscheint.

Ich hatte mich auf eine neuartige Geschichte mit innovativem Inhalt und interessanter Thematik gefreut, bekommen habe ich einen spannenden aber unausgereiften Ansatz, unsympathischste Charaktere und eine absolut furchtbare, charakterschwache Protagonistin. Aber eins nach dem anderen.

Die Grundidee der Geschichte mit ihren verschiedenen Sternen und anhand dieser Sterne erhaltenen Fähigkeiten für ausgewählte Personen fand ich sehr gut und hätte mich definitiv in ihren Bann ziehen können, wenn die Hintergründe näher, öfter und spannender beleuchtet worden wären. Alles war sehr knapp erklärt, gedrungen und kam mir gequetscht vor. Dafür gab es dann viele andere Stellen in der Geschichte, die sich viel zu lang gezogen haben.

Die Charaktere waren für mich eher farblos, in ihren charakterlichen Eigenschaften schwach und unausgereift. Ich konnte mit ihnen nicht mitfiebern und ihnen keine Sympathie entgegen bringen. Im Gegenteil, es war mir völlig egal, was mit ihnen passiert.

Und ganz besonders schrecklich fand ich die Protagonistin Liv. Zu Beginn (die ersten paar Kapitel) mochte ich sie noch, aber dann war sie einfach nur noch nervig, zickig, respektlos und ihre Doppelmoral, die sie an den Tag gelegt hat, war einfach nur zum Kopfschütteln. 

Der Schreibstil war eigentlich ganz gut, aber die Geschichte konnte mich absolut nicht begeistern, was ich sehr schade fand. Der Ausruf: "Bei den Sternen" hätte innovativ und cool sein können, wäre er nicht gefühlt in jedem dritten Satz aufgetaucht, sodass ich ein Trinkspiel daraus hätte veranstalten können.

Alles in einem kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. Die Welt war mir zu unausgereift, die Geschichte teilweise unlogisch und wirr und es kam nur selten wirklich Spannung auf. Die Hörbuch-Sprecherin war aber gut und angenehm.

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