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Veröffentlicht am 06.01.2021

Wie weit darf Klimaschutz gehen ?

CO2 - Welt ohne Morgen
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Mit diesem spannenden und kurzweiligen Thriller hat Tom Roth einen tollen Pageturner geschaffen, der hoch brisant und absolut realitätsnah ist und dabei beste Unterhaltung bietet. Ein rasanter Einstieg, ...


Mit diesem spannenden und kurzweiligen Thriller hat Tom Roth einen tollen Pageturner geschaffen, der hoch brisant und absolut realitätsnah ist und dabei beste Unterhaltung bietet. Ein rasanter Einstieg, ein konstant hoher Spannungsbogen und eine überaus spannende Story machen dieses Buch mit seinem brandaktuellen Thema in unserer Zeit mit Klimawandel, Fridays-for-Future-Demos, etc. zu einem absoluten“ Must-Read“.

12 Jugendliche aus 12 verschiedenen Ländern sind als Teilnehmer eines Klima-Camps in Australien als sie entführt werden. Die Entführer fordern von den Ländern der Welt drastische Klimaziele, andernfalls stirbt nach Ablauf der Zeitfrist immer einer der Jugendlichen live vor laufender Kamera. Die Uhr tickt unaufhaltsam. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um die Ziele zu erreichen, bzw. die Jugendliche aus der Hand der Entführer zu befreien. Werden sie die Entführer rechtzeitig finden und stoppen können? Darf man für Klimaschutz zu solch drastischen Schritten greifen?

Gleich von Beginn an, mit den ersten Worten, fesselt dieser unglaublich packende Schreibstil uns Leser*innen an die Seiten und mit hohem Tempo fliegt man förmlich durch diese spannende und zeitgleich zum Nachdenken anregende Story. Tom Roth erzeugt stellenweise ein solch spannendes Szenario, als würde man einen Film lesen. Die Geschichte ist packend durch den ständigen Wechsel der handelnden Personen mit immer wiederkehrenden kleinen und großen Cliffhangern erzählt und endet schließlich in einem großen Showdown, der danach noch die eine oder andere Überraschung bereithält.

Das Besondere beim Storytelling ist dabei, dass wir die Geschichte durch die Erzählung einer der Hauptpersonen im Jahr 2040 geschildert bekommen und somit nicht nur zu verschiedenen Örtlichkeiten und handelnden Personen, wie den Jugendlichen, Entführern, Politikern und Agenten,etc. wechseln, sondern auch noch in der Zeit zwischen heute und der Zukunft. Die Story ist somit wahnsinnig spannend und ausfüllend und die immer wieder geschickt gesetzten Cliffhanger führen dazu, dass man stets weiterlesen möchte bzw. sich fast schon danach sehnt, endlich der Entführern auf der Spur zu kommen.

Auch wenn hierbei viel Fiktion dabei ist und der Handel mit CO2-Zertifikaten sehr vereinfacht dargestellt ist, öffnet dieses Buch doch stückweit die Augen und verdeutlicht, wie viele Tricks bzw. Schlupflöcher vorhanden sind, um Klimaziele auszutricksen bzw. vollkommen zu umgehen. Klar ist, dass Klimaschutz nie so weit gehen darf - doch können wir als Bürger unseren Beitrag leisten und jeder von uns ein stückweit Klimaschutz betreiben und wenn es nur der Kauf dieses Buches ist, das Klimaneutral gedruckt wurde ;)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2020

Kein typischer Thriller – trotzdem spannend und schockierend

Der erste Tote
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Gleich mit der ersten Seite wird man förmlich in den Bann des rauen Lebens des heutigen Mexikos hineingezogen. Die beiden Journalisten Andrew und Carlos haben den Auftrage einen Bericht über die Ölindustrie ...


