Cover-Bild Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland
Band 3 der Reihe "Wasserschutzpolizei Hamburg"
(16)
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 01.10.2025
  • ISBN: 9783426530689
Kästner & Kästner

Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland

Kriminalroman

Hafen meets Kiez: Fall 3 für die Wasserschutzpolizei Hamburg

»Tatort Hafen – Die letzte Fähre nach Dockland« ist der 3. Band der Hamburger Krimi-Reihe um die Wasserschutzpolizei: Hochspannung mit Regio-Flair und True-Crime-Elementen .

Spät am Abend nimmt Melanie Cullmann die letzte Fähre nach Dockland und bittet ihren Mann Fred, sie am Anleger abzuholen. Sie hat ein ungutes Gefühl – zu Recht, wie sich herausstellt: Melanie kommt nie an, die Polizei kann nur noch ihre Leiche aus dem Hafenwasser bergen.

Jonna Jacobi übernimmt die Ermittlungen, muss jedoch bald feststellen, dass niemand an Bord der Fähre etwas gesehen hat. Dafür scheint Fred Cullmann etwas zu verschweigen; jede Betreuung durch Charlotte Severin vom Opferschutz lehnt er vehement ab. Erst von Melanies Kollegen am Eurocon Containerterminal, dem pulsierenden Herzen des Hamburger Hafens, erfährt Jonna einige brisante Details: Offenbar hatte Melanie Kenntnisse, die für kriminelle Organisationen kaum mit Geld aufzuwiegen sind. War sie Täterin, Mitwisserin – oder ist sie jemandem zu nahe gekommen? Wasserschutzpolizist Tom Bendixen beschließt, seinen besten Mitarbeiter als Zivilfahnder auf das Terminal zu schleusen.

Während die Ermittlungen stocken, zeigt sich, dass der Ehemann der Toten keineswegs so harmlos ist, wie es den Anschein hat. Getrieben von dem Verlust, schwört er Rache. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem Tom und Jonna den Täter finden müssen, bevor der verzweifelte Witwer das Gesetz in die eigenen Hände nimmt. Doch weder Tom noch Jonna können ahnen, mit wem sie es wirklich zu tun haben …

Hamburg-Krimi mit Insider-Einblicken in die faszinierende Welt des Hafens – und die kriminelle Unterwelt des Kiezes

Autorin und Psychologin Angélique Kästner und Hauptkommissar a.D. der Wasserschutzpolizei Andreas Kästner garantieren authentische Ermittlungen und Fälle, die sich bis ins letzte Detail echt anfühlen.

Die Krimi-Reihe um die Wasserschutzpolizei Hamburg ist in folgender Reihenfolge erschienen:

  • Tatort Hafen – Tod an den Landungsbrücken
  • Tatort Hafen – Tod im Schatten der Elbflut
  • Tatort Hafen – Die letzte Fähre nach Dockland

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2026

Wenn sich der Gerechtigkeitssinn als tödlich erweist

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Es ist klirrend kalt, als Container-Disponentin Melanie Cullmann ihr Fahrrad nach ihrer anstrengenden Spätschicht oberhalb des Fähranlegers ankettet. Auf der Fähre fühlt sie sich plötzlich unwohl und beobachtet ...

Es ist klirrend kalt, als Container-Disponentin Melanie Cullmann ihr Fahrrad nach ihrer anstrengenden Spätschicht oberhalb des Fähranlegers ankettet. Auf der Fähre fühlt sie sich plötzlich unwohl und beobachtet und bittet ihren Mann Fred sie von der Fähre HafenCity abzuholen. Doch an ihrem Heimatanleger kommt sie nicht an. Die Hafenpolizei birgt ihre Leiche ein paar Tage später aus dem kalten Hafenwasser.
Schnell wird aus dem vermuteten Suizid, den ihr Mann von Anfang an vehement ausschließt, ein Mord und ruft das Ermittler-Trio Jonna Jacobi, Charlotte Severin und Tom Bendixen auf den Plan. Die haben mit den ganzen Verwicklungen und Erkenntnissen, die sich immer wieder ergeben, ganz schön viel zu tun.

Mit dem Autorenduo Angelique und Andreas Kästner bin ich nun schon das dritte mal im Hamburger Hafen auf Spurensuche unterwegs. Es ist immer wieder schön, die Menschen, die man hier schon kennengelernt hat, wiederzulesen. Da habe ich mich besonders auf „Schrotti“ gefreut, der mir richtig ans Herz gewachsen ist. Aber auch neue Protagonisten lerne ich kennen, die mir nicht alle sympathisch sind. Auch der Hamburger Hafen mit seinen Brücken und Terminals haben mir die beiden näher gebracht. Da finde ich die beiden Karten zum besseren Verständnis auf den Innenseiten der Vorder- und Rückenklappe sehr gut.
Genau so gut finde ich das Glossar, das nautische und polizeiliche Begriffe am Ende des Buches näher erläutert.
Die Geschichte selbst ist sehr vielschichtig und vielseitig und ich hatte lange überhaupt keine Ahnung, wohin mich der Mord an der sympathischen Melanie Cullmann führen würde. Und dann war ich entsetzt, was Menschen für Geld bzw. für enttäuschte Gefühle tun. Einen Einblick in die Arbeit der Wasserschutzpolizei zu bekommen hat mir auch sehr gut gefallen. Genau so wie ich bei dem Besuch am Hamburger Kiez wieder etwas gelernt habe.

Mich hat dieser Fall auf ganz besondere Weise berührt. Aber dazu möchte ich hier nicht mehr sagen. Das solltet ihr selbst lesen. Es lohnt sich auf alle Fälle.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Gefährliches Spiel

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Der Mord an einer Mitarbeiterin eines Hamburger Containerterminals, setzt eine unheilvolle Kettenreaktion in Gang, die trotz der mittlerweile gut eingespielten Zusammenarbeit von Hafenpolizei, Kripo und ...

Der Mord an einer Mitarbeiterin eines Hamburger Containerterminals, setzt eine unheilvolle Kettenreaktion in Gang, die trotz der mittlerweile gut eingespielten Zusammenarbeit von Hafenpolizei, Kripo und LKA eine vollkommen neue Herausforderung für die Beamten darstellt. Während es auf der einen Seite gilt Schadensbekämpfung zu betreiben, müssen die Ermittlungen uneingeschränkt vorangetrieben werden. Viel zu spät zeigt sich, dass es bei dem Mord um wesentlich mehr, als um korrupte Machenschaften geht. Erst als sich die Lage überraschend zuspitzt beginnen sich die einzelnen Puzzleteilchen zu ordnen und Gestalt anzunehmen um damit ein schlüssiges Gesamtbild zu ergeben und den Fall zu lösen.

FAZIT
Ein packender Hamburgkrimi – authentisch, spannend und hochemotional, der süchtig macht.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Sehr authentisch

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Melanie Cullmann nimmt auf dem Weg von ihrer Arbeitsstätte, dem Containerterminal, die letzte Fähre nach Dockland. Auf der Fähre fühlt sie sich beobachtet, sogar bedroht. Sie bittet ihren Mann, Fred Cullmann, ...

Melanie Cullmann nimmt auf dem Weg von ihrer Arbeitsstätte, dem Containerterminal, die letzte Fähre nach Dockland. Auf der Fähre fühlt sie sich beobachtet, sogar bedroht. Sie bittet ihren Mann, Fred Cullmann, sie am Anleger abzuholen. Doch Melanie kommt nie dort an. Ihre angespülte Leiche wird von Johann "Schrotti" Hansen gefunden. Jonna Jacobi, Tom Bendixen und Charlotte Severin haben nun einige Fragen zu klären und kommen dabei zusätzlich noch auf die Spur der gefundenen Zollplompen aus einem letzten Fall. Doch was hatte Melanie damit zu tun?


"Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland" ist der dritte Fall für das sympathische Ermittlerteam der Wasserschutzpolizei Hamburg. Man kann diesen Fall allerdings auch als Einzelband lesen. Auch wenn Bezug zur Rahmenhandlung des vorherigen Falles besteht, wird alles so gut vermittelt, daß auch Neueinsteiger hier ohne Probleme alles nachvollziehen können. Angelique und Andreas Kästner brillieren hier wieder mit ihrem berufsbedingten Insiderwissen. Ihre Erfahrungen fließen bei den Handlungsweisen und Hintergrundinfos sehr schön mit ein. Man lernt viel über die Wasserschutzpolizei und die Abläufe im Containerhafen. Dies ist einer der absoluten Pluspunkte dieser Serie und wird auch hier perfekt umgesetzt. Ein weiteres Plus ist die packende Handlung. Hier fiebert man von Beginn an mit, das Buch läßt den Leser nicht mehr los. Man ermittelt mit Jonna, Tom und Charlotte, durchlebt Höhen und Tiefen der Ermittlungen und muß sich durch viele Wendungen immer wieder neu orientieren, um am Ende eine große Überraschung zu erleben. Das Besondere hier iegt darin, daß dem Fall das wahre Unglück der Barkasse "Martina" im Jahr 1984 zugrunde liegt. Zwar sind die Personen abgeändert, aber die Grundzüge sind klar erkennbar. Solche Verwebungen finde ichbimmer wieder toll! Hier werden auch die Privatleben von Tom und Charlotte wieder thematisiert, was jedoch nicht viel Raum einnimmt und für mich als Stammleser sehr interessantzu verfolgenist. Für mich ist diese Serie ein absolutes Highlight und ich kann es kaum erwarten, endlich den nächsten Band lesen können!

