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Veröffentlicht am 17.11.2019

Ein Wald verschwindet

Waldsterben in Vertikow
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„Waldsterben in Vertikow“ von Frank Friedrichs ist nach „Erntedank in Vertikow“ der 2.-Fall von Peer Wesendonk. Ein ehemaliger Motorradfahrer der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und zum Detektiv wird. ...

„Waldsterben in Vertikow“ von Frank Friedrichs ist nach „Erntedank in Vertikow“ der 2.-Fall von Peer Wesendonk. Ein ehemaliger Motorradfahrer der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und zum Detektiv wird. Seinem eigentlichen Beruf, als Organist in der Vertikower Kirche, kann er auf Grund seiner Querschnittslähmung, nicht mehr nachgehen. Seiner Frau Sascha ist es gar nicht recht, dass er sich bei Ermittlungen in Gefahr begibt. Sie würde ihn am liebsten in Watte packen, aber da sie die meiste Zeit in Berlin arbeitet kann sie nicht so viel dagegen tun.

Als plötzlich 8 Hektar Wald verschwunden, abgeholzt und abtransportiert wurden, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, wird er um Hilfe gebeten. Es gibt jede Menge Hinweise und Verdächtige, aber es ist gar nicht so einfach, allem nachzugehen. Dazu fehlt ihm nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch die Bereitschaft anderer, ihn Dokumente zur Verfügung zu stellen. Als dann auch noch die Katze einer Verdächtigen getötet wird ist Peer klar, da geht es um mehr als nur dem Holz-Diebstahl. Als dann auch noch ein Brand im Schloss der Baronin von Radenow-Werthenbach ausbricht und er in Gefahr gerät wird es brisant. Bei seinen Ermittlungen stößt Peer auf firmeninterne Unregelmäßigkeiten. Soll die Firma an Konkurrenten verkauft werden? Das Ende wird überraschen…

Peer Wesendonk ist ein sehr liebenswerter, aber auch ein chaotischer Mann den man einfach mögen muß, und von einigen Bewohnern Vertikows liebevoll als Wossi bezeichnet wird.
Wie Peer auch diesen Fall löst und wieder ein Stück über sich selbst hinaus wächst, ist spannend und unterhaltsam beschrieben. Ich mag Vertikow und seine Bewohner und bin gespannt auf die nächsten Bücher.

Veröffentlicht am 11.11.2019

Das Ende eines Stalkers

Der Stalker von List
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In diesem Buch führt uns Ulrike Busch auf die schöne Nordseeinsel Sylt.
Es geht um den Stalker, Lennard Feddersen, der nach langer Abwesenheit - wegen eines gerichtlichen Näherungsverbots - und vielen ...

In diesem Buch führt uns Ulrike Busch auf die schöne Nordseeinsel Sylt.
Es geht um den Stalker, Lennard Feddersen, der nach langer Abwesenheit - wegen eines gerichtlichen Näherungsverbots - und vielen anderen Stationen, wo er gearbeitet hat, wieder nach Sylt zurückgekehrt ist. Hier möchte er sich seiner Traumfrau wieder nähern die er nicht vergessenen kann. Hierbei handelt es sich um die berühmte Autorin Marete de Buhr die bereits anderweitig vergeben ist.
Doch dann wird er ermordet am Strand aufgefunden. Motive gibt es einige, doch wer ist zu so einer brutalen Tat fähig? Es gibt viele Verdächtige! Ermittler Kuno Knudsen und Arne Zander von der Kripo Wattenpolizei haben eine Menge damit zu tun den wahren Täter zu finden.
Sogar der etwas merkwürdige Inselreporter Friedrich Fliegenfischer ist extra aus Amrum angereist und versucht etwas über den Mord herauszufinden.
Die Szenerie von Sylt ist so anschaulich beschrieben als ist man selber auf der Insel dabei.
Die Lösung des Falles ist dann eine große Überraschung mit der man so nicht rechnet.

Fazit: Dieser Roman ist unbedingt lesenswert. Super recherchiert und sehr gut durchzulesen, weil der Spannungsbogen immer hoch gehalten wird. Ich wollte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen.
Dieser Roman wird garantiert nicht der letzte von Ulrike Busch gewesen sein, den ich gelesen habe.
Von mir gibt es daher eine ausdrückliche Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Dorfleben mal anders

Erntedank in Vertikow
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Durch einen Zufall habe ich Frank Friedrichs auf der FaRK kennengelernt. Er konnte mich so von seinem Buch überzeugen das ich es mitgenommen habe. Nun habe ich das Buch gelesen und bin völlig begeistert ...

Durch einen Zufall habe ich Frank Friedrichs auf der FaRK kennengelernt. Er konnte mich so von seinem Buch überzeugen das ich es mitgenommen habe. Nun habe ich das Buch gelesen und bin völlig begeistert davon. Ich war davon so gefesselt das ich es gleich durchlesen musste und kann nur sagen SUPER. Alles ist so anschaulich beschrieben das ich das Gefühl hatte mittendrin in der Handlung zu sein. Alles wirkt so realitätsnah als ob es das Dorf Vertikow wirklich geben würde. Auch die Personen, wie im richtigen Dorfleben !