Gleich mit der ersten Seite wird man förmlich in den Bann des rauen Lebens des heutigen Mexikos hineingezogen. Die beiden Journalisten Andrew und Carlos haben den Auftrage einen Bericht über die Ölindustrie in Poza Rica, Veracruz, zu schreiben ehe sie zufällig die furchtbar verstümmelte Leiche des jungen Studenten Julian Gallardo entdecken. Während Carlos noch fotografiert, trifft die Guardia Civil ein und scheucht beide aus der Stadt. Doch Carlos lässt die Leiche keine Ruhe und stellt Nachforschungen auf eigene Faust an, die ihm sein Leben kosten wird. Ist Carlos Tod am Ende lediglich einer mehr auf der langen Liste von Mord und Totschlag oder der Beginn der größten Story, die die Öffentlichkeit je gelesen hat?

Von Beginn an mit dem Auffinden des toten Studenten und Umweltaktivisten Julian Gallardo, über die Rückblende des ersten Aufeinandertreffens der beiden Journalisten Andrew und Carlo, bis hin zu Carlos Trauerfeier ist das Buch sehr spannend und packend geschrieben.
Der Schreibstil mitsamt seinen plastischen Bildern bringt hervorragend die jeweilige Situation bzw. Stimmung rüber. Der Wechsel von freundlich, zu brutal gefährlich hin zu sarkastisch, etc. lässt einem das ganze Geschehen irgendwie realer erscheinen, und auch die Tonfarbe der Sprache - mal melancholisch, mal aufgeregt ängstlich, dann wiederum unausweichlich drückend, ätzend, fast schon alternativlos, entfacht beim Lesen ein solches Kopfkino, wie ich es schon lange nicht mehr hatte, sodass es einem fast schon vorkommt, als ob ein Film gelesen wird.

Die anfängliche sehr detaillierte Beschreibung der auftauchenden Leichen, die Beschreibungen der Brutalitäten sind schockierend, aber mit der Zeit, gewöhnt man sich beim Lesen daran und tut es als was fast schon alltägliches ab - so als ob es typisch für Mexiko sei - was es sehr wahrscheinlich auch ist. Trotz dieser Grausamkeiten ist das Buch recht gut austariert. Brutal, grausam auf der einen Seite, dann aber auch lustig, herzlich, z.B durch inneren Monologe, gepaart mit seltsam wirkender extremer Nüchternheit von zeitweise auftretenden Charakteren.

Mit dem Anhang und dem persönlichem Statement des Autors am Ende des Buches, bekommt diese Geschichte, die für sich alleinstehen kann, jedoch als Trilogie vollendet werden soll, nochmals eine ganz besondere Gewichtung. Die im Buch verwendete besondere Art von Storytelling, die mir vorher schlichtweg unbekannt war, hat mir sehr gut gefallen und für eine nachfolgende sog. "Chronica" in Thrillerform bin ich jederzeit bereit. Man darf dieses Buch nicht mit anderen typisch europäischen Thrillern vergleichen, sondern es als was ganz Eigenes betrachten und als solches ist es wunderbar stimmig. Wer sich darauf einlässt, wird viel Freude beim Lesen haben.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Ein überaus gelungenes Escape-Buch – Bitte mehr davon !!!

Entkommen! Der gefangene Geheimagent
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Wir finden uns im Jahre 1914 in Sarajevo wieder. Die serbische Geheimorganisation „Schwarze Hand“ plant gerade ein Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand, wenn er die Stadt besucht. Ihr als Geheimagent ...



Wir finden uns im Jahre 1914 in Sarajevo wieder. Die serbische Geheimorganisation „Schwarze Hand“ plant gerade ein Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand, wenn er die Stadt besucht. Ihr als Geheimagent euer Majestät seid seit Tagen auf der Suche nach Informationen und dem möglichen Attentatsort, doch kurz vor dem entscheidenden Hinweis, werdet ihr gefangen genommen. Euch bleibt nur noch 1h um euch zu befreien und Europa vor einem Krieg zu bewahren. Das Schicksal eines ganzen Kontinentes hängt davon ab.

