Cover-Bild Die Sonne über Berlin - Triebstau
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Martini & Loersch Verlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 230
  • Ersterscheinung: 30.10.2025
  • ISBN: 9783000839887
Carla Kalkbrenner

Die Sonne über Berlin - Triebstau

Alkohol und Ackerbau, eine ganz miese Kombination. Kommissar Hardy Dahlberg - mittelgroß, mittelblond, mittelschwer - ist von den Socken. Der Tote auf dem Feld hatte eine Begegnung mit einem Pflug. Und dann ist der Mann auch noch ein hoher Beamter im Brandenburgischen Landwirtschaftsministerium gewesen. Ermahnungen, bei dem Fall äußerst diskret vorzugehen, lassen nicht lange auf sich warten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2025

Ein Klasse Krimi aus dem Berliner Umfeld

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In der Prignitz wird bei Pflugarbeiten auf einem Feld ein Toter aufgefunden. Er ist schrecklich zugerichtet. Bei den Toten handelt es sich um Dr. Cornelius Lahn, Referent im Brandenburgischen Landwirtschaftsministeriums. ...

In der Prignitz wird bei Pflugarbeiten auf einem Feld ein Toter aufgefunden. Er ist schrecklich zugerichtet. Bei den Toten handelt es sich um Dr. Cornelius Lahn, Referent im Brandenburgischen Landwirtschaftsministeriums. War es ein Unfall oder steckt doch mehr dahinter? Kommissar Hardy Dahlberg und sein Team werden zur Ermittlung herangezogen. Doch die Ermittlungen gestalten sich als sehr schwierig. Aus den Dorfbewohnern ist nicht viel heraus zu bekommen. Keiner will etwas gesehen oder gehört haben. Außerdem sei bei der Veranstaltung viel Alkohol geflossen wird gesagt.
Werden die Kommissare herausbekommen was geschehen ist? Das muss der Leser schon selbst herausbekommen.

Aufmerksam geworden durch das Cover mit der Berliner Fernsehturm wollte ich dieses Buch lesen.
Ich kannte schon ein Buch der Autorin und war jetzt auch auf dieses gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefällt mir sehr, besonders die freche Berliner Schnauze die manchmal zum Vorschein kam empfinde ich als sehr sympathisch. So konnte ich mir manchmal auch ein Grinsen nicht verkneifen. Die Personen und auch die Beschreibungen der Umgebung kommen sehr realistisch rüber. Man merkt das dieser Krimi mit viel Herz und regionalen Flair geschrieben wurde.

Ich kann nur jeden dieses Buch und die gesamte Reihe weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Ein rundum gelungener Krimi

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Das Cover passt perfekt in die Reihe und gefällt mir sehr gut. ich war gespannt auf den vierten Band der Reihe. Ich bin der Meinung, dass man ihn ohne Vorkenntnisse gut lesen kann, die Reihe ist aber sehr ...

Das Cover passt perfekt in die Reihe und gefällt mir sehr gut. ich war gespannt auf den vierten Band der Reihe. Ich bin der Meinung, dass man ihn ohne Vorkenntnisse gut lesen kann, die Reihe ist aber sehr zu empfehlen.

Bei Pflugarbeiten in der Prignitz wird auf einem Feld ein Toter gefunden, es handelt sich um einen hohen Beamten des Brandenburgischen Landwirtschaftministeriums. Hardy Dahlberg und sein Team ermitteln eigentlich in einem anderen Fall, werden aber wegen dem Mord abkommandiert. Und so beginnt die Suche nach dem Täter, jedoch stoßen sie immer wieder auf Schweigen und Vorschriften. Immer wieder werden sie gebremst und auf Diskretion hingewiesen. Doch auch die Bewohner und Landwirte hüllen sich in Schweigen, es soll viel Alkohol geflossen sein.Kann die Wahrheit ans Licht kommen?

