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Veröffentlicht am 15.01.2022

mal etwas ganz anderes

Zugvögel
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In diesem dytopischen Roman geht es um Franny, die ihr ganzes Leben am Meer verbracht hat und dies, sowie die Vögel immer als das wichtigste in ihrem Leben gesehen hat. Leider gibt es zu ihrer Zeit kaum ...

In diesem dytopischen Roman geht es um Franny, die ihr ganzes Leben am Meer verbracht hat und dies, sowie die Vögel immer als das wichtigste in ihrem Leben gesehen hat. Leider gibt es zu ihrer Zeit kaum mehr wild lebende Tiere und auch von den Vögeln sind nur noch ein paar wenige übrig. Sie beschließt den Küstenseeschwalben , die es noch gibt auf ihrem langen Weg in die Antarktis zu folgen. Auf einem Fischerboot mit einer nicht ganz überzeugten Crew macht sie sich auf den Weg.
Neben dieser Haupthandlung gibt es in Rückblicken noch weitere wichtige Punkte in ihrem Leben mitzuerleben. Franny hat kein einfaches Leben hinter sich, aber auch sie hat es ihren Mitmenschen nicht einfach gemacht.

Ich fand das Buch sehr spannend von Anfang bis Ende. Das Thema ist unglaublich intetessant und auch ziemlich wichtig, wie ich finde.
Die Charaktere fand ich eigentlich alle richtig toll gewählt. Manchmal hatte ich etwas Probleme mit der viel vorhandene Negativität und einer gewissen allgemeinen Resignation. Dies wiederum passte allerdings schon zur Handlung und den allgemeinen Zuständen dort.
Mit Franny als Hauptperson konnte ich mich selbst wenig indentifizieren, aber das liegt wohl an unseren stark unterschiedlichen Lebenseinstellungen.

Insgesamt ein gut gelungender Roman, mit dem ich (wohl aufgrund meiner positiven und lebensbejaenden Art) an machen Stellen ein bisschen anngeeckt bin, was aber rein subjektiv ist!

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Highlight

Felix Ever After
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Ein wunderbares Buch mit einer tollen Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte.

Nach dem tollen Cover und von dem, was ich über das Buch gehört habe, hatte ich recht hohe Erwartungen. Dass es Kacen ...

Ein wunderbares Buch mit einer tollen Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte.

Nach dem tollen Cover und von dem, was ich über das Buch gehört habe, hatte ich recht hohe Erwartungen. Dass es Kacen Callender schafft diese sogar zu übertreffen, hätte ich nicht gedacht!
Die Geschichte ist nicht ganz der typische Liebesroman, zwar spielt Liebe wohl eine sehr bedeutende Rolle, doch auch ander wichtige Themen werden aufgegriffen. Toleranz, Akzeptanz, Unterstützung und Freundschaft, aber auch Rassismus, Mobbing und Verzweiflung werden hier ehrlich thematisiert und unglaublich gut rübergebracht. Alle Charaktere finde ich unglaublich gut getroffen und gerade die Nebencharaktere machen die Geschichte um Felix noch interessanter.
Auch habe ich einiges über die LGBTQIAP+ - Gemeinschaft lernen können und vorallem hat die Botschaft der Geschichte gefallen. Nämlich der zu sein, der man ist und als der man sich fühlt und sich nicht von anderen einen Stempel aufdrücken lassen, weil SIE etwas anderes in dir sehen/ sehen wollen).

Unglaublich gut und klare Empfehlung an jedermann!

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Veröffentlicht am 10.01.2022

eine berührende Reise in die Vergangenheit

Jaffa Road
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"Jaffa Road" ist die Fortsetzung des Romans "Piccola Sicilia" von Daniel Speck. Die Geschichten kann man auch unabhängig voneinander lesen, doch ich würde jedem empfehlen den ersten Teil vorher zu lesen.

In ...

"Jaffa Road" ist die Fortsetzung des Romans "Piccola Sicilia" von Daniel Speck. Die Geschichten kann man auch unabhängig voneinander lesen, doch ich würde jedem empfehlen den ersten Teil vorher zu lesen.

