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Veröffentlicht am 09.12.2019

tolles 3. Kochbuch

Family and Friends
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Family & Friends - Genussvolle Momente mit dem Thermomix von Manuela & Joelle Herzfeld

- tolles 3. Kochbuch -

Nachdem wir ja vor einem Jahr den Thermomix zur Hochzeit bekamen und kurz darauf zu Weihnachten ...

Family & Friends - Genussvolle Momente mit dem Thermomix von Manuela & Joelle Herzfeld

- tolles 3. Kochbuch -

Nachdem wir ja vor einem Jahr den Thermomix zur Hochzeit bekamen und kurz darauf zu Weihnachten die ersten beiden Bücher der beiden Foodbloggerinnen, war ich nun ganz gespannt auf das neue 3. Buch, was vor Kurzem erschien.

Ich mag einfach die Aufmachung dieser Bücher. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet & bebildert und bisher hat bei mir kochtechnisch auch alles geklappt. Die Farben der Rezeptüberschriften sind wie gewohnt toll, sowie die vielen kleinen Tipps am Rande vieler Rezepte, beispielsweise, welche Beilage zu diesem oder jenem Rezept passt, wie man einzelne Komponenten austauschen oder ersetzen kann, etc.

Wie in allen derzeitigen Koch- und Backbüchern gibt es hier zwischen den einzelnen Rezepten auch viele Fotos der Bloggerinnen und wie der Buchtitel bereits verrät vom Rest ihrer Familie.

Die Aufteilung der einzelnen Rezepte ist wie folgt:

- Brot

- Dips, Saucen, Aufstriche

- süsse Dips

- Hauptspeisen

- Kuchen und Gebäck

- Desserts

- Getränke

Somit ist dieses genauso, wie bei den beiden vorherigen Büchern. Neu ist, dass es nach dem Rezeptteil noch eine Auflistung aller Rezepte gibt, wo deren Nährwerte angegeben sind.

Auf ihrem Blog hatte man vor Erscheinen des Buches die Möglichkeit einen Blick in das Inhaltsverzeichnis zu werfen. Daraufhin war ich schon ganz gespannt auf die Rezepte, da vieles sehr ansprechend klang. Und genau hier liegt auch der einzige Wehrmutstropfen. Als ich das Buch in den Händen hielt, stellte sich heraus, dass 29 von den 62 herzhaften Rezepten in irgendeiner Form Käse beinhalten. Mit einem Käsephobiker zu Hause stellt das eine ziemliche Herausforderung dar, wenn ich trotzdem einige der Rezepte ausprobieren möchte. Da heißt es, die betreffenden Rezepte so gut es geht abzuwandeln, sprich den Käse wegzulassen oder, da wo es möglich ist ihn durch Schmand, Creme fraiche oder was auch immer auszutauschen.

Ausprobiert habe ich allerdings auch schon die ersten 2 Rezepte. Geworden sind es der bunte Currywursttopf, der meinen Mann sehr begeistern konnte, allerdings auch dem Cowboytopf aus einem der vorherigen Bücher sehr ähnlich ist, sowie die Pasta mit Tomaten-Thunfisch-Sugo. Auch das war sehr lecker, auch wenn ich die Oliven weggelassen habe und das Ganze dann eher eine normale Tomatensauce mit etwas Thunfisch war.

In den nächsten Wochen/Monaten werde ich sicher noch das ein oder andere Rezept ausprobieren, denn ich mag einfach die Unkompliziertheit der Rezepte, die uns immer ziemlich gut schmecken.

Fazit:

Ein tolles 3. Kochbuch der beiden, auch wenn es wieder sehr käselastig ist und ich einige Rezepte, sofern ich sie nachkochen möchte, abändern muss. Ein ganz klares Plus sind allerdings immer die Unkompliziertheit bei der Zubereitung der Rezepte.

Note: 2

Veröffentlicht am 09.12.2019

schnelle Feierabendküche

Express-Abendessen
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Express Abendessen von Hildegard Möller (Kochbuch, 2019; GU-Verlag)

- schnelle Feierabendküche -

Dieser Küchenratgeber war für mich derjenige mit der besten Rezeptauswahl von den 3 Stück, die ich besitze. ...

Express Abendessen von Hildegard Möller (Kochbuch, 2019; GU-Verlag)

- schnelle Feierabendküche -

Dieser Küchenratgeber war für mich derjenige mit der besten Rezeptauswahl von den 3 Stück, die ich besitze. Aufgrunddessen, dass ich zwar momentan nicht arbeiten gehe, jedoch ein Baby habe, sollte es kochtechnisch abends, zumindest unter der Woche möglichst schnell & unkompliziert zugehen.

