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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Schwer zu lesen und ziemlich melancholisch

Alma
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Normalerweise fällt es mir leicht, meine Meinung zu einem Buch zu beschreiben. Hier aber tue ich mich echt schwer. Daher lag das Buch nun auch ein paar Tage, obwohl ich schon mit der Lektüre fertig war. ...

Normalerweise fällt es mir leicht, meine Meinung zu einem Buch zu beschreiben. Hier aber tue ich mich echt schwer. Daher lag das Buch nun auch ein paar Tage, obwohl ich schon mit der Lektüre fertig war. Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Aber es war wirklich schwer zu lesen und hätte ich es nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wohl recht schnell weggelegt. Irgendwie bin ich froh, dass ich das nicht getan habe, aber gleichzeitig bin ich auch erleichtert gewesen, als das Buch zu Ende war. Der relativ positive Schluss hat mich wieder ein bisschen versöhnt, aber zwischendrin fand ich es schon sehr melancholisch.
Ja, ich bin hin- und hergerissen - immer noch. Ich hatte auf ein Buch gehofft, dass in Triest spielt - wie es auch mit dem Teaser der Repubblica angekündigt war: "Wer etwas wissen möchte über Triest und Italiens östliche Grenze, der muss Alma lesen. Ein perfekter Roman." Daher war ich überrascht, dass es eigentlich vor allem um den Jugoslawienkrieg geht. Das fand ich zwar schon interessant, aber ich hatte es nicht erwartet und außerdem hatte ich wohl zu wenig Hintergrundwissen. Das habe ich mir dann nebenbei angelesen, dadurch dauerte die Lektüre natürlich noch länger.
Gleichzeitig fand ich die Schreibweise der Autorin sehr distanziert. Es wird von der Hauptstadt gesprochen, nicht von Rom, von der Stadt, aber nicht von Triest. Und so weiter. Gleiches gilt für die Figuren, die ähnlich ferngehalten werden vom Leser. Dadurch fiel es mir noch schwerer, mich darauf einzulassen. Insgesamt keine einfache Lektüre, die trotzdem aber irgendwie einen Sog entwickelt hat.

Veröffentlicht am 23.02.2026

Gute Fragen

Wo ist denn da der Unterschied?
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Schon mal überlegt, was der Unterschied zwischen Krokodil und Alligator ist? Und ob es überhaupt einen gibt? Nase, Schnauze, Pfote, Kralle, Augen, Facettenauge, Wespe, Biene, Adler, Habicht … alles gleich ...

Schon mal überlegt, was der Unterschied zwischen Krokodil und Alligator ist? Und ob es überhaupt einen gibt? Nase, Schnauze, Pfote, Kralle, Augen, Facettenauge, Wespe, Biene, Adler, Habicht … alles gleich oder doch verschieden? Und was unterscheidet diese voneinander?
Ein wunderbares Buch über die großen und kleinen Unterschiede von mehr als 150 Sachen und Wörtern, die ähnlich und doch verschieden sind. Mir hat das Buch schon alleine beim ersten Blick auf das Cover Lust aufs Blättern gemacht. Und je mehr Seiten ich gesehen hab, desto interessanter fand ich das Gesamtkonzept und die Idee dahinter.
Gerade mit kleineren Kindern muss man sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch einiges erklären, aber insgesamt finde ich das Buch richtig cool. Die Gestaltung innen ist bunt und ein bisschen chaotisch, für mich persönlich total ansprechend und angenehm. Gerade auch, weil man nicht linear lesen muss und so auch mal was überspringen kann, herumblättern, sich festlesen und wieder weiterspringen kann. Mein Neffe liebt sowas auch, wenn er mal wild blättern kann und einfach die Bilder anschauen. Sobald er selbst lesen kann, werde ich ihm das Buch schenken, noch müssen wir es zusammen anschauen, aber es gibt schon richtig viel, was ihm gut gefällt. Und auch ich konnte noch einiges lernen, das mag ich immer sehr an hochwertigen Kinderbüchern! So macht Lesen Spaß und Lernen ist ganz einfach und geschieht nebenbei. Topp!

