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Veröffentlicht am 12.01.2026

locker für zwischendurch

Frigid
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Sydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in ...

Sydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in einer Skihütte treffen. Doch der Schneesturm wütet und wird stärker, so dass nur die beiden es zur Hütte schaffen. Während Kyler ein Mädchen mit auf sein Zimmer nimmt, fällt es Sydney immer schwerer ihre Gefühl für ihren besten Freund zu verbergen. Währenddessen treibt draußen ein Unbekannter sein Unwesen, so müssen sich die zwei bald fragen, ob sie in der Hütte überhaupt sicher sind.

Diese Reihe stand vor langer Zeit auf meine Wunschliste und als das Buch in einem Bücherschrank stand, musste es mit. Ich hab mir nichts episches erwartet, sondern etwas, das in Richtung der Anfänge von New Adult geht und genau das hab ich bekommen.
Sydney ist etwas unsicher und hegt schon lange Gefühle für ihren besten Freund. Ihr Charakter ist ein bisschen Klischee, aber ich fand das nicht schlimm. Ich mochte ihre Art gerne und sie war mir sympathisch. Bei ein paar Details bin ich mir unsicher, wie ich sie finden soll, wie dass Syd eins fünfzig groß ist und ihre Hand so klein ist, im Vergleich zu Kylers.
So war Kyler das Gegenteil, groß, hat jeden Tag eine andere. Im Laufe der Geschichte fand ich ihn dann besser beschrieben und ich mochte ihn und Syd gerne zusammen.
Vielleicht liegt es daran, dass das Buch älter ist, aber ein paar Aussagen haben mich gestört. Wie dass andere Mädchen mehrmals als Tussis beschimpft werden oder, dass es Sydneys Lippen „peinlich ungeschminkt“ sind. Die erste Hälfte ist recht ruhig fand ich und hat mir gut gefallen, während die zweite spicy ist. Manchmal fand ich diese Szenen gut, ja schon süß, während ich bei anderen dachte, dass es jetzt auch wieder reicht.
Der Schreibstil war locker zu lesen, so dass man das Buch schnell durch hat und sich gut vorstellen kann was passiert. Durch das Setting und die Umstände bekommt das Buch etwas Winterliches, was gut in den Januar passt. So kuschelt man sich beim Lesen gerne in eine warme Decken. Für Zwischendurch fand ich das Buch gut, man darf sich allerdings nicht zu viel erhoffen.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

eher für jugendliche

Whispers like Summer Nights
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Auf der Highschool waren Caleb und Amber das Traumpaar, bis Caleb von einem Tag auf den anderen aus Ambers Leben verschwindet. Sie lenkt sich mit ihrem Kunststudium ab, findet neue Freunde, einen Freund. ...

Auf der Highschool waren Caleb und Amber das Traumpaar, bis Caleb von einem Tag auf den anderen aus Ambers Leben verschwindet. Sie lenkt sich mit ihrem Kunststudium ab, findet neue Freunde, einen Freund. Als die Ferien anstehen, kehrt sie zurück nach Hazelwood, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen. Bis plötzlich Caleb wieder vor ihr steht. Und er bleibt nicht der einzige unerwartete Besucher für Amber.

Der erste Band konnte mich mit dem Inhalt nicht ganz überzeugen, aufgrund des lockeren Schreibstils habe ich Band 2 eine Chance gegeben.
Amber mochte ich gerne und auch Caleb war ein netter junger Mann. Ambers Leidenschaft fürs Malen war dezent eingebaut und ich konnte mir ihre Zeichnungen vorstellen. Bei Caleb konnte ich den Ärger, den er gegenüber einer Person empfindet gut nachvollziehen.
Harvey fand ich, war so ein unsympathischer Charakter und ich konnte nicht verstehen, warum sich nicht alle zusammen tun und ihn verscheuchen, oder warum Amber das mit sich machen lässt.
Dass Caleb aus Ambers Leben verschwindet, verrät schon der Klappentext, allerdings fand ich den Grund für ihre Trennung unlogisch, nichts, was man nicht hinbekommen würde. So fand ich auch im Buch den Konflikt nicht wirklich gelungen und ich konnte die Probleme der Protagonisten nicht nachvollziehen.
Gestört hat mich, dass es wieder einmal eins dieser Bücher war, das nach hundert Seiten zu Ende gewesen wäre, hätten die Protagonisten einfach mal miteinander geredet. Stattdessen läuft Amber weg. Dann bietet sich die perfekte Gelegenheit, damit sie unter vier Augen reden können, ich hab schon darauf gehofft und es passierte nichts. Den Schreibstil fand ich größtenteils und Anfang recht angenehm, obwohl ich nicht so wirklich ins Buch hineingekommen bin. Ich weiß nicht, ob es mir vorher nicht aufgefallen war, aber irgendwann ist mir aufgefallen, dass die Autorin sehr viele Ausrufezeichen benutzt (sieben auf drei Seiten, und an Stellen, wo sie meiner Meinung nach nicht hingepasst haben). Ich fand den Schreibstil sehr jugendlich, einfach gehalten, was ihn zwar gut lesbar machte, aber dazu führte, dass ich mich als zu alt für das Buch fand. So fand ich auch die intime Szene nicht gelungen.
Das Buch hat einen leichten musikalischen Touch, was ich gut beschrieben fand, so dass diese Szenen mir am besten im Gedächtnis geblieben sind. Für mich endet die Reihe hier, denn wirklich überzeugt, hat das Buch mich nicht.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Louisa & Vince

This could be love
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Louisa ist auf dem Weg an die Spitze des Tennis als sie sich verletzt und eine Zwangspause einlegen muss. Um sich auf ihr Comeback zu konzentrieren und wieder ins Training zu kommen, reist sie zu ihrer ...

Louisa ist auf dem Weg an die Spitze des Tennis als sie sich verletzt und eine Zwangspause einlegen muss. Um sich auf ihr Comeback zu konzentrieren und wieder ins Training zu kommen, reist sie zu ihrer Tante, die auf Hawaii lebt. Dort kann Louisa in Kays Tennisschule trainieren. Schon am ersten Tag merkt Lou, dass das Klima ihr Körper nicht im Einklang sind, als sie am Strand zusammenbricht. Wenig später kommt sie auf dem Sofa von einem Fremden zu sich. Vince ist attraktiv, doch er ist auch der Feind ihrer Tante. Denn Vince möchte ein Hostel für Surfer in Kays direkter Nachbarschaft betreiben.

Dieses Buch lag eine ganze Weile auf dem SuB, umso mehr hab ich mich auf die Reihe gefreut.
Louisa ist eine Sportlerin, weswegen ich als Sportmuffel die Sorge hatte, dass ich sie nicht verstehen würde. Zum Teil konnte ich ihre Verbissenheit, das Aufopfern für einen Sport, um an die Spitze zu kommen, deswegen auch nicht nachvollziehen. Gestört hat mich das allerdings wenig. Sie war mir sympathisch.
Die Beziehung zwischen ihr und Vince fand ich nicht zu hundert prozent überzeugend. Ich mochte Vince und auch die intimeren Szenen zwischen Lou und Vince haben mir gefallen. So ganz nachvollziehen oder fühlen, konnte ich das zwischen ihnen allerdings nicht.
Das Buch ist, wie die anderen Büchern von Lilly Lucas ein ruhiges Wohlfühlbuch. Für mich hat mir ein bisschen etwas gefehlt. Ich hab auf eine Überraschung gewartet, die nicht wirklich kam. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich nie auf Hawaii war, aber bei mir kommt das Gefühl für die Landschaft nicht an. Es gab Strand, Meer und Berge, sonst hab ich nicht das Gefühl für die Hawaiianische Natur bekommen. Gefallen haben mir Kleinigkeiten wie die Surfergeste oder das Surfen an sich. Lou’s Tante Kay mochte ich ebenfalls gerne und Vince Schwester war mir auf Anhieb sympathisch.
Insgesamt fand ich die Geschichte gut, aber ein bisschen hat mir gefehlt. Ich bin gespannt wie Band 2 mir gefallen wird.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

der etwas andere Rokesby

Rokesby – Miss Bridgerton und der geheimnisvolle Verführer
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Poppy Bridgerton ist eine neugierige junge Dame und möchte niemanden heiraten, der nicht mit ihrem Intellekt mithalten kann. Von London verschlägt es sie nach Dorset, wo sie sich am Strand umsieht und ...