In "Jaffa Road" geht es um drei verschiedene Generationen in drei verschiedenen Kulturen, die sich nach dem Selbstmord ihres Bindeglieds Moritz Reincke treffen und dort langsam versuchen dessen Lebensgeschichte von hinten aufzurollen.
Eine sehr berührende, traurige aber auch schöne Geschichte erwartet den Leser, voller Emotionen, Verluste und Hoffnung.
Wie in "Bella Germania" und auch in "Piccola Sicilia" hat mich der Schreibstil wieder völlig umgehauen. Daniel Speck hat das Talent unglaublich lebendig zu erzählen und so hat man immer das Gefühl alles miterleben zu "dürfen".
Ich liebe die überaus lehrreichen Sprünge in die Vergangenheit, die ausführlich und sehr realistisch beschrieben werden. Trotz des sehr detailreichen Schreibstils wird der Spannungsbogen immer aufrecht erhalten und man fühlt sich nie als würde man auf der Stelle treten.
Eine tolle Fortsetzung der Geschichte um Moritz, Nina und Jöelle, die ich jedem der "Piccola Sicilia" auch toll fand und auch jedem anderen interessierten Leser ans Herz legen möchte!

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Starke Geschichte, starke Themen!

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
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In diesem Teil der Krimi-Reihe von Nele Neuhaus ermitteln Pia Sander und Oliver von Bodenstein wieder an einem sehr kniffligen und nervenaufreibendem Fall.
Mit Pflegefamilien, anonymen Geburten, Adoptionen, ...

In diesem Teil der Krimi-Reihe von Nele Neuhaus ermitteln Pia Sander und Oliver von Bodenstein wieder an einem sehr kniffligen und nervenaufreibendem Fall.
Mit Pflegefamilien, anonymen Geburten, Adoptionen, schwierigen Erziehungsmethoden und daraus folgenden psychischen Schäden werden wieder ein Mal sehr interessante TabuThemen aufgegriffen und realistisch in der Geschichte verbaut.
Durch die detailreichen Szenen von Verhören, Besprechungen etc fühlt man sich der SoKo Muttertag zugehörig und meint mit zu ermitteln. Man fiebert mit und stößt auf unvorhersehbare Wendungen auf dem Ermittlungsweg.

Neben dem Inhalt hat mir auch der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, da er großes dazu beiträgt, dass man in das Buch eintauchen und mitermitteln kann.

Diesmal hatte ich lediglich ein kleines Problem mit den Kapitelüberschriften, die immer ein Datum waren. Leider gab es dann aber inmerhalb des Kalitels zum Teil Zeitsprünge (meist in der Zeit zurück), die über den genannten Tag hinweg gingen, was mich anfangs etwas verwirrt hat und es erstmal etwas schwierig war zu folgen. Man hat sich aber daran gewöhnt!

Definitiv eine Empfehlung für alle Krimi- und Nele Neuhaus Fans

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Hat mich umgehauen!

Hard Liquor – Der Geschmack der Nacht
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Tycho ist als Nachfahrin alter Götter übermenschlich stark. Besonders, wenn sie Alkohol trinkt. Nicht schlecht, um sich als Barkeeperin in New York gegen zwielichtige Typen zu behaupten. Doch auch nicht ...

Tycho ist als Nachfahrin alter Götter übermenschlich stark. Besonders, wenn sie Alkohol trinkt. Nicht schlecht, um sich als Barkeeperin in New York gegen zwielichtige Typen zu behaupten. Doch auch nicht ohne Schattenseiten. Damit niemand jemals hinter ihr Geheimnis kommt, muss sie selbst ihren besten Freund Logan auf Abstand halten. Dann taucht auf einmal die attraktive Grayson in ihrem Leben auf, und Tycho hat zum ersten Mal das Gefühl, sich jemandem öffnen zu können. Aber Grayson hat ihr nicht die ganze Wahrheit erzählt. Und als kurz darauf eine Sekte hinter Tycho her ist, um ihre Kräfte für sich zu beanspruchen, weiß sie nicht, wem sie vertrauen kann...

Ein Buch, das mich von Seite 1 an gefesselt hat und bei dem ich traurig war, als ich die letzte Seite erreicht habe.
Eine sehr tolle Urban Fantasy Geschichte mit Tycho als tolle Protagonistin.
Sowohl die Charaktere als auch die Handlung waren authentisch und in den Bann ziehend.
Spannend und dünster, aber auch gefühlvoll und sanft werden auch in der Realität sehr wichtige Themen wie Sucht, Verzweiflung aber auch Hoffnung behandelt.

Ich bin begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen!

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