Der Krimi ist sehr spannend bis zur letzten Seite und hat auch ein sehr einfallsreiches Ende. Auf die nächsten Abenteuer mit Peer kann man gespannt sein. Ich werde dieses Buch und nicht zuletzt den Autor auf alle Fälle weiterempfehlen. Mach weiter so.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Einer der sich traut

Kein Teil des Systems
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Nach dem Buch TREIBJAGD ist KEIN TEIL DES SYSTEMS das 2. Buch das ich von Tim K. gelesen habe. Ein absolutes Top - Buch! Endlich mal jemand der sich traut Dinge anzusprechen, die viele sicherlich ...

Nach dem Buch TREIBJAGD ist KEIN TEIL DES SYSTEMS das 2. Buch das ich von Tim K. gelesen habe. Ein absolutes Top - Buch! Endlich mal jemand der sich traut Dinge anzusprechen, die viele sicherlich denken aber sich nicht trauen auszusprechen, weil sie befürchten Repressalien aushalten zu müssen. Ich habe es in kürzester Zeit gelesen und war voll begeistert davon.
Schonungslos ehrlich und direkt deckt er den Irrsinn einer ungeplanten Masseneinwanderung von sogenannten Flüchtlingen auf, die in unübersehbarer Anzahl das Land „überschwemmen“. Während echten Flüchtlingen, die vor Krieg und Terror unserer Hilfe bedürfen und die bis zur Beendigung des Kriegsgeschehens in unserem Land Asyl gewehrt bekommen, haben Wirtschaftsflüchtlinge und all die „Scheinflüchtlinge“ hier nichts verloren. Doch die allzu besessene Willkommenskultur der Regierung unter Angela M. mit offenen Grenzen schafft unkontrollierten Zugang von Personen in unserem Land, die Unfrieden, Unruhe und Kriminalität über uns bringen. An Beispielen wie die Attentate in Paris, massenhaft sexuelle Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln sowie weiteren traurigen Einzelschicksalen von missbrauchten Mädchen und Frauen beweist Tim K. wie gefährlich die Lage ist in der die Bevölkerung in unserem Land momentan lebt. Doch dieses System, in dem wir leben ignoriert Übergriffe und Verbrechen der „neuen Mitbürger“, will schonungslos die hier lebenden Menschen verdummen, zensieren und kontrollieren. Der Autor spricht zu Recht von Hochverrat, Steuerverschwendung und vom Selbstbedienungsland für Zuwanderer.
Der Autor, der selbst ein Mitglied des Motorradclubs „Brother MC Germany“ ist, setzt sich mit seinen Brüdern gegen die Ungerechtigkeit in diesem Land ein. Er hilft den Armen und Schwachen; kämpft gegen die Verbrechen, die an Frauen und Mädchen begangen werden, unterstützt alle die, die vom eigenen Staat im Stich gelassen werden und sieht nicht tatenlos zu, wie dieses Land immer mehr dem Untergang geweiht ist.
Ich habe mir schon die anderen Bücher von Tim K. "Vergeltung: Rache verjährt nicht" und "Für die Eigenen" bestellt.

Veröffentlicht am 30.07.2019

John Sinclair bekämpft wieder Ghouls

John Sinclair - Folge 132
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Schon seit meiner Jugend, und das ist schon eine lange Zeit, begleitet mich die Serie um „John Sinclair“ immer mal wieder. Meine Sammlung umfasst viele Heftromane, Taschenbücher, Paperbacks und auch Hörspiele. ...

Schon seit meiner Jugend, und das ist schon eine lange Zeit, begleitet mich die Serie um „John Sinclair“ immer mal wieder. Meine Sammlung umfasst viele Heftromane, Taschenbücher, Paperbacks und auch Hörspiele. Zu einem "John Sinclair" muß man eigentlich nicht mehr viel sagen. Spannung und Grusel sind hier garantiert Dieser Roman stammt von 1984 und hat in all den Jahren nichts von seiner Spannung eingebüßt, er wurde allerdings etwas aktualisiert. Es gab zu der Zeit als das Hörspiel zuerst rauskam z.B. noch keine Handys in dieser Version schon, was das ganze etwas aktueller erscheinen lässt. Die Sprecher Dietmar Wunder als John Sinclair, Martin May als Suko und Alexandra Lange als Erzählerin sind sehr gut gewählt, so dass das Kopfkino wieder in vollem Gange war. Weil diese Folge ein Fortsetzungsroman war, könnte es Neulingen etwas schwerfallen zu folgen. Mir hat es auf alle Fälle sehr gut gefallen und macht wieder Lust nochmal das eine oder andere Heft zu lesen.