Da kam dieses Büchlein wie gerufen.

Zwar sind die Rezepte hier nur für 2 Personen ausgelegt, ich habe sie jedoch einfach angepasst, so dass es für unseren Hunger und ggf. für eine zusätzliche Portion für das Büromittagessen meines Mannes passte.

Wie in jedem dieser Bücher erfährt man auf den Klappseiten anfangs etwas zum Titelthema. In diesem Fall etwas zum guten planen, schlau einkaufen, optimal lagern, sowie zum stressfreien kochen. Dann noch etwas zu fixen Küchenhelfern, die einem dabei zunutze werden können, wobei ich für uns den Wasserkocher zur Nudelzubereitung, etc ausschließe, da ich erstens eine komplette Nudelpackung koche und es sich somit energiemäßig einfach nicht mehr lohnen würde und zweitens wegen dem hohen Energieverbrauch, die dieser einfach mit sich bringt.

Hinten erfährt man etwas über flotte Sattmacher, sprich die Beilagen, sowie etwas zur richtigen Vorbereitung von Fleisch & Fisch.

Die Aufteilung des Buches ist wie folgt:

- Salate & Suppen

- Stullen, Sandwiches & Wraps

- Pasta, Reis & Co.

- Fisch & Fleisch

Stullen, Sandwiches & Wraps spricht mich hierbei jedoch am wenigsten an, also wird es davon eher weniger was geben.

Dafür bieten die beiden letzten Punkte für uns schon einige Rezepte, die ich mir nochmal genauer ansehen werde.

Ausprobiert habe ich bereits Geschnetzeltes mit Spätzle und Kasseler mit Schupfnudeln und Bohnen. Beide Gerichte haben sehr gut geschmeckt. Von Letzterem war besonders mein Mann hellauf begeistert, so dass es das mit Sicherheit wieder geben wird.

So habe ich auf den zweiten Blick bereits die nächsten Rezepte ins Auge gefasst, die es in den nächsten Wochen sicher geben wird, wie beispielsweise die Schupfnudelpfanne, Spinat-Tomaten-Pasta oder auch auch das orientalische Chili mit Kichererbsen.

Dieses Buch hat für mich einfach die beste Rezeptauswahl der 3 Bücher, da hier viele Komponenten, wie beispielsweise Pasta & Reis, aber auch Fisch & Fleisch oder auch vegetarische Rezepte enthalten sind. Also für jeden Geschmack etwas dabei, was die Sache halt vereinfacht.

Dazu kommt, dass es relativ wenige ausgefallene Zutaten in den Rezepten gibt und viele Zutaten vorkommen, die ich sowieso regelmäßig verwende.

Fazit:

Es müssen nicht immer besondere Zutaten oder komplizierte/ausgefallene Gerichte sein, sondern meistens kommt es einfach auf die passende Mischung an. Da dieses für mich hier passt und ich zudem ein schnell gemachtes Abendessen ohne viele Zutaten zaubern kann, ist dies mein Favoritenbuch.

Note: 2+



Veröffentlicht am 09.12.2019

schöne Rezeptsammlung an vegetarischen Gerichten

Vegetarisch
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Vegetarisch von Martina Kittler (Kochbuch, 2018; GU-Verlag)

-schöne Rezeptsammlung an vegetarischen Gerichten -

Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein, nach diesem Prinzip koche ich und so versuche ich ...

Vegetarisch von Martina Kittler (Kochbuch, 2018; GU-Verlag)

-schöne Rezeptsammlung an vegetarischen Gerichten -

Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein, nach diesem Prinzip koche ich und so versuche ich - zum Leidwesen meines Mannes - mindestens 2-3 Tage die Woche fleischlose Gerichte zu kochen.

Der Aufbau des Küchenratgebers, ist wie alle seiner Art: Die Klappseiten beinhalten Tipps & Tricks, sowie Infos zur titelgebenden Thematik. In diesem Fall, wie verschieden man beispielsweise Möhren schneiden kann, welche Küchenhelfer bei Gemüse hilfreich sein können, gute Eiweißlieferanten, etwas zum einkaufen, lagern und kochen von Gemüse, sowie welche Kombis zu welcher Jahreszeit passen, ausgenommen der Winter.

Die Einteilung der Rezepte ist wie folgt:

- Für jeden Tag

- Lunch to go

- Wochenend-Küche

Ausprobiert habe ich bisher die bunte Gemüse-Paella. Die schmeckte uns sehr gut, auch wenn es im Grunde nichts anderes als ein Ratatouille ist, in der der Risottoreis bereits mitgegart wird. Ratatouille essen wir öfters mal, von daher war es sogesehen nichts Neues.

