Hat mir gut gefallen!
Flüchtiges GlückGeliebt und behütet ist Milla in Berlin bei ihrer Mutter aufgewachsen. Ihren Vater hat sie nie vermisst. Nun aber ist Milla schwanger, und ihr Freund Navid drängt sie, ihren Wurzeln nachzuspüren. Verschwiegenes ...
Geliebt und behütet ist Milla in Berlin bei ihrer Mutter aufgewachsen. Ihren Vater hat sie nie vermisst. Nun aber ist Milla schwanger, und ihr Freund Navid drängt sie, ihren Wurzeln nachzuspüren. Verschwiegenes sickert in Generationen ein wie Gift, sagt er. Doch sein Ansinnen sorgt für Zwist. Millas Mutter will den Schmerz aus ihrer DDR-Vergangenheit nicht aufwühlen. Und die Großeltern reichen aus. Als dann noch ein betrunkener alter Mann Milla und Navid angeht und behauptet, Millas Oma sei bei der Stasi gewesen und habe seine Frau auf dem Gewissen, erkennt Milla, dass sie in ein Wespennest gestochen hat. Was geschah damals wirklich?
Der Roman ist über drei Generationen geschrieben, die über Zeitsprünge verknüpft sind. Zu Beginn vielleicht etwas verwirrend, aber dann sorgt dieser Stil für sehr viel Spannung.
Eine unglaubliche Vielfalt an Charakteren mit unterschiedlichsten Charaktereigenschaften, Sorgen, und Geheimnissen.
Man darf einiges über die DDR-Zeiten lernen, aber durch die große Zeitspanne, in der der Roman spielt sind auch unsere jetzigen Verhältnisse gut mit eingebracht.
Wir machen mit Milla und Navid eine Reise in die Vergangenheit um die Familiengeheimnisse aufzudecken und das ist unglaublich spannend und erschreckend, aber zugleich sehr berührend.
Ein Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann!