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Veröffentlicht am 07.01.2024

Reise ins Unbekannte

A Whisper Around Your Name
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Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Jo mit ihrem Onkel immer wieder um. Als sie dieses Mal ankommt trifft sie auf Evan, der mit seinem guten Aussehen eigentlich gut ankommen müsste, doch in der Schule ist ...

Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Jo mit ihrem Onkel immer wieder um. Als sie dieses Mal ankommt trifft sie auf Evan, der mit seinem guten Aussehen eigentlich gut ankommen müsste, doch in der Schule ist er ein Außenseiter. Nachts sucht Joy Ruhe und geht ins geschlossene Schwimmbad, wo sie überraschenderweise Evan trifft. Die beiden fangen an sich zu treffen und öffnen sich und kommen sich dabei näher. An einem Abend der einer der schönsten werden sollte, ändert alles für die beiden und sie werden getrennt. Viele Jahre später treffen sie sich wieder und treten gemeinsam ein Abenteuer an.


Emma Scotts Bücher kaufe ich mittlerweile ohne einen Blick auf den Inhalt zu werfen. Dieses Buch ist ein älteres der Autorin, welches jetzt übersetzt wurde und irgendwie fand ich man merkt es vom Thema her. Jedenfalls hatte das Buch etwas das mich an ihre erste Werke erinnert hat.
Jo fand ich von Anfang an sympathisch und ihr Schicksal ist kein leichtes. Ich fand sie sehr stark und ihre Art mit ihrer Vergangenheit umzugehen indem sie Gedichte schreibt fand ich toll.
Evan fand ich ebenfalls sympathisch. Das Rätsel, dass er Dinge sieht oder weiß hat dem Buch etwas mysteriöses gegeben, sodass ich mich immer wieder gefragt habe was dahinter steckt. Bis zum Ende hab ich gerätselt, aber als die Geschichte voran ging, habe ich gegen Ende irgendwie den Faden verloren. Das Ende hab ich deswegen nicht ganz auf die Reihe bekommen. Es ging irgendwie so schnell.
Vom Schreibstil her mochte ich die Geschichte gerne. Die Autorin schreibt so, dass man sich in die Personen hineinversetzten kann und immer mitten im Geschehen ist. Schon im Voraus wusste ich dass, das Buch einen übersinnlichen Touch hat und war gespannt was dieser sein wird. Da es dem Buch etwas Spannung verliehen hat fand ich es gut. Auch im Verlauf der Geschichte gab es immer Momente die überrascht haben und die mich mitfiebern ließen. Ständig hab ich mich gefragt was Evan mit seinen Andeutungen meint oder warum er immer wieder tauchen geht.
Insgesamt mochte ich das Buch gerne und ich hab es gerne zur Hand genommen. Da dass Ende mir zu schnell ging geben ich 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.01.2024

Klein aber fein

New Promises
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Will ist der Sheriff der Kleinstadt Green Valley und ein absoluter Draufgänger, ständig hat er jemand neues an seiner Seite. Seine beste Freundin Izzy wünscht sich genau das: an Wills Seite sein. Doch ...

Will ist der Sheriff der Kleinstadt Green Valley und ein absoluter Draufgänger, ständig hat er jemand neues an seiner Seite. Seine beste Freundin Izzy wünscht sich genau das: an Wills Seite sein. Doch der sieht nur seine beste Freundin in ihr, daran ändert nicht mal ein romantischer Kuss an Sylvester etwas. Da kommt die Ablenkung in Form von Serienstar Cole Jacobs ihr sehr gelegen. Für seine neue Rolle soll er Ski-Fahren lernen und Izzy soll es ihm beibringen. Während Cole und Izzy sich echt gut verstehen, wird Will langsam klar was er für seine beste Freundin empfindet.



Nachdem ich die fehlenden Bände der Reihe endlich zusammen hatte, wollte ich nicht mehr warten und hab gleich mit diesem Buch angefangen.

Als ich die ersten Seiten gelesen habe, sind schnell die Erinnerungen zurück gekommen, so dass ich ohne Probleme wieder in die Geschichte fand. Ich war gleich in dem Setting drin und hab mich mit Izzy den Skihang hinuntergewagt.

Izzy konnte ich mir schnell vorstellen und sie war mir auch gleich sympathisch. Ihr Verhalten gegenüber Will konnte ich nachvollziehen

Cole Jacobs war der Serienstar, der im Hotel eingebucht wurde und auch wenn er ein Promi ist, war er absolut sympathisch. Ich mochte seine Art ganz gerne.

Am besten haben mir die Szene in den Bergen gefallen und auch das Familienessen an Thanksgiving hab ich gerne gelesen.

