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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2021

Wundervoll.

Bridgerton - Wie bezaubert man einen Viscount?
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Auch der zweite Band über die Bridgerton Geschwister ist eine äußerst unterhaltsame und leichtgängige Geschichte, die dem Leser amüsante Einblicke in eine völlig andere Zeit gibt und bei der Humor und ...

Auch der zweite Band über die Bridgerton Geschwister ist eine äußerst unterhaltsame und leichtgängige Geschichte, die dem Leser amüsante Einblicke in eine völlig andere Zeit gibt und bei der Humor und Witz genauso groß geschrieben werden wie die Liebe selbst.

Veröffentlicht am 19.03.2021

Herrlich!

Bridgerton - Wie verführt man einen Lord?
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Eine äußerst gefühlvolle und herrlich geschriebene Geschichte. Absolut empfehlenswert. Witz, Humor, Leidenschaft, aber auch Tragik und eine Spur Drama sind im dritten Band der Bridgerton-Reihe überaus ...

Eine äußerst gefühlvolle und herrlich geschriebene Geschichte. Absolut empfehlenswert. Witz, Humor, Leidenschaft, aber auch Tragik und eine Spur Drama sind im dritten Band der Bridgerton-Reihe überaus unterhaltsam und raffiniert miteinander verbunden. Der aufmerksame Leser kann irgendwann einen kleinen Hinweis auf den Handlungsinhalt des nächsten Bandes lesen, und so bin ich schon jetzt gespannt wie dieser sein wird.

Veröffentlicht am 13.03.2021

Aurora Erwacht-Einfach genial gut!

Aurora erwacht
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Was für ein genial guter Mix aus Humor, Sarkasmus, Ironie und toller Story. Für mich eines der Lesehighlights im Jahr 2021. Und ja, mir ist bewusst, dass das Jahr noch jung ist. Aurora Erwacht lässt jedes ...

Was für ein genial guter Mix aus Humor, Sarkasmus, Ironie und toller Story. Für mich eines der Lesehighlights im Jahr 2021. Und ja, mir ist bewusst, dass das Jahr noch jung ist. Aurora Erwacht lässt jedes Fantasy-Herz höherschlagen und hat mir erneut bewusst gemacht, das man nichts, aber auch gar nichts für selbstverständlich halten sollte.

Amie Kaufman und Jay Kristoff zeigen mit diesem Buch erneut, wie großartig sie im Team sind und mit wie viel Herzblut und Leidenschaft sie ihrer Passion nachgehen. Schön die Szenen auf dem einen Planeten, die waren dann doch etwas gruselig mit all der Botanik. Aber trotzdem wundervoll zu lesen und unglaublich gut in die Gesamtstory eingebunden. Nur zum Schluss hin tat es mir leid, was da mit einer der Figuren passierte. Ob das für die Handlung nötig war oder nicht, ich habe jedenfalls ein paar Tränchen vergossen.

Aurora ist eine herrliche Figur, die mich von Anfang an begeistert hat. Ihre Verzweiflung, ihre Angst und ihre Hoffnung, dass sich die Dinge doch noch zum Guten wenden und sie erfährt, was sie wissen muss, hat mich vom ersten Moment gefesselt und erfreut. Wie sie sich mit der Situation auseinandersetzt, nie aufgibt und aus irgendwelchen Gründen einer Person vertraut, die sie nicht kennt und die doch vertraut ist, war aufregend und wunderschön zu beobachten. Mit Aurora hat das Autorenduo eine absolut wunderbare Figur erschaffen, die sich hoffentlich noch auf viele Abenteuer begibt.

Was für ein fantastisches Lesevergnügen. Hier hat sich das lange Warten auf jeden Fall gelohnt. Die Mischung aus Humor, Sarkasmus, Ironie und actiongeladener Story ist einfach nur klasse! Meine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2021

Im Zeichen Der Mohnblume-Die Kaiserin: Ich bin hin und hergerissen!

Im Zeichen der Mohnblume - Die Kaiserin
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Der Stil der Autorin ist im Grunde leicht zu lesen und relative abwechslungsreich. Gut, die vielen Seiten über Kriegsstrategien haben mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen und in meinen Augen dem Roman ...

Der Stil der Autorin ist im Grunde leicht zu lesen und relative abwechslungsreich. Gut, die vielen Seiten über Kriegsstrategien haben mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen und in meinen Augen dem Roman auch einiges an Schwung genommen. Aber abgesehen davon zeigt dieser Roman sehr viele grandiose Szenen, Dialoge und Passagen.

Die Hauptfigur Rin, ist ein absolutes Wrack. Ihre Opiumsucht hat sie in ein kaum atmendes Wesen verwandelt, das jegliche Selbstdisziplin in den Wind geschossen hat und im Grunde nur noch eines will. Vergessen. Ihr Selbstwertgefühl ist praktisch nicht mehr vorhanden. Sie ist zu einer funktionierenden Marionette geworden, deren Strippen von anderen bewegt werden.

Den Konflikt, in dem sich Rin seit geraumer Zeit befindet, zeigt die Autorin auf eindrucksvolle Weise. Gut, in mir entstand dabei ein Gefühl der Verachtung, da Rin sich im Selbstmitleid buchstäblich badet und alles und jeden nur nicht sich selbst dafür verantwortlich macht. Aber irgendwie hat sie mir im Verlaufe der Handlung auch ein wenig Respekt abgerungen. Irgendwann fing sie an, mir zu zeigen, dass sie mehr ist als nur ein Häuflein Dreck und dass sie trotz all ihrer seelischen Qualen immer noch Gut von Böse und richtig von falsch unterscheiden kann. Und dass ihr ihr Volk nicht egal ist.

Charaktere
Ich habe Rin zum ersten Mal in der Leseprobe kennengelernt, die der deutsche Verlag für den ersten Band Die Schamanin anbietet. Und was ich dort sah, sprach mich irgendwie an und faszinierte mich auf seltsame Weise. Zu sehen, was aus Rin geworden ist und von ihr einige Details über die Dinge zu erfahren, die sie in Buch eins durchgemacht hatte, war teilweise bewegend und eine abstoßende Mischung aus Mitleid (meinerseits), Verachtung und dem lauten Schrei, sie solle sich gefälligst am Riemen reißen und ihre Sucht endlich besiegen.

Tja, was Rin selbst nicht hinbekommt, schafft dann ein anderer. Und auch wenn es kurzzeitig so aussah, als ob sie endlich auf der sicheren Seite angekommen wäre, geht es wieder gefährlich nahe in die falsche Richtung für Rin. Krieg und nichts als Krieg bestimmt das Leben der Figuren und das wurde auf Dauer fast zu viel.


Resultat
Ich bin hin und hergerissen, was diesen Roman angeht. Einerseits bin ich begeistert über all die vielen grandiosen Szenen und den Plot, der hinter allem steht. Auf der anderen Seite bin ich noch immer geschockt über die vielen blutigen, brutalen und oftmals sehr grausamen Szenen. Das hatte ich nicht erwartet. Die Kaiserin ist kein leicht zu lesender Roman und vermutlich ist meine Bewertung auch der Tatsache geschuldet, dass ich den ersten Teil Die Schamanin nicht gelesen habe. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das jemals tun werde. Ja, die Mischung aus Mythologie, Monstern und der Art und Weise, wie sich eine junge Frau im Laufe ihres Lebens verändert, ist faszinierend. Aber die vielen Seiten über Kriegsstrategien waren mir dann am Ende doch einen Tick zu viel und haben meine Lesebegeisterung streckenweise in Grenzen gehalten. Am besten selbst lesen und ein eigenes Urteil bilden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

Traurig-aber ich bin enttäuscht

Leichenblume
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Dieser Thriller hat ein zügiges Lesetempo, einen flotten Sprachstil, gute Dialoge und einen kurzen und knackigen Schreibstil. Eigentlich alles, was einen gelungenen Thriller ausmacht. Leider ist der Spannungsaufbau ...

Dieser Thriller hat ein zügiges Lesetempo, einen flotten Sprachstil, gute Dialoge und einen kurzen und knackigen Schreibstil. Eigentlich alles, was einen gelungenen Thriller ausmacht. Leider ist der Spannungsaufbau nur mäßig und nimmt dem Buch somit einen wichtigen Bestandteil. Keine Frage, die psychologische Komponente ist vorhanden und sorgt für einigermaßen Unterhaltung beim Lesen und dafür, dass man bei der Stange bleibt.

Aber mir hat die nagende Ungewissheit gefehlt, die ich von einem Thriller erwarte, der diese Art von psychologischem Katz-und-Maus-Spiel hat. Sicher, die Hauptfigur Heloise kombiniert klug und kommt den Dingen aufgrund ihrer aufmerksamen Beobachtungsgabe nach und nach auf die Spur. Aber gleichzeitig hatte ich immer den Eindruck, dass ihr die Leidenschaft fehlt. Alles wirkte fast schon gleichmütig. Emotionslos.

Das Hintergrundthema Kinderpornografie bzw. Kinderschändung wird hier auf feinfühlige Weise dargestellt, auch wenn die Autorin die Dinge direkt anspricht. Die Brutalität dahinter kommt immer mehr zum Vorschein und die Tatsache, dass diejenigen, die daran Gefallen haben, sich vor den anderen Figuren dafür versuchen zu rechtfertigen bzw. auf armselige Weise zu entschuldigen, gab der Geschichte einen ganz anderen Klang.

Die Autorin hat in diesem Thriller Figuren erschaffen, die sehr unterschiedlich sind. Das ist einerseits gut, denn dadurch kommt ein Zusammenspiel zustande, das für Abwechslung sorgt. Auf der anderen Seite scheint es aber auch so zu sein, dass das Böse hier mit allem, was es tut und sagt, davonkommt. Da wird eine Arroganz präsentiert, die nicht immer im harmonischen Einklang mit der Geschichte steht. Die Autorin bedient mir hier zu leicht und zu viel das Klischee, das Reiche tun und lassen können, was sie wollen, ohne Konsequenzen tragen zu müssen.

Heloise ist eine Frau mit Vergangenheit. Sie trägt ein Geheimnis mit sich herum, dass für sie eine große Belastung darstellt und ihr vieles unmöglich macht. Zumindest aus ihrer Sicht. Hätte sie nicht ihre beste Freundin, mit der sie sich immer wieder austauschen kann, sie wäre schon längst ein emotionales Wrack. Was mir an der Protagonistin gefiel, ist die Tatsache, dass sie sehr klug ist, ohne sich damit zu brüsten oder es jedem vor die Nase zu halten. Sie denkt zuerst nach, ehe sie handelt. Sie sieht nicht nur eine Seite und arbeitet nach Gefühl. Selbst in den Momenten, wo sie ihrem Instinkt nicht vertraut. Leider kapselt sich Heloise aber auch gerne von ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen ab und hat in Sachen Menschenkenntnis nicht immer das beste Gespür.


Ich bin enttäuscht. Dieser Thriller konnte mich nicht packen oder in eine Faszination für die Figur oder Handlung hineinziehen. Aufgrund der Werbung für dieses Buch hatte ich mir viel mehr davon erwartet. Es sind großartige Ansätze vorhanden, die nur traurigerweise nicht voll ausgeschöpft wurden. Für mich daher leider nur ein durchschnittliches Buch. Schade. Hoffentlich ist der zweite Band besser.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere