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Veröffentlicht am 22.10.2017

John Sinclair und Mark Benecke - das coolste Duo im Kampf gegen das Böse

Brandmal
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Mehrere seltsame Fälle von spontaner Selbstentzündung treten fast zeitgleich in London und Berlin auf. In England nimmt daraufhin der Geisterjäger John Sinclair von Scotland Yard die Ermittlungen auf, ...

Mehrere seltsame Fälle von spontaner Selbstentzündung treten fast zeitgleich in London und Berlin auf. In England nimmt daraufhin der Geisterjäger John Sinclair von Scotland Yard die Ermittlungen auf, währenddessen wird in Deutschland der Kriminalbiologe Mark Benecke zu einem ähnlichen Fall hinzugezogen und ist aus wissenschaftlicher Sicht absolut fasziniert von dem, was er da vorfindet. Während für John recht schnell klar ist, dass dahinter etwas Böses/Übernatürliches stecken muss, versucht Mark und sein Team mehr über die Opfer zu erfahren und entdeckt bald eine Gemeinsamkeit. Alle Opfer waren kurz zuvor in der Slowakei Urlaub machen. Vom Wissensdurst getrieben, will Mark unbedingt mehr erfahren und macht sich mit seiner Kollegin Tina auf den Weg in die Slowakei. Aber auch John bleibt diese Gemeinsamkeit nicht verborgen und macht sich ebenfalls auf den Weg zum Ort, wo scheinbar alles seinen Anfang genommen hat. Vor Ort kommt es nun zum Aufeinandertreffen der beiden Koryphäen a la Wissenschaft trifft Magie. Schnell erkennt Mark, dass nicht alles mit Wissenschaft erklärbar ist und dass das neue Team einem weitaus mächtigeren Gegner entgegensteht als bisher gedacht.

Wo John Sinclair drauf steht, kann sicher sein, ist auch John Sinclair drin. Der Geisterjäger, wie er leibt und lebt.
Die anfänglichen Ortswechsel mit den unterschiedlichen Erzählarten für Mark Benecke und John Sinclair und seinen Kollegen sind hervorragend gelungen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und lädt hier und da auch zum Schmunzeln ein. John ist ein cooler Typ und seine Passagen sind wie immer sehr unterhaltsam. Super finde ich auch wie Mark Benecke im Buch auftritt. Wenn es bei denen im Labor genauso abgeht, ist das wirklich cool.
Die einzelnen Kapitel sind nicht nur spannend, sondern auch sehr unterhaltsam geschrieben und bringen immer wieder neue Details ans Licht, sodass an ein Aufhören nicht zu denken ist. Sehr gut platziert sind die einzelnen Cliffhanger an manchen Kapitelenden durch Personen/Szenenwechseln, was aber wiederum zum steten Weiterlesen verleitet. Auch die mehrmals auftauchenden Rückblicke sind sehr gut gelungen und geben nochmals ein paar Hintergrundinfos, wodurch auch das eine oder andere klarer wird.
In den 463 Seiten ist alles dabei, was bei einem John Sinclair erwartet wird. Bissel Grusel, bissel Trash, unerwartete und sehr gut platzierte Wendungen und fiese Cliffhanger, Spannung, Witz und ein geiler finaler Fight. Mit dem Ende bleibt nun noch genug Raum zum Spekulieren. Bin sehr gespannt und hoffe auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 18.06.2017

DCI Eve Clays 2. Fall – blutig, mysteriös und symbolisch !!!

Totenengel
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Kurz vor Weihnachten bricht in Liverpool eine völlig verwirrte Frau auf offener Straße zusammen und stammelt immer nur "Er ist abgeschlachtet worden" vor sich hin. Die geheimnisvolle und leicht mysteriös ...

Kurz vor Weihnachten bricht in Liverpool eine völlig verwirrte Frau auf offener Straße zusammen und stammelt immer nur "Er ist abgeschlachtet worden" vor sich hin. Die geheimnisvolle und leicht mysteriös wirkende DCI Eve Clay wird auf den Fall angesetzt und soll mehr über die Frau herausfinden. Zu ihrem Entsetzen findet Eve im Haus der Frau ein Mordopfer. Pervers und grotesk zugleich hergerichtet und inszeniert. Nackt an Ketten mit einem Speer durchs Herz durchbohrt, hängt dort der 97jährige Vater der Frau, ein ehemaliger Kunstprofessor und zugleich Koryphäe auf dem Gebiet der sakralen Kunst. Wer hat das getan und vor allem warum ?
Diese Fragen und noch einige mehr, muss sich nun Eve und ihr Team stellen. Auch mit der Hoffnung, dass die Tochter des Ermordeten ihnen wichtige Hinweise liefern kann. Doch es tauchen nur noch weitere Fragen auf. Wer sind die beiden unheimlichen Gestalten, die sich der Erstgeborene und der Engel der Vernichtung nennen? Welches Motiv haben Sie und was für eine Rolle spielt da die Vergangenheit des Opfers?

Mark Roberts Schreibstil ist so detailreich, dass es fast schon real wirkt. Das Kopfkino springt gleich mit dem ersten Satz an. Trotz der Unaufgeregtheit des Erzählens, kommt schnell Spannung auf und bleibt auch dauerhaft vorhanden, was zum einen an den kurzen Kapiteln liegt und den kleinen Sprüngen zwischen den Orten, sodass die damit gut gesetzten Cliffhanger zum Weiterlesen animieren. Die überraschenden Wendungen im Verlauf der Geschichte verblüffen und bringen Licht ins Dunkeln der Ermittlungen bzw. bei uns Lesern. Lobend muss auch erwähnt werden, dass die beschriebenen Bildern, wie der Turmbau zu Babel oder das Jüngste Gericht im Buch mit abgedruckt sind, sodass auch wir Leser uns ebenfalls Gedanken machen können. Jedoch sind mir die Motive, die durch religiöse Symbolik und Rhetorik geprägt sind und mit SM-Fantasien an Unschuldigen, Einfältigen bzw. Hilflosen ausgelebt werden, ein Stückweit zu viel des Guten. Stellenweise ist es leider mehr als geschmacklos, wodurch das Lesevergnügen etwas vermiest wurde. Desweiteren sind auch die Zeitangaben vom Zeitpunkt des Ermittlungsstartes und dem Ende des Falls mit lediglich 24h unglaublich kurz und unrealistisch. Beim Lesen waren es gefühlte 2-3 Tage Ermittlungsarbeit, jedoch wenn man die Zeiten einfach ausblendet, ist es ein spannender Thriller. Schade, dass DCI Clay auch im Verlauf des Buches weiterhin recht mysteriös und auch ein bisschen unnahbar bleibt, obwohl man etwas aus ihrer Vergangenheit und ihrem Privatleben erfährt und so bleibt nur die Hoffnung in den möglichen Fortsetzungen mehr von ihr zu erfahren. Die weiteren Charaktere bleiben bis auf ein paar wenige Ausnahmen Randnotizen und tragen lediglich ihren Beitrag zur Lösung des Falles bei, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Alles in allem, wäre es ein sehr guter und spannender Thriller, wenn nicht dieser extreme religiöse Fanatismus mit den perversen Sexpraktiken so detailliert beschrieben werden würde.

Veröffentlicht am 04.11.2016

Ein etwas anderer Cody

Die Stille vor dem Tod
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Zu allererst muss ich sagen, dass ich im Vorfeld alle vier bisherigen Bänder der Reihe nochmals gelesen hatte um alles präsent zu haben. Aber keines der bisherigen Bücher hat so brutal angefangen, mich ...

Zu allererst muss ich sagen, dass ich im Vorfeld alle vier bisherigen Bänder der Reihe nochmals gelesen hatte um alles präsent zu haben. Aber keines der bisherigen Bücher hat so brutal angefangen, mich so extrem geschockt und mitgenommen, wie dieser 5. Teil!!!