Die Rätsel sind allesamt sehr gut und abwechslungsreich gestaltet, mal müssen unsere grauen Zellen was Rechnen oder Zeichnen, dann wieder geheime Botschaften decodieren und mehr. Hierbei haben die beiden Autoren den Schwierigkeitsgrad ist sehr gut abgestimmt, sodass auch recht unerfahrenen Escape Room Spieler mit Rätsel 1 einen leichten Einstieg vorfinden und sich dem langsam ansteigenden Level anpassen können.
Die Einführung in den Wettlauf gegen die Zeit gefiel mir sehr gut. Die Erläuterungen, wie die Rätseltafel zu lösen ist, ist abermals hervorragend beschrieben, denn jedes gelöste Rätsel bringt eine Zahl hervor, doch diese muss selbst erst noch in der Rätseltafel in die am Ende richtige Lösung umgeschrieben werden, bevor man die entsprechende richtige Textpassage lesen kann. Aufbau und Aufmachung des DIN A5 Buches mit knapp 80 Seiten finde ich insgesamt sehr gelungen, denn die wenigen Kritikpunkte des 1. Bandes wurden bei diesem 2. Band toll umgesetzt.
Hervorragend ist ebenso die Aufmachung der Hilfestellungen-/ Lösungsseiten. Dadurch, dass die Lösungen auf dem Kopf stehen, kommt man nämlich nicht in die Versuchung die Lösung gleich mitzulesen.

Alles in allem ist den preisgekrönten Spielebuchautoren Christian und Florian Sußner mit Band 2 der Escape-Buchreihe „Entkommen“ erneut ein absolutes Spielehighlight im Escape Genre gelungen. Nachdem bereits Band 1 durch sein Setting und seine Rätsel überzeugt hat, kann Band 2 nochmals eine Menge Spiel-/Rätselspaß drauflegen. Der klar strukturierte Aufbau, die Systematik des Buches in Kombination mit dem historischen Setting ist sehr übersichtlich und führt zielgerichtet durch die Rätsel, sodass das Lösen der Rätsel letztendlich in wenig Blättern und viel Spielspaß endet. Ein perfekter Begleiter für die nächste Zugreise, ob allein oder zu zweit, aber auch natürlich für Zuhause, oder wo auch immer man Lust auf eine Runde Knobeln bekommt. Meine klare Kaufempfehlung für alle Escape-Room Freunde und für alle die es werden wollen!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2020

Hoch brisant, spannend - ein Top-Thriller !!!

Verschnitt
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Die Debatten mit dem Umgang mit der Intersexualität sind in den letzten Jahren durch die Einführung des dritten Geschlechts wieder etwas zurückgegangen, ohne wirklich auf die Hintergründe genauer einzugehen. ...

