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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2022

Spannender Auftakt zu Bestseller-Reihe

Samurai, Band 1 - Der Weg des Kämpfers
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Als die ganze Crew von Jacks Schiff vor der Küste Japans umgebracht wird, hat er quasi mit seinem Leben schon abgeschlossen. Doch wird er gerettet und findet sich schon bald im Japanisch-Unterricht wieder, ...

Als die ganze Crew von Jacks Schiff vor der Küste Japans umgebracht wird, hat er quasi mit seinem Leben schon abgeschlossen. Doch wird er gerettet und findet sich schon bald im Japanisch-Unterricht wieder, um die einzigartige Sprache zu lernen. Er findet in einigen Leuten neue Freunde, aber auch Feinde und Konkurrenten. Doch sein Adoptiv-Vater ermöglicht es ihm, dass er auf eine Schule für Samurai gehen kann, wo er in der nächsten Zeit vor viele harte Prüfungen gestellt wird, die schlussendlich aber dafür sorgen, dass er zu einem echten Samurai-Schüler heranwächst. Und all das wird begleitet von einem geheimnisvollen Ninja, der immerzu versucht, den jungen Jack umzubringen.


Mir hat das Buch von Anfang an sehr gut gefallen. Chris Bradford hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, der Ereignisse in einem schönen Tempo beschreibt, ohne Dinge zu überstürzen oder den Leser zu stressen.
Die Charaktere waren einzigartig und wohlüberlegt, was sie sehr nahbar gemacht hat. Auch Raum für Spekulationen war da, was mir besonders gut gefallen hat.
Die Handlung lässt nichts zu wünschen übrig, sie war in sich schlüssig, schön beschrieben und logisch erdacht.
Was ich unbedingt noch lobend erwähnen würde, ist diese Faszination der Japanischen Kultur und auch der Kampfkünste, die das Buch vermittelt, ohne dabei übertrieben oder unrealistisch zu wirken, wie es häufig in anderen Büchern passiert.

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Veröffentlicht am 15.12.2022

Spannender Auftakt

Das Lied von Eis und Feuer 01
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Als großer "Game of Thrones"-Fan, war es mir natürlich immer ein Gedanke, die Buchreihe einmal zu lesen. Und nun habe ich mir endlich einmal die Zeit genommen, das auch zu tun. Und ich kann nur sagen, ...

Als großer "Game of Thrones"-Fan, war es mir natürlich immer ein Gedanke, die Buchreihe einmal zu lesen. Und nun habe ich mir endlich einmal die Zeit genommen, das auch zu tun. Und ich kann nur sagen, es hat sich sehr gelohnt.

Zum Inhalt:
Die ganze Geschichte scheint immer in viele kleine Geschichten eingeteilt zu sein. Denn einerseits geht es um Eddard Stark, den Lord von Winterfell der von seinem Freund und König ausgewählt wird, seine rechte Hand zu werden und daher mit ihm nach Kingslanding, oder Königsmund, gehen soll. Aber ab dem Moment brechen sich die Geschichten der einzelnen Personen in viele kleine Geschichten auf. So wird die Geschichte des jungen Bran Starks erzählt, der einen unglaublichen Schicksalsschlag erlitten hat. Auch die Geschichte von Jon Schnee wird thematisiert, und wie er sich an der Mauer schlägt, während er versucht in die Fußstapfen seines Onkels zu treten und endlich irgendwo dazuzugehören. Man kann von Sansa Stark lesen, und ihrem Konflikt mit der Zwangsehe zu Prinz Joffrey. Auch von Catelyn Stark, der Gattin von Eddard, wird berichtet und wie sie alles versucht, um den Schicksalsschlag ihres Sohnes Bran zu rächen. Von der sturen Arya Stark wird berichtet und wie sie sich bemüht, zu einer guten Kämpferin mit der "Nadel" zu werden. Besonders gefreut hat mich die Geschichte aus der Sicht Tyrion Lannisters, weil er irgendwie Teil von jeder der einzelnen Geschichten ist, und er einfach unfassbar sympathisch ist. Und natürlich wird auch aus der sicht von Deanerys Targaryen berichtet, und wie ihr scheußlicher Bruder sie an Khal Drogo verkauft.

Trotz dieser unzählich vielen, kleinen Geschichten, die trotzdem auf wundersame Weise zusammengehören, hatte ich nie das Gefühl, abgehängt von der Storyline zu werden. Ich war durchgehend zutiefst beeindruckt von den Details, die George R.R. Martin eingebaut hat und davon, wie er es geschafft hat, jeden Charakter so einzigartig zu schreiben, dass sie wirklich wie Unikate sind und nicht wie jeder 08/15 Protagonist. Ich mag weiß Gott nicht alle Charaktere, aber dennoch sind sie alle unfassbar gut geschrieben, in der Art und Weise, wie sie eben gebraucht werden.

