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Veröffentlicht am 04.03.2019

Konnte für meinen Geschmack nicht ganz an die Vorgänger heranreichen

Einer wird sterben
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Einer wird sterben von Wiebke Lorenz (Psychothriller, 2019; Fischer/Scherz

- konnte für meinen Geschmack nicht ganz mit den Vorgängern mithalten -

Wiebke Lorenz wird den meisten Leser(innen) ja durch ...

Einer wird sterben von Wiebke Lorenz (Psychothriller, 2019; Fischer/Scherz

- konnte für meinen Geschmack nicht ganz mit den Vorgängern mithalten -

Wiebke Lorenz wird den meisten Leser(innen) ja durch ihre Bücher als Autorenduo Anne Hertz, zusammen mit ihrer Schwester, als Pseudonym Charlotte Lucas, wo sie ebenfalls eher Komödien schreibt und eben hier mit ihren Psychothrillern, ein Begriff sein. Hatte sie sich in den letzten Jahren schreibtechnisch eher auf die Bücher als Charlotte Lucas konzentriert, fieberte ich ihrem neuen Thriller, nachdem ich vor einigen Monaten gesehen hatte, dass es da nach jahrelangem Warten endlich wieder etwas Neues geben würde, total entgegen.

Ich hoffte darauf, es hier ebenfalls wieder mit so einem grandiosen Knaller zu tun zu bekommen, wie es schon bei "Alles muss versteckt sein" und " Bald ruhest auch du" der Fall war. Diese beiden Bücher waren für mein Empfinden psychologische Oberknaller, so dass auch dieses Mal meine Erwartungen sehr hoch gesteckt waren.

So war es auch kein Wunder, dass ich mir sicher war, auch hier nur wieder so durch die Seiten zu fliegen. Doch wie es manchmal so ist, wenn man lesetechnisch sehr hohe Erwartungen hat, kommt es dann doch mal anders, als gedacht. Dies soll nun nicht heißen, dass mich das Buch enttäuscht hat. Nein, es las sich sehr gut und auch ziemlich zügig, so dass ich schnell durchkam und auch die Story an sich ist total interessant, nur leider konnte es psychologisch und spannungsmäßig gesehen leider nicht an die Vorgängerbücher heranreichen.

Nun versuche ich näher auf meine Kritikpunkte einzugehen, ohne natürlich zu viel zu verraten. Zum Einen fragte ich mich, warum das Ganze erst so viele Jahre nach dem im Klappentext erwähnten Unfall ereignete. Gut, dieses könnte man vielleicht mit der Entwicklung der Auflösung begründen, allerdings blieb diese Frage auch danach noch für mich bestehen.

Spannungstechnisch war es so, dass für mein Empfinden eine gewisse Grundspannung gegeben war, so dass ich das Buch sehr gerne zur Hand nahm und schnell weglesen konnte, da ich so gespannt war, was des Rätsels Lösung ist und ich unbedingt wissen wollte, wie die Dinge zusammenhingen, die Stella in dieser Zeit erlebte. Richtige Hochspannung in dem Sinne erlebte ich aber leider nicht. Da hatte ich bei den beiden vorherigen Büchern mehr von in Erinnerung.

Was den psychologischen Aspekt angeht muss ich auch sagen, dass es dieses Mal schon ziemlich enttäuschend war, wenn man sich darauf eingeschossen hat. Für Stella als Hauptfigur mag es mit gutem Willem durchaus eine hohe psychische Belastung dargestellt haben. Für mich als Leserin war dieses allerdings nicht so wahrnehmbar, nicht so greifbar, wie ich es mir von einem Psychothriller erwarten und erhoffen würde. Klar, zum Ende hin konnte man dann vielleicht doch so einen leichten Hauch davon spüren, allerdings stellte sich bei mir weder ein Aha-Effekt ein, noch fiel es mir wie Schuppen von den Augen, noch gab es die typischen und charakteristischen Wendungen, wo die Hauptfigur im besten Fall nicht mehr weiß, ob sie träumt oder das Ganze wirklich gerade erlebt.

