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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2019

Einer der sich traut

Kein Teil des Systems
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Nach dem Buch TREIBJAGD ist KEIN TEIL DES SYSTEMS das 2. Buch das ich von Tim K. gelesen habe. Ein absolutes Top - Buch! Endlich mal jemand der sich traut Dinge anzusprechen, die viele sicherlich ...

Nach dem Buch TREIBJAGD ist KEIN TEIL DES SYSTEMS das 2. Buch das ich von Tim K. gelesen habe. Ein absolutes Top - Buch! Endlich mal jemand der sich traut Dinge anzusprechen, die viele sicherlich denken aber sich nicht trauen auszusprechen, weil sie befürchten Repressalien aushalten zu müssen. Ich habe es in kürzester Zeit gelesen und war voll begeistert davon.
Schonungslos ehrlich und direkt deckt er den Irrsinn einer ungeplanten Masseneinwanderung von sogenannten Flüchtlingen auf, die in unübersehbarer Anzahl das Land „überschwemmen“. Während echten Flüchtlingen, die vor Krieg und Terror unserer Hilfe bedürfen und die bis zur Beendigung des Kriegsgeschehens in unserem Land Asyl gewehrt bekommen, haben Wirtschaftsflüchtlinge und all die „Scheinflüchtlinge“ hier nichts verloren. Doch die allzu besessene Willkommenskultur der Regierung unter Angela M. mit offenen Grenzen schafft unkontrollierten Zugang von Personen in unserem Land, die Unfrieden, Unruhe und Kriminalität über uns bringen. An Beispielen wie die Attentate in Paris, massenhaft sexuelle Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln sowie weiteren traurigen Einzelschicksalen von missbrauchten Mädchen und Frauen beweist Tim K. wie gefährlich die Lage ist in der die Bevölkerung in unserem Land momentan lebt. Doch dieses System, in dem wir leben ignoriert Übergriffe und Verbrechen der „neuen Mitbürger“, will schonungslos die hier lebenden Menschen verdummen, zensieren und kontrollieren. Der Autor spricht zu Recht von Hochverrat, Steuerverschwendung und vom Selbstbedienungsland für Zuwanderer.
Der Autor, der selbst ein Mitglied des Motorradclubs „Brother MC Germany“ ist, setzt sich mit seinen Brüdern gegen die Ungerechtigkeit in diesem Land ein. Er hilft den Armen und Schwachen; kämpft gegen die Verbrechen, die an Frauen und Mädchen begangen werden, unterstützt alle die, die vom eigenen Staat im Stich gelassen werden und sieht nicht tatenlos zu, wie dieses Land immer mehr dem Untergang geweiht ist.
Ich habe mir schon die anderen Bücher von Tim K. "Vergeltung: Rache verjährt nicht" und "Für die Eigenen" bestellt.

Veröffentlicht am 30.07.2019

John Sinclair bekämpft wieder Ghouls

John Sinclair - Folge 132
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Schon seit meiner Jugend, und das ist schon eine lange Zeit, begleitet mich die Serie um „John Sinclair“ immer mal wieder. Meine Sammlung umfasst viele Heftromane, Taschenbücher, Paperbacks und auch Hörspiele. ...

Schon seit meiner Jugend, und das ist schon eine lange Zeit, begleitet mich die Serie um „John Sinclair“ immer mal wieder. Meine Sammlung umfasst viele Heftromane, Taschenbücher, Paperbacks und auch Hörspiele. Zu einem "John Sinclair" muß man eigentlich nicht mehr viel sagen. Spannung und Grusel sind hier garantiert Dieser Roman stammt von 1984 und hat in all den Jahren nichts von seiner Spannung eingebüßt, er wurde allerdings etwas aktualisiert. Es gab zu der Zeit als das Hörspiel zuerst rauskam z.B. noch keine Handys in dieser Version schon, was das ganze etwas aktueller erscheinen lässt. Die Sprecher Dietmar Wunder als John Sinclair, Martin May als Suko und Alexandra Lange als Erzählerin sind sehr gut gewählt, so dass das Kopfkino wieder in vollem Gange war. Weil diese Folge ein Fortsetzungsroman war, könnte es Neulingen etwas schwerfallen zu folgen. Mir hat es auf alle Fälle sehr gut gefallen und macht wieder Lust nochmal das eine oder andere Heft zu lesen.

