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Veröffentlicht am 24.09.2020

Wunderschöner, sehr spannender historischer Roman!

Das Schicksal der Henkerin
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Melisande war früher Henkerin, lebt aber inzwischen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Rottweil. Eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrem Bruder, der im Gefängnis von Esslingen sitzt und sie ...

Melisande war früher Henkerin, lebt aber inzwischen mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Rottweil. Eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrem Bruder, der im Gefängnis von Esslingen sitzt und sie um ihre Hilfe bittet. Melisande hat damals mit eigenen Augen gesehen, wie ihr Bruder ermordet wurde. Hat sie sich vielleicht getäuscht und er war nur leicht verletzt? Sie macht sich auf den Weg, um ihm zu helfen, gibt ihren Kindern jedoch ein anderes Ziel und einen anderen Zweck der Reise an. Ihr Mann ist gerade zum Besuch bei seinen Eltern und so erfährt er nichts von ihrem Aufbruch. Als Melisande nach einigen Tagen nicht wieder zurückkommt, machen sich ihre Kinder heimlich auf den Weg, um sie zu suchen. Doch es ist ein furchtbar kalter Winter und so müssen die beiden mit Schnee, Eis und der Kälte kämpfen.

Ich habe vