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Veröffentlicht am 20.04.2020

Willkommen zurück an der Woodland Academy!

Never say never
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Nachdem ich den ersten Teil der Woodland Academy mochte, musste natürlich auch zum zweiten gegriffen werden. Zudem war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Leah und Logan, die im ersten Band bereits ...

Nachdem ich den ersten Teil der Woodland Academy mochte, musste natürlich auch zum zweiten gegriffen werden. Zudem war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Leah und Logan, die im ersten Band bereits kurz angerissen wurde.

Warnung: Es handelt sich hier um den zweiten Teil einer Reihe. Diese Rezension kann daher Spoiler zum ersten Teil enthalten.

Inhalt

Die Sache zwischen Leah und Logon sollte nichts ernsthaftes sein. Und genau deswegen hat Leah sie beendet.
Doch nun merkt sie, dass sie einen Fehler gemacht hat, denn sie hat sich in Logan verliebt. Doch diese Einsicht kommt zu spät, denn Logan hat bereits eine neue Freundin: Ava Fitzgerald. Und als wäre da snicht genug, ist Ava auch noch Allies neue BFF.


Nahtlos angeknüpft

Der zweite Band der Woodland Academy knüpft sich nahtlos an den ersten an. Der Leser kommt somit schnell wieder zurück an die Schule und begleitet die bereits bekannten Charaktere durch ihren Alltag. Nur eine neue Person wird ziemlich schnell eingeführt: Ava Fitzgerald.

Sie und Logan bändeln nach und nach an und werden ein Paar. Sehr zum Verdruss von Leah, die sich immer deutlicher bewusst wird, dass sie in Logan verliebt ist.

Um sich abzulenken beginnt Leah sich in ihre Projekte reinzusteigern und ihre Beziehungen und Freundschaften zu überdenken. Ich fand das war eine großartige Charakterentwicklung in diesem Buch!
Huch? Was wurde eigentlich aus…

Genau diese Frage habe ich mir in diesem Buch jedoch schon ein, zweimal gestellt. Die Autorin erzählt hier von vielen Handlungssträngen, aber leider habe ich das Gefühl, dass nicht alle zu Ende gebracht werden, was ich persönlich sehr schade fand. Das Projekt, mit dem Leah sich beschäftigt, hätte noch deutlich mehr in die Geschichte integriert werden können.

Auch gibt es eine Entwicklung in diesem Buch, die einen Charakter einfach von der Bildfläche verschwinden lässt. Wir kennen das doch alle aus der Realität, wo wir uns mit jemandem streiten und es vielleicht sogar ein böses Ende nimmt. Doch wir können die Person nicht auslöschen, sie wird uns immer wieder in unserem Leben begegnen. Und gerade an einer Schule wie der Woodland Academy würde ich eigentlich davon ausgehen, dass wir diesen Charakter ebenfalls wieder sehen. Dass das Handeln noch Konsequenzen haben wird. Doch das war leider nicht der Fall.

Too much information?

Ein Punkt, der mich ebenfalls beschäftigt sind die Nebencharaktere. Wer sich mit der Reihe beschäftigt hat weiß, dass „Anything for us“, das im Juni 2020 erscheinen wird, von Maya handeln wird.

Maya ist in den ersten beiden Büchern sehr präsent, ich finde im zweiten sogar noch mehr als im Ersten. Dadurch habe ich das Gefühl bereits viele Teile ihrer Geschichte zu kennen. Ich frage mich daher, ob das dritte Buch parallel zu den ersten beiden spielen muss oder diese Handlungszweige bewusst eingebaut wurden, um mit Band 3 nahtlos anzuknüpfen.

Mir persönlich war das vielleicht etwas zu viel Story um die Nebencharaktere, die dadurch den Fokus des Buches verrückt haben.

Fazit:

Auch dieser Band ist wunderbar zum Lesen zwischendurch geeignet. Ein flüssiger Schreibstil und eine interessante Geschichte, in die man leicht eintauchen kann. Leider enthielt das Buch für mich einige Schwächen, dadurch empfand ich es als etwas schlechter als den ersten Band.

Dennoch freue ich mich total auf „Anything for us“, da ich Maya mittlerweile fast als meinen Lieblingscharakter der Reihe bezeichnen würde. Ich kann daher nicht erwarten erneut an die Woodland Academy zurückzukehren!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Es war einmal ein gutes Mädchen, das sich in einen bad Boy verliebt

Too good to be true
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Über manche Bücher stolpert man, wenn man nach anderen Dingen sucht, über andere, wenn man die Buchhandlung besucht. Und dann gibt es diejenigen, die uns empfohlen werden. Woodland Academy wurde mir von ...

Über manche Bücher stolpert man, wenn man nach anderen Dingen sucht, über andere, wenn man die Buchhandlung besucht. Und dann gibt es diejenigen, die uns empfohlen werden. Woodland Academy wurde mir von einer Freundin empfohlen und ich war wirklich neugierig, da mich der Klappentext direkt angesprochen hat.

Inhalt

Willkommen an der Woodland Academy!
Allie und ihre Schwester Leah wurden schon in jungen Jahren von ihrem Vater ins Internat geschickt, Doch dieses Schuljahr verspricht ganz anders zu werden, als die vorherigen. Zum ersten Mal werden an der Woodland Academy Stipendiaten aus ärmeren Verhältnissen aufgenommen. Unter ihnen befinden sich auch Ethan und Logan.
Und auch wenn die Welten der beiden und der Zwillinge unterschiedlicher sein könnten, so ziehen sich Allie und Ethan gegenseitig an. Doch Ethans Ruf als bad Boy holt ihn bald wieder ein….


Es war einmal ein gutes Mädchen, das sich in einen bad Boy verliebt

Die Idee die beiden Protagonisten aus zwei verschiedenen Welten kommen zu lassen, ist nicht neu. Dennoch fand ich, dass die Charaktere in dieser Geschichte dadurch einen interessanten Backgound mitbrachten.
Allie und ihre Schwester kommen aus einer reichen Familie, doch seit ihre Mutter starb, hat ihr Vater die Zwillinge ins Internat abgeschoben. Das Problem mit dem Vater wird meines Erachtens in diesem Buch recht wenig aufgegriffen. Ich bin gespannt, ob es noch eine stärkere Bedeutung für die Folgebücher haben wird.

Ethan hingegen ist in einem Trailerpark aufgewachsen. Nur seinen schulischen Leistungen ist es zu verdanken, dass er an der Woodland Academy seinen Abschluss machen kann. Seine Vergangenheit und die Umstände im Trailerpark werden im Buch interessant geschildert und dadurch fand ich, dass Ethan und seine Handlungen am Ende viel besser nachvollzogen werden konnten.

Aber auch die Nebencharaktere in diesem Buch kommen nicht zu kurz. Ehrlich gesagt fand ich, dass die Nebencharaktere teilweise viel zu stark im Fokus standen, da sie in späteren Büchern der Reihe die Hauptrolle übernehmen werden. Doch leider führte das auch dazu, dass ich teilweise mehr mit den Nebencharakteren gelitten habe, als mit den Protagonisten. Ich fand etwas schade, dass sie Allie und Ethan ein wenig die Show gestolen haben.

Ein kurzweiliges Leseerlebnis

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und lässt den Leser schnell in das Buch einsteigen. Allerdings spuckt es einen auch sehr schnell wieder aus, da die Geschichte nur so an einem vorbei fliegt.

Insgesamt wirkt die Geschichte an manchen Stellen nicht ganz glaubhaft und ein wenig konstruiert, aber bei einem solchen Schmöcker kann ich darüber eigentlich hinwegsehen, da ich keine anspruchsvolle Geschichte erwarte.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch auf jeden Fall einige schöne Lesestunden beschert. Ich hatte nie das Gefühl, dass es langweilig wurde und konnte es teilweise auch nur schwer zur Seite legen. Für einen leichten Roman, den man flüssig zwischendurch lesen kann, ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Die Nebencharaktere machen auch Lust auf mehr und somit freue ich mich auf die weiteren Bände der Woodland Academy.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere