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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2017

Gute Basis als GoT Fan

Die Sieben Königslande von Westeros
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Ein unverzichtbarer Begleiter für alle "Game of Thrones"-Fans? Ja, da kann ich mit gutem Gewissen zustimmen. Das Buch fasst alle wichtigen Informationen, die sich im Laufe der Bücher angehäuft haben, übersichtlich ...

Ein unverzichtbarer Begleiter für alle "Game of Thrones"-Fans? Ja, da kann ich mit gutem Gewissen zustimmen. Das Buch fasst alle wichtigen Informationen, die sich im Laufe der Bücher angehäuft haben, übersichtlich zusammen. Informationen, über die man sonst gar nicht viel nachdenkt, die aber die Königslande noch komplexer machen. Der perfekte Reiseführer durch die Welt von GoT.
 


 
 
 

 
Kurz zum Inhalt:

Faszinierende Landschaften, altehrwürdige Städte, längst vergessene Wunder, die nur darauf warten, entdeckt zu werden – die Sieben Königslande von Westeros sind zweifellos eines der angesagtesten Reiseziele. Kein Wunder, dass sich so viele Invasoren im Laufe der Jahrhunderte auf den Weg dorthin gemacht haben. Und klar, dass noch mehr Touristen ins Land strömen als je zuvor. Dieser Reiseführer führt alle »Game of Thrones«-Fans durch ein Land voller Reichtum an Kultur, atemberaubender Schönheit und Lannister-Gold. Gerade dort, wo sich die Landschaft so schnell ändern kann wie die politischen Machtverhältnisse, bietet der Band eine unverzichtbare Orientierungshilfe: einen Überblick über die Historie des faszinierenden Kontinents, die Top-Ten-Sehenswürdigkeiten von Westeros, praktische Tipps fürs Herumreisen, Essen und Übernachtungen sowie die »Dos and Don'ts« für sicheres Reisen – damit der Kopf möglichst lange auf den Schultern bleibt ...
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Game of Thrones ist wahnsinnig komplex, jeder Fan weiß das. Es gibt unglaublich viele Orte mit den unterschiedlichsten Bräuchen, den unterschiedlichsten Landschaften und den unterschiedlichsten Klima. Game of Thrones hat alles, was auch unsere Welt hat: Kriege, Armut, Reichtum, Kältezonen sowie extreme Wärme, Könige und auch Gruppen die als Gemeinschaft herrschen. Da verliert man schon mal schnell den Überblick, vor allem wenn die Reise immer weiter geht und die bereisten Orte schnell in Vergessenheit geraten. Mir ging es so beim lesen von GoT, weil einfach so viel passiert ist. So viele Informationen, die nur kurz vorkommen und die man gar nicht wirklich wahrnimmt.
Dieses Buch beinhaltet die wichtigsten Tatsachen von Westeros, von der Währung, bis hin zum Klima über die Stammbäume der Familien. Alles was man als Leser nur so nebenbei wahrnimmt wird hier beim Namen genannt und mir fielen gewisse Dinge erst hier beim lesen wieder ein.

Eine hervorragende Sammlung, die für jeden Fan ein Muss im Regal ist. Es gibt hier einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch ist in mehreren großen Kapiteln aufgeteilt, die das Buch übersichtlich gliedern. Zuerst über Westeros allgemein: Die Glaubensrichtungen, die Vegetation, die Natur etc. Dann wird Westeros in einzelne Teile gegliedert, wie es schon George R. R. Martin getan hat. Zu diesen Kapiteln gibt es dann viele Informationen, die wirklich interessant sind. Es erinnert wirklich sehr an einen Reiseführer, und der Titel des Buches ist dadurch sehr passend gewählt.

Hierfür gibt es auch einen ganzen Weltentaucher.



3. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich persönlich fand das Buch auf der einen Seite spannend, weil es die ganzen Informationen gebündelt beschrieben hat. Man hat George R. R. Martins Welt (eigentlich nur Westeros) mit einem Schlag vor Augen und ich habe es auch benutzt, während ich Band 9 und 10 gelesen habe. Also ja, für mich als Fan sehr spannend. Auch immer wieder zum nachsehen.







4. Kriterium: Die Schreibweise.

Der Autor versucht das Buch wirklich sehr nahe an einen wirklichen Reiseführer heranzubringen, und es ist ihm auch gelungen. Es gibt Sätze wie: "Denken Sie immer daran viel Geld mitzunehmen, denn es könnte passieren, dass sie sich freikaufen müssen." Das fand ich teilweise sehr amüsant, auf der anderen Seite dann ein bisschen übertrieben, weil solche lustig gemeinten "Tipps" zu oft vorkamen. Das ist wirklich Geschmackssache! Zuerst gefiel es mir noch gut, mit der Zeit wurde das aber leider nervig. Auch genervt hat mich, dass sich viele Dinge wiederholt haben. Wenn er zum Beispiel über den Glauben extra spricht und dann nochmal in den einzelnen Bereiche von Westeros erneut darauf eingeht, gefiel mir das nicht. Eine kurze Erwähnung wäre super gewesen, aber eine erneute Erklärung hätte ich nicht benötigt. Das kam leider öfters vor.

Ansonsten hat der Autor eine sehr angenehme Schreibweise und das Buch liest sich auch sehr schnell.

Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher.

















Es ist sehr schwer, das Buch mit 5 Weltentauchern zu bewerten, weil mir keine fünfte Kategorie einfällt. Deswegen gibt es bei diesem Buch nur maximal vier Weltentaucher zu erreichen.

Das Buch bekommt von mir fast alle Weltentaucher, weil es mir sehr gut gefallen hat. Es ist eine schöne Sammlung, in die ich sicher noch öfters hineinsehen werde.

Veröffentlicht am 04.11.2017

Absolut empfehlenswert

The Brain
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Das Gehirn. Dort ist programmiert, wer wir sind, wie wir sind und warum wir so sind wie wir sind. So komplex, dass sogar die Wissenschaft oft nur spekuliert. "The Brain" zeigt dem Leser das heutige Wissen ...

Das Gehirn. Dort ist programmiert, wer wir sind, wie wir sind und warum wir so sind wie wir sind. So komplex, dass sogar die Wissenschaft oft nur spekuliert. "The Brain" zeigt dem Leser das heutige Wissen der Forschung auf, erklärt, wie wir älter werden und was Kinder von Erwachsenen unterscheidet. Dabei wird nicht nur auf die Hirnaktivität eingegangen, sondern das ganze wird mit lebhaften Beispielen untermauert. Ein Buch, dass uns auf eine spannende Reise schickt...


 

 
Kurz zum Inhalt:

Unterhaltend und fundiert: Ein Pageturner über die Hirnforschung

Die Hirnforschung macht rasante Fortschritte, aber nur selten treten wir einen Schritt zurück und fragen uns, was es heißt, ein Lebewesen und Mensch zu sein. Der renommierte Neurowissenschaftler David Eagleman nimmt uns mit auf die Reise durch das Gewirr aus Milliarden von Hirnzellen und Billionen von Synapsen – und zu uns selbst.