Den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Auch wenn das Buch kurz ist, hatte es alles was es braucht. Ich bin fast durch die Seiten geflogen und konnte mir die Berge und die Umgebung gut vorstellen. Am Ende gab es einen Twist, den ich absolut nicht hab kommen sehen und ich wollte unbedingt wissen wie das Buch ausgeht. Ich freue mich auf den nächsten Teil und gebe 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

emotional und musikalisch

Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen
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Zusammen mit seinem Bruder Alex wurde Oliver Smith zum Rockstar. Während Alex extrovertiert ist und das Reden vor Kameras übernimmt, ist Oliver der stille Teil der Band. Doch dann haben sie einen Unfall ...

Zusammen mit seinem Bruder Alex wurde Oliver Smith zum Rockstar. Während Alex extrovertiert ist und das Reden vor Kameras übernimmt, ist Oliver der stille Teil der Band. Doch dann haben sie einen Unfall den Alex nicht überlebt und Oliver macht sich schwere Vorwürfe. Er muss mit Schuldgefühlen leben und zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück. Als er sein Comeback Konzert nicht schafft, verkriecht er sich in einer Bar und wird erkannt. Emery, die dort arbeitet hilft ihm und nimmt ihn später als Notlösung mit zu sich nach Hause. Als Emery wegen des Aufstands und unbezahlter Rechnungen entlassen wird, kommt Oliver ihr zu Hilfe und bietet ihr eine Anstellung als Köchin an. Olivers Musik hat Emery durch eine schwere Zeit geholfen und nun ist es als sei sie an der Reihe ihm zu helfen.

Ich war etwas überrascht, dass die Bücher der Reihe nichts miteinander zu tun haben und doch beide das Thema Musik beinhalten.
Emery mochte ich sehr gerne. Sie kümmert sich um ihre Tochter Reese und auch wenn ihr das Wasser bis zum Halt steht, lässt sie sich nichts anmerken. Emery und ihre Schwester wuchsen in einem Elternhaus auf in dem die Liebe zu Gott zuerst kam und den Schwestern alles verboten wurden. Die Art wie ihre Eltern mit den Schwestern umgingen und jedes Mal wenn sie auftauchten hat mich einfach nur wütend gemacht. Ein paar der Szenen waren so emotional, dass ich vor Tränen kaum weiterlesen konnte, was selten bei mir ist.
Ihre Tochter Reese war einfach niedlich und je mehr ich las desto lieber mochte ich das kleine Mädchen. Sie ließ mich schmunzeln und ihre kindliche Unschuld und Niedlichkeit war ein großer Pluspunkt für das Buch.
Die Geschichte um Alex & Oliver fand ich wirklich toll geschrieben. Olivers Schmerz hat man gefühlt und es wurde nichts verharmlost und es gab auch keine Wunderheilung. Die Anfänge der Band in den Rückblenden haben mir gut gefallen und so hat man Rockstarvibes bekommen und auch Alex kennengelernt. Ich mochte es Oliver auf seiner Reise zu begleiten und die Musikalischen Aspekte waren toll eingearbeitet, so dass es zu dem Charakter passte.
Zwei, drei kleinere Fehler haben sich wohl auf Seite des Verlages eingeschlichen.
Auch wenn mich das Buch wirklich berührt hat, tolle Charaktere hatte und ein Thema (Musik) hatte über das ich gerne lese, war es nicht ganz ein Highlight, aber trotzdem ein wirklich gutes Buch.

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Veröffentlicht am 30.12.2023

Nicht ganz überzeugend

This is Our Life
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Vor der Kamera überzeugen Rio und Ferne als Traumpaar, doch hinter der Kamera sieht es anders aus. Von ihrer Liebe ist nichts mehr übrig. Zwischen den Staffeln taucht Rio ab und Ferne konzentriert sich ...

Vor der Kamera überzeugen Rio und Ferne als Traumpaar, doch hinter der Kamera sieht es anders aus. Von ihrer Liebe ist nichts mehr übrig. Zwischen den Staffeln taucht Rio ab und Ferne konzentriert sich auf ihr Studium. Doch als der Dreh zur zweiten Staffel ansteht, müssen Rio und Ferne sich zusammenreißen. Auch wenn Ferne versucht auszusteigen, muss sie für eine zweite Staffel zur Verfügung stehen. Doch Rio und Ferne können kaum im selben Raum sein, ohne zu streiten. Aber wo Hass ist, da ist die Liebe nicht weit…

Nachdem ich Band eins nicht so wirklich überzeugend fand, hab ich trotzdem schnell Band 2 mit einer Freundin gelesen.
Rio war wieder so nervig und überheblich wie im ersten Band. Es nervte, dass er Ludgers Namen nicht lernen will und ihn einfach immer „Hans“ nennt. Er behandelt jeden von oben herab und wirkte einfach arrogant. Als dann auch noch Ferne ihn Hans nennt dachte ich ich bin im falschen Film. Sein Charakter ist so stereotisch für Jungschauspieler, angefangen damit, dass er nicht mal aufräumen kann. Er hat es mir wieder schwer gemacht ihn zu mögen, was dazu geführt hat, dass mir das Buch nicht so wirklich in seinen Bann ziehen konnte. Nach und nach wurde es besser, aber wirkliche Sympathie kam nur schleppend auf.
Ferne fand ich okay und sympathischer als Rio. Ihre Familie mochte ich ebenfalls.
Sonst habe ich Kathinka Engels Schreibstil geliebt, aber in den letzten Büchern hatte ich ein paar Schwierigkeiten. So hat es mich genervt, dass ständig „Rio McQuid“ wiederholt wird.
Es gab ziemlich viele Clichees und unzählige Promis die erwähnt wurden. Da das Buch in Hollywood spielt fand ich manches okay, aber es war ein bisschen zu viel. Vor allem Beurteilungen von echten Autoren und die ganzen Szenen mit Keeanu Reeves mitsamt merwürdiger Mailadresse fand ich nicht wirklich unterhaltsam.
Auch der Regisseur war ziemlich Clichee und fluchte wie verrück, in einer Szene war er besonders schlimm, richtig unangenehm.
Im Buch gab es zwei Sexszenen, eine fand ich okay, die andere war so vulgär und unangenehm geschrieben, dass es einfach übertrieben war und gar nicht ins Buch passte.
Gut gefallen hat mir beispielsweise den kleinen Crossover mit der Cherry Hill Reihe von Lilly Lucas oder Gespräche oder Witze die eingebaut waren.
So fand ich das Buch zwar teilweise besser als Band 1, aber das Highlight hab ich leider nicht gefunden.

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Veröffentlicht am 25.12.2023

Winterlich und Süss

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Mina liebt es zu essen und noch mehr liebt sie es sich in der Küche auszuprobieren oder Mottodinner mit ihren Freunden und ihrem Freund zu veranstalten. Bei genau solch einem Dinner fragt sie ihren Freund ...

Mina liebt es zu essen und noch mehr liebt sie es sich in der Küche auszuprobieren oder Mottodinner mit ihren Freunden und ihrem Freund zu veranstalten. Bei genau solch einem Dinner fragt sie ihren Freund ob er sie heiraten will, doch dann kommt heraus, dass er eine andere hat. Minas Herz ist gebrochen und so braucht sie dringend Ablenkung und reist zu ihrer Tante in die Schweiz. Im Zug zum Chalet stolpert sie in einen Fremden namens Luke, den sie wenig später im Chalet wieder trifft. Zwischen den beiden funkt es augenblicklich. Und zwischen Schokolade, Torten und Skiausflügen findet Mina immer mehr zu sich selbst. Und die Romantik ist auch nicht weit.

Auf der Suche nach einem winterlichen Buch hab ich durch Zufall dieses Buch entdeckt. Ich dachte Schweiz klingt nach Schnee und auch das Thema rund ums Essen hat mich gleich angesprochen.
Anfangs dauert es ein bisschen bis man in der Schweiz ankommt, aber das fand ich nicht schlimm, denn so hat man Zeit Mina und ihre Situation kennenzulernen. Mina liebt es zu kochen und ist spontan in allem was sie tut. Sie mixt Rezepte, reist in die Schweiz und man weiß nie was sie als nächstes tut. Ich mochte ihre Art ganz gerne, vorallem ihre Liebe zum Essen konnte ich förmlich spüren. Es war toll wie sie probiert was gut ist und so lange versucht bis das Ergebnis klappt.
Luke ist etwas ruhiger, aber auch er kostet das Leben voll aus und genießt es die Pisten herunterzusausen. Es wurde schön beschrieben was er bastelt und so wurde sein Charakter lebendig. Man erfährt, dass er irgendein Geheimnis hat, ihm etwas passiert ist und es wird erst spät aufgelöst. Das hat seinen Charakter nochmal runder gemacht, so dass man seine Handlungen versteht.
Minas Tante Amelie mochte ich ebenfalls. Sie hallst sich viel zu viel auf und ist so immer beschäftigt. Ich fand die Idee, dass sie ihre Gäste alle sorgfältig auswählt toll. Und auch die Gäste selber waren so verschieden und jeder hatte seine Eigenschaft.
Ich mochte den Schreibstil gerne. Die Schweizer Berge, Schneehänge, Kuchen & Teestunden, es gab so viele verschiedene Szenen und Beschreibungen die das winterliche Feeling, das ich gesucht habe transportiert haben. Zum Schluss wurde es dann ein bisschen chaotischer und das Ende ging mir teilweise zu schnell. Das Buch ist für mich kein Highlight, dafür aber eine Geschichte in der ich gerne versunken bin und ich wäre nicht abgeneigt es mit einem weiter Buch von Julie Caplin zu probieren.

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