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Veröffentlicht am 16.08.2017

wieder deutlich besser, als der Vorgänger

Die Tränen der Engel
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Die Tränen der Engel von Sabine Klewe (Thriller, Juli 2017; Goldmann)

- wieder deutlich besser, als der Vorgänger -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den bereits 4. Teil der Reihe um die Kommissare ...

Die Tränen der Engel von Sabine Klewe (Thriller, Juli 2017; Goldmann)

- wieder deutlich besser, als der Vorgänger -

Bei diesem Thriller handelt es sich um den bereits 4. Teil der Reihe um die Kommissare Lydia Louis und Chris Salomon.
Und dieser Teil hat es besonders in sich, da er besonders für Salomon ziemlich persönlich wird.

Nachdem mir der Vorgänger "Wer nicht das Dunkel kennt" nicht so zugesagt hatte, war ich gespannt, wie mir der aktuelle Fall gefallen würde. Und was soll ich sagen, der hier sagte mir wieder wesentlich mehr zu. Ich war sehr schnell in der Story angekommen und las sie mit Begeisterung.
Der Fall ist sehr interessant und dadurch, dass er für Salomon ziemlich persönlich wird auch ziemlich mitreißend. Eine solide Grundspannung zieht sich somit aus diesen Gründen durch das gesamte Buch und ich wollte einfach wissen, ob sich Salomons Hoffnungen in diesem Buch bestätigen oder das Ganze für ihn in einer Finte endet. Die genaueren Umstände verrate ich natürlich nicht, denn dass muss jeder für sich selbst herausfinden, indem er den Thriller liest

Dieser Fall spielt zudem dieses Mal in Portugal, was das Ganze auch nochmal anders erscheinen lässt, als sonst und sich nochmal ein anderes Lesefeeling aufbaut.

Man fiebert auf jeden Fall ziemlich mit Salomon mit, der das gesamte Buch zwischen Hoffen und Bangen gefangengenommen ist. Dieses macht somit auch die Spannung aus, da man unbedingt wissen möchte, welches Ergebnis am Ende herauskommt...

Fazit:
Ein Thriller, wie man ihn sonst schon von der Autorin gewohnt war: Spannend, interessant und mitreißend. Ich bin gespannt, ob es speziell zu diesem Fall sozusagen eine Fortsetzung geben wird.
Note: 2+

Veröffentlicht am 05.08.2017

Einer der besten Bentow-Thriller

Das Porzellanmädchen
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Das Porzellanmädchen von Max Bentow (Psychothriller, 2017)

- einer der besten Bentow-Thriller -

Die Bücher des Autors lese ich seit seinem Erstling "Der Federmann" und jedes Jahr freue ich mich erneut ...

Das Porzellanmädchen von Max Bentow (Psychothriller, 2017)

- einer der besten Bentow-Thriller -

Die Bücher des Autors lese ich seit seinem Erstling "Der Federmann" und jedes Jahr freue ich mich erneut auf das kommende Werk, da man hier einfach was, dass man ein tolles Buch zu lesen bekommt. Dieser Thriller ist allerdings mal nicht aus der Nils Trojan-Reihe, sondern ein eigenständiges Buch. Doch auch hier erwartet den Leser ein absolut tolles Buch mit einer Geschichte, die es ziemlich in sich hat.

Hier bekommt man nämlich über relativ weite Strecken das Buch im Buch geliefert, was eine raffinierte Idee ist, da die Hauptprotagonistin Autorin ist und es die Story an sich ziemlich peppig macht .

Somit war ich, wie immer bei den Bentow-Büchern sofort in der Story drin und mitten im besten Lesevergnügen.
Die Story ist interessant, spannend und hat all das, was ein guter Thriller braucht. Einzig die Bezeichnung des Psychothrillers passt in meinen Augen, wie immer wieder mal nicht zu diesem Thriller, denn dafür fehlen mir einfach die gängigen Elemente dafür. Ein Tatmotiv allein macht aus einem Thriller noch lange keinen Psychothriller, wie ich immer so schön schreibe, denn ein psychologisches Motiv befindet sich immer in all den Fällen. Auch, dass man schon am rätseln ist, wer wirklich Opfer/Täter ist, reicht für mein Empfinden ebenfalls nicht dafür, denn zwischendurch kommt man schon ins Grübeln, welcher Figur man wirklich trauen kann und wem nicht.

Auch mit meiner Bewertung war ich bis zum Schluss am hardern, wie ich das Ganze nun bewerten soll. Da ich kurz vor Ende einen Verdacht hatte, was dahinterstecken könnte und sich dieser auch größtenteils bewahrheitet hat, das Ende an sich aber nochmal richtig Fahrt aufnimmt und sich alles schlüssig aufklärt, komme ich zur bald folgenden Bewertung.

Fazit:

Wieder mal ein super Thriller einer meiner Lieblingsautoren, der mich bestens unterhalten hat, auch wenn es in meinen Augen nicht ganz ein Psychothriller ist. Da ich das allerdings von allen anderen Thrillern bereits kenne, stört es mich mittlerweile nicht mehr ganz so immens. Dafür wird man mit einer ziemlich guten Story und ganz viel Lesevergnügen belohnt.
Note: 1-



Veröffentlicht am 27.07.2017

für mich ein Thriller, der über weite Teile recht unspektakulär war

Der Nebelmann
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Der Nebelmann von Donato Carrisi (Thriller, 2017; Atrium)

- für mich ein Thriller, der über weite Teile ziemlich unspektakulär ist -
Buchinfos:
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 4. August 2017
Buchformat: ...

Der Nebelmann von Donato Carrisi (Thriller, 2017; Atrium)

- für mich ein Thriller, der über weite Teile ziemlich unspektakulär ist -
Buchinfos:
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 4. August 2017
Buchformat: gebundene Ausgabe
Verlag: Atrium
Seitenanzahl: 330
Preis: 20,00€

Für mich war es der erste Thriller von Carrisi, auch wenn ich bereits zwei ältere Thriller von ihm in meinen Regalen stehen habe.

Der Klappentext klang in meinen Augen ziemlich gut, so dass ich beschloss, das Buch lesen zu wollen.

Es las sich auch ganz gut, wenn auch viele Zeitsprünge vorhanden sind, die es dem Leser, trotz dementsprechenden Kapitelüberschriften nicht immer leicht machen. Ich habe dann einfach irgendwann nur noch gelesen, ohne mir großartig Gedanken darüber zu machen.

Leider gibt es mehrere schwerwiegendere Kritikpunkte, die das Buch für mich zu keinem wirklich perfekten Thriller werden ließen.

Erstmal baute sich für mich das komplette Buch über keine wirklich greifbare Spannung auf. Es ist interessant die Story zu verfolgen, keine Frage, aber für mich gehört zu einem Thriller eine gewisse Spannung, die für mich spürbar sein muss. Desweiteren ist die Story allerdings eben deshalb streckenweise ziemlich unspektakulär. Man erfährt über eine bestimmte Person eine Menge, jedoch für meinen Geschmack zu wenig über den Fall selbst und sein Opfer. Am Ende weiß man, was man daran hatte, aber im Moment des Lesens machte ich mir so meine Gedanken. Vor Allem darum, wann denn wohl der Teil beginnen würde, wo der Klappentext ansetzt. Hier wird man wohl ziemlich enttäuscht, denn das, was der Klappentext hergibt, wird gefühlt auf den letzten 3 Seiten abgehandelt, bzw. klärt es sich dann.
Das ist für mich einfach zu wenig, bzw. ist der Klappentext somit ziemlich irreführend. Ich fragte mich, wo denn endlich dieser ungeheuerliche Bericht erfolgen würde, von dem im besagten Klappentext die Rede ist. Dieser hat sich mir bis zum Ende hin nicht wirklich erschlossen. Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass sich mir so Manches nicht wirklich erschlossen hat. Ich scheine so Einiges aufgrund der ziemlich vielen unspektakulären Momente überlesen zu haben, die mir im Laufe des Lesens nicht so wirklich aufgefallen sind.