Wendungen an sich und auch Cliffhanger gab es dennoch, nur waren die eben für den Leser nicht so psychologisch ausgelegt, dass er das Gleiche beim Lesen empfand, wie Stella in der Geschichte erlebte. Für das Prädikat Psychothriller fehlte mir somit schon noch ein Stück, einfach da ich es von der Autorin her besser kenne und dieses Mal der psychologische Kick nicht ganz herausgekitzelt wurde.

Fazit:

Ein Psychothriller, in den ich so viele Erwartungen hatte, den ich auch sehr gerne und schnell gelesen habe und der mich doch nicht ganz so zufrieden zurückließ, wie gewohnt. Meine Erwartungen waren wohl einfach zu hoch, so dass ich zwar nicht wirklich enttäuscht wurde, aber dennoch etwas zum perfekten Leseerlebnis fehlte.
Note: 2

Veröffentlicht am 30.08.2018

weder thrillig, noch psychologisch

Das andere Haus
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Das andere Haus von Rebecca Fleet (Psychothriller, 2018; Goldmann)

Bei diesem Buch handelt es sich um das Thrillerdebüt der Londoner Autorin.

Dieses Buch reizte mich absolut, denn ich liebe Psychothriller ...

Das andere Haus von Rebecca Fleet (Psychothriller, 2018; Goldmann)

Bei diesem Buch handelt es sich um das Thrillerdebüt der Londoner Autorin.

Dieses Buch reizte mich absolut, denn ich liebe Psychothriller und der Klappentext machte mich absolut neugierig. Zudem ist das Cover ein absoluter Hingucker, sowohl von seiner Erscheinung, als auch von der Haptik her. Das Cover ist in diesem Fall für mich allerdings auch das Beste vom Buch.

Die Geschichte gliedert sich in Gegenwart aus der Sicht im Jahr 2015, als auch aus der Sicht der Vergangenheit im Jahr 2013. Zudem spielt es aus der Sicht von Caroline, gelegentlichen Einblicken aus der Sicht ihres Mannes Francis, sowie gelegentliche kursiv eingeschobene Einblicke aus der Sicht einer weiteren, zunächst unbekannten Person.

Was mich mitunter wohl einfach mit am Meisten störte, ist wohl einfach die Tatsache, dass der Titel einfach total unpassend gewählt ist, denn der im Klappentext besagte Haustausch und dessen Wirkungen spielen so eine untergeordnete Rolle, dass man sich dieses auch gleich hätte schenken können. Der vermeintlich unvergessliche Aufenthalt, der im Klappentext groß versprochen wird, ist einfach ein absoluter Witz.

Stattdessen wird der Leser einerseits mit absolut nichtssagenden Passagen aus der Gegenwart gelangweilt, wo so gut wie nichts passiert, jedenfalls nichts von dem, was im Klappentext vorausgesagt wird, da dort weder Spannung, noch Emotionen aufkommen, was die düstere Atmosphäre angeht, die dieses Haus angeblich ausstrahlen soll.
Desweiteren wird man wieder und wieder mit Passagen über ihren süchtigen und arbeitsunfähigen Ehemann, der Psychotherapeut ist, gelangweilt, sowie einer weiteren Sache, die sie betrifft und was wohl Teil seiner Sucht ist.

Ich las und las und hatte nach den ersten 100 Seiten immerhin noch eine leichte Hoffnung, dass das psychologische Verwirrspiel doch noch zum Vorschein kommt, aber leider weit gefehlt. Es ging weiter wie bisher ohne jegliche Spannung, jedoch noch mit der Hoffnung noch ein hinnehmbares Ende zu bekommen.