Cody fackelt nicht lange und bringt uns direkt rein ins Geschehen. Typisch Smoky, das unerschrockene Arbeitstier, das obwohl im 7. Monat schwanger, einfach weitermacht und die Welt vom Bösen befreien will. An einem kalten Oktobertag werden Smoky und ihr Team nämlich nach Denver, Colorado, gerufen, weil die gesamte fünfköpfige Familie ermordet wurde und der Täter eine blutige Nachricht für Smoky hinterlassen hatte„ Komm und lerne“. Schnell stellt sich heraus, dass das Unheil viel größer ist, als zuerst angenommen. Noch zwei weitere Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. Smoky gerät schnell noch tiefer als ihr lieb ist in diese äußerst brutale Situation und wird vom Jäger des Bösen zur Gejagten des Bösen als sie auf der Straße von einer Sechzehnjährigen mit einer Waffe bedroht wird. Das Mädchen berichtet ihr von zwei mächtigen Männer, über Abtrünnige der Kirche des Fundamentalen Ichs und dass sich unter dem Wohngebiet eine Bunkeranlage befinde. Doch all das ist noch nicht genug, denn wenig später ist Smoky eine Gefangene und wird von ihrem Entführer, dem sie später noch überwältigen kann, in den Bunker des Grauens, in das „Museum des Todes“ geführt. Um nicht allzu viel zu verraten, sei nur noch gesagt, dass Smoky an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangt, wenn nicht sogar noch weiter.

Solch einen intensiven Beginn eines Thrillers hatte ich bisher noch nie erlebt. Ich betete förmlich im Minutentakt, dass Smoky die Situationen heil überstehen wird, und dass die anderen aus ihrem Team ihr zur Hilfe eilen werden.
Soweit, so gut. Das war Cody vom feinsten. Spannungsgeladen, brutal, schonungslos – so könnte man das erste Drittel beschreiben, doch es war fast klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Das was dann kam, ist bzw. war untypisch für unseren Cody McFadyen. Die nachfolgenden Geschehnisse werden zum Teil durch Smokys Träumen erzählt oder in Form von Zeitungsartikeln bzw. teilt sich das Böse mittels Videoclips uns/Smoky mit.
Es wird noch einiges passieren, was ich hier nicht verraten möchte, aber ich sage nur so viel, dass es mir nicht leicht fiel, nach diesen Passagen das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Was macht Cody hier nur mit uns ??? Ich bin immer noch geschockt. Hier war es einfach too much!!!
So laut der erste Abschnitt auch war, so leise und still war nun der zweite....Cody spielt mit unseren Gefühlen genauso extrem wie mit denen seiner Protagonisten. Denn wir können nichts tun außer weiterlesen oder vorzeitig beenden. Beides lässt uns aber nicht zur Ruhe kommen. Für mich hieß es an dieser Stelle durchatmen und weiterlesen! Smoky ich bin bei dir!
Ja, ich wurde belohnt. Denn im letzten Drittel des Buches ging nun die lang ersehnte Ermittlungsarbeit so richtig los und nun war auch wieder der typischen Cody mit all seinen Facetten vorhanden mit samt seinen typischen Cody-Elementen: Ein tolles Team, das sich an die Ermittlungsarbeit schmeißt, jeder in seinem Spezialgebiet und nun so langsam Fortschritte macht. Auch der erneute Schicksalsschlag mit weiteren Todesopfern gehört einfach dazu. Die sehr überraschende Wendung kam direkt und ohne Vorankündigung. Da war "Codys Pageturner -Feeling" wieder angesagt. Schade nur, dass das Ende des Buches doch recht schnell und ziemlich offen daherkommt und uns Leser doch etwas unbefriedigt sitzen lässt.
Fazit:
Codys 5. Band der Reihe um Smoky Barett und ihr Team ist der definitiv, brutalste und heftigste, den wir jemals miterleben durften. Ein starker Beginn wurde leider durch den etwas langatmigen und sehr gefühlsbetonten Mittelteil recht schnell zu Nichte gemacht, da Cody so hart mit seinen Protagonisten und letztendlich mit uns, seinen Lesern, umgeht, dass an dieser Stelle schon fast Schluss für mich war. Cody zeigt uns keine Superhelden Smoky mehr, an der alles quasi spurlos vorbei geht und ihr nichts anhaben kann, sondern aber eine Smoky, die menschlicher, zerbrechlich und stellenweise auch verloren ist. Doch dieser Prozess ist leider etwas zu lang geraten und die eher untypische Art das Geschehen nebenbei durch Zeitungsartikel und Videoclips mit Monologen des Bösen voranzutreiben, harmoniert leider nicht richtig. Cody versuchte hier etwas, das aber nicht vollends fertig gedacht wurde, wodurch das Ganze auf uns irgendwie fremd, einfach ungewohnt anders wirkt, nicht so wie erwartet. Ich glaube diese Erwartungshaltung ist auch ein stückweit Schuld an dem für uns enttäuschenden Buch. Aber ich habe keineswegs die Hoffnung verloren, dass der 6. Teil das zeigen wird, wofür wir Cody lieben. Somit gebe ich dem 5. Teil der Serie 3 Sterne.

Veröffentlicht am 23.11.2017

Spannend, grausam, actiongeladen - Band 3 der Reihe begeistert

Post Mortem - Tage des Zorns
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Es ist mittlerweile der dritte Band mit der Interpol-Agentin Emilia Ness und dem Profikiller Avram Kuyper, aber ist es keineswegs langweilig, denn wieder einmal hat es Mark Roderick geschafft einen spannenden ...

Es ist mittlerweile der dritte Band mit der Interpol-Agentin Emilia Ness und dem Profikiller Avram Kuyper, aber ist es keineswegs langweilig, denn wieder einmal hat es Mark Roderick geschafft einen spannenden und actiongeladenen Thriller zu schreiben, der einem beim Lesen keine Ruhe lässt bis die letzte Seite gelesen wurde.

Bereits zu Beginn lässt sich das Unheil erahnen, was Emilias Tochter widerfahren wird. Von einem falschen Brief ihres vermeintlichen Lovers macht sich Becky um Mitternacht Richtung Sportplatz auf, um dort Danny zu treffen. Doch zu ihrem großen Entsetzten war es nicht Danny und ehe sie sich versieht, wird sie entführt. Währenddessen ist Emilia mitten in einem aktuellen Fall und erhält schließlich ein grausiges Päckchen mit einem abgeschnittenen Ohr darin. Kurz darauf erreicht sie eine Videobotschaft, dass ihre Tochter Becky entführt wurde. Ob das Ohr von ihr stammt? Es beginnt nun ein rasantes und äußerst grausames Katz-und Mausspiel. Emilia muss alles versuchen um den Psychopathen zu stoppen, der ihr immer wieder Pakete mit menschlichen Körperteilen samt Zitaten aus Dante Alighieres „Göttlicher Komödie“ schickt. Emilia wird immer verzweifelter und weiß sich nicht mehr zu helfen. Niemand kann ihr und ihrer Tochter helfen – außer einer vielleicht, Avram Kuyper.
Zeitgleich ist aber Avram wieder in seinem „Beruf“ als Auftragskiller voll in seinem Element und soll die angeblich entführte Tochter eines Schweizer Großindustriellen befreien. Desweiteren erhält er kuriose Mails, denn er soll jemanden observieren und umbringen, doch anstatt einer Bezahlung soll er selbst für diesen Auftrag eine halbe Million bezahlen. Gerade als er den Auftrag ablehnen wollte, erfährt er um wen es sich handelt und ohne langes Zögern nimmt er daraufhin den Auftrag an. Die Jagd beginnt, doch wer ist Jäger und wer der Gejagte?