Poppy Bridgerton ist eine neugierige junge Dame und möchte niemanden heiraten, der nicht mit ihrem Intellekt mithalten kann. Von London verschlägt es sie nach Dorset, wo sie sich am Strand umsieht und so auf eine Höhle stößt. Sie findet Schmugglerware und wird wenig später von den Schmugglern überrascht, die sie auf ihr Schiff entführen. Als Poppy wieder zu sich kommt, befindet sie sich in der Koje von Kapitän Andrew James. Einen Aufenthalt auf einem Schiff voller Männer, in der Kabine des Kapains würde Poppys Ruf ruinieren. Doch Poppy ahnt nicht welcher junge Gentleman Andrew James wirklich ist.


Das hab ich bei einem historischen Buch nicht erwartet. Das Buch spielt weder in London noch auf einem der Anwesen, wie es bisher der Fall war, und genau das fand ich ziemlich cool.
Poppy ist Anfang zwanzig und stellt jede Menge Fragen. Sie ist neugierig und treibt so schon mal Kapitain James auf die Palme. Die meiste Zeit verbringt Poppy in der Kabine und doch hab ich das Buch nicht als langweilig empfunden. Die Gespräche zwischen Poppy und Andrew haben mich gut unterhalten und ich hatte das Gefühl mit an Bord zu sein und durch das Bullauge zu blicken.
Auch Andrew mochte ich gerne. Er ging gut mit Poppy um und auch seine Leute hat er mit Respekt behandelt.
Die Schauplätze fand ich toll beschrieben, sie wurden regelrecht lebendig vor meinem Inneren Auge und auch durch die Kapitel bin ich gut durchgekommen. Wo ich bei dem zweiten Band teilweise Längen und etwas Langweile hatte, fand ich war dieses Buch abenteuerlicher. Auch am Ende fand ich es spannender, als seine Vorgänger.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Das Buch kam zur richtigen Zeit

Keeping Hope
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Sonst hat Ella Liebesgeschichten geschrieben und war glücklich mit ihrem Freund. Doch dann hat sie herausgefundenen, dass er sie betrügt. So ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre ...

Sonst hat Ella Liebesgeschichten geschrieben und war glücklich mit ihrem Freund. Doch dann hat sie herausgefundenen, dass er sie betrügt. So ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Ella sehnt sich nach einer neuen Verbindung und findet mithilfe ihrer Freundin neue Dates, für die es noch viel zu früh ist. Als ihr Ex wieder vor der Tür steht, platzt ihrem besten Freund Jamie der Kragen. Jamie und Ella geraten in einen fiesen Streit der damit endet, dass sie die Nacht zusammen verbringen. Und ihre Freundschaft danach nicht mehr die gleiche ist.

Meine zweite Reihe der Autorin hab ich mit sehr viel Abstand zwischen den Bändern gelesen und hab so ein bisschen gebraucht bis ich die Charaktere sortiert habe. Ein paar Mal wusste ich nicht genau über was gerade gesprochen wird, aber das hat mich nicht gestört.
Ella mochte ich gerne. Ihre Liebe fürs Schreiben fand ich ganz toll. Darin findet sich wahrscheinlich jeder der schreibt wieder und so auch ich. Es war wie ein Blick hinter die Kulissen und bin ich sehr neugierig auf die nächste Reihe der Autorin geworden.
Jamie ist der Musiker. Er spielt Klavier und so „hört“ man ihn spielen, ist dabei wenn er komponiert, das war richtig toll umgesetzt. Jamie halst sich immer mehr auf, möchte für seine Freunde und seine Familie da sein und nebenbei noch sein vollgepacktes Studium schaffen.
Mittlerweile habe ich zwei Bände der London is Lonley Reihe gelesen und ich finde die Autorin hat sich sehr verbessert. In Keeping Hope ist der Schreibstil schon richtig gut und doch merkt man den Unterschied. Die Schauplätze wurden wieder lebendig und ich hab die Szenen im Happiness geliebt. Auch von Ella und Jamie hab ich ein Bild bekommen. Ein paar Wortwiederholungen sind mir aufgefallen, aber sonst hat mir das Buch gefallen. Die Szene zum Schluss fand ich unnötig und wirkte wie auf Krampf nochmal das Thema reinbringen. Insgesamt hat mit der letzte Band Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Bücher.

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