Dieses wollte sich leider nicht einstellen. Empfand ich das Buch bis kurz vor dem Ende als normalen Roman, so wechselte dieses Empfinden ca 100 Seiten vor Schluss zu einem Drama. Diese Tatsache konnte für mein Empfinden aber nicht wirklich mehr herausreißen, da das Ganze relativ unspektakulär daherkam. Wenn man auf einen Psychothriller oder halt auch allgemein auf einen Thriller eingestellt ist, der sich in keiner Weise als solcher entpuppt, macht man sich schon so während des Lesens seine Gedanken, was wohl des Rätsels Lösung sein könnte. Für mich war diese Auflösung einfach nur enttäuschend, da ich mich fragte, warum ausgerechnet jetzt und warum wird das Ganze so unspektakulär dargestellt, wenn der Klappentext soviel mehr verspricht?

Fazit:

Für mich ein Buch, was weder psychologisch, noch überhaupt einen Thriller darstellt. Dementsprechend gibt es nicht den Hauch von psychologischen Verwirrspielen oder sonstigen Elementen, die man auch nur ansatzweise diesem Genre zuordnen könnte. Dafür oft langweiliges Geplänkel, sowie einen sehr kurzen Dramamoment, gefolgt von einem sehr unspektakulären Auflösungsfinale. Gekrönt wird das Ganze noch von absoluter Spannungslosigkeit, sowie handelnden Personen, von denen man nicht mal weiß, warum sie in der Geschichte vorkamen, da sie für sie nichts taten. Als Zeitverschwendung würde ich es trotztdem nicht gänzlich sehen, denn ich wollte schon sehr gerne wissen, was sich dahinter verbarg. Trotzdem absolut am Thema und Genre vorbei, denn man bekommt einfach nichts, was einem bei diesem Buch versprochen wird, somit enttäuschend.
Note: 4

Veröffentlicht am 23.05.2017

Super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt

Seelenfeindin
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Seelenfeindin von Sabine Trinkaus (Thriller, 2017; Emons Verlag)
- super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt -

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Thriller der Autorin, die bisher Kurzgeschichten ...

Seelenfeindin von Sabine Trinkaus (Thriller, 2017; Emons Verlag)
- super Unterhaltung, aber nicht gänzlich perfekt -

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Thriller der Autorin, die bisher Kurzgeschichten und Krimis geschrieben hat.

Mich faszinierte an dem Thriller die Idee, dass er in einer Psychoklinik spielt und ich mir damit ganz viel Psycho versprach. Gerade auch in dem Hinblick, dass man es mit einer Therapeutin und ihrer Patientin zu tun hat und so stellte ich mir vor, ganz viele Einblicke in die Seele der Patientin bekommen würde.

Das Buch ist von der Aufteilung so gestaltet, dass man an den Sitzungen mit der Patientin teilnimmt, indem sie in den jeweiligen Abschnitten aus ihrer Sicht der Dinge erzählt. In den Abschnitten, die direkt aus der Sicht von Nadja, der Therapeutin handeln, nimmt sie allerdings nicht ganz so viel Raum ein, was für mich wohl einer meiner größten Kritikpunkte ist, da ich mir viel mehr davon erhofft hatte. Desweiteren gibt es noch Abschnitte aus einer weiteren Perspektive, die dem Leser allerdings erstmal nicht so viel verraten, was er davon halten soll.

Ich muss sagen, dass mir der Thriller im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen hat. Er hat mich super unterhalten und alleine die Thematik war für mich, wie ein Traum, da ich solche Thriller total mag. Leider war während des Lesens nicht immer alles so klar, was das Verständnis angeht, was aber dem geschuldet sein kann, dass es einfach so sein sollte, damit die Story verwirrender rüberkommt. Eine Grundspannung ist vorhanden und dadurch, dass man einfach neugierig ist, was einen letztendlich erwartet bleibt es auch spannend, allerdings für mich ohne totale Hochspannung.

