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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein Thriller mit Tiefgang

Stumme Hölle
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In einem Wald bei Leipzig wird eine Leiche gefunden. Im ersten Moment sieht es nach Selbstmord aus, aber beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass eine Hand fehlt. Dann werden eine abgetrennte Hand und eine ...

In einem Wald bei Leipzig wird eine Leiche gefunden. Im ersten Moment sieht es nach Selbstmord aus, aber beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass eine Hand fehlt. Dann werden eine abgetrennte Hand und eine weitere Leiche gefunden. Nur passt die Hand nicht zu der ersten Leiche. Die Ermittlerin Hanna Seiler und ihr Kollege Milo Novic sollen in diesem Fall ermitteln. Die Spuren führen sie zu einem ehemaligen-Spzialkinderheim in Thana bei Leipzig. Was sie dann erfahren und erleben ist an Ungeheuerlichkeiten kaum noch zu überbieten.

Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Es ist in klare kurze Kapitel aufgeteilt die mit Ort und Zeit versehen sind. Es gibt zwei gut abgegrenzte Zeitsträngen: Einmal zu den Zeiten der Ex-DDR im Kinderheim und dann in der Gegenwart. Die Sichtweise der Kinder im Kinderheim hat mir die eine oder andere Gänsehaut über den Rücken laufen lassen. Es ist vorstellbar, dass es früher teilweise so abgelaufen sein könnte. Auch nach Ende der DDR sollte noch vieles, was da abgelaufen ist vertuscht und die Überlebenden der Lüge bezichtigt werden. Etwaige Beweise wurden vernichtet.

Fazit: Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich war schnell in der Story drin, obwohl es mein erstes Buch dieser Reihe war. Teilweise wollte ich es kaum weglegen, so gespannt war ich wie es weitergeht.

Absolute Oberklasse und klare Weiterempfehlung

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Wer war es?

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Mia wohnt mit ihrer Mutter direkt gegenüber einer Villa die seit langer Zeit leer steht und eine schreckliche Vergangenheit hat. Vor 11 Jahren kam dort ihre ältere Schwester Jasmin zu Tode.
Es ziehen ...

Mia wohnt mit ihrer Mutter direkt gegenüber einer Villa die seit langer Zeit leer steht und eine schreckliche Vergangenheit hat. Vor 11 Jahren kam dort ihre ältere Schwester Jasmin zu Tode.
Es ziehen neue Bewohner ein. Nora und ihr Sohn Lukas aus Hamburg. Die beiden wollen hier ein neues Leben beginnen, ahnen aber beide nicht, was für eine schreckliche Vergangenheit diese Villa hat.

Dann passiert ein Mord. Mia`s Freundin und Mitschülerin Charlotte wird tot beim Parkhaus aufgefunden und sofort kursieren Gerüchte, dass Lukas der Mörder sein soll. Ist Lukas wirklich schuldig? Was ist damals in Hamburg passiert? Viele Fragen die eine Lösung brauchen.

Die Suche nach dem Mörder beginnt und der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gebracht. War es ein Handwerker der die Villa renovierte, oder sogar ein verschmähter Lehrer, Lukas oder ein anderer Mitschüler? Was alles passierte und wer der Mörder von Jasmin und Charlotte ist, muss der Leser durch lesen dieses Thrillers schon selbst herausfinden.

Catherine Shepherd hat mal wieder einen extrem spannenden Thriller geschrieben. Vom ersten Moment an ist man voll in der Handlung drin und möchte am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Serie und ich bin jetzt schon gespannt wie es weitergeht. Denn eins ist sicher, ein Thriller von Catherine Shepherd ist immer ein Garant für fesselnde, spannende Lesestunden mit Gänsehauteffekt!

Ich kann Bücher dieser Autorin nur wärmstens empfehlen, denn hier stimmt einfach alles: Das Cover, die Protagonisten und die Story.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Auf der Suche nach Leichenteilen in Hamburg

Totenpuzzle
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Der neunjährige Patrick hat viele Alpträume und das hat auch seinen Grund. Er musste mit ansehen wie sein Vater und ein geheimnisvoller Kapuzenmann seine Mutter auf bestialische Weise getötet haben. Die ...

Der neunjährige Patrick hat viele Alpträume und das hat auch seinen Grund. Er musste mit ansehen wie sein Vater und ein geheimnisvoller Kapuzenmann seine Mutter auf bestialische Weise getötet haben. Die Hamburger Kriminalkommissarin Emma Claasen und der Rechtsmediziner Kai Plathe ermitteln in diesem Fall und stoßen hier auf unglaublich schreckliche und abstoßende Verbrechen. Wer ist dieser kranke Psychopath, der Frauen tötet und deren Leichenteile an vielen verschiedenen Plätzen versteckt? Wie viele Tote Frauen gibt es wirklich? Was treibt ihn dazu an?

