Platzhalter für Profilbild

Venatrix

Lesejury Star
offline

Venatrix ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Venatrix über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Eine Ergänzung zur Schulmedizin

Wenn der Arzt nicht weiter weiß
0

Der Titel des 720 Seiten starken Buches suggeriert hier Lösungen für gesundheitliche Probleme abseits der Schulmedizin. Aber Achtung, die Autorin Dr. Sabine Viktoria Schneider, ist keine Medizinerin sondern ...

Der Titel des 720 Seiten starken Buches suggeriert hier Lösungen für gesundheitliche Probleme abseits der Schulmedizin. Aber Achtung, die Autorin Dr. Sabine Viktoria Schneider, ist keine Medizinerin sondern Psychologin, die sich der Menschen in ihrer Gesamtheit annimmt. Und da sind wir schon beim eigentliche Wert ihrer Sprechstunde: Sie nimmt sich in ihrer Privatpraxis ausreichend Zeit für ihre Klienten, die eine ausführlich Aussprache beim Hausarzt und/oder Facharzt vermissen. Der wesentliche Ansatz ihrer Therapie ist es, die jeweilige Person in ihrer Gesamtheit zu betrachten, unabhängig davon an welcher Körperstelle es gerade zwickt. Oft liegen ja aktuellen Beschwerden seelische Ursachen zu Grunde, die oft auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

Stellvertretend für die zahlreichen Rat Suchenden stellt sie drei Personen mit jeweils einer häufigen Leidensgeschichte vor, bei deren Beschwerden keine medizinische Ursache gefunden werden kann: Chronische Rückenschmerzen, Reizdarmsyndrom und Herzjagen bzw. Herzenge.

Die Anamnese und Beratung läuft jedes Mal in ähnlicher Form ab und unterscheidet sich zu Beginn nur wenig vom üblichen Arztgespräch. In weiteren Gesprächen wird offengelegt, wie das Zusammenspiel von Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Mittels psychodynamischen Ansatz werden die Klienten sanft dahin geführt, ihre Symptome unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten und die eingefahrenen Glaubenssätze zu überarbeiten.

Anschließend stellt sie von A wie Abgeschlagenheit bis Z wie Zysten rund 200 Beschwerden und die passenden naturheilkundlichen Empfehlungen vor. Diese Rezepte sind - wie folgt - in acht Punkte gegliedert:

Mögliche seelische Ursache
Fragen zur Selbstreflexion
Möglicher Auftrag aus der Herkunftsfamilie
Psychodynamischer Lösungsansatz
Ein neues heilendes Gedankenmuster
Akupressurpunkte zur Selbstanwendung
Nährstoffperspektive und Ernährung
Naturheilkundliche Impulse zur Selbstanwendung

An Hand dieser Aufzählung ist leicht zu erkennen, dass es zum einen keine schnelle Heilung von den Beschwerden gibt und zum anderen die Mitarbeit des Patienten (und Einsatz von Geldmitteln) gefordert ist. Manche Erkenntnisse, wie ein möglicher Auftrag aus der Herkunftsfamilie, können durchaus schmerzhaft sein.

Meine Meinung:

Das Buch kommt seriös, gediegen als Hardcover mit Lesebändchen daher - ein Werk zum Nachschlagen, das auch mehrfaches-in-die-Hand-nehmen gut aushält. Wie schon eingangs erwähnt, sind der Titel und die Umschlagfarben ein wenig reißerisch. Der Inhalt selbst ist gut strukturiert, was das Nachschlagen erleichtert.

Gleich zu Beginn auf Seite 19 erklärt die Autorin, dass dieses Buch keinesfalls eine medizinische Abklärung von Beschwerden ersetzen soll, sondern Impulse setzt, sich mit sich selbst und seinen Beschwerden auseinanderzusetzen - eine Ergänzung zur Schulmedizin also.

Im Anhang finden sich noch Rezepte zu Naturheilmitteln sowie Abbildungen der Akupressurpunkte. Die sollte man sich, meiner Ansicht nach, aber vorab von einem Profi zeigen lassen.


Fazit:

Unter Berücksichtigung von Seite 19 (siehe oben) kann dieses Buch eine wertvolle Unterstützung zur Selbstreflexion sein. Eine „Spontanheilung“ der Beschwerden darf man nicht erwarten. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Hier ist wenig, wie es scheint

Der tiefe Grund
0

In ihrem zweiten Fall in der neuen Dienststelle in Wittmund, Ostfriesland, muss sich Oberkommissarin Lena Nielsen nicht nur weiteren beruflichen Herausforderungen stellen, sondern auch jenen ihres Privatlebens. ...