Die Debatten mit dem Umgang mit der Intersexualität sind in den letzten Jahren durch die Einführung des dritten Geschlechts wieder etwas zurückgegangen, ohne wirklich auf die Hintergründe genauer einzugehen. Der Mensch, der dahinter steckt, wird, wie so oft, von Gesellschaft, Politik, Religion, etc. vernachlässigt, ausgestoßen und stigmatisiert, allzu oft wird er „eingenormt“. Das Thema der Intersexualität und wie es den Menschen selbst damit geht, ihre Schicksale, ihr Leiden, etc. hat es leider nie bis in den Feuilleton-Teil der Alltagszeitungen bis auf wenige Ausnahmen geschafft und selbst unter den Medizinern ist dies ein heikles Thema, zumal hier oft die eigene „Götter-in-Weiß“-Attitüde einem richtigen Umgang im Wege steht. Umso erfreulicher ist, dass die Autorin Jennifer Hauff von einem wahren Schicksal inspiriert, uns Leser diesen hochbrisanten, absolut interessanten und zugleich sehr spannenden fiktiven Thriller rund um die Intersexualität beschert, der nicht nur wunderbar unterhält, sondern darüber hinaus zum Nachdenken anregt.
Früh wurde Lianes Kindheit zerstört. Die Folgen sind verheerend, weswegen sie als OP-Schwester Jahre später ihren Rachefeldzug akribisch plant. Und da ist ein Professor, der seit Jahrzehnten geschlechtsverändernde Operationen an Kleinkindern vornimmt, stets dabei nur die Erfüllung seiner eigenen persönlichen Träume im Sinne hat, ohne sich für die einzelnen Schicksale zu interessieren. Ein Lauf gegen die Zeit beginnt, bei dem die Abgrenzung von Täter und Opfer immer mehr verschwindet, doch wird es am Ende überhaupt einen Sieger geben?
Liane und Professor Gelders –zwei Leben, zwei Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch irgendwie zusammen gehören. Die anfänglichen Ungereimtheiten und die Geheimnisse, die die einzelnen Personen mit sich herumtragen, machen absolut neugierig, sodass man als Leser das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Die Erzählweise und der Schreibstil sind angenehm flüssig und innerhalb weniger Seiten fiebert bzw. leidet man mit Liane regelrecht mit. Die Entwicklung der Charaktere bzw. der Story nimmt von Kapitel zu Kapitel weiter Fahrt auf und immer mehr Details aus Lianes Leben kommen für uns Leser ans Licht. Die kleinen Cliffhanger an den Kapitelenden sind sehr gut gesetzt, sodass die Spannung und die persönliche Neugierig weiter ausgebaut werden.
Die Spannung bleibt dabei stets auf einem sehr hohen Niveau, was zum einen an den bereits erwähnten gut gesetzten Cliffhanger, aber auch durch die Mischung an gelösten und dem Auftreten neuen Geheimnissen/Rätseln, etc. liegt. Toll hierbei auch die Variation der Kapitel, mal spannend, dann schockierend und dann wieder sehr emotional und hier und da immer mal wieder eine Passage, die einem zum Schmunzeln bringt.
Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten, möchte ich noch das Ende erwähnen, denn die letzten Ereignisse bereiten ein tolles, spannendes wie überraschendes Ende vor, das man so nicht erwartet hätte. Rundum ein Thriller, der sich auch getrost Thriller nennen darf.
Alles in allem bin ich sehr begeistert von diesem Buch, von der grandios umgesetzten sensiblen Thematik, vom Schreibstil und den überaus hervorragend umgesetzten Stilmitteln, wie Cliffhanger, Ortswechsel, Verschleierungskapitel, Rückblenden, Tempoverschärfungen-/Verlangsamung, etc. Dieses Buch ist für mich als Krimi-/Thriller-Fan der Thriller des Sommers 2020. Endlich mal wieder ein Buch, bei dem man nicht schon anhand der ersten 40 Seiten den Ausgang hervorsagen kann, dass nicht in seiner Thematik, in seiner Dramaturgie, schon hunderte Mal gelesen wurde. Bitte mehr davon!!!

  • Cover
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Veröffentlicht am 02.08.2020

Kinder backen mit Christina

Kinder backen mit Christina
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Wer dieses Buch in den Händen hält, wird gleich nach dem ersten Blättern feststellen, dass es sich vom herkömmlichen „Backbuch-Genre“ deutlich unterscheidet. Das Layout des Buches und der einzelnen Seiten, ...

