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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2019

spannendes Finale

Jetzt gehörst du mir
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An drei ehemaligen Verbrechensschauplätzen, mit denen Phil Brennan zu tun gehabt hat, wird jeweils ein erhängter Mann gefunden, der Phil ähnlich sieht. Die Toten haben auch noch dazu eine Tarot Karte mit ...

An drei ehemaligen Verbrechensschauplätzen, mit denen Phil Brennan zu tun gehabt hat, wird jeweils ein erhängter Mann gefunden, der Phil ähnlich sieht. Die Toten haben auch noch dazu eine Tarot Karte mit dem Erhängten bei sich, dazu Phils Name darauf geschrieben. Phil will nach zu der ermittelnden Polizeidienststelle fahren und wird abgeholt. Aber er kommt dort nie an. Wer hat ihn entführt? Seine Frau Marina befürchtet, das Fiona Walsh wieder einmal zugeschlagen hat. Sie setzt alles dran, ihren Mann zu retten.

Mir hat dieses Buch wieder gut gefallen. Ich fand es zwar nicht ganz so spannend wie die vorangegangenen Bände, aber dennoch war es ganz unterhaltsam. Wenn man die vorherigen Bände der Reihe gelesen hat, ist es sowieso ein muss, da hier nun die Reihe zu Ende geht und man endlich erfährt, wer die Frau ist, die sich Fiona Walsh nennt. Ich vergebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Sehr gut gemacht

ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL
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Manuel Ortigosa bekommt eine erschütternde Nachricht: sein Ehemann Alvaro ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das ist aber noch nicht alles. Der Unfallort war nicht dort, wo Manuels Mann eigentlich ...

Manuel Ortigosa bekommt eine erschütternde Nachricht: sein Ehemann Alvaro ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das ist aber noch nicht alles. Der Unfallort war nicht dort, wo Manuels Mann eigentlich sein sollte, sondern in Galizien. Was hat Alvaro dort gemacht? Als Manuel nach Galizien fährt, muss er noch weitere Offenbarungen verkraften. Sein Ehemann war der Erbe einer Grafschaft und Manuel nun sein Alleinerbe.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine Art Familiengeschichte und zudem ein Kriminalroman, sehr gut aufgebaut, spannend, viele Wendungen, dazu wirklich schöne Landschaftsbeschreibungen. Man lernt Land und Leute kennen und hat sofort Lust auf einen Spanienurlaub abseits der Strände. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich kannte die Autorin schon von ihren Krimis aus dem Baskenland und finde ihren Schreibstil einfach toll. Auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht und ich kann es wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Das Spiel ohne Grenzen

Nemesis
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CJ Townsend ist zurück bei der Staatsanwaltschaft in Miami. Vor ein paar Monaten konnte ihr alter Feind, der Serienmörder Cupido, zwar aus dem Gefängnis entkommen, aber er macht CJ aus bestimmten Gründen ...

CJ Townsend ist zurück bei der Staatsanwaltschaft in Miami. Vor ein paar Monaten konnte ihr alter Feind, der Serienmörder Cupido, zwar aus dem Gefängnis entkommen, aber er macht CJ aus bestimmten Gründen keine Angst mehr. Es wird bald nach ihrer Arbeitsaufnahme eine Leiche ohne Kopf gefunden. Das Brandzeichen auf der Schulter der jungen Frau ist identisch mit denen, die die Mordopfer früherer Fälle eines Snuffclubs hatten, über den CJ von Cupido Informationen hatte. Sie hat von ihm auch eine Liste mit den Clubmitgliedern, aber sie konnte bisher nichts unternehmen. Nun ist sie wild entschlossen, dem "Spiel ohne Grenzen" ein Ende zu bereiten und selbst dagegen vorzugehen, da Justitia hier nicht viel ausrichten könnte. Dafür greift sie zu unerwarteten Mitteln.

Es geht in diesem Buch wieder einmal stellenweise sehr brutal zu. Die Schilderungen sind z.T. recht schockierend, das muss man abkönnen. Ich habe das Buch zwar schnell durchgelesen gehabt, fand den Thriller aber trotzdem nur mäßig spannend. Atemlose Spannung und unbedingt wissen wollen, wie es weiter geht, geht für mich irgendwie anders. Es war zwar nicht gerade langweilig, aber richtig mitgenommen hat mich die Story nicht. Hier gar es nicht genug Überraschungen, es war oft zu vorhersehbar. Außerdem viele Wiederholungen aus früheren Bänden, was aber Neueinsteigern das Verständnis erleichtert. Mehr als 4 Sterne sind für mich nicht drin.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Gut gemachter Ermittlerkrimi

Mitternachtsmädchen
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Im anatomischen Theater in Uppsala findet man die Leiche einer Studentin. Ihr linker Schuh fehlt. Nathalie Svensson von der operativen Fallanalyse der Kriminalpolizei soll die Ermittlungen aufnehmen. Eigentlich ...

Im anatomischen Theater in Uppsala findet man die Leiche einer Studentin. Ihr linker Schuh fehlt. Nathalie Svensson von der operativen Fallanalyse der Kriminalpolizei soll die Ermittlungen aufnehmen. Eigentlich steckt sie gerade genug private Probleme, aber die Tote ist die Tochter ihrer Freundin. Selbstverständlich will Nathalie helfen, den Mörder zur Strecke zu bringen, denn er hat es vorher schon zwei Mal versucht und Studentinnen brutal vergewaltigt. Jeweils immer um Mitternacht und auch hier ließ er immer den linken Schuh mitgehen.

Von dem Autor hatte ich schon Dominotod gelesen, aber den Inhalt schon wieder vergessen. Man kann das Buch aber m.E. ohne Vorkenntnisse lesen, obwohl hin und wieder Bezug zu Personen genommen wird, die aus dem Vorgängerband bekannt sein sollten. Der Schreibstil ist recht bildhaft, liest sich flüssig. Die Ermittlungen schreiten sehr langsam voran, da man gleich mehrere Verdächtige hat. Man tritt irgendwie auf der Stelle. Als Leser versucht man natürlich auch, dem Mörder auf die Spur zu kommen und verdächtigt den einen oder anderen. Die Auflösung war überraschend. Insgesamt zwar nicht übermäßig spannend, aber dennoch ein gut gemachter Ermittlerkrimi.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Enttäuschend

Château Mort
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Im Medoc findet bei drückender Hitze der Marathon du Medoc statt. An der Strecken schenken Winzer für die Läufer Wein aus. Auch Luc, seine Freundin Anouk und sein Freund beobachten das Spektakel. Unter ...

Im Medoc findet bei drückender Hitze der Marathon du Medoc statt. An der Strecken schenken Winzer für die Läufer Wein aus. Auch Luc, seine Freundin Anouk und sein Freund beobachten das Spektakel. Unter den Winzern ist auch Lucs Freund Richard. Plötzlich bricht ein Läufer zusammen, kurz darauf noch einer. Beide hatten bei Lucs Freund gerade etwas getrunken. Der erste Läufer stirbt, ein Winzer, dem ein begehrtes Weingut gehört. Auch Lucs Freund war an dem Gut interessiert. Luc stürzt sich in die Ermittlungen.

Mich konnte der Krimi dieses Mal leider nicht fesseln. Der Anfang klang vielversprechend, aber dann kamen viele Längen. Klar, die Handlung spielt im Medoc, einem berühmten Weingebiet. Aber es war mir einfach zu viel Wein und Essen, viele Beschreibungen zu detailliert. Spannung kam leider keine auf. Schade, ich hatte nach dem ersten Band definitiv mehr erwartet.