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Veröffentlicht am 30.03.2020

Es polarisiert. Entweder man liebt es - oder nicht.

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
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Der Roman ist herrlich stimmungsvoll und polarisiert zweifelsohne – entweder man liebt ihn oder das Gegenteil ist der Fall. Ein Mittelding gibt es hier nicht.

Noch nie habe ich eine Geschichte aus diesem ...

Der Roman ist herrlich stimmungsvoll und polarisiert zweifelsohne – entweder man liebt ihn oder das Gegenteil ist der Fall. Ein Mittelding gibt es hier nicht.

Noch nie habe ich eine Geschichte aus diesem Genre vor Augen gehabt, die die heikle Gradwanderung - nicht in geschmacklose Klischees abzurutschen und dem Leser stattdessen reizvolle ansprechende Erotik präsentiert - so brillant umgesetzt gesehen wie E. L. James es mit diesem Titel getan hat, denn Geschmackloses sucht man hier vergeblich. Das Buch ist einfach fantastischer Lesestoff – nicht nur für Frauen.

Veröffentlicht am 21.03.2020

Denn Du Gehörst Mir - Ich bin enttäuscht.

Denn du gehörst mir
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Dieser Thriller ist im bewährten sanften Schreibstil, für den Mary Higgins Clark berühmt ist und war, verfasst. Leider hab ich die ebenfalls berühmte psychologische Raffinesse sehr vermisst. Die Geschichte ...

Dieser Thriller ist im bewährten sanften Schreibstil, für den Mary Higgins Clark berühmt ist und war, verfasst. Leider hab ich die ebenfalls berühmte psychologische Raffinesse sehr vermisst. Die Geschichte war mir viel zu vorhersehbar, es gab keine Überraschungen und an Spannung hat es auch teilweise gefehlt. Dass sich auch die Hauptfigur verändert hat, zu ihrem Nachteil, wie ich finde, hat die Sache nicht besser gemacht. Während des Lesens habe ich immer wieder den Eindruck gehabt, dass mir viel zu viel aus dem Buch sehr bekannt vorkommt. Klar, die Szenen waren so gut wie alle neu, bis auf einige wenige die sich im direkten familiären Umfeld von Laurie abgespielt haben. Aber ansonsten las sich das wie aufgewärmter kalter Kaffee. Das Lesetempo ist zügig, keine Frage, auch wenn ich doch etwas länger gebraucht habe, bis ich mit dem Thriller durch war. Schade, wirklich schade, denn ich hab bislang die meisten Bücher der Autorin mit Begeisterung verschlungen.

Laurie Moran hat sich verändert. Und nicht unbedingt zu ihrem Vorteil. Was ich aber hauptsächlich der Tatsche zuschreibe, dass ihr Sohn in diesem Buch so gut wie keine Präsenz zeigt. Er wird fast nur am Rande erwähnt, was das Verhalten von Laurie als Mutter hier auch stark ändert. Sicher, sie ist nach wie vor dabei ihren Vater zu fragen, ob er seinen Enkel von da oder dort abholen kann, weil sie ihre Pläne andern musste, doch es gibt keine Dialoge mehr zwischen Mutter und Sohn und damit fehlt der Geschichte ein bisschen das Herz. Dafür zeigt die Hauptfigur umso mehr, dass sie eindeutig die Tochter ihres Vaters ist. Sie zeigt, wie klug sie ist, ihre Kombinationsfähigkeit ist genial und auch ihre Liebe zu Alex Buckley kommt endlich zum Vorschein.

Um es ganz ehrlich zu sagen, dieser Thriller hat mich enttäuscht. Entweder waren meine Erwartungen von Anfang an viel zu hoch oder Mary Higgins Clark hat ihre letzten Bücher nicht mehr mit der von ihr gewohnten Qualität verfasst. Sicher, sie war im hohen Alter, eine Granddame, wie man bei uns so schön sagt. Aber ich kenne andere Laurie Moran Titel von ihr, die waren wesentlich spannender, abwechslungsreicher und psychologisch von einer Raffinesse, die ich hier eindeutig vermisst habe. Schade und für mich sehr traurig, denn ich war, und bin noch immer ein großer Fan der Autorin.

Veröffentlicht am 12.03.2020

Vortex-Der Tag an dem die Welt zerriss

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Irgendwie bin ich bei diesem Roman so richtig zwiegespalten. Einerseits hab ich die Fantasie und das gesamte Setting genossen und es war wundervoll, die damit verbundenen Geschehnisse zu lesen. Auf der ...

Irgendwie bin ich bei diesem Roman so richtig zwiegespalten. Einerseits hab ich die Fantasie und das gesamte Setting genossen und es war wundervoll, die damit verbundenen Geschehnisse zu lesen. Auf der anderen Seite hab ich mich aber leider doch etwas an den vielen Ähnlichkeiten gestört, an den Dingen, die mir nur allzu bekannt vorkamen. Da waren doch so einige direkte Vergleiche mit der „City of-Serie“ oder „The 100“ (um nur ein paar zu nennen) möglich. Und stellenweise war mir das ehrlich gesagt dann doch zu viel. Keine Frage, ich bin relativ gut unterhalten worden und hab die eine oder andere Passage auch sehr genossen. Und trotzdem war ich von den ganzen Gemeinsamkeiten zu anderen Serien nicht wirklich begeistert.

