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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2021

Ein absolut ergreifender Roman, voller Dramatik und Gefühl.

Schwesterherzen
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In ihrem sanften und gefühlvollen Stil hat Danielle Steel erneut einen wunderbaren Roman um Familie und die Kraft der Liebe zu Papier gebracht, der voller Schmerz, Tragödien, Liebe und Zusammenhalt steckt. ...

In ihrem sanften und gefühlvollen Stil hat Danielle Steel erneut einen wunderbaren Roman um Familie und die Kraft der Liebe zu Papier gebracht, der voller Schmerz, Tragödien, Liebe und Zusammenhalt steckt. Die Autorin beschreibt die Szenen, Schauplätze und Figuren durch sparsam aber gezielt eingesetzte liebevolle Details, die weit aus wirkungsvoller sind als lange und ausführliche Beschreibungen. Es passt perfekt in die Handlung und beschert dem Leser ein gemütliches und fließendes Lesetempo. Durch die mal kürzeren und mal längeren Kapitel schaffte es Danielle Steel hervorragend, die Dramatik und die Folgen, die sich aus so einer Tragödie entwickeln können, dem Leser nahe zu bringen, ohne dabei an Tempo oder Gefühl zu verlieren. Dabei bleibt die Handlung stets abwechslungsreich und wartet mit einigen Überraschungen für den Leser auf, die sowohl positiv als auch negativ sind. Damit meine ich besonders die Erlebnisse, die Candy irgendwann im Verlauf der Handlung durchmacht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Melancholisches Lesevergnügen

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Ich habe einige Kapitel gebraucht, um mich an den sehr melancholischen Ton und den etwas schrägen Stil zu gewöhnen. Addie kämpft mit ihrem Leben. Die Menschen um sie herum erwarten von ihr, dass sie sich ...

Ich habe einige Kapitel gebraucht, um mich an den sehr melancholischen Ton und den etwas schrägen Stil zu gewöhnen. Addie kämpft mit ihrem Leben. Die Menschen um sie herum erwarten von ihr, dass sie sich an die Regeln der Gesellschaft hält, heiratet und eine Familie hat. Aber Addie will mehr. Mehr Leben, mehr Freiheit, mehr Zeit, mehr von allem. Aber was sie wirklich will, wird ihr eigentlich auf sehr verdrehte Weise gewährt. Und schnell wird klar, dass hier eine neue Art von Obdachlosigkeit gezeigt wird. Addie muss kreativ werden, um zu überleben und tut dies auf die einzige Art, die ihr bleibt.

Die Art und Weise, wie die Autorin diesen Roman geschrieben hat und wie sie die Hauptfigur gestaltet hat, ist sehr ungewöhnlich. Das Lügen wird salonfähig gemacht, Stehlen wird perfektioniert und die Kunst der Darstellung geschickt zur Idee anderer gemacht.

Addie ist eine wundervolle Frau. Im Laufe der Jahre hat sie gelernt, dass Worte Macht haben. Und dass jedes Wort seine eigene Bedeutung und Kraft hat. Und dass sie sie nur sorgfältig und präzise verwenden muss, um zu bekommen, was sie will. Ich war so glücklich, als sie Henry traf und die Welt ihr eine neue Perspektive bot. Oh ja, Addie hat eine unvergleichliche Art, sich auf der Welt zu verewigen.

Die Geschichte endet so, wie sie begonnen hat. Melancholisch und mit einem Twist. Aber das Beste ist, dass die Liebe gewinnt. Obwohl ich mit so einem Ende nicht gerechnet habe. Aber jedes andere Ende, sogar ein wundervolles Happy End, wäre kitschig und für Addie oder ihr Leben nicht angemessen gewesen. Ich bin vielleicht nicht so begeistert von diesem Roman wie andere Leser, aber am Ende zähle ich ihn als Lesevergnügen. Die Liebe hat gewonnen, und das ist alles, was zählt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2021

Das Leuchten des Himmels - Einer ihrer besten Romane!

Das Leuchten des Himmels
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Fantastisch! Nervenkitzel und romantische Liebesgeschichte in einem. Mit diesem Buch hat Nora Roberts wieder ein absolutes Top Buch präsentiert, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, spannend ...

Fantastisch! Nervenkitzel und romantische Liebesgeschichte in einem. Mit diesem Buch hat Nora Roberts wieder ein absolutes Top Buch präsentiert, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, spannend ist und mit einem Schuss Erotik prickelndes Lesevergnügen garantiert.

  • Cover
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Veröffentlicht am 29.06.2021

Vortex Die Liebe die den Anfang brachte - Gute Unterhaltung

Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte
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Von Beginn an ist die Geschichte sehr actionreich und es wird schnell klar, dass hier viel mehr auf dem Spiel steht, als es das Ende von Band zwei vermuten ließ. Das Lesetempo ist herrlich zügig und die ...

Von Beginn an ist die Geschichte sehr actionreich und es wird schnell klar, dass hier viel mehr auf dem Spiel steht, als es das Ende von Band zwei vermuten ließ. Das Lesetempo ist herrlich zügig und die Handlung abwechslungsreich. Die Autorin ist ihrem Schreib- und Sprachstil treu geblieben und beantwortet im weiteren Verlauf der Handlung so gut wie alle noch offenen Fragen. Leider fing die Geschichte ab etwa der Hälfte dann an etwas zu schwächeln, was sie in meinen Augen dann einen glatten Stern kostete. Dennoch ist der Roman unterhaltsam und mit einem Schuss Drama versehen.

Elaine hat sich gewaltig weiterentwickelt. Irgendwann im Handlungsverlauf begreift sie, dass die Dinge sich genauso entwickeln, wie es sein soll. Das weder sie noch Bale daran irgendetwas ändern können. Und so fängt sie an, die Dinge zu akzeptieren und sich ganz auf ihren Instinkt und ihr Gewissen zu verlassen.

Mit dieser Protagonistin ist der Autorin eine fantastische Figur gelungen, die mich in diesem letzten Band restlos begeistert hat.

Gut, von der anfänglich begeisternden fünf Sterne Bewertung sind am Ende nur noch vier übrig geblieben. Aber dennoch, für solide Unterhaltung ist gesorgt. Die Autorin schöpft die Gefühlspalette sowohl für den Leser als auch für die einzelnen Charaktere voll aus und der Plot selbst geht auch noch mal so richtig in die Vollen. Zumindest bis zur Romanhälfte. Mit dem Ende war ich zufrieden, auch wenn es anders kam als gedacht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2021

Der Fall des Präsidenten-Solider Thriller ohne Wow-Effekt

Der Fall des Präsidenten
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Einerseits war das ein typischer Elsberg Thriller, andererseits fehlte dem Buch doch das gewisse Etwas. Keine Frage, ich hatte durchaus mein Vergnügen damit und hab so manche Szene und Kapitel absolut ...

Einerseits war das ein typischer Elsberg Thriller, andererseits fehlte dem Buch doch das gewisse Etwas. Keine Frage, ich hatte durchaus mein Vergnügen damit und hab so manche Szene und Kapitel absolut genossen – lesetechnisch. Aber die vielen Seiten, wo politische Strategien dargestellt und wo unendlich viele Figuren ins Spiel gebracht wurden, nur um kurz darauf auf Nimmerwiedersehen wieder zu verschwinden, das war mir dann doch einen Tick zu viel. Da wäre weniger eindeutig mehr gewesen.

Klar, was die Action angeht, wird dem Leser die volle Palette des Möglichen geboten. Und die Ähnlichkeit mit einem ehemaligen Präsidenten, so vom Charakter her, war bei der Figur des Ex-Präsidenten in diesem Thriller schon zum Schmunzeln. Doch auf die immer wieder erwähnte Corona Pandemie hätte ich dann doch getrost verzichten können. Wir stecken noch mitten in dieser, aber im Buch ist sie bereits Vergangenheit. Das war mir dann doch etwas zu viel.

Seinem Sprach- und Schreibstil ist Marc Elsberg treu geblieben. Da gibt es viele Szenen und Dialoge, die einen gut unterhalten und die Hauptfigur zeigt eine Stärke und Durchhaltevermögen, das einfach nur beeindruckend ist. Hat mich sehr gefreut, dass es eine Frau war bzw. mehrere, die hier die Courage hatten, einem einst mächtigen Mann die Stirn zu bieten und zu zeigen, wo es lang geht. Rein rechtlich gesehen, natürlich.

Dana ist eine Frau, die sehr vertraut ist mit Kriegsleid, Verbrechen und einem Neuanfang in einem fremden Land. Sie weiß, was es heißt, sich integrieren zu müssen und zu lernen, mit der neuen Realität zurechtzukommen. Aufgeben ist für sie ein Fremdwort. Respekt vor der Berühmtheit einer Person ja, aber nicht um jeden Preis. Sie glaubt an das Recht und geltende Gesetze und ist bereit, dafür zu kämpfen, dass einstige Verbrecher zur Rechenschaft gezogen werden. Notfalls auch unter Aufbietung aller ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Das war ein unterhaltsamer Thriller, der mir doch die eine oder andere vergnügliche Lesestunde beschert hat. Leider waren für meinen Geschmack zu viele Szenen mit endlosen politischen Strategien vorhanden, und es hat sich seltsam angefühlt über die Corona Pandemie in der Vergangenheitsform zu lesen, wo die Realität doch noch ganz anders ist. Wen solche Kleinigkeiten nicht stören, der wird hier sein Lesevergnügen finden. Mich hat es ein wenig gestört, daher auch nur ein Rating von Vier statt Fünf.

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