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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2017

Köstliches Lesevergnügen - Cover hätte schöner sein können.

Tausend kleine Lügen
1

Himmel – warum habe ich das nicht schon früher gelesen? Das war so ein genialer Spaß, köstliche Unterhaltung und absolut toll angelegt, was den Plot und die Charaktere betrifft.

Ich habe es buchstäblich ...

Himmel – warum habe ich das nicht schon früher gelesen? Das war so ein genialer Spaß, köstliche Unterhaltung und absolut toll angelegt, was den Plot und die Charaktere betrifft.

Ich habe es buchstäblich nicht kommen sehen, wer der tote Mensch gewesen ist. Erst in dem Moment, als ich die entsprechende Szene las, dämmerte es mir und ich war hin und hergerissen zwischen Faszination, Begeisterung aber auch ein wenig „Bitte?! Das passt jetzt aber ein bisserl ZU GUT in die Handlung“.

Vom Schreibstil und der Wortwahl her trifft die Autorin in meinen Augen einen Nerv. Es geht einerseits locker, ironisch und mit viel Zynismus zu, andererseits wird aber auch mit Feingefühl sensibel auf bestimmte Dinge eingegangen. Kurz: Dieser Roman bietet für jeden das gewisse Etwas.

Was für ein toller Roman. Da wurde mich viel Sinn für Humor, Eitelkeiten und dem ganz normalen Alltagswahnsinn unter konkurrierenden Eltern eine Geschichte von der Autorin präsentiert, die abwechslungsreich, unterhaltsam und Krimi in einem ist.

Veröffentlicht am 05.06.2017

Guter, solider Thriller.

Die Bestimmung des Bösen
1

Eine feine Ironie schimmert durch die Handlung, die sich auf feinfühlige, aber auch offene Weise mit dem Bösen im Menschen und dem sogenannten warrior gene (MAO-A) befasst.

Was mich besonders begeistert ...

Eine feine Ironie schimmert durch die Handlung, die sich auf feinfühlige, aber auch offene Weise mit dem Bösen im Menschen und dem sogenannten warrior gene (MAO-A) befasst.

Was mich besonders begeistert an diesem Thriller, ist die Art wie die Autorin Wissen der Biologie sowie der Kriminalbiologie verwendet, ohne dabei belehrend oder gar besserwisserisch zu erscheinen. Gut, zu Anfang ist das so zur Verfügung gestellte Wissen etwas trocken, und es braucht ein wenig Geduld um sich an den Ton zu gewöhnen. Doch später wird das absolut faszinierend.

Julia Corbin´s Sprach- und Schreibstil ist klar, komplex und mit der anfangs schon erwähnten feinen Ironie versehen. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und die Spannung wird durch die vielen Szenenwechsel und Sprünge zwischen der Handlungsgegenwart und der Vergangenheit erzeugt.

Die Autorin scheint ein Händchen für die Erschaffung der unterschiedlichsten Figuren zu haben.

Im Ganzen gesehen ist Die Bestimmung des Bösen ein schöner Thriller, der ein paar Schwachstellen hat, den Leser nebenbei einiges über die Natur des Menschen lehrt, biologische Fakten beibringt und das ganz ohne dabei lehrhaft zu sein. Zwar fehlt diesem Buch der Wow-Effekt, aber durch die abwechslungsreiche Story und die Mischung aus Psychologie und kriminalistischer Basis wird das wieder ausgeglichen. Für Thriller- und Krimifans eine klare Empfehlung.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Herz Zu Asche - fantastisch!

Herz zu Asche
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Zugegeben, es gibt ein paar Charaktere, die sind nicht ganz überzeugend und kommen etwas blass herüber, aber der Rest weiß sich in Szene zu setzen, zu manipulieren, zu intrigieren und zu zerstören. Die ...

Zugegeben, es gibt ein paar Charaktere, die sind nicht ganz überzeugend und kommen etwas blass herüber, aber der Rest weiß sich in Szene zu setzen, zu manipulieren, zu intrigieren und zu zerstören. Die Autorin fährt wirklich die komplette Palette an Charakterzügen auf, die ein Mensch zu bieten hat, und bringt diese raffiniert zusammen. Da werden Halluzinationen eingesetzt, ein brillantes Psychospielchen auf die Spitze getrieben und Kinder bzw. junge Menschen gnadenlos mit dem Irrsinn und Versagen der Erwachsenen belastet bzw. instrumentalisiert, um als deren Ventil zu dienen.

Ein fantastischer Abschluss, der klasse geschrieben und in Szene gesetzt ist, keine Wünsche offen lässt und absolutes Lesevergnügen garantiert. Höchste Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 25.06.2019

Das war genial gut!

Das Reich der Sieben Höfe 2 – Flammen und Finsternis Band 2
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Da wird vor dem Leserauge eine Welt entfaltet, die es absolut in sich hat. Nichts ist wie es scheint und Magie liegt buchstäblich in der Luft. Und damit meine ich nicht nur die Magie, die den High Fae ...

Da wird vor dem Leserauge eine Welt entfaltet, die es absolut in sich hat. Nichts ist wie es scheint und Magie liegt buchstäblich in der Luft. Und damit meine ich nicht nur die Magie, die den High Fae zu eigen ist. Nein. Die Magie zwischen Feyre und Rhys – da brennt buchstäblich die Luft.

Sarah J. Maas zieht hier wirklich alle Register, wenn es um Romantik, Leidenschaft, Emotionen und Überraschungen geht. Das war ganz großes Kino!

So wenig Tamlin mir in diesem Roman auch gefällt, so sehr passt es doch in die Geschichte. Ihn als Gegenpol für das weitere Handlungsgeschehen, was Feyre und ihre Art und Weise angeht, wie sie mit den vergangenen Geschehnissen umgeht, das war schon hervorragend gemacht. Hut ab.

Von Rhys war ich absolut überrascht und äußerst angetan. Diese Kehrtwende hätte ich nicht erwartet und umso mehr habe ich es genossen, zu beobachten und mitzuerleben, was sich da vor meinem lesenden Auge abspielte. Einfach grandios.


Das war brilliant! Selbst als ausgemachter ToG fan würde ich sagen, das war das beste Buch, das ich bislang von der Autorin gelesen haben. Heiliger Himmel, was für eine Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Leuchtedes Herz - aufwühlend und schön.

Firelight – Leuchtendes Herz
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Ein heftiger und sehr aufwühlender Abschluss einer Trilogie, der mich am Ende sehr erschüttert und betroffen zurückgelassen hat. Das was ich erwartet hatte, ist nicht eingetroffen – es war um einiges zerstörerischer. ...

Ein heftiger und sehr aufwühlender Abschluss einer Trilogie, der mich am Ende sehr erschüttert und betroffen zurückgelassen hat. Das was ich erwartet hatte, ist nicht eingetroffen – es war um einiges zerstörerischer. Interessenten sollten sich auf viel Schmerz, Leid und Hass einstellen. Im Ganzen betrachtet lohnt es sich aber dieses Buch zu lesen, kommt am Ende doch so was wie die perfekte Harmonie heraus.