Auch dieser Band hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag besonders den Humor und die Charaktere, sie haben alle Ecken und Kanten und das macht es einfach herrlich witzig und unterhaltsam. Der Fall war bis zum Ende spannend. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Krimi mit Tiefgang

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Das Team rund um Hardy Dahlberg ermittelt eigentlich im "Bällebad"-Fall, als es abkommandiert wird, im benachbarten Prignitz Amtshilfe zu leisten. Die Leiche eines Referenden des Landwirtschaftministeriums ...

Das Team rund um Hardy Dahlberg ermittelt eigentlich im "Bällebad"-Fall, als es abkommandiert wird, im benachbarten Prignitz Amtshilfe zu leisten. Die Leiche eines Referenden des Landwirtschaftministeriums liegt dort vom Pflug verunstaltet auf einem Feld. Zwischen Schweinemast, Ökobauern und weiteren konventionell arbeitenden Landwirten beginnt das Team zu ermitteln und bemerkt ziemlich schnell, dass sich die Dorfbewohner mit Aussagen sehr bedeckt halten. Keiner hat was gesehen oder gehört oder erinnert sich zumindest daran; schließlich ist ja auch viel Alkohol geflossen.
Nicht nur die Verdächtigen oder Zeugen werden mit liebevollen Ecken und Kanten beschrieben, sondern vor allem auch das Ermittlerteam. Ob Alexander mit seiner (begründeten) Beziehungsangst, Claudia mit ihrer Frauen-WG, Jo mit seiner belastenden Beziehung oder auch Hardy selbst, der nebenbei versucht, seine Vaterrolle ernsthaft zu besetzen - sie alle sind authentisch beschrieben, auch wenn das private Leben immer nur nebenbei eine Rolle spielt. Auch das Miteinander der unterschiedlichen Abteilungen und Dezernate wird aufgegriffen, was ab und an auch neue Wendungen in den Fall bringt.
Ob Berliner Ecken oder auch der ländliche Part, auch die Beschreibungen sind so realistisch beschrieben, dass man das Gefühl hat, live dabei zu sein, und auch die einzelnen Personen kommen einem bekannt vor.
Es war mein erster Band von Carla Kalkbrenners Krimiserie "Die Sonne über Berlin". Da es allerdings drei weitere Bände gibt, werde ich diese sicherlich auch noch verschlingen. Von mir gibt es volle fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Gelungener vierter Berliner Fall führt Dahlberg nach Prignitz

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"Die Sonne über Berlin" von Carla Kalkbrenner, im Martini & Loersch Verlag erschienen, ist der vierte Band einer Krimiserie, die man alle unabhängig voneinander lesen kann. Kommissar Dahlbergs Team muss ...

"Die Sonne über Berlin" von Carla Kalkbrenner, im Martini & Loersch Verlag erschienen, ist der vierte Band einer Krimiserie, die man alle unabhängig voneinander lesen kann. Kommissar Dahlbergs Team muss diesmal in Prignitz, einem Landkreis im äußersten Nordwesten des Landes Brandenburg, Amtshilfe leisten. Ein Referent des Landwirtschaftsministeriums liegt tot auf dem Acker und wurde von einem Pflug überrollt. Allerdings hat keiner etwas mitbekommen. Am Tatabend ging es in der Dorfkneipe hoch her und die Landwirte waren mehr oder weniger alle betrunken. Im Klappentext heißt es denn auch: "Alkohol und Ackerbau, eine ganz miese Kombination." Es geht um Konkurrenz im Amt, um alte Kränkungen zwischen den Landwirten und jeder Menge Geheimnisse. Jeder hat etwas zu verbergen und jeder macht sich verdächtig. Man rätselt bis zum Schluss, der dann eine überraschende Auflösung serviert.