Das sonderbare Rechengewebe in unserem Schädel ist der Apparat, mit dem wir uns in der Welt orientieren, Entscheidungen treffen und Vorstellungen entwickeln. Seine unendlich vielen Zellen bringen unser Bewusstsein und unsere Träume hervor. In diesem Buch baut Bestsellerautor David Eagleman eine Brücke zwischen der Hirnforschung und uns, den Besitzern eines Gehirns. Er hilft uns, uns selbst zu verstehen. Denn ein besseres Verständnis unseres inneren Kosmos wirft auch ein neues Licht auf unsere persönlichen Beziehungen und unser gesellschaftliches Zusammenleben: wie wir unser Leben lenken, warum wir lieben, was wir für wahr halten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Gesellschaftspolitik verbessern und wie wir den menschlichen Körper auf die kommenden Jahrhunderte vorbereiten können.
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Ich bin von dem Buch sehr begeistert. Es deckt in so wenigen Seiten so viel Wissen ab, und ist gleichzeitig noch einfach erklärt, sodass es jeder verstehen kann. Sehr gefallen hat mir der Teil, wo der Autor beschreibt, wie sich das Gehirn in Zukunft entwickeln wird, oder auch was unser Gehirn von dem der Tiere unterscheidet. Auch der Teil, wie wir die Sinne die wir registrieren bearbeiten.
Natürlich war mir klar, wie komplex unser Gehirn ist, aber ich habe das Ausmaß absolut überschätzt. Das Buch hat mir gezeigt, wie komplex es wirklich ist und wie wichtig unsere Entwicklung sein kann.

Ein Wort: faszinierend!



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch ist in mehrere große Bereiche gegliedert, und diese wiederum in mehrere kleine Unterkapitel, sodass es schön übersichtlich bleibt. Das ganze ist farblich schön gekennzeichnet und mit bunten Bildern geschmückt. Die Bilder sind finde ich treffend gewählt und lockern das ganze auf, bzw. tragen zum Verständnis bei.
Das Buch beginnt auch ganz am Anfang, also wie wir als Kinder denken und wie wichtig unsere Entwicklung ist. So wird der Stoff schön langsam aufgebaut.
Das Buch ist wirklich sehr hochwertig. Dicke, glänzende Seiten und schöne Farben.



3. Kriterium: Wissenschaft?

Ja, natürlich! Das Buch informiert den Leser über die neuesten Entdeckungen, die geschickt in den Text eingebunden sind, sowohl über die Grundkenntnisse über unser Gehirn. Es erklärt wie wir uns entwickeln, wie wir etwas wahrnehmen, wie wir Dinge verarbeiten und wie wir uns das alles merken können. Alle interessanten Bereiche werden abgedeckt, und spannend erklärt, sodass es jeder versteht.
Also schnell gesagt: viel Wissen, einfach und anschaulich mit Beispielen erklärt!





4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich habe das Buch als sehr spannend empfunden, vor allem weil es keine trockene Lektüre ist, sondern wirklich eine Reise vom Kleinkind ins Erwachsenenleben. Ich lernte unbewusst, während ich las, weil mich das Buch mit seinen Beispielen sehr fesselte. Vor allem der Teil, wie das Gehirn Informationen bearbeitet hat mich sehr beeindruckt.





5. Kriterium: Die Schreibweise.


Der Autor ist ein Hirnforscher und von seiner Arbeit mehr als begeistert, was man immer wieder aus dem Text rauslesen konnte. Das habe ich als sehr positiv und angenehm empfunden, denn seine Begeisterung ist auf mich übergesprungen. Seine Liebe zu unserem komplexen Gehirn macht dieses Buch zu etwas besonderem und vermittelt dem Leser den Stoff noch viel leichter.
Auch seine leichte Schreibweise hat mir gut gefallen. Die Sätze sind sehr angenehm zu lesen und der Lesefluss blieb immer aufrecht. Natürlich gab es viele Fachbegriffe, mit denen aber sehr angenehm umgegangen wurde. Sie wurden sofort verständlich erklärt, sodass man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann, so wie ich es auch getan habe.
Der Humor des Autors hat meinen getroffen. Es waren viele trockene Scherze, sowie einige durchdachte humorvolle Passagen im Buch, die gewisse trockene Bereiche aufgebessert haben.

Ich vergebe hier einen ganzen Weltentaucher.


Das Buch hat die volle Punktzahl absolut verdient! Es hat Spaß gemacht es zu lesen und ich habe dabei "spielerisch" gelernt.