Das Ende hat es dann doch kurzzeitig mal echt in sich, allerdings bin ich immer noch mit mir am ringen, ob ich das wirklich gut fand, bzw. was ich von des Rätsels Lösung halten soll. Plötzlich war sie da und aufgrund der noch wenigen zu lesenden Seiten auch schon wieder vorbei. Für mich fehlte der Aha-Effekt und überhaupt fand ich die Auflösung relativ komplex und für mich auch nicht ausreichend geklärt. So ist es mir immer noch recht schleierhaft, was das Ganze sollte. Alles ziemlich neboulös, wie auch der Nebelmann an sich, der im titelgebenden Titel nur eine geringfügige Rolle einnimmt. Für mich alles einfach zu schwach, um perfekt zu sein

Fazit:

Für mich wohl nicht der letzte Carrisi-Thriller, allerdings für mich auch nicht der perfekte Thriller. Alles ziemlich neboulös, unspektakulär und nicht so richtig rund.
Note: 3

Veröffentlicht am 22.07.2017

wunderschönes Cover, aber an der Story fehlte mir das gewisse Etwas

Liebe findet uns
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Liebe findet uns von J.P. Monninger (Roman, 2017; Ullstein)

-wunderschönes Cover, aber an der Story fehlte mir das gewisse Etwas, sowie ein zu abruptes Ende -

Buchinfos:

Genre: Roman/Liebesroman
Verlag: ...

Liebe findet uns von J.P. Monninger (Roman, 2017; Ullstein)

-wunderschönes Cover, aber an der Story fehlte mir das gewisse Etwas, sowie ein zu abruptes Ende -

Buchinfos:

Genre: Roman/Liebesroman
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2017
Format: Klappbroschur
Seitenanzahl: 410
Preis: 12,99€

Dies war für mich der erste Roman, des mir bis dato unbekannten Autors, der scheinbar schon viele Romane geschrieben hat.

Mich reizte, neben dem Bedürfnis mal wieder was Anderes, als einen Thriller zu lesen, besonders das wunderschöne Cover an dem Buch. Die goldene Schrift auf dem schwarzen Hintergrund mit den goldenen Sprenkeln lassen es besonders edel und verlockend wirken. Auch das Buchinnere ist besonders schön verarbeitet, da es mit Buchzitaten geschmückt ist und jede Seite, wo es auf der Reise in eine neue Stadt geht mit dem Bild eines verliebten Paares verziert ist.

Der Einstieg in die Geschichte war ok für mich, man ist ziemlich sofort mitten im Geschehen und somit direkt mit Heather und ihren beiden Freundinnen auf ihrem Europatrip unterwegs. Somit dauert es auch nicht allzulange, bis Jack auf Heather trifft und das Ganze seinen Lauf nimmt.
Allerdings nimmt das Ganze so eine Geschwindigkeit an, dass man sich denkt, dass es so im wahren Leben wohl eher nicht stattfinden würde. Aber gut, daran erkennt man halt, dass man es mit einem Roman zu tun hat, deren Hauptprotagonisten sich nicht wie so oft in den 30ern bis 40ern bewegen, sondern Anfang 20 und Ende 20 sind, so naiv, wie es in vielen Punkten rüberkommt.
Positiv aufgefallen sind mir die oft ziemlich kurz gehaltenen Kapitel, die das Lesen doch immer erleichtern und man somit scheinbar schneller vorwärtskommt.
Also las und las ich und fragte mich, wann denn für mich der Punkt kommen würde, dass mal etwas kommen würde, was den Roman ausmacht, was ihn von anderen Romanen seiner Art abhebt und ihn zu etwas Besonderem werden lässt. Dieses Gefühl fehlte mir über weite Strecken des Buches, bzw. kam es auch bis zum Schluss eigentlich nie ganz auf. Das Buch liest sich gut, keine Frage, aber für mich kam es einfach nicht auf den Punkt.

Jacks Verschwinden, von dem man schon vom Klappentext her weiß, ereignet sich erst ziemlich kurz vor Ende des Buches, was einfach irgendwie enttäuschend ist, da man als Leser glaubt, dass es einen Großteil des Buches einnehmen würde und man sich zusammen mit Heather auf eine besondere Suche begeben würde. Als es dann quasi endlich soweit war, war das Buch so gut, wie zu Ende und das Ganze endet somit natürlich ziemlich abrupt.
Jacks Geheimnis erzeugte bei mir kurzzeitig nochmal sowas, wie Gänsehaut und berührte mich ziemlich, allerdings wurde das Ganze dadurch, dass es so kurz vor Ende alles geschah ziemlich knapp erzählt. Mit am meisten störte mich zum Schluss, dass der Leser ziemlich unzufrieden zurückgelassen wird, da es nicht mal einen Epilog gibt, alles also ziemlich offen gelassen wurde, auch wenn man natürlich im Laufe des Lesens weiß, wie es enden wird. Trotzdem ließ es mich noch unzufriedener zurück, einfach, da ich mir gerade vom Ende nochmal richtig viel erwartet hatte, da der Rest schon ziemlich vor sich hinplätscherte.