In ihrem zweiten Fall in der neuen Dienststelle in Wittmund, Ostfriesland, muss sich Oberkommissarin Lena Nielsen nicht nur weiteren beruflichen Herausforderungen stellen, sondern auch jenen ihres Privatlebens. Zu diesen zählt, dass ihr Ex-Freund Ben ein Jahr nach der Trennung unvermutet auftaucht und ihr Vater, der immer mehr in die Demenz abgleitet.

Dazu kommt, dass der Unfalltod von Lisa Uhlen, die sichtlich von einem Auto gerammt und schwerst verletzt, liegen gelassen worden ist, ihren Argwohn erregt. Die akribische Untersuchung des Unfallortes, weist zahlreiche Ungereimtheiten auf. Zunächst deutet einiges auf ihren Ex-Freund hin, doch als bekannt wird, dass der Unfallwagen gestohlen worden ist, scheint es in eine völlig andere Richtung zu gehen.

Lena ist bekannt dafür, eigenmächtig zu ermitteln, was ihren Vorgesetzten Robert Petersen und Kollegen Lars wenig freut, vor allem, wenn sie Ressourcen anderer Dienststellen in Anspruch nimmt.

Wie sich der Tod von Lisa Uhler, der zunächst als Unfall klassifiziert worden ist, zu einer kniffligen Mordermittlung mit weitreichenden Folgen entwickelt, müsst ihr selbst lesen.

Meine Meinung:

Wie schon im ersten Fall (Das erkaufte Glück) spielt auch diesmal Lena Nielsens Privatleben eine nicht unbeträchtliche Rolle und die Hoffnung, einen etwas ruhigeren Arbeitsalltag als beim LKA Hannover zu haben, hat sich nicht erfüllt. Lena bemüht sich, wie eine alleinerziehende Mutter, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Statt eines Kindes muss sie für ihren demenzkranken Vater sorgen. Noch hält das Netzwerk, doch ist absehbar, dass es dichter gespannt werden muss.
Durch das unvermutete Erscheinen von ihrem Ex, erfahren wir, wovor Lena noch aus Hannover geflüchtet ist. Denn es ist klar, dass der demente Vater nur vorgeschoben ist.

Anna Johannsen versteht es, den Spannungsbogen hoch zu halten, bis er sich in einem Showdown entlädt. Für die Leser ist genug Platz, eigene Ideen zu entwickeln, wer der oder die Täter sein könnten. Ich hatte ja recht bald eine Hypothese, die sich als richtig herausgestellt hat, wenn auch das gesamte Ausmaß, zu Beginn nicht ersichtlich war.

So muss ein fesselnder Krimi sein! Protagonisten, die Ecken und Kanten haben, hohes Tempo, Spuren und Hinweise, die zunächst vielversprechend erscheinen, um dann in einer Sackgasse zu enden. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

Fazit:

Ein scheinbarer Verkehrsunfall, der tiefe Abgründe enthüllt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Geht unter die Haut!

Starfish
0

Dieser Debütroman von Lisa Fipps geht unter die Haut. Warum?

Die elfjährige Ellie ist ein schwergewichtiges Mädchen, das von allen Seiten verspottet und gemobbt wird. Ihre Geschwister nennen sie Platschi ...

Dieser Debütroman von Lisa Fipps geht unter die Haut. Warum?

Die elfjährige Ellie ist ein schwergewichtiges Mädchen, das von allen Seiten verspottet und gemobbt wird. Ihre Geschwister nennen sie Platschi und die Mitschüler Wal. Besonders Marissa und Kortnee entpuppen sich als besonders fies, Feindin Nr. 1 und Nr. 2.

Die einzige, die Ellie so nimmt, wie sie ist, ist Viv. Doch dann muss Viv übersiedeln und Ellie scheint ganz alleine zu sein, bis Catalina mit ihrer Familie in der Nachbarschaft einzieht, die als Neue in der Schule und auf Grund ihrer Herkunft ebenfalls mit Vorurteilen zu kämpfen hat.

Nur im Swimmingpool fühlt sie sich leicht und wohl. Hier kann sie als „Seestern“ den Raum für sich einnehmen, der ihr zusteht.

Der Vater, selbst Psychiater, erkennt das Leid seiner Tochter und bringt sie zu einer Therapeutin, der es gelingt, Ellie Mut zu machen. In kleinen Schritten beginnt Ellie Selbstvertrauen aufzubauen und sich zu wehren, zumal sie entdeckt, dass sie nicht die Einzige ist, die in der Schule gemobbt wird. So hat auch ihr Feind Nr. 3 ein Geheimnis, das er hinter seinen Angriffen auf Ellie krampfhaft zu verbergen sucht.

Wie geschickt Ellie mit Worten umgehen kann, fällt einer Lehrkraft auf, die sie ermuntert, diese Gabe zu nutzen, um sich zu wehren ohne selbst beleidigend zu werden.

Doch erst als Ellie in der Schule auch körperlich verletzt wird, reagieren Lehrkräfte und die Familie. Doch zunächst nicht ganz so, wie man es Ellie wünschen würde. Der Bruder tritt die schulische Aktion unter lautem Lachen beim Abendessen breit und die Mutter erklärt, dass Ellie selbst schuld am Mobbing ist, weil sie so fett ist, während der Vater in der Schule anrufen will, um das Mobbing zu unterbinden. Nur Ellies Schwester fasst sich ein Herz und versucht, ihr Verhalten Ellie gegenüber zu ändern. Aber auch nur deswegen, weil Ellie wegen der blauen Flecken sichtbare Verletzungen davon getragen hat. Die seelischen sind ja unsichtbar.

Meine Meinung:

Dieser Jugendroman, den ich auch Eltern empfehle, hat mich sehr berührt, weil ich selbst zu jenen gehöre, die nicht untergewichtig sind. Den Sportunterricht habe ich ähnlich in Erinnerung, zumal wir Leistungsturnerinnen in der Klasse hatten, die uns als Vorbilder vor die Nase gesetzt worden sind. Mein persönliches großes Plus war letztlich, dass ich ungefähr mit zwölf Jahren, quasi über Nacht, einen großen Busen bekommen habe, um den mich alle beneidet haben. Diäten waren kein Thema zu Hause, weil meine Eltern im Zweiten Weltkrieg aufgewachsen sind und häufig gehungert haben.

Doch zurück zu Buch:

Das eigentliche Tragische und ziemlich Verstörende ist hier, dass es vor allem Ellies Mutter ist, die sie durch ihre dauernden Maßregelungen, Dicke-Mädchen-Regeln und Diäten sowie zahlreiche Übergriffe, diejenige ist, die Ellie am meisten verletzt. Statt ihr angeschlagenes Selbstvertrauen aufzurichten und zu stärken, fällt der Mutter nichts anderes ein, als ihr eine Operation zur Magenverkleinerung anzudrohen und damit auch ihren Ehemann zu hintergehen, der einen solchen Eingriff ablehnt, vor allem auch deswegen, weil Ellies Tante bei einer solchen Operation beinahe gestorben wäre. Echt, dass in den USA Magenverkleinerungen auch schon bei Kindern durchgeführt werden dürfen? Das ist für mich Kindesmisshandlung! Mit ihrem Diät-Wahn für Ellie merkt sie nicht, wie sehr sie die anderen Familienmitglieder verletzt. Liam und Anaïs lassen ihre Wut, die aus Ohnmacht ihrer Mutter gegenüber entsteht, an Ellie aus. Einzig Ellies Vater ergreift, spät aber doch, ein.

Eigentlich gehört Ellies Mutter therapiert, die mit ihrem schon manischen Bestreben, Ellies Gewicht zu reduzieren.
Catalina spricht das aus, als sie erfährt, dass Ellie zu einer Therapie muss und Ellie kommen erste Zweifel an ihrer Mutter.

“Ob Catalina recht hat? Ist es möglich, dass Mams Denken in Ordnung gebracht werden muss - und nicht ich?“

Das Buch, das sich sehr gut lesen lässt, ist ein wichtiges Buch für junge Leserinnen und Leser sowie für deren Eltern und Lehrkräfte. Es vermittelt die Botschaft, welchem Druck Kinder und junge Erwachsene durch Mobbing und Bodyshaming ausgesetzt sind.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem emotionalen und mutigen Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 20.01.2026

Nichts für Zartbesaitete!

Therapie einer Mörderin: Psychothriller | Je tiefer du in ihre Seele blickst, desto mehr verlierst du deine eigene
0

Dieser Thriller, der in Irland spielt, ist nichts für Zartbesaitete. Die Triggerwarnung zu Beginn ist daher gerechtfertigt und sollte beachtet werden.

Dr. Ava Murphy leitet die neu gegründete Abteilung ...

Dieser Thriller, der in Irland spielt, ist nichts für Zartbesaitete. Die Triggerwarnung zu Beginn ist daher gerechtfertigt und sollte beachtet werden.