Veröffentlicht am 23.02.2026

Zauberhafte Geschichte

Fine und die Linden
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Schon alleine das Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich wollte die Geschichte von der kleinen Maus Fine unbedingt lesen. Das Mäusemädchen soll ganz alleine das Sommerfest der Tiere im Weizenfeld ...

Schon alleine das Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich wollte die Geschichte von der kleinen Maus Fine unbedingt lesen. Das Mäusemädchen soll ganz alleine das Sommerfest der Tiere im Weizenfeld vorbereiten. Eine große, wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, doch dann geht einiges schief und ein seltsamer Schatten taucht auf … sind es die gefährlichen Ratten, die sich doch noch hereingemogelt haben? Die Spannung steigt und ich …
verrate hier mal lieber nicht zu viel. Nur das: Es lohnt sich wirklich, dieses wunderbare und warmherzige Buch zu lesen. Dieser Mäusekrimi hat es in sich, wenn am Ende Freundschaft und Mut gewinnen. Und vielleicht ist ja auch noch eine kleine Liebesgeschichte dabei?
Nicht nur für Kinder eine tolle Geschichte aus dem Leben der Tiere auf dem Feld! Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 23.02.2026

Gar nicht zum Fürchten

Fritzi Furchtlos
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Idee und den Titel so toll fand. Außerdem hab ich schon einige Bücher aus dem Vermes-Verlag gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Nun als Fritzi ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Idee und den Titel so toll fand. Außerdem hab ich schon einige Bücher aus dem Vermes-Verlag gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Nun als Fritzi Furchtlos, die kleine Ziege, die alle in den Wahnsinn treibt, weil sie einfach vor gar nichts Angst hat. Egal, was die Herde macht, sie fürchtet sich nicht und gefährdet sich und andere. Da beschließen sie, dass sie losziehen muss, um das Fürchten zu lernen. Wird sie das auch schaffen? Das verrate ich nicht, aber ich kann sagen, es gibt es ein wunderbares Happy End.
Ich mag auch dieses Buch wieder sehr, es geht um Freundschaft, Mut und Liebe. Und das in einer wunderbaren Geschichte, die ihre großen und kleinen Leser mit in die große, weite Welt hineinnimmt. Die Seiten sind herrlich und absolut zum Text passend illustriert von Thorsten Saleina, der das Buch damit zu einem kleinen Kunstwerk macht.
Wieder mal ein richtig schönes Kinderbuch mit einer tollen Botschaft. Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 23.02.2026

Spannender Ausflug nach London

Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich erst kurz vor Weihnachten „Mord unter dem Weihnachtsbaum“ gelesen und sehr gemocht hatte. Da wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Erst war ich ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich erst kurz vor Weihnachten „Mord unter dem Weihnachtsbaum“ gelesen und sehr gemocht hatte. Da wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Erst war ich kurz verwirrt, habe dann aber festgestellt, dass „Mord in bester Gesellschaft“ vorher spielt. Umso schöner, habe ich die Charaktere noch ein bisschen besser kennengelernt. Zum Beispiel Hunters Mutter, die ich noch nicht kannte, die mich aber begeistert hat mit ihrer unkonventionellen Art.
Die Geschichte war wieder in sich rund und stimmig, auch wenn ich dann doch schon recht früh eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte. Aber das macht nix, das Lesen hat trotzdem Spaß gemacht.
Gestört hat mich, dass es doch recht viele Tipp- oder Rechtschreibfehler gibt, aber da bin ich tatsächlich auch sehr empfindlich.
Insgesamt ein schönes Buch, das ich wieder gerne gelesen habe. Bin gespannt auf weitere Bände um Hunter B. Holmes, seinen Steven und seine Kollegen. Wieder ein schöner Ausflug nach London!