Leider konnte man auch bis zum Schluss nicht alles gänzlich nachvollziehen, was mich somit nicht gänzlich zufrieden zurücklässt. Es hat sich nicht alles nahtlos erschlossen und bei so mancher Person habe ich mich gefragt, warum sie überhaupt in die Geschichte eingeflossen ist, da sie nicht so viel Raum eingenommen hat, bzw. am Ende überhaupt nichts mehr dazu kam. Auch das Ende selbst ist für mich kein Wow-Effekt. Ja, es gab noch eine Überraschung, aber an die kann man denken, zumindest, was die Person betrifft. Allerdings ist dieses Ende nicht so, dass ich mir denke, "Wow, das haut mich jetzt aber total von den Socken". Irgendwie hatte ich da andere Vorstellungen, was mich da alles hätte erwarten können, zumal mir das Ergebnis dann auch zu schnell abgehandelt wurde und man die genauen Gründe nur vage abgehandelt bekommt und sie sich aus der vorangegangenen Story zurechtsuchen muss. War ich anfangs der Story gegenüber schon ein wenig skeptisch gegenüber, so wandelte es sich im Laufe des Lesens dem Positiven entgegen, was leider zum Ende hin aber wieder etwas abflaute.

Fazit:

Ein Thriller, der sich, wenn man erst mal drin ist, super liest und mich super unterhalten hat. Zum Ende hin wurde mir das gute Gefühl allerdings etwas genommen, einfach da das Ende für mich nicht rund genug und kein absoluter Wow-Effekt auftrat. Für mich blieb Einiges offen.

Note: 3+

Veröffentlicht am 17.04.2019

las sich gut, kam für mich nur nicht ganz an Teil 1 heran

Die Todesbotin
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Die Todesbotin von Thomas Elbel (Thriller, 2019; blanvalet)

- las sich gut, kam für mich nur nicht ganz an Teil 1 heran -

Nachdem mir im vorletzten Jahr "Der Todesmeister" wirklich supergut gefallen ...

Die Todesbotin von Thomas Elbel (Thriller, 2019; blanvalet)

- las sich gut, kam für mich nur nicht ganz an Teil 1 heran -

Nachdem mir im vorletzten Jahr "Der Todesmeister" wirklich supergut gefallen hatte, stand für mich außer Frage, dass ich Teil 2 ebenfalls lesen wollte.

Diesen habe ich heute nun beendet und komme zu dem Schluss, dass dieser, jedenfalls für meinen Geschmack nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten kann. Dieses ist allerdings, wie immer im Leben Geschmacks- und Empfindungssache.

Für haperte es wohl schon ein wenig am Fall selbst, der mich, zwar laut Klappentext schon sehr reizte, beim Lesen dann allerdings nicht ganz so rüberkam, wie ich es mir vielleicht vorgestellt hatte. Irgendwie wollte der Funke nicht gänzlich überspringen, ohne dass ich genau sagen könnte, warum nicht. Der Schreibstil las sich, wie auch schon beim ersten Teil gut, ich erkannte die Eigenarten der ermittelnden Kommissare wieder, die ja ja alle mehr oder weniger so ihre Macken und Eigenarten haben, was ja auch gut ist, denn so kommt keine Langeweile auf, weil sie nicht so stereotyp sind.

Auch spannungsmäßig wollte der Funke bei mir, im Gegensatz zum ersten Teil nicht so übersprungen, wie erhofft. Die Geschichte entwickelte sich zwar, die Spannung steigerte sich für mein Empfinden aber leider nicht so, wie angenommen. Was diesen Punkt angeht, war es schon ein klein wenig enttäuschend, allerdings ist das wiederum halt wieder eine Empfindungssache. Was die Spannung angeht bin ich schon ziemlich kritisch und was andere Leser als total spannend empfinden, empfinde ich in so manchen Fällen nicht mal ansatzweise so.

Nichtsdestotrotz ist das Buch deswegen nicht schlecht, schließlich habe ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen und das auch nicht ungerne. Ich hatte vielleicht nur halt etwas höhere Erwartungen, die für mich persönlich nicht ganz so erfüllt wurden.

Auch das Ende konnte hieran nicht mehr soviel ändern. Auch da hätte ich mir vielleicht nochmal eine Spannungssteigerung gewünscht und auch das Tatmotiv etwas detailierter dargestellt bekommen, sprich mir fehlte einfach das gewisse Etwas. Besonders, was eine bestimmte Person anging, hätte ich mir im Nachhinein noch die ein oder andere Info mehr gewünscht, da dieser Part für mich das Besondere ausmachte und es für mich ein wenig unterging.

Fazit:

Für mich eine Fortsetzung, die mich zwar nicht vollends begeistern konnte, jedoch keineswegs schlecht ist. Für mich gutes Mittelmaß mit dem Hang nach oben.
Note: 3+

Veröffentlicht am 04.04.2019

sehr hervorsehbar, aber ließ sich super lesen

Lass sie nicht in dein Haus
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Lass sie nicht in dein Haus von Adele Parks (Roman, 2019; Harper Collins)

- sehr hervorsehbar, aber ließ sich super lesen -

Nachdem mir im letzten Jahr schon "Bei deinem Leben" so super gefallen hatte, ...

Lass sie nicht in dein Haus von Adele Parks (Roman, 2019; Harper Collins)

- sehr hervorsehbar, aber ließ sich super lesen -

Nachdem mir im letzten Jahr schon "Bei deinem Leben" so super gefallen hatte, war klar, dass ich das neue Buch der Autorin auch wieder lesen möchte.

Auch bei diesem aktuellen Buch handelt es sich wieder um einen Roman, der allerdings im Thrillergenre verkauft wird. Für mich hat es somit einen Spannungsroman dargestellt.

Der Einstieg gelang mir mühelos, ist die Story um Mel und Abi, die sich vor knapp 20 Jahren im Studium kennenlernten und eine kleine Weile zusammen studierten, bis Mel ungeplant schwanger wurde, doch sehr interessant. Nachdem Mel damals ihr Studium abbrach, bestand seitdem auch kein Kontakt mehr zwischen den damals besten Freundinnen.
Umso erstaunlicher empfand ich es, dass Mel Abi direkt Unterschlupf auf unbestimmte Zeit anbot, nachdem Abi sich von ihrem Mann getrennt hatte. Ich persönlich hätte das Ganze erstmal auf Besuchsbasis für ein Wochenende ausgelegt, um zu schauen, ob die Chemie noch passt und man sich nach so langer Zeit noch etwas zu sagen hat.

Besonders gut gefielen mir die recht kurzen Kapitel und die wechselnde Sichtweise aller handelnden Personen. Dies brachte Schwung und Abwechslung in die Story und machte sie somit lebendiger.

Schnell hatte ich eine Vorstellung davon, was des Rätsels Lösung sein könnte. Bis zum Schluss hätte ich nicht damit gerechnet, wie ich richtig ich damit liegen würde. Das hat mich selbst ziemlich erstaunt. Ich für meinen Teil hatte bis dato immer noch darauf gehofft, dass doch noch zum Ende hin etwas Bahnbrechendes passieren würde, was dem ganzen nochmal eine ganz andere Wendung geben würde. Doch dem war, bis auf eine Kleinigkeit nicht so. Ich lag so ziemlich richtig mit meiner Vermutung und somit war der Roman in meinen Augen ziemlich vorhersehbar. Das finde ich soweit nicht schlimm, aber ich hatte mir doch ein wenig mehr erhofft.

Als weiteren Kritikpunkt, der in dem Sinne eigentlich keiner ist, da es sich um einen Roman handelt, der jedoch im Thrillergenre gehandelt wird, ist, dass ich mir noch ein wenig mehr Spannung erwartet hätte. Eine solide Grundspannung war gegeben und die Story ist auch wirklich so interessant, dass ich sie einfach nur inhaliert habe, dennoch hätte ich mir diesbezüglich noch einen Hauch mehr von Spannung gewünscht.

Aufgrund des guten Schreibstils, des guten Leseflusses und halt auch wegen der total interessanten Story habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit nur so inhaliert.

Fazit:

Ein Roman, der es in sich hatte, auch wenn er mir doch sehr vorhersehbar daherkam. Nichtsdestotrotz habe ich ihn supergerne gelesen und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch.
Note: 2+