Das Cover halte ich für sehr schlicht, was aber unfassbar gut ist, da es so nichts von dem unglaublichen Inhalt vorwegnimmt.

Das einzige was mich ein wenig stört, ist die Deutsche Übersetzung des Titels "A Game of Thrones". Ich bin der Meinung, den Titel hätte man auch einfach beibehalten können.

Ansonsten ist das Buch wirklich jedem zu empfehlen, der gerne ein wenig über mittelalterliche Machtspiele, Fantasiewesen und seltsame Persönlichkeiten liest.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Spannende Fortsetzung

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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Auch in diesem Buch war ich wieder zutiefst überrascht, wie gut es mir gefallen hat. Ich war ein wenig enttäuscht, dass wieder kaum auf die Beziehung von Hatcher und Alice eingegangen wurde, allerdings ...

Auch in diesem Buch war ich wieder zutiefst überrascht, wie gut es mir gefallen hat. Ich war ein wenig enttäuscht, dass wieder kaum auf die Beziehung von Hatcher und Alice eingegangen wurde, allerdings ist auch das optimiert worden, und man hat ein wenig mehr von ihnen zu lesen bekommen.
Ich war auch sehr erfreut, alte Namen wieder zu lesen. Gerade, dass Grinser dabei war, hat dazu geführt, dass das Buch noch besser wurde. Aber auch die neuen Charaktere waren allesamt gut beschrieben, auch wenn ich sagen muss, dass man das Ende sogar noch detaillierter hätte schreiben können.
Dennoch hat das Buch mir wieder sehr gut gefallen.

Das Cover war wieder wundervoll und der Erzählstil ohnehin.
Die Handlung hat, wie ich finde, im Vergleich zum ersten Teil ein wenig an Spannung abgenommen, dennoch hat es mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.11.2022

James Bond - Trigger Mortis

James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes
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Wie immer war ich unfassbar überrascht, wie gut Anthony Horowitz schreiben kann. Man sollte meinen, langsam hätte ich mich daran gewöhnt, aber nein. Es haut mich noch immer vom Hocker.

In diesem Werk ...

Wie immer war ich unfassbar überrascht, wie gut Anthony Horowitz schreiben kann. Man sollte meinen, langsam hätte ich mich daran gewöhnt, aber nein. Es haut mich noch immer vom Hocker.

In diesem Werk geht es um James Bond in den 1950er Jahren, der auf eine rasante Mission geht, die ihm einiges Abverlangt. Anfangs erwartet er eine relativ entspannte Mission, mit der sich ein jeder Jungentraum verwirklichen lässt: Er muss ein Rennen auf dem Nürburgring fahren. Doch schon bald versteht er, dass es damit nicht alles ist.

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, da ich für gewöhnlich ungerne Bücher lese, die im Original einen anderen Autor haben. Doch wieder einmal wurde ich überrascht.
Das Cover fand ich nicht so überzeugend, allerdings wusste ich ja, dass Anthony Horowitz ein unglaublich guter Autor ist, weshalb meine Skepsis sofort wieder gelindert wurde.
Ich kann das Buch nur jedem Empfehlen, der James Bond mag.

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Elfenkrone - eine Enttäuschung

Elfenkrone
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Leider ja. Anders kann ich dieses Buch nicht beschreiben. Ich habe ständig so viele Empfehlungen für dieses Buch bekommen, dass ich es schließlich gekauft und gelesen habe. Aber ich muss leider sagen, ...

Leider ja. Anders kann ich dieses Buch nicht beschreiben. Ich habe ständig so viele Empfehlungen für dieses Buch bekommen, dass ich es schließlich gekauft und gelesen habe. Aber ich muss leider sagen, dass es wirklich enttäuschend war.
Ich fand weder den Schreibstil sonderlich ansprechend, noch hat mich die Storyline gepackt. Eher im Gegenteil; ich fand es ziemlich ermüdend zu lesen.
Ja, die Charaktere schienen gut durchdacht zu sein, allerdings hat die Spannung, meiner Meinung nach, viel zu lange auf sich warten lassen und es wurden auch Entscheidungen getroffen, die unfassbar unrealistisch waren, was ich ein wenig schade fand.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch nicht empfehlenswert.
Aber das Cover ist schön!

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