Fazit:

Dieser Roman besticht aus meiner Sicht mehr durch sein wunderschönes Cover, als durch seine Geschichte, die jedoch viel Potential gehabt hätte. Viele Längen und ein viel zu abruptes, offen gelassens Ende ließen mich eher enttäuscht zurück. Hatte mir einfach mehr von diesem Roman erwartet.
Note: 3

Veröffentlicht am 22.07.2017

ganz gut, aber nicht perfekt, hatte mir mehr von erwartet

Nummer 25
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Nummer 25 von Frank Kodiak (Andreas Winkelmann) (Thriller, 2017; Knaur)
- ganz gut, aber nicht perfekt, hatte mir mehr von erwartet -

Buchinfos:
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2017
Buchformat: ...

Nummer 25 von Frank Kodiak (Andreas Winkelmann) (Thriller, 2017; Knaur)
- ganz gut, aber nicht perfekt, hatte mir mehr von erwartet -

Buchinfos:
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2017
Buchformat: Taschenbuch
Seitenanzahl: 383
Preis: 9,99€

Als ich feststellte, dass Andreas Winkelmann unter einem Pseudonym einen weiteren Thriller herausbringen würde, war für mich klar, dass ich auch den lesen muss. Gesagt - getan.

Der Klappentext las sich spannend und so legte ich los. Wie man es von seinen sonstigen Büchern so kennt, kam ich auch hier gut in die Geschichte rein und ruckzuck merkte ich, dass sie sich ganz gut machen würde. Kurzum, ich las das Buch ganz gerne und habe es so innerhalb der letzten paar Tage gelesen. Mein Problem an der Sache war nur, dass ich es wohl kompakter am Stück hätte lesen sollen, denn gerade zum Schluss hin, kam ich doch mit den Personenkonstellationen ein wenig ins Schleudern.

Die Geschichte an sich ist gut, interessant, auch spannend und doch muss ich sagen, dass mir irgendwas fehlte. Dieses machte sich besonders zum Ende hin doch bemerkbar, denn irgendwie hätte ich mir ein bisschen mehr von erwartet. Ich kann zwar nicht genau sagen was, aber man kennt es ja. Man liest ein Buch und geht oft mit gewissen Erwartungen heran und am Ende klappt man das Buch zu und denkt sich: Da hätte ich aber hier und da noch ein bisschen mehr erwartet. Diese Situation war hier bei mir gegeben. Gerade was die Endszenen anging war ich, zwar nicht enttäuscht, aber es fehlte so das letzte Quentchen, was das Buch vollends hätte rund gemacht.

Aufgrund der zum Schluss auftauchenden Personenakrobatik, so nenne ich diese Personenkonstellationen jetzt mal, kam ich mit den Personenzusammenhängen doch etwas ins Schleudern und so musste ich hin und wieder doch überlegen, wer denn jetzt wie noch mal zusammenhing.

Auch was die Tatgründe angeht, kam zwar einiges Interessantes zutage, aber am Ende war das Ende dann doch nicht so ausgereift genug, wie ich es immer gerne bei solchen Büchern habe. Da fehlte mir noch ein wenig mehr Infos zum Wie, warum, weshalb, auch wenn die Story dahinter wirklich interessant war.

Zum Täter selbst werde ich jetzt natürlich nichts verraten, aber nur soviel, dass es mir bei dem ganzen Hin und Her, was bei Thrillern ja immer der Fall ist, letztendlich schon fast ein wenig unspektakulär war, was sich da zum Ende raus entpuppte und wer sich da als Täter herauskristallisierte. Gerade was das anging, war wohl der Punkt erreicht, wo ich mir dachte, wie das war es jetzt?

Fazit:

Ein Thriller, der an sich schon ziemlich gelungen ist, für mich allerdings nicht gänzlich perfekt. Da hätte es hier und da etwas mehr bedurft. Eine gute Lesezeit ist aber garantiert. Stellt sich nur noch die Frage, ob man dieses Buch mit einem sonstigen Winkelmann vergleichen oder es völlig für sich bewerten sollte. Das sollte jeder für sich selbst herausfinden und bewerten.
Note: 2