Für heute Abend steht der Blumenkohl mit Senfsauce und Eiern auf dem Plan. In Ermangelung von Blumenkohl, den ich beim Einkauf vergessen habe, wird es dieses Gericht stattdessen mit Brokkoli geben. Auch dieses Gericht essen wir so in etwa öfters, von daher bin ich mir sicher, dass es uns schmecken wird.

Mit etwas Abwandlung werde ich sicher noch das ein oder andere Gericht finden, was ich ausprobieren werde. Wirklich was Neues ist nicht dabei, was ich einerseits ganz gut finde, denn Gerichte mit ausgefallenen Zutaten interessieren mich nicht so sehr, bzw. motivieren mich nicht wirklich dazu, sie auszuprobieren. Andererseits ist sogesehen somit oft eher Altbekanntes bei den Rezepten dabei, was man so oder ähnlich schon oft gegessen.


Fazit:

Da es mit Kochbüchern immer diese Sache ist, zwischen Gerichten, die man so oder ähnlich bereits gegessen hat und denen, die einen so gar nicht interessieren, komme ich hier zu dem Schluss, dass man manchmal die Rezepte genauer unter die Lupe nehmen muss und mit etwas Abwandlung vielleicht doch noch das ein oder andere weitere interessante Rezept entdeckt.

Note: 2




Veröffentlicht am 09.12.2019

tolle Abwechslung zur Pizza

Quiches
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Quiches von Cora Wetzstein (Kochbuch, 2018; Gu-Velag)


- tolle Abwechslung zur Pizza -


Diese kleinen Küchenratgeber runden mit ihren verschiedenen Titeln, quasi für jeden Geschmack, jedes Kochbuchregal ...

Quiches von Cora Wetzstein (Kochbuch, 2018; Gu-Velag)


- tolle Abwechslung zur Pizza -


Diese kleinen Küchenratgeber runden mit ihren verschiedenen Titeln, quasi für jeden Geschmack, jedes Kochbuchregal auf.

Was mir besonders gut gefällt, was auch für jedes dieser Bücher gilt, ist die praktisch Klappbroschur, die man aufklappen kann und wo praktische Tipps und Tricks zur jeweiligen Thematik vorhanden sind.

In diesem Fall geht es um Quiches, eine gute Abwechslung mal zur Pizza. Ich muss zugeben, dass ich es noch nicht geschafft habe aus diesem Buch ein Rezept nachzubacken. Das ist allerdings für eins der nächsten Wochenenden fest geplant.

Wie eigentlich immer bei Kochbüchern habe ich so auf den ersten Blick nicht allzu viele Rezepte entdeckt, die mich auf Anhieb ansprachen. Das ist allerdings normal bei mir und ändert sich in den meisten Fällen noch, wenn ich die Rezepte nochmal genauer unter die Lupe nehme und ggf. die Rezepte nach unserem Geschmack abändere.


Die Aufteilung des Buches ist wie folgt:

- Quiches für jeden Tag

- Quiches de Luxe

- Quiches im Miniformat

Ich muss zugeben, dass hier so manche Quiche schon sehr extravagant von ihren Zutaten her ist. Somit werden es speziell aus diesem Buch auch nur wenige Rezepte auf unseren Tisch schaffen. Fest eingeplant auszuprobieren habe ich allerdings die Kartoffel-Spinat-Quiche mit Eiernestern und die Moussaka-Quiche. Die werde ich in den nächsten Tagen/Wochen mal testen und ich mir mir relativ sicher, dass sie uns schmecken werden.


Fazit:

Quiches allgemein finde ich interessant, da mal eine tolle Abwechslung zur heißgeliebten Pizza, allerdings sind mir hier speziell in diesem Buch viele Rezepte mit zu speziellen Zutaten versehen. Zum Glück ist die Quiche allerdings sehr wandlungsfähig, so dass ich hier mit den Zutaten auch herumexperimentieren, bzw. Zutaten selbst so mischen und auf den eigenen Geschmack umändern kann.
Note: 2

Veröffentlicht am 09.12.2019

kein Kochbuch, was im Dauereinsatz sein wird

Weihnachten in Amsterdam
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Weihnachten in Amsterdam von Yvette van Boven (Kochbuch, 2019; Dumont Verlag)

- kein Kochbuch, was im Dauereinsatz sein wird -


Auf dieses Kochbuch wurde ich durch eine Buchcommunity, bzw. durch eine ...