Veröffentlicht am 25.10.2017

Absolut empfehlenswert!

Rubbel die Katz oder wie man Wasser biegt
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Mit diesem Buch machte ich eine kleine Reise zurück in die Schule. Fühlte mich in die ehemalige Klasse zurückversetzt, mit dem typischen Geruch, den angeschmierten Tischen, den unbequemen Sesseln. Der ...

Mit diesem Buch machte ich eine kleine Reise zurück in die Schule. Fühlte mich in die ehemalige Klasse zurückversetzt, mit dem typischen Geruch, den angeschmierten Tischen, den unbequemen Sesseln. Der einzige Unterschied: diesmal habe ich alles kapiert!


 

 


Kurz zum Inhalt:

Wieso sind nasse Hosenbeine dunkler als trockene? Weshalb sind 40 Grad nicht doppelt so warm wie 20 Grad? Und warum können Bergsteiger keine Eier kochen? Wissenschaftlich fundiert und äußerst unterhaltsam geht Aeneas Rooch den Rätseln unseres Alltags auf den Grund. Und liefert Experimente zum Selbermachen und Angeben: So zeigt er, wie man Cappuccino singen lässt, eine Flasche Wein mit einem Schuh öffnet oder einen Wasserstrahl ablenkt (kleiner Tipp: hier kommt die Katze ins Spiel). Frisch und witzig – Physik mal anders!
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Diese Art von Bücher habe ich wirklich gerne. Es werde einem die alltäglichsten Dinge erklärt, so das man es versteht. Oft denkt man im Alltag gar nicht darüber nach, was da alles dahintersteckt, und das sich solche einfachen Dinge physikalisch so leicht erklären lassen, diese aber grundsätzlich sehr komplex sind.

Es ist ein Buch, bei dem man ganz ohne Anstrengung lernt, und dafür gibt es einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Der Aufbau des Buches ist daran Schuld, dass ich mich an die Schule zurückerinnert fühlte. Das Buch ist aufgebaut auf Fragestellungen. Man hat zum Beispiel die Frage: "Wie singen Weingläser?" Dann folgt eine kurze Einleitung, und dann mehrere Unterpunkte, die sehr übersichtlich gestaltet sind. "Das Experiment": es wird hier das Experiment genau erklärt, sodass sich der Leser alles gut vorstellen kann. Dann "Was man sieht - hört - spürt", je nachdem was man bei dem Experiment beobachten kann. "Was hier vor sich geht": hier wird in verständlichen Wörtern erklärt, was genau bei diesem Experiment passiert und warum es passiert. Dann gibt es noch einen Unterpunkt "Fachwissen". Hier geht der Autor nochmal genauer auf das Experiment ein und erklärt nochmal umschweifender, was da in der Physik genau passiert.

Und genau dieser Aufbau hat mich so an die Physik oder auch Chemiestunden erinnert. Man schreibt auf, was man macht, und dann was man beobachtet. Dadurch war mir das Buch sofort sympathisch.

Was mir auch noch sehr gefallen hat war, dass viele Bilder vorkommen. Man hat zwischen den Kapiteln dann eine ganze Seite mit einem Bild. Farblich schön gestaltet. Auch sind die Überschriften und Unterpunkte farblich gekennzeichnet.

Das Buch ist auf sehr hochwertigen, dicken, glänzenden Seiten gedruckt.

Auch hier gibt es einen ganzen Weltentaucher, weil die Gliederung absolut übersichtlich ist.



3. Kriterium: Wissenschaft?

Ja, absolut. Der Autor hält sich aber mit den Fachbegriffen eher zurück und versucht die Geschehnisse im Experiment sehr bildlich und mit den einfachsten Beispielen zu beschreiben, so wie wir uns das im normalen Leben gut vorstellen können. Hin und wieder wird es schon fachlich, natürlich, aber dann werden die Begriffe sofort erklärt und es liest sich dadurch sehr flüssig.

Und durch die tolle Gliederung kann man auch ganz leicht zwischen den Experimenten hin und her switchen und man muss auch nicht alles zu Ende lesen, wenn es einem gerade gar nicht interessiert.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Für mich persönlich war das Buch sehr spannend, weil es eben alltägliche Dinge, die wir jeden Tag oder hin und wieder erleben, erklärt. Es war einfach spannend zwischen den Experimenten zu stöbern! Und ich habe mir auch richtig viel gemerkt, gerade weil es so gut erklärt wurde.







5. Kriterium: Die Schreibweise.


Wie schon gesagt fand ich die Schreibweise für dieses Buch sehr angenehm. Fachbegriffe ja, aber dann schnell erklärt. Es lässt sich an sich sehr schnell lesen und die Kapitel bzw. Experimente haben eine angenehme Länge.















Das Buch bekommt von mir die volle Punktezahl, weil ich einfach über den Umfang des Buches (es sind ungefähr 30 Experimente enthalten) positiv überrascht war, und mir die Aufmachung sehr zugesagt hat. Ich habe nicht alle Experimente bis zum Ende gelesen, weil mich das Thema nicht so interessiert hat, aber die restlichen 26 habe ich verschlungen und sie mir auch gemerkt! Aber es ist sicher für jeden was dabei. Das Buch ist für Jedermann geeignet, und man muss auf keinen Fall physikalische Vorkenntnisse haben!

Veröffentlicht am 25.10.2017

Schaurig gut

Wie bastel ich mir einen Zombie
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Auf der Hinterseite des Buches steht: "Für alle Leser von Randall Munroes 'What if? - Was wäre wenn'". Damit musste ich mir dieses Buch unbedingt zulegen, denn ich habe "What if" geliebt!
Um was geht's? ...

Auf der Hinterseite des Buches steht: "Für alle Leser von Randall Munroes 'What if? - Was wäre wenn'". Damit musste ich mir dieses Buch unbedingt zulegen, denn ich habe "What if" geliebt!
Um was geht's? Schaurige Geschichten aus der Wissenschaft! Vom kleinsten Parasiten, der die Hirne von uns Menschen befällt und uns in den Tod treiben kann. Von Chirurgen die die absurdsten Dinge veranstalten und von Wissenschaftlern die auf die komischsten sowie grausigsten Idee kommen. Das Buch war fesselnd, sowohl absolut verrückt und doch wieder interessant. Es ist eine kleine Sammlung, die mich irgendwie fasziniert und die mir die Gänsehaut hervorgelockt hat.

Ich möchte in meiner Rezension nicht auf die einzelnen Geschichten eingehen, denn ich möchte euch nicht die Schockmomente nehmen, falls ihr das Buch lesen wollt. ;)


 

 
Kurz zum Inhalt:

Seit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganze Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Die skurrilsten Ideen der Wissenschaft bzw. die skurrilen Lebewesen der Welt, zusammengetragen in diesem Büchlein. Es ist eine spannende Idee, die einen oft nur den Kopf schütteln lässt. Ich konnte es hin und wieder gar nicht glauben, dass es so etwas wirklich gibt. Deswegen musste ich mich öfters während dem lesen erinnern, dass es alles wahre Geschichten sind. Das Buch ist eigentlich eine Sammlung dieser schaurigen Momente, spannend erzählt durch den Autor.
Der Autor berichtet über Zombies, Kannibalen und was einem sonst noch so einfällt.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch ist in sieben große Kapitel aufgeteilt, wie zum Beispiel "Blutsauger" oder auch "Fernsteuerung", die wiederum einzelne kleine Geschichten enthalten. Die Geschichten sind unterschiedlich lang, von 2 Seiten bis hin zu 6 Seiten. Ich finde diese Länge sehr angenehm, denn so kann man ganz einfach während den einzelnen Teilen stoppen und später weiterlesen. Der Autor erzählt sehr fachlich und erklärt die Hintergründe der einzelnen Geschichten sehr gut. Geht beispielsweise auf die einzelnen Lebewesen ein und warum sie gewisse Wirkungen auf uns haben, sowie auf die Hintergrundgeschichten warum dieser Chirurg genau das machte was er machte.

Mir gefällt der Aufbau gut und ich gebe hier einen ganzen Weltentaucher.



3. Kriterium: Wissenschaft?

Ich hätte nicht erwartet, dass es so wissenschaftlich werden würde, denn der Titel als auch der Klappentext versprachen eher eine lustige, sowie schaurige Aufmachung der ganzen Geschichten. Das ganze war dann aber doch sehr ernst. Aber wissenschaftlich auf jeden Fall. An Fakten hat es nicht gefehlt, was ich auf der einen Seite gut fand und auf der anderen Seite zu fachlich, wie ein Wikipedia Text.

Fürs wissenschaftliche gibt es einen ganzen Weltentaucher.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich persönlich fand es sehr spannend zu lesen! Ich werde mich noch lang an die einzelnen Geschichten erinnern können.







5. Kriterium: Die Schreibweise.


Das Buch ist wie oben schon erwähnt sehr wissenschaftlich gehalten und deswegen auch voll mit Fakten. Grundsätzlich hat mir das richtig gut gefallen, denn so bekommt man in nur wenigen Seiten einen interessanten Überblick und man lernt auch ziemlich viel. Die Geschichten sind nicht wie Geschichten erzählt, sondern eher so wie ein Zeitungsartikel der die wichtigsten Geschehnisse abklappert. Mich brachte es zwischendurch öfters zum stocken. Man springt von Erzählung zu Erzählung und so ist nicht wirklich ein Lesefluss entstanden. Deswegen gibt es hier nur einen halben Weltentaucher.















Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und es wird mir schaurig in Erinnerung bleiben. Es war wirklich interessant durch die Vergangenheit zu reisen und ich kann bei meinen Freundin mit diesem schaurigen Wissen für lustige Abende punkten.

Veröffentlicht am 22.10.2017

Mein Highlight 2017

Illuminae. Die Illuminae-Akten_01
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Definitiv ein Highlight 2017! Ich bekam das Buch schon vor ein paar Monaten als Rezensionsexemplar und habe es auf einmal durchgelesen. Es ist anders, es ist neu und es hebt den Begriff Spannung auf eine ...

Definitiv ein Highlight 2017! Ich bekam das Buch schon vor ein paar Monaten als Rezensionsexemplar und habe es auf einmal durchgelesen. Es ist anders, es ist neu und es hebt den Begriff Spannung auf eine ganz neue Ebene. Plötzliche Wendungen, eine wunderschöne Gestaltung, und eine Idee die mich zum weinen gebracht hat. Illuminae nahm mich mit auf ein Weltraumabenteuer der besonderen Art.

Kleine Anmerkung am Anfang: ich kann mir vorstellen, dass viele Leser sich nicht so gut mit dieser Art von Buch identifizieren können. Werft deswegen vorher auf jeden Fall einen Blick hinein!

Schaut unbedingt auf der Extraseite des Verlags vorbei:





 

 


Kurz zum Inhalt:

Dieses Buch definiert Lesen neu

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando. Science Fiction Roman der Sonderklasse und Lovestory in einem!
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Die Idee des Buches kurz zusammengefasst: eine Verfolgungsjagd im Weltall. Die Bevölkerung flieht in mehreren Raumfahrzeugen, die sich dann komischerweise untereinander auch noch zu bombardieren beginnen. Über allem steht die KI AIDAN, der natürlich Schaden genommen hat und dadurch die Menschen auf der Flucht sowohl auch den Leser in den Wahnsinn treibt.