Wer dieses Buch in den Händen hält, wird gleich nach dem ersten Blättern feststellen, dass es sich vom herkömmlichen „Backbuch-Genre“ deutlich unterscheidet. Das Layout des Buches und der einzelnen Seiten, ob mit oder ohne den Bildern, die Haptik und Griffigkeit der Seiten ist mit Liebe zum Detail gemacht und eben mit dieser umgesetzt worden. Man merkt schnell, dass man hier was Wertiges schaffen wollte. Dazu auch passend der Einstieg ins Buch, das viel Freude beim Lesen bereitet. Es ist ein toller Anfang für Jung und Alt, der mit dem Blick auf unsere alltäglichen Lebensmittel zeigt, wie selbstverständlich wir doch davon ausgehen rund um die Uhr fertige Lebensmittel kaufen zu können. Mit diesen ersten Seiten die Arbeit und viel wichtiger die notwendigen Zutaten in den Fokus zu rücken, ist sehr gut gelungen, auch wenn mehrmals von "Hefebakterien" gesprochen wird. Schade, dass das beim Korrekturlesen nicht aufgefallen ist, dass Hefe immer noch ein Pilz ist.
Dagegen sehr schön beschrieben sind die Erläuterungen u.a. zu Kräutern, Butter, zu den unterschiedlichen Mehlsorten und den daraus resultierenden E- Nummern oder der kleine aber sehr aufschlussreiche Test, ob die Eier im Kühlschrank noch frisch sind.
Bevor ich an dieser Stelle zu den Rezepten komme, möchte ich nur kurz den 3. Teil des Buchs erwähnen, der das Leben der Autorin und ihrer Familie auf dem Bauernhof in Wort und Bild zeigt. Wieder fällt hier der sehr schöne Schreibstil auf, der auf eine unaufgeregten Art und Weise das Leben auf einem Bauernhof beschreibt und zugleich Neugierde und Spaß vermittelt. In unserer Zeit, vielleicht gar nicht verkehrt den Kids zu zeigen ,wie viel Arbeit noch tagtäglich in diesem Berufsfeld auf einem wartet, bzw. wie vielfältig es ist und was geleistet werden muss, damit wir unsere Lebensmitteln auf den Tisch bekommen. Für mich als Erwachsener waren in diesem Teil jedoch zu viele Fotos, die teilweise etwas seltsam gestellt wirkten. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Teil des Buches, den Backrezepten, die knapp die Hälfte des Buches ausmachen:

Mit nur 30 Rezepten ist dieses Backbuch recht übersichtlich, wobei man sagen muss, dass davon auch einige keine Backrezepte sind (Eis, Joghurt, Popcorn, Marmelade). Von den verbliebenen Rezepten ist fast die Hälfte mit Hefeteig, was ich leider etwas einseitig finde und zudem auch als Waffelrezept etwas seltsam, zumal auf ihrer Blogseite ein geniales Apfel-Zimt-Waffelrezept ohne Hefe zu finden ist. Da hätte ich mir mehr Abwechslung erhofft, bzw. auch mehr unterschiedliche Rezepte, für Rührteige, etc., was man mit Kids einfach nachbacken könnte und auch kann. Etwas enttäuscht von dieser Auswahl bin ich leider schon, ebenso von Art der Rezepte, denn „Würstchen im Schlafrock“ ist nichts besonders und dafür braucht es auch kein Backbuch. Auf dem Blog von Christina sind so viele leckere, leichte Rezepte für jede mögliche Situation bzw. Jahreszeit, die wunderbar auch mit Kindern gelingen und für das Backen mit Kids geeignet wären. Da wurde leider etwas an Potential verschenkt. Die Rezepte von den Schokomuffins, Apfeltaschen oder auch Mini-Donuts waren sehr leicht zu backen und die Resultate haben wunderbar geschmeckt.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es ein sehr hochwertiges und auch lesenswertes Buch über ein Leben auf dem Bauernhof und der Herkunft von alltäglichen Grundnahrungsmitteln ist, dass mit einigen Rezepten schön aufgehübscht wurde, jedoch als Backbuch leider enttäuscht. Die geringe und doch eher einseitige Auswahl der Rezepte ist sehr schade. Wer Christina’s Blog kennt, weiß, was für eine tolle Vielfalt sie an Rezepten hat, weswegen es sich definitiv lohnt in den Blog einen Blick zu werfen.

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