Weihnachten in Amsterdam von Yvette van Boven (Kochbuch, 2019; Dumont Verlag)

- kein Kochbuch, was im Dauereinsatz sein wird -


Auf dieses Kochbuch wurde ich durch eine Buchcommunity, bzw. durch eine Hinweismail dieser aufmerksam. Denn ich selbst habe nicht mal bemerkt, dass es sich dabei um ein Kochbuch handeln soll. Das Cover ist zwar schön und strahlt eine gewisse Aura aus, weist allerdings weder auf ein Kochbuch, geschweige denn auf ein weihnachtliches Kochbuch hin.

Umso mehr erfreute es mich dann, dass ich das Glück hatte, das Buch ausprobieren zu können.

Als es ankam war ich zwiegespalten. Einerseits schon noch ein wenig durch die Optik, denn einerseits ist da das Cover, dass so gar nicht danach aussieht, was es sein soll, zum anderen sind im Inneren schon vereinzelte Fotos, die einen Hauch von Weihnachten vermitteln. Das andere, was mich zwiegespalten sein ließ, war die Rezeptauswahl, aber dazu später mehr.
Wenn ich mir so die Fotos betrachte, die nichts mit Essen und den Rezepten zu tun habe, bin ich auch da wieder leicht zwiegespalten. Einige Fotos sind schon auf weihnachtlicih gemacht, andere dagegen haben gar nichts damit zu tun und zeigen entweder die Autorin selbst oder etwas, wovon ich ausgehe, dass es ihrgendwie mit ihr zu tun hat. Es hätte an der ein oder anderen Stelle also vielleicht noch etwas weihnachtlicher zugehen können. Ob solche Fotos sein müssen, ist immer so eine Sache. Ich weiß, dass es bei Kochbüchern gerade total angesagt ist, die Autoren, bzw. sind es ja mehr Köche/Köchinnen oder was auch immer für Leute, die meinen ein Kochbuch machen zu müssen, im Vordergrund stehen zu müssen. Sprich dass es etliche Fotos von ihnen und anderen Dingen im Buch gibt, die etwas mit ihnen zu tun haben. Das kann ganz nett und auflockernd sein, wenn denn noch der Hauptfokus auf dem Essen liegt. Heute isst das Auge ja bekanntlich nicht nur bei den Rezepten mit, sondern das ganze Buch an sich soll dem Leser das Gefühl vermitteln, dass er den Autor/Autorin quasi kennt und bei ihnen zu Hause in der Küche steht.

Dass die Rezeptfotos an sich alle bearbeitet sind und demnach immer toll sind versteht sich von selbst, denn darum geht es ja hauptsächlich. Auch, dass das nachgekochte Essen eigentlich nie so aussieht, wie auf den Fotos, ohne, dass man es fotografisch bearbeiten würde, versteht sich von selbst. Ein Kochbuch lebt ja quasi von den Foodfotos, von daher ist es klar, dass sie einfach toll aussehen sollten, da die Bücher sonst längst nicht so gefragt und gekauft würden.

Als nächstes ging es mit den praktischen Tipps weiter. Hier ging ging es um einige Grundzutaten und was die Autorin darüber denkt. Danach kamen einige Notizen zum Stress vermeiden, hier ging es beispielsweise darum, sich Listen zu schreiben, woran man denken muss, etc. Zuletzt gab es noch eine Checkliste, welche Aufgabe, wann zu erledigen ist. Bei den praktischen Tipps war eher nichts Neues für mich dabei. Die um Stress zu vermeiden-Tipps waren ähnlich, also auch nicht so viel Neues. Die Checkliste fand ich dagegen praktisch, da man so weniger ins Trudeln kommt.


Danach ging es dann zum Rezeptteil über. Diese sind wie folgt aufgeteilt:

- Am Morgen, hier gab es hauptsächlich süsse Sachen, die ich persönlich eher nachmittags zum Kaffee essen/anbieten würde

- Getränke, hier kamen fast ausschließlich alkoholische Getränke vor

- Appetithäppchen

- Suppen

- Kleine Gerichte

- Hauptgerichte

- Beilagen

- Desserts

Die Rezepte empfand ich auch wieder als eine Sache für sich. Einerseits sind sie gut in den Rezepten präsentiert, andererseit fand ich für mich/uns wenig, was überhaupt zum ausprobieren in Frage kam. Sei es durch die Zutatenauswahl oder allgemein. Natürlich erwartet man bei einem Weihnachtskochbuch sowohl festliche, als auch ein Stück weit ausgefallenere Gerichte, aber mich sprach da allgemein ziemlich wenig von an. Viele Gerichte entsprechen einfach nicht so meinem Geschmack, dass ich da viel von hätte ausprovieren wollen. Ob die Rezepte an sich wirklich niederländisch sind, bzw. ob man diese Sachen da spezielell zu Weihnachten oder allgemein so isst, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich kann für mich nur sagen, dass ich in diesem Buch sehr wenig gefunden habe, was mir zusagte. Das ist allerdings nicht so unnormal, denn in den meisten Kochbüchern ist es der Fall, dass ich eher so 3-5 Rezepte finde, die mich auf Anhieb ansprechen, ohne, dass ich da großartig was dran verändern müsste. Hier fiel es mir vielleicht nochmal intensiver auf, denn ich musste schon sehr suchen, um überhaupt was zu finden, worauf ich Lust hatte, es auszuprobieren.

Es sind dann allerdings doch 3 Rezepte geworden.

Aus der Rubrik "Am Morgen" habe ich die Haferflocken-Pancakes getestet. Diese waren dank Küchenmaschine schnell gemacht, allerdings schmeckten sie mir nicht. Im Rezept wurden sie als die fluffigsten und leckersten Pancakes gelobt, mir waren sie zu trocken, dröge, fad und einfach langweilig, einfach null Geschmack ohne ordentlich Ahornsirup.

Die Apfel-Cranberry-Brötchen dagegen fand ich ich total super, einfach lecker, auch wenn es sich dabei eher um Kuchen, sprich Muffins, als um Brötchen handelt. Dieses Rezept würde ich wieder machen.

Aus der Rubrik "Beilagen" habe ich dann noch den Rosenkohl a la Carbonara ausprobiert. Allerdings musste ich das Rezept für uns anpassen und habe es ohne den Speck gekocht. War auch lecker, allerdings für mich eher so ein Rezept, was ich einfach so unter der Woche kochen würde, also eher ein Alltagsrezept.
Mit dem Getränkeabschnitt konnte ich nichts anfangen, da wir so alleine zu Hause keinen Alkohol trinken. Das wäre wirklich mal nur für Gäste interessant. Ob ich dafür dann für ein paar Leute extra teure Alkoholika kaufen würde, wage ich stark zu bezweifeln. Also eher nicht.



Aus den anderen Rubriken sprach mich zu wenig an, was ich hätte ausprobieren wollen. Zudem empfand ich viele Rezepte auch als zu aufwendig und zeitintensiv. In der Kochrunde waren so einige Teilnehmer, die bestimmte Rezepte ausprobiert haben, bei denen ich mir dann dachte, dass ich sie somit nicht testen würde, da das Ergebnis nicht dementsprechend positiv ausfiel oder das Ganze einfach in einer riesigen Sauerei endete, worauf ich dann schon keine Lust mehr hatte. Ich hatte zwar ganz viel Hoffnung in die Desserts gelegt, die fand ich allerdings etwas enttäuschend. Um sie mal eben so für 2 Personen zu machen, waren sie mir zu groß, zu mächtig oder sprachen mich schlichtweg nicht an. Außerdem fragte ich mich, was ein Bratapfelrezept bei den Beilagen zu suchen hat und warum es ein Rezept für ein Windbeutelbäumchen geben muss, bei dem die Windbeutel gekauft sind. So ein Rezept in ein Kochbuch aufzunehmen empfinde ich als unnötig. Dass ein Kochbuch auch Rezepte beinhaltet, die mit ausgefallenen Zutaten bestückt sind, finde ich nicht schlimm, man muss diese Rezepte ja nicht zwangsweise kochen, wenn man so gar nicht an betreffenden Zutaten kommt, wobei es bei vielen Dingen heute sowieso einfach so ist, dass man sie im Laden vorbestellen muss, da sie nicht immer auf Lager sind.

Nach dem Rezeptteil schloss sich der "Vorratsschrank" an. Hier fanden sich Basicrezepte für allerhand Dinge, wie Saucen, Brühen, Kompott, Dips und alles, was ähnlich ist.

Daraufhin folgten noch die Menüvorschläge mit den Rezepten aus dem Rezeptteil, sowie das Register.


Fazit:
Ein Kochbuch, was mich persönlich nicht ganz so überzeugen konnte. Dass ich wenige Rezepte zum Ausprobieren fand, ist für mich nichts Neues, allerdings spielen hier noch andere Faktoren mit rein, wie das Cover, dass so gar nicht nach Kochbuch/Weihnachten aussieht, die zum Teil Aufwendigkeit der Gerichte, zum Teil für mich nicht ansprechende Rezepte oder ellenlange Zutatenlisten. Für mich ein Buch, was ich leider wohl nicht all zu oft in die Hand nehmen werde.

Note: 3




  • Cover
  • Gestaltung
  • Rezepte