Eine Schornsteinfegerin als Ermittlerin
Schwarze SchuldLena Becker kommt aus Hamburg in das beschauliche Jork, einem kleinen Ort im Alten Land. Dort soll sie die Nachfolge vom tödlich verunglückten Schornsteinfeger Hans Moll übernehmen. Im gleichen Haus von ...
Lena Becker kommt aus Hamburg in das beschauliche Jork, einem kleinen Ort im Alten Land. Dort soll sie die Nachfolge vom tödlich verunglückten Schornsteinfeger Hans Moll übernehmen. Im gleichen Haus von dem der alte Schornsteinfeger abgestürzt ist, ist auch der Hausbesitzer die Kellertreppe heruntergefallen. Sind das Zufälle oder hat das irgendetwas zu bedeuten.
Lena lernt schnell die Einwohner von Jork kennen, denn wie in kleinen Orten üblich spricht sich alles rasend schnell herum. Nach einigen Gesprächen mit den Einheimischen kommen ihr bald Zweifel, dass die vermeintlichen Unfälle auch wirklich Unfälle waren. Sie beginnt eigene Nachforschungen anzustellen. Wird sie die Lösungen finden? Der Dorfpolizist Kevin Timmermann scheint auch keine große Hilfe zu sein. Und wie ist der Bürgermeister Hajo von Kiesow darin verwickelt?
Mir hat der Krimi gefallen, obwohl es meiner Meinung nach eher ein Roman war. Eine richtige Spannung kam nicht auf, allerdings auch keine Langeweile. Die Hauptprotagonistin Lena Becker hat mir mit ihrer Art gut gefallen. Der Dorfpolizist Kevin Timmermann wirkte allerdings manchmal etwas unbeholfen. Alles in allem konnte man diesen Roman gut lesen. Als Hamburgerin war mir auch das Dorf Jork nicht unbekannt.
Dieses war der 1. Teil der neuen Reihe „Ein Fall für Becker und von Kiesow“ und wir werden sehen ob sich die Reihe mit den ungewöhnlichen Protagonisten etablieren kann. Zu wünschen wäre es der Autorin.