Ein Thriller mit Tiefgang
Stumme HölleIn einem Wald bei Leipzig wird eine Leiche gefunden. Im ersten Moment sieht es nach Selbstmord aus, aber beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass eine Hand fehlt. Dann werden eine abgetrennte Hand und eine ...
In einem Wald bei Leipzig wird eine Leiche gefunden. Im ersten Moment sieht es nach Selbstmord aus, aber beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass eine Hand fehlt. Dann werden eine abgetrennte Hand und eine weitere Leiche gefunden. Nur passt die Hand nicht zu der ersten Leiche. Die Ermittlerin Hanna Seiler und ihr Kollege Milo Novic sollen in diesem Fall ermitteln. Die Spuren führen sie zu einem ehemaligen-Spzialkinderheim in Thana bei Leipzig. Was sie dann erfahren und erleben ist an Ungeheuerlichkeiten kaum noch zu überbieten.
Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Es ist in klare kurze Kapitel aufgeteilt die mit Ort und Zeit versehen sind. Es gibt zwei gut abgegrenzte Zeitsträngen: Einmal zu den Zeiten der Ex-DDR im Kinderheim und dann in der Gegenwart. Die Sichtweise der Kinder im Kinderheim hat mir die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken laufen lassen. Es ist vorstellbar, dass es früher teilweise so abgelaufen sein könnte. Auch nach Ende der DDR sollte noch vieles, was da abgelaufen ist vertuscht und die Überlebenden der Lüge bezichtigt werden. Etwaige Beweise wurden vernichtet.
Fazit: Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich war schnell in der Story drin, obwohl es mein erstes Buch dieser Reihe war. Teilweise wollte ich es kaum weglegen, so gespannt war ich wie es weitergeht.
Absolute Oberklasse und klare Weiterempfehlung