Veröffentlicht am 26.04.2019

Familiengeheimnisse

Nordfinsternis
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Miriam hat ein durchaus schönes ausgefülltes Leben mit Ihrem Ehemann Arne und ihrer noch kleinen Tochter Pia. Nach der Geburt von Pia bekommt sie ständig, vor allem nachts, Panik Attacken ohne das sie ...

Miriam hat ein durchaus schönes ausgefülltes Leben mit Ihrem Ehemann Arne und ihrer noch kleinen Tochter Pia. Nach der Geburt von Pia bekommt sie ständig, vor allem nachts, Panik Attacken ohne das sie weiß was der Auslöser hierfür ist. Könnte etwas aus Ihrer vergessenen Kindheit daran schuld sein? Keiner scheint ihr etwas dazu sagen zu können oder zu wollen. Selbst ihre Mutter benimmt sich immer so kühl und distanziert? Gibt es schwerwiegende Familiengeheimnisse? Fragen über Fragen die alle nicht geklärt sind beunruhigen Miriam immer mehr. Als ihre Tante Edith stirbt will Miriam das Haus der verstorbenen Tante ausräumen. Dabei geschehen die seltsamsten Dinge.
Zusätzlich gibt es noch jemanden, der aus dem Off erzählt, gekennzeichnet durch kursive Schrift. Wer mag dieser ominöse Mitteiler sein??? Stück für Stück setzten sich Puzzleteile zusammen und es kommt zu einem Ende das anders ist als man gedacht hat.

Ricarda Oertel ist es gelungen einen Spannungsbogen zu bauen, der einen völlig in den Bann zieht. Es ist kein typischer Krimi mit Mördern und vielen Leichen, sondern eher ein spannungsgeladener Roman um das Aufdecken von Familiengeheimnissen wo das Ende nicht vorhersehbar ist.
Die Personen in der Handlung sind super beschrieben und wirken sehr glaubhaft, ich konnte sie förmlich vor mir sehen. Die Beschreibung der Orte sind realistisch, das beruht wohl auch auf der Tatsache, dass es die beschriebenen Orte tatsächlich gibt.

Mein Fazit:
WOW, das Buch habe ich förmlich durchgelenzt! Aber es war einfach zu spannend um es aus der Hand zu legen. Auch für mich gehört dieses Buch eigentlich ins Genre Psycho-Thriller. Es hat eine unterschwellige Spannung so dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Das sogenannte Kopfkino war bei mir im vollen Gange und hielt bis zum Schluss. Es gab für mich keine Stelle an der die Spannung mal kurzzeitig verebbte, wie in so manchen "Krimis". Besonders gut fand ich auch die Beschreibung der Orte die mir bestens bekannt waren. Für mich war es bis jetzt das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen der Spannung mag.

Veröffentlicht am 16.02.2019

Katzenliebe

Kamikatze
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Die schöne Katzenagentin Indy verschwindet eines Tages. Keiner weiß was mit Ihr geschehen sein könnte. Ihr Bruder Ian, ein überzeugter Stubenkater der nie die eigenen, heimischen Wände verlässt, macht ...

Die schöne Katzenagentin Indy verschwindet eines Tages. Keiner weiß was mit Ihr geschehen sein könnte. Ihr Bruder Ian, ein überzeugter Stubenkater der nie die eigenen, heimischen Wände verlässt, macht sich so große Sorgen um seine Schwester, das er versucht Indy zu suchen. Aber er sucht nicht alleine. Ian stellt ein ICats-Elite –Team auf die Pfoten um Indy zu suchen
Mit im Roman dabei sind:- Ian, ein rot-creme getigerter Maine-Coon-Kater,
- Maxim - ein Norweger-Waldkatzen Albino,
- Honeyball - ein Papillon mit Doppelleben(Modezar und Agent des BND),
- Kilo Foxtrott – ein Spatz, Kundschafter für Geheimoperationen im Auftrag vom BND
- Dreipunkteins, Regenwurm und Mitglied der Guerilla-Fighter;
- Xplode, Minensuchratte aus dem Afghanistankrieg,
-Schneuzi, im Versuchslabor gezeugter Jungkater, der Indy als Adoptivmutter sieht,
- Professor Sumo, ein Maulwurf der am liebsten die Weltherrschaft an sich reißen will,
- Killer-Kids, sozialisierte Rattenkinder die ständig Sumos-Gegner ärgern, PS und Wii trainiert,
- Bruce und Lee, zwei teilrasierte Königspudel, Sumos Sicherheitschefs,
- Schlucki und Koma, Fischzwillinge die sächsisch sprechen.

Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Die teilweise sehr skurrile Art und Denkweise der Tiere wurde sehr liebenswert und anschaulich dargestellt. Zeitweise war mir entweder zum Lachen oder z.B. -bei den brutalen Szenen im Tierversuchslabor auch mal zum Weinen zu Mute. Es war ein Wechselbad der Gefühle. In diesen Roman war einfach alles vorhanden: Freundschaft, Zusammenhalt und innere Stärke. Die verschiedenen Tierarten machen vor wie es untereinander laufen kann, ohne Ansicht der Rasse oder Herkunft. Da kann sich so mancher Mensch eine Scheibe von abschneiden. In vielen Momenten konnte ich mich direkt vor Ort sehen und habe mitgefühlt. Besonders amüsiert habe ich mich über die Verknüpfungen zur Realität bezüglich verschiedener Bauprojekte aus der Sicht eines Maulwurfes, z. B. des Berliner Flughafens und der Hamburger Philharmonie. Beides sind mir sehr gut bekannte Themen.

Fazit: Der erste Fall der iCats bringt geballte Action, der den Leser in seinen Bann hält und macht sofort Lust auf den nächsten Teil „Katerminator“.
Eine Besonders gute Idee waren die schönen Beschreibungen der Charaktere, sowie die Katzenkeilschrift am Ende des Buches.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung für dieses Buch. Wer Katzenromane (oder Tiere allgemein) mag ist mit diesem Roman gut beraten.

Veröffentlicht am 26.06.2018

Historische Geschichte gut umgesetzt

Die Bücherjäger
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Der Autor Dirk Husemann ist Wissenschaftsjournalist, studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass er sich gut in der Materie auskennt.
Am Ende ...

Der Autor Dirk Husemann ist Wissenschaftsjournalist, studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie. Beim Lesen des Buches stellte ich fest, dass er sich gut in der Materie auskennt.
Am Ende des Buches werden fremde Ausdrücke erklärt, sowie die Personen (historische und erfundene) näher erläutert. Eine, wie ich finde, tolle Idee.

Kurz zum Inhalt: Die Geschichte spielt zur Zeit des Konstanzer Konzils 1417. Die zentrale Gestalt ist Poggio Bracciolini. Er ist ein sogenannter Bücherjäger, ein Vertrauter und Freund von Baldassare Cossa, auch bekannt als Papst Johannes XXIII.
Des Weiteren sind noch dabei Oswald von Wolkenstein - Gegenspieler von Poggio, Agnes von Mähren, die Frau von Jobst von Mähren, dem Verteiler der geheimen Bücher und ein paar Nebendarsteller die man während der Zeit mehr oder weniger kennen lernt.
Im Bergklosters Sankt Fluvius am Bodensee entdeckt Poggio ein Buch, das an eine Kette gelegt ist, doch kaum hat er sich damit genauer beschäftigen ist dieser Foliant verschwunden . Es folgt eine ereignisvolle Suche., und eine spannende, aufregende Zeit.Was genau passiert und was in den Schriftstücken steht werde ich hier nicht verraten, nur soviel, es gibt so manche Überraschungen.
Am Ende zeigt Poggio das ihm die Menschen doch wichtiger als Bücher sind, welches sich als eine sehr sympathische Charaktereigenschaft erweist.

Durch das Buch wurde ich dazu angeregt, mich selbst ein wenig über das Konstanzer Konzil und die handelnden Personen zu informieren Ich hatte hiervon bisher überhaupt keine Ahnung doch es ist ein sehr interessantes Thema.
„Die Bücherjäger“ ist für mich das erste Buch, das ich von Dirk Husemann lese – aber ganz sicher nicht das letzte!