Ich muss aber auch sagen, dass ich trotz all der Kritikpunkte, den Roman durchgelesen habe. Ja, ich war an ein paar Stellen schwer versucht, den Titel abzubrechen, aber dann war da doch wieder etwas auf der Seite, das mich veranlasst hat weiterzulesen. Stellenweise konnte ich mir die Szenen und Schauplätze so wunderbar vorstellen, dass ich echt den Wunsch verspürte dort sein zu wollen. Und mit diesem Gefühl kann man ein Buch dann doch nicht einfach abbrechen. Und zu meiner Überraschung wurde es nach der ersten Hälfte ja dann auch so richtig gut und spannend.

Die Autorin verlangt ihren Figuren so einiges ab. Da gilt es Probleme, Herausforderungen und Schicksalsschläge zu meistern, die sich wohl keiner gerne freiwillig auf die Schulter laden würde. Das macht die beiden Hauptfiguren einerseits überraschend tiefgründig, auf der anderen Seite aber auch fast zu Stereotypen.

Elaine hat in ihrem Leben schon viel durchgemacht. Sie weiß genau, was es bedeutet, einen geliebten Menschen zu verlieren, nur weil ein anderer seine Kräfte nicht kontrollieren kann oder es erst gar nicht will. Der erste Vortex hat Chaos kreiert und hat so manche Kreatur und Menschen hinterlassen, die gemischte Fähigkeiten haben. Etwas, wovor die Mächtigen in Elaines Gesellschaft Angst haben.

Ich bin zwiegespalten, was diese Geschichte angeht. Ja, die erste Hälfte verlangt viel vom Leser, vor allem Durchhaltevermögen. Und ich war einige Male in Versuchung, hier meinen ersten DNF zu haben. Aber ich hab weitergelesen weil es da im Stil als auch Roman selbst etwas gab durch das ich wissen wollte, was auf den nächsten Seiten geschieht. Und die zweite Hälfte erwies sich als überraschend unterhaltsam und abwechslungsreich. Es war kein reines Lesevergnügen von Beginn an aber alles in allem ein Buch, das ich irgendwie doch genossen hab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2020

Nevernight-Die Rache

Nevernight - Die Rache
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Ich mag keine Fußnoten! Aber den Autoren kümmert das nicht lach Teilweise gehen diese Dinger über eine halbe Seite während der laufenden Geschichte und nerven echt, aber was solls. Im Großen und Ganzen ...

Ich mag keine Fußnoten! Aber den Autoren kümmert das nicht lach Teilweise gehen diese Dinger über eine halbe Seite während der laufenden Geschichte und nerven echt, aber was solls. Im Großen und Ganzen hab ich mich gut unterhalten gefühlt und ein schönes Lesevergnügen mit dem Abschlussband der Nevernight Chronicles gehabt. Aber einiges fand ich auch überflüssig.

Und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, das Mia zu zahm geworden ist. Die Badass Figur, die ich im ersten Band absolut klasse fand, und die es im zweiten Teil auch noch zu sehen gab, die hab ich hier etwas vermisst.

Vom Schreibstil her ist sich der Autor treu geblieben. Nevernight - Die Rache war noch eine Ecke grausamer, blutiger und brutaler als die beiden Vorgänger zusammen. Und trotzdem war ich am Ende ein klein wenig enttäuscht. Der Schluss war mir zu romantisch angehaucht und fast schon kitschig. Und davon, dass der Autor keine Happy Ends mag, dass dann aber in diesem Buch doch anders gemacht hat, war ich auch etwas überrascht.

Größtenteils ein schönes Lesevergnügen. Kein Buch, das mich absolut begeistert hat und auch nicht so war wie erwartet oder erhofft, aber alles in allem Lesevergnügen. Am besten selbst lesen, falls noch nicht geschehen und für sich beurteilen. Die Lesegeschmäcker sind ja gottlob verschieden lach

  • Cover
Veröffentlicht am 17.01.2020

Nette Unterhaltung, aber mehr leider auch nicht.

Böses Herz
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Nicht gerade einer der stärksten Titel von Sandra Brown, aber durchaus unterhaltsam. Auch wenn das gewisse Etwas gefehlt hat, so bekommt das Böse am Ende doch, was es verdient. Und obwohl die Autorin am ...

Nicht gerade einer der stärksten Titel von Sandra Brown, aber durchaus unterhaltsam. Auch wenn das gewisse Etwas gefehlt hat, so bekommt das Böse am Ende doch, was es verdient. Und obwohl die Autorin am Schluss alle losen Fäden miteinander verknüpft, der berühmte Wow-Effekt, der ihren Thrillern sonst inne wohnt, bleibt diesmal aus. Wer also ohne große Erwartungen an dieses Buch herangeht, der wird nicht enttäuscht sein und durchaus Unterhaltung vorfinden.