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Veröffentlicht am 23.07.2019

Animox Das Heulen der Wölfe - einfach toll!

Animox 1
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Simon ist am Verzweifeln. Er kann mit Tieren sprechen, und fragt sich ob er verrückt ist. Das sein Onkel ihm den Umgang mit diesen verboten hat, macht die Sache auch nicht leichter. Wenn wenigstens sein ...

Simon ist am Verzweifeln. Er kann mit Tieren sprechen, und fragt sich ob er verrückt ist. Das sein Onkel ihm den Umgang mit diesen verboten hat, macht die Sache auch nicht leichter. Wenn wenigstens sein bester Freund an seiner Seite wäre. Aber weit gefehlt. Als dann auch noch eines Tages eine Schar Ratten vor seiner Wohnungstür auftaucht und er erfährt das er ein Animox ist, versteht er die Welt nicht mehr. Was wollen alle nur von ihm?

Die Stadt New York und der Central Park Zoo werden hier zu einem fantastischen Schauplatz für eine äußerst unterhaltsame und klasse erzählte Geschichte um einen schmächtigen Jungen und seine Familie. Eine vor der Menschenwelt verborgene Akademie bringt ihren Schützlingen alles bei, was diese für das Leben in ihrem Königreich, ihre Art und allgemein über die Welt so wissen müssen.

Die Tatsache, das die Hauptfigur davon überhaupt keinen Schimmer hat, sich entsprechend seltsam vorkommt und eine komplett neue Welt kennenlernen muss, geben dem Roman das gewisse Etwas.

Es ist immer wieder faszinierend, wenn Autoren es verstehen, tiefgründige und trotzdem beindruckende Figuren zu entwickeln, die den Leser nicht langweilen und trotzdem realistisch erscheinen. Ohne dabei an Ausstrahlung zu verlieren.

Simon ist so ein Charakter. Ein schmächtiger Junge, der sich nicht gerade als Glückskind bezeichnet und die Schattenseiten des Lebens nur zu gut kennt. Als Animox eröffnet sich ihm eine völlig neue und gefährliche Welt, die er nach und nach erkundet und kennenlernt. Dabei bleibt er sich selbst treu und hat stets das Wohl und die Sicherheit seiner neuen Freunde und der Hilflosen im Auge.


Das war herrlich unterhaltsam und hochspannend.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Wütender Sturm war für mich leider enttäuschend

Wütender Sturm (Die Farben des Blutes 4)
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Mare fühlt sich von Cal verraten. Denn Cal zieht die Krone und den Thron eindeutig ihrer Liebe vor. Und als seine Geliebte will sie nicht in den Palast einziehen, schon gar nicht nach den Erlebnissen mit ...

Mare fühlt sich von Cal verraten. Denn Cal zieht die Krone und den Thron eindeutig ihrer Liebe vor. Und als seine Geliebte will sie nicht in den Palast einziehen, schon gar nicht nach den Erlebnissen mit Maven. Sie will weiterhin für die Freiheit ihrer Leute und des Landes kämpfen. Kein einfacher Weg, wenn einen die Gefühle nicht in Ruhe lassen.

Zwar hab ich den Roman bis zum Ende gelesen, aber gleichzeitig mich auch immer wieder gefragt, was das denn war. Sicher, es ist viel passiert und die blutigen Schlachten waren nicht gerade wenig. Und trotzdem war ich enttäuscht. Das war eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die mir eher wie Füllstoff vorkamen als tatsächlich geplante Handlung.

Die einzige Szene, wo ich mich bestens unterhalten gefühlt hab, war die, als Mare bei einem abendlichen Dinner sich mit einem Mann unterhält und dabei sehr deutlich wird, dass die anwesenden Hoheiten wie normale Menschen behandelt werden. Das war der Brüller!

Sprachlich ist die Autorin ihrem Schreibstil treu geblieben. Der Roman liest sich leicht und einfach und stellt keine hohen Ansprüche an seine Leser.

Was mich auch ein wenig enttäuschte, war die Tatsache, dass Mare sich nicht mehr weiterentwickelt hat. Sicher, sie kämpfte auch hier für die Freiheit ihrer Leute und dass die Königshäuser der Vergangenheit angehören, aber darüber hinaus? Dabei hat mich diese Figur von Beginn an, also Band 1, fasziniert und begeistert.

Einzig Cal zeigt hier, das man sich auch ändern kann, ohne gleich sich selbst aufgeben zu müssen. Sein Verhalten am Ende war bewundernswert.


Schade. Entweder waren meine Erwartungen zu hoch, oder der Roman war einfach einer zu viel.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Das Geheimnis der Wellen - einfach nur toll!

Das Geheimnis der Wellen
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Äußerst raffiniert hat Nora Roberts Thrillerelemente mit denen einer Liebesgeschichte und einer uralten fiktiven Legende um einen jahrhundertealten Schatz kombiniert - was eine sagenhafte Atmosphäre ergibt.


Ein ...

Äußerst raffiniert hat Nora Roberts Thrillerelemente mit denen einer Liebesgeschichte und einer uralten fiktiven Legende um einen jahrhundertealten Schatz kombiniert - was eine sagenhafte Atmosphäre ergibt.


Ein absolut stimmungsvoller und wunderschöner Roman, der die perfekte Mischung aus Spannung, Liebe, Hass und Thriller ist. Kombiniert mit einer atemberaubenden Landschaft und malerischen Orten, bietet dieser Roman für jeden herrlich unterhaltsame Stunden.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Plot einfach klasse.

Papierjunge
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Bei diesem Buch ist es mir leider nicht ganz gelungen, die Eindrücke, die ich aus der für das TV produzierten, Serie hatte, beim Lesen auszuschalten. Sicher, es wird immer Unterschiede geben, wenn ein ...

Bei diesem Buch ist es mir leider nicht ganz gelungen, die Eindrücke, die ich aus der für das TV produzierten, Serie hatte, beim Lesen auszuschalten. Sicher, es wird immer Unterschiede geben, wenn ein Buch verfilmt wird oder daraus eine TV Folge gemacht wird. Aber hier waren die Unterschiede doch stark und aus irgendwelchen Gründen hat mich das gestört.

Die Handlung ist etwas verwirrend angelegt und die Geschichte selbst springt zwischen verschiedenen Strängen hin und her, was es dem Leser nicht unbedingt einfacher macht, bei der Stange zu bleiben. Keine Frage, der Plot ist klasse und die Tatsache, dass hier in der Geschichte nochmals eine Geschichte verpackt ist, macht es um einen Deut besser.
Aber die erste Hälfte ist mir zu langatmig, fast schon zu zäh geschrieben und aufgebaut. Die Atmosphäre ist sehr dunkel, um nicht zu sagen düster, und das liegt nicht nur am Wetter in Stockholm.

Vielleicht bin ich von der Autorin auch nur einen etwas anderen Stil gewohnt. Denn kennengelernt habe ich Kristina Ohlssons Bücher über ihre Martin Benner Titel. Und die sind definitiv anders vom Stil und Wortschatz her.

Fredrika ist eine im Grunde starke Frau. Und doch schafft sie es einfach nicht, ihre Verlustängste abzustellen. Will ihr Mann mal für ein paar Tage auf Geschäftsreise, ist bei ihr ein einziges großes Nein sofort zur Stelle. Nicht mal einen Urlaub planen geht. Ihre Abwehr ist heftig und das hat mich doch etwas verwundert. Ansonsten ist sie großartig in ihrem Job. Sieht Dinge, die andere nicht sehen, denkt über Sachen nach die anderen im Traum nicht einfallen würden und stellt Fragen, auf die sonst keiner zu kommen scheint. Da hat sie mir absolut gefallen.

Entweder war dieser Thriller für mich generell einfach nichts, oder ich hab ihn nur zur falschen Zeit gelesen. Den Plot fand ich klasse und auch die Geschichte in der Geschichte eine herrliche Idee. Schade, aber hier bin ich nicht sicher, ob ich die anderen Teile dieser Serie auch noch lesen werde.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Schön und mit Schockmoment

Das Reich der sieben Höfe 3 - Sterne und Schwerter
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Die Atmosphäre und Stimmung in diesem Buch sind gedämpft. Die Veränderungen an den unterschiedlichen Höfen im Feenreich haben die Geschichte verändert, es liest sich beinahe schon etwas abgestumpft. Obwohl ...

Die Atmosphäre und Stimmung in diesem Buch sind gedämpft. Die Veränderungen an den unterschiedlichen Höfen im Feenreich haben die Geschichte verändert, es liest sich beinahe schon etwas abgestumpft. Obwohl die Ereignisse alles andere als das sind. Es gibt Verluste zu beklagen und zu betrauern und doch ist der Kampf noch nicht zu Ende.

Keine Frage, es ist auf eine andere Weise unterhaltsam als die beiden Vorgänger. Und zu sehen wie Feyre und Rhysand darum kämpfen ihr Leben und Reich zu erhalten und das Schlimmste zu verhindern, war absolut sehenswert und lesenswert. Aber halt anders.

Die Protagonisten scheitern, haben mit Verlusten zu kämpfen und sind doch fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Zu sehen, wie Feyre zu dem wird, was sie letztlich ist, eine High Lady, war schon bemerkenswert. Sie ist bereit große Risiken einzugehen, sich in Gefahr zu bringen, um das zu schützen und zu erhalten, was sie liebt. Sie bleibt sich selbst treu, trotz allem und macht ihre neue Stellung zu etwas, das von anderen nicht unbemerkt bleibt. Ihre Wandlung mitzuverfolgen war einfach nur beeindruckend.


Irgendwie hat es mich nicht ganz so begeistern können wie die anderen Bücher um Feyre, Rhysand und Tamlin. Keine Frage, ich hatte mein Lesevergnügen und bin gut unterhalten worden und möchte diesen Band als Sarah J. Maas fan nicht missen. Aber das Ende? Lieber Himmel, musste dieser Schockmoment sein? schmunzel