Hochspannung von der ersten Seite bis zum Schluss. Wieder einmal begeistert Mark Roderick mit seinem tollen Wechselspiel zwischen Emilia Ness und Avram und dem überaus flüssigem Schreibstil, der einen stets zu fesseln weiß und mit den kleinen Cliffhanger am Ende der Kapitel unsere Neugierde wieder auf die Folter spannt. Durch perfekt gesetzte Wendungen und mehrdeutige Anspielungen steht dieser Teil dem ersten beiden in fast nichts nach. Ein Pageturner par excellence, der definitiv Lust auf den 4. Teil macht und vielleicht sogar noch auf mehr. Auch möchte ich noch an dieser Stelle anmerken, dass es wie bei den ersten Teilen wieder sehr grausam und blutig zugeht, denn abermals treibt ein Psychopath mit perversen Neigungen sein Unwesen. Doch dieses Mal sind Emilia und Avram die Opfer und ein Spiel um Leben und Tod beginnt. Besonders diese letzten Abschnitte im Buch erinnern stark an Horrorfilme der Reihe Saw und sind definitiv nichts für schwache Nerven. Eine tolle und würdige Fortsetzung. Spannendes und actiongeladenes Kopfkino mit einem recht offenen Ende. Band 4 wird zeigen, wohin die Reise mit diesen beiden „Thriller-Helden“ gehen wird.

Veröffentlicht am 06.11.2017

Gespenstiglustiger 2. Band der Reihe - für Kleine und auch Große

House of Ghosts - Der aus der Kälte kam
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Als Hüterin der Pforte zum Jenseits hat Melli nun das Erbe ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie angenommen und muss den Geistern helfen, damit diese über die Schwelle ins Jenseits gelangen. Doch die gute ...

Als Hüterin der Pforte zum Jenseits hat Melli nun das Erbe ihrer Urgroßschwiegercousine Emilie angenommen und muss den Geistern helfen, damit diese über die Schwelle ins Jenseits gelangen. Doch die gute Emilie hat zu Lebzeiten extrem viele Schulden im Dorf angehäuft, sodass nun die raffgierige Bürgermeisterin sich die alte Villa samt Grundstück unter den Nagel reißen will. Zum Glück findet Mellis Mutter einen Aushilfsjob bei der kleinen örtlichen Metzgerei, doch ausgerechnet da soll es spuken. So machen sich Melli und ihr Kumpel Hotte samt seinem Hund Roddie nachts zur Metzgerei auf, um herauszufinden, welche arme verwirrte Seele in der Kühlkammer der Metzgerei spukt. Vor Ort treffen die beiden auf den Geist eines Jungen namens Aldwyn, der auf einer Forschungsreise zum Nordpol vor über 150 Jahren im ewigen Eis erfroren ist. Melli und Hotte müssen sich schleunigst was einfallen lassen, um sowohl die Villa als auch den verwirrten Geist zu retten. Ein Wettlauf gegen Zeit beginnt. Werden Sie es schaffen oder verliert Melli die Villa an die böse Bürgermeisterin und die Pforte bleibt für immer für die verwirrten Geister und Gespenster geschlossen.

Der 2. Band der „House of Ghosts“ Reihe von Frank Maria Reifenberg ist überaus spannend und lustig geschrieben und zieht sowohl die Kleinen als auch uns Große komplett in seinen Bann. Für die kleinen Leser ist auch ein bisschen Gruselfaktor mit dabei, so wies bei einem echten Gespensterbuch sein sollte. Der Schreibstil ist recht einfach und gradlinig und lässt sich hervorragend lesen. Dadurch dass die Kapitel eine angenehme Länge besitzen, eignet sich das Buch gut zum Selberlesen, aber auch zum Vorlesen. Das Cover ist absolut gelungen und auch die kleinen Illustrationen innerhalb des Buches an den jeweiligen Kapitelanfängen bzw. zwischendrin, sind sehr schön und geben perfekt die Stimmung des Buches wieder und lockern hier und da das Ganze auf eine sehr angenehme Art auf. Wer den ersten Band nicht kennt, wird sich trotzdem ruckzuck nach wenigen Abschnitten in der Geschichte zurechtfinden und dann voll und ganz eintauchen.
Rundum ein tolles Kinderbuch für alle Kids ab 9/10 Jahren. Ich freu mich schon jetzt auf die Fortsetzung und bin auf weitere schaurig-schöne Gruselabenteuer mit Melli und Hotte gespannt. Ein wahres Lesevergnügen und ein Muss für alle Kinderzimmer- gerade jetzt in dieser Jahreszeit !!!