2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Und genau bei diesem Punkt liegt das Augenmerk dieses Buches. Es ist nicht normal aufgebaut, sondern man liest Aufzeichnungen und verfolgt so die Geschehnisse die auf der Flotte, vor der Flucht sowohl während als auch danach, geschehen sind. Man blickt als Leser von Außen auf die Geschichte, betrachtet die Raumschiffe wie sie durch das All sausen, sowohl kann man aber auch hinter die Kulissen und in die Köpfe der Besatzung wechseln. Man liest Chats zwischen Kady und Ezra, verfolgt ihre Liebe und ihre Verzweiflung. Betrachtet Überwachungsaufnahmen, auf denen sich Kady und die Besatzung bewegen. Kann sich Pläne der Raumfahrzeuge ansehen, sodass man bei den Ortswechseln den Überblick behält. Und was mir besonders gut gefallen hat: AIDAN. Die KI die über allem steht. Als Leser kann man in seine Gedanken tauchen. Sie sind wirr, sie sind verständlich und dann doch wieder nicht.

Das Buch ist also eine Sammlung von verschiedenen Dokumenten und ich fand es bemerkenswert, dass sich daraus eine so spannende Geschichte zaubern ließ. Das man so etwas durch die Aneinanderreihung von verschiedenen Aufzeichnungen zusammenbringt ist wirklich eine große Leistung und vor allem für den Leser eine ganz neue Erfahrung.







3. Kriterium: Die Charaktere.

In diesem Buch hält man zu Kady und Ezra. Alles dreht sich um die beiden und wie sie dazu beitragen, dass alles entweder den Bach runter geht oder sich dann doch wieder alles zum guten wendet. Obwohl man die beiden nur durch Chats, Mails oder Überwachungskamera-Aufzeichnungen kennenlernt, konnte ich eine Beziehung zu den beiden aufbauen. Ich hab wahnsinnig mitgezittert und gehofft, und war am Ende sogar zu Tränen gerührt.

Und dann muss ich auch hier wieder AIDAN erwähnen. AIDAN übernimmt ab circa der Hälfte des Buches das Kommando und Kady und Ezra müssen zurücktreten.
Mir haben die Gedanken des Computers sehr gut gefallen. Es war interessant zu beobachten wie er mit seiner menschlichen Seite zu kämpfen hatte.

Auch hier wieder: ich vergebe die volle Punktzahl.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 


Ich konnte mir zuerst nicht vorstellen, dass es durch diese schon erwähnte Aneinanderreihung so spannend werden kann, aber genau durch diese unterschiedlichen und abwechslungsreichen Sichtweisen, wurde die Spannung stetig in die Höhe getrieben. Noch dazu kam die wunderschöne Gestaltung die das lesen einfach an sich schon spannender machte. Die plötzlichen und unvorhersehbaren Wendungen waren geschickt in die Geschichte eingebaut und die Brutalität, die durch den Virus auf den Schiffen entstand, heizte die Lage noch an.







5. Kriterium: Die Schreibweise.


Das Buch ist sehr qualitativ hochwertig geschrieben. Es gibt viele technische Fachbegriffe, die dem ganzen Realität eingehaucht haben, beim lesen aber überhaupt nicht störten. Je nachdem welches Dokument man gerade las, variierte auch die Schreibweise. Kady und Ezra schrieben zum Beispiel mit vielen Fachausdrücken die schwarz zensiert wurden. Wenn man dann plötzlich auf AIDAN wechselt, liest es sich wieder ganz anders. Mir hat das richtig gut gefallen!

















Das Buch ist für mich ein absolutes Highlight. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht es zu lesen und schon alleine die Qualität des Buches macht den Leser glücklich. Schön dicke Seiten die noch dazu wunderbar gestaltet sind. Ich muss auch noch unbedingt die plötzlichen Wendungen ansprechen, die man im vorhinein in keinster Weise vorhersehen konnte! Ich habe diese Passagen mehrmals gelesen, weil ich es einfach nicht glauben konnte was da passiert ist. Also auch hier: Volltreffer!