Kalkbrenner legt großen Wert auf ihre Recherche. Die örtlichen Beschreibungen, aber auch die Charaktere sind realistisch beschrieben und gut nachvollziehbar. Die Autorin zeichnet die Protagonisten sehr präzise, darunter verletzliche Kauze und äußerst menschliche Ermittler. Der Krimi liest sich sehr gut und flüssig, man fiebert mit den Figuren mit, die alle ihre Problemchen haben. Dahlberg versucht die Vaterrolle neben seinem aufreibenden Job auszufüllen, zudem will seine Frau wieder arbeiten gehen. Claudias Beziehung zu einer Frau ist schon etwas eingerostet und Jo kämpft mit einer toxischen Beziehung. Alexander hat durch seine vorherige Beziehung Angst, sich wieder auf eine Beziehung einzulassen. So sind alle Ermittler nicht nur mit dem Fall, sondern auch mit sich selbst beschäftigt und anfangs fischen sie bei den Ermittlungen auch noch im Trüben. Aber sie bekommen Hilfe aus einer anderen Abteilung und endlich bringt das den Durchbruch. Dann klappt es auch wieder mit dem Team wie in alten Zeiten und sie kommen dem Täter immer näher. 

Fazit: Der Krimi aus Berlin macht Spaß, ist raffiniert konzipiert und gibt spannende Einblicke in die Landwirtschaftsszene. Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Solider, gut lesbarer und ehrlicher Krimi mit etwas schwachem Ende

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Wenn man sich das Biotop moderner deutscher Krimis ansieht, dann findet man zwei Extreme: Einmal völlig aus dem Ruder laufende Texte mit wenig Logik, seltsam genialen Ermittlern und einer wilden Handlung ...

Wenn man sich das Biotop moderner deutscher Krimis ansieht, dann findet man zwei Extreme: Einmal völlig aus dem Ruder laufende Texte mit wenig Logik, seltsam genialen Ermittlern und einer wilden Handlung weitab von der Realität. Und dann gibt es noch die leidigen Regional-Krimis, die fast immer ziemlich albern sind, also auch realitätsfern. Mit der Wirklichkeit ist das halt so eine Sache: Sie ist oft wenig unterhaltend.


Dieser Krimi liegt zwischen diesen Extremen. Er ist ehrlich, weil er Polizeiarbeit vermutlich dicht an der Wahrheit darstellt. Er liest sich dennoch hervorragend, ist humorvoll und mit einer mehr als ausreichenden Erzähltiefe ausgestattet. Soll heißen: Die Figuren besitzen Wiedererkennungspotential, einen realistischen Hintergrund und sehr verschiedene Motive. Wie halt im richtigen Leben auch. Und darüber hinaus ist das Buch auch erfrischend politisch inkorrekt. Das sieht man schon allein daran, dass eine der kriminellen Hauptfiguren eine Staatssekretärin mit dem klangvollen Namen Gisela Grellgass-Lühning ist, die mit einem grünen Parteibuch und der damit verbundenen selbstgefälligen Ahnungslosigkeit eine steile Karriere hingelegt hat.


Giselas wichtigster Mitarbeiter hatte gerade versucht in einem brandenburgischen Dorf die versammelte Bauernschaft davon zu überzeugen, dass Pflügen nicht mehr zeitgemäß wäre. Nach dem erwartbaren Misserfolg seiner Bemühungen und einem anschließenden Besäufnis landete der gescheiterte Agitator im Dunklen bei seiner Zimmersuche auf einem Feld, wo er in den Morgenstunden des folgenden Tages von einem Pflug geschreddert wurde. Nach diesem wenig appetitlichen Beginn versuchen die Ermittler die Ereignisse zu verstehen, was ihnen aber nicht gelingen will. Immerhin kommen sie dabei den kriminellen Machenschaften von Grellgass-Lühning auf die Spur.


Die Geschichte wird von der Autorin locker erzählt, und es kommen auch immer wieder treffende Beschreibungen der Berliner Zustände vor. Nur das Ende ist leider etwas enttäuschend. Aber vielleicht ist auch das aus dem Leben gegriffen. Nicht immer geht alles auf.

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