Dieser packender Psychothriller ist absolut Nichts für schwache Nerven. Mir hat er sehr gut gefallen, denn er ist unheimlich spannend und so detailreich geschrieben, dass man von Anfang an ein Kopfkino vor sich laufen hat. Genauso sollte ein guter Psychothriller sein. Gänsehautfeeling Pur.

Auch merkt man beim Lesen, das hier Fachleute am Werk waren. Bettina Mittelacher, eine Journalistin die auf Schilderungen von Kriminalfällen spezialisiert ist und Prof. Klaus Püschel, ein Rechtsmediziner der bei der Aufklärung diverser Todesfälle mitgewirkt hat. Ein tolles Team, welches ich bereits auf einer Veranstaltung kennen lernen durfte.

Von mir bekommt dieser Thriller eine absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Spiel, Macht & Intrigen

Das Spiel des Kaspar
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Die Hauptfigur diese durchaus gelungenen Thriller ist Kaspar Rockwell, Spieleentwickler für
Pheelix Gamevisions. -Doch ist er wirklich der, den er vorgibt zu sein. Kann man ihn trauen?
Kaspar agiert nach ...

Die Hauptfigur diese durchaus gelungenen Thriller ist Kaspar Rockwell, Spieleentwickler für
Pheelix Gamevisions. -Doch ist er wirklich der, den er vorgibt zu sein. Kann man ihn trauen?
Kaspar agiert nach seinen eigenen Regeln. Er scheint den anderen immer einen Schritt voraus zu sein und wirkt dabei berechnend und kühl. Er scheint nach der Einstellung zu leben „Nur wer sich am besten verkaufen kann und dabei skrupellos und bereit ist über Leichen zu gehen, hat eine Chance aufzusteigen“ „Das Leben ist ein Spiel, aber ein gefährliches“

Dieser Wirtschafts-Thriller macht anschaulich auf welche Art und Weise in den Chefetagen gehandelt werden kann, ja welch ein gefährliches Spiel dort gespielt wird. Machtausübung, Intrigen bis hin zur psychologischen Kriegsführung alles ist dabei. Am besten ist, man vertraut nur noch sich selbst.

Das Buch hat mir von Anfang an gefallen. Kurze prägnante Sätze, gut strukturierte Kapitel und ein Schreibstil der mir sehr gut gefallen hat. Ich bin schon gespannt wie es in den nächsten Büchern weiter geht.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Eine Schornsteinfegerin als Ermittlerin

Schwarze Schuld
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Lena Becker kommt aus Hamburg in das beschauliche Jork, einem kleinen Ort im Alten Land. Dort soll sie die Nachfolge vom tödlich verunglückten Schornsteinfeger Hans Moll übernehmen. Im gleichen Haus von ...

Lena Becker kommt aus Hamburg in das beschauliche Jork, einem kleinen Ort im Alten Land. Dort soll sie die Nachfolge vom tödlich verunglückten Schornsteinfeger Hans Moll übernehmen. Im gleichen Haus von dem der alte Schornsteinfeger abgestürzt ist, ist auch der Hausbesitzer die Kellertreppe heruntergefallen. Sind das Zufälle oder hat das irgendetwas zu bedeuten.

Lena lernt schnell die Einwohner von Jork kennen, denn wie in kleinen Orten üblich spricht sich alles rasend schnell herum. Nach einigen Gesprächen mit den Einheimischen kommen ihr bald Zweifel, dass die vermeintlichen Unfälle auch wirklich Unfälle waren. Sie beginnt eigene Nachforschungen anzustellen. Wird sie die Lösungen finden? Der Dorfpolizist Kevin Timmermann scheint auch keine große Hilfe zu sein. Und wie ist der Bürgermeister Hajo von Kiesow darin verwickelt?

Mir hat der Krimi gefallen, obwohl es meiner Meinung nach eher ein Roman war. Eine richtige Spannung kam nicht auf, allerdings auch keine Langeweile. Die Hauptprotagonistin Lena Becker hat mir mit ihrer Art gut gefallen. Der Dorfpolizist Kevin Timmermann wirkte allerdings manchmal etwas unbeholfen. Alles in allem konnte man diesen Roman gut lesen. Als Hamburgerin war mir auch das Dorf Jork nicht unbekannt.

Dieses war der 1. Teil der neuen Reihe „Ein Fall für Becker und von Kiesow“ und wir werden sehen ob sich die Reihe mit den ungewöhnlichen Protagonisten etablieren kann. Zu wünschen wäre es der Autorin.

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