Dr. Ava Murphy leitet die neu gegründete Abteilung am Dubliner Central Mental Hospital. Sie ist forensische Psychiaterin und kümmert sich um jene Mädchen und Frauen, die nach jahrelangem Martyrium zur Selbsthilfe gegriffen und ihre Peiniger getötet haben. Während für Polizei und Gericht die Vorgeschichten, die zu solch einer Tat geführt haben, nur Nebensache sind, versucht Dr. Murphy, die Hintergründe zu beleuchten, um eine geeignete Therapie für die Frauen zu erarbeiten.

Als dann die junge Grace in ihre Abteilung verlegt wird, löst sie bei Ava Murphy eine Rückblende in ihre eigen Kindheit aus, denn auch Ava wurde als Kind in einem Kinderheim missbraucht ....

Meine Meinung:

Dass es in Kinderheimen zu sexuellen Missbrauch und Gewalt durch das Personal gekommen ist, kann nicht geleugnet werden. Zum einem sprechen die Baby-Gräber in den Gärten irischer Klöster Bände und zum anderen wurde erst kürzlich ein Missbrauchsskandal in einigen SOS-Kinderdörfern, an denen auch der Gründer. dieser Einrichtung, Hermann Gmeiner (1919-1986) beteiligt gewesen sein soll, aufgedeckt. Sich an der vulnerabelsten Gruppe zu vergreifen, ist wohl das schlimmste Verbrechen.

Daher können die in diesem Buch beschrieben Frauen durchaus mit Sympathie und Verständnis der Leserschaft rechnen. Doch Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit, weshalb ein Happy End selten in Frage kommt.

Für mich sind zwar nicht alle Fragen um Ava Murphy beantwortet worden, dennoch ist sie die Heldin dieser Geschichte.

Dieses Buch macht die Grenzen unseres Rechtssystem sichtbar, weil die Grenzen zwischen Täter und Opfer in solchen Fällen verschwimmen lässt.

Wie im Nachwort zu lesen ist, ist hier wenig erfunden.

Fazit:

Dieser Psychothriller ist schwere Kost und sollte mit entsprechender Vorsicht gelesen werden. Gerne gebe ich diesem aufwühlenden Buch 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine klare Leseempfehlung!

Kann KI die Natur retten?
0

„KI ist wahrscheinlich das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit passieren kann.“ (Stephen Hawking)

In drei Abschnitten, die wiederum in insgesamt in neun Kapiteln unterteilt sind, legen die ...

„KI ist wahrscheinlich das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit passieren kann.“ (Stephen Hawking)

In drei Abschnitten, die wiederum in insgesamt in neun Kapiteln unterteilt sind, legen die Autorinnen dar, was KI in Bezug auf die Rettung der Natur kann oder eben nicht kann:

Teil I - Eine kurze Geschichte der Intelligenz
Kap. 1: Wissensvorsprung?
Kap. 2: Natürlich genial
Kap. 3: Künstlich intelligent

Teil II - Technischer Support für die Natur
Kap. 4: Wo liegt das Problem?
Kap. 5: Was kann KI?
Kap. 6: Schöne neue Welt

Teil III - Der Haken an der Sache
Kap. 7: Der Blick auf die Stromrechnung
Kap. 8: Früher war mehr
Kap. 9: Schwierige Datenlage

Ein Plädoyer zum Schluss fasst das Wichtigste noch einmal zusammen.

Das KI Texte schreiben und Bilder generieren sowie selbständig lernen kann, hat sich schon herumgesprochen. Dass sie Supercomputer Unmengen an Energie, Rohstoffen und Wasser zur Kühlung (!) benötigt, haben noch nicht alle verinnerlicht.

Das ist erstaunlich, lehrreich und enthält eine gute Portion Humor. Damit können sowohl alle jene, die die Natur lieben, als auch jene die von Technik fasziniert sind, Fragen beantwortet bekommen und neue Ideen gefunden werden

Die wichtigste Erkenntnis und Essenz dieses wichtigen und durchaus auch humorvoll geschriebenen Buches (sonst würde es niemand lesen) ist folgendes:

„KI kann die Natur nicht retten. Das müssen wir schon selbst tun. Aber KI kann eine der mächtigsten Helferinnen sein, die wir haben werden. Wir sollten sie mit Intelligenz nutzen.“

Dem ist wohl wenig hinzuzufügen.

Fazit:

Diesem Buch, mit dem uns Biologin Frauke Fischer und Wirtschaftswissenschaftlerin Hilke Oberhansberg auf eine unterhaltsame Weise in jene Welt entführen, die Hightech und Natur verbindet, gebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.