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Krimi mit interessantem Einblick

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Ich habe bereits einige große Häfen sehen können und finde es immer wieder interessant. Die Reihe Tatort Hafen von Kästner & Kästner finde ich gerade deswegen sehr spannend. Andreas Kästner hat als Hauptkommissar ...

Ich habe bereits einige große Häfen sehen können und finde es immer wieder interessant. Die Reihe Tatort Hafen von Kästner & Kästner finde ich gerade deswegen sehr spannend. Andreas Kästner hat als Hauptkommissar bei der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen gearbeitet und weiß wovon er schreibt. Die letzte Fähre nach Dockland ist wieder ein Kriminalroman mit viel Insiderwissen. Hier geht es um den Tod einer Person, die im Containerhafen einen wichtigen Posten bekleidete. Fragen kommen auf, besonders da diese mit einer früheren Kiez Größe verheiratet war. Ich starte indem ich den Fähranleger Waltershof erreiche und bin schon mitten drin im Geschehen.

Der Schreibstil ist wieder sehr fesselnd, die Story startet interessant und die ganzen Ereignisse gestalten sich äusserst spannend. Die Beschreibungen im und um den Containerhafen sind sehr detailreich. Erklärungen zu Fachbegriffen finden sich im hinteren Teil im Glossar. Ich habe ständig Bilder vor Augen, egal ob von der Umgebung oder den Charakteren. Es ist dieses Mal nicht nur extrem spannend, es geht zusätzlich auf das Gemüt, einige Male konnte ich ein paar Tränchen nicht vermeiden. Ein Kriminalroman, der die Emotionen wallen lässt und gut durchdacht ist.

Fazit: Ein Kriminalroman mit Höhen und Tiefen sowie einem starken Ermittler-Trio.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Ausufernde Geheimniskrämerei

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Tragische Schicksale wohin man auch schaut.

Neben den zahlreichen, realitätsgetreuen Eindrücken und Einblicken in die Arbeitswelt des Hafens, des Kiezes und der Wasserschutzpolizei geben uns die beiden ...

Tragische Schicksale wohin man auch schaut.

Neben den zahlreichen, realitätsgetreuen Eindrücken und Einblicken in die Arbeitswelt des Hafens, des Kiezes und der Wasserschutzpolizei geben uns die beiden Autoren viel zum (Mit)Denken und Miträtseln. Für mich ist es eine unwiderstehlich interessante Mixtur.

Die unterschiedlichen Charaktere sind nicht nur Schwarz und Weiß gezeichnet, sondern bewegen sich auch in Grauzonen, was für mich einen ganz besonderen Reiz ausmacht.

Es ist alles lebens- und gefühlsecht.

Das eingestreute Hamburger Platt und der trockene Humor unterstreichen das Lokalkolorit sehr gekonnt.

Der flüssige, leb- und bildhafte, liebevoll detaillierte, empathische, mitreißende sowie fesselnde Schreibstil in der Vergangenheitsform zog mich von Anfang an in den Bann und mitten in das außergewöhnliche, geheimnisvolle, lehr- und wendungsreiche Geschehen voller hochdramatischer Ereignisse.

Bei diesem True-Crime-Leseerlebnis enden die einzelnen Kapitel mit Cliffhangern.

Dadurch entsteht ein dermaßen starker Lesesog, der es mir sehr schwer machte, das Buch aus den Händen zu legen.

Die Atmosphäre ist nicht nur stetig steigend spannend – auch im zwischenmenschlichen Bereich, sondern ebenfalls bedrückend und gipfelt in ein atemberaubendes, emotionales Finale.

Auch wenn ich die Vorgeschichte in Form der ersten beiden Bände bisher nicht kenne, fehlten mir keine Informationen zum Verständnis der Zusammenhänge, da alles Wissenswerte Erwähnung findet. Ich bin nun aber so neugierig auf diese geworden, dass ich sie schnellstmöglich lesen möchte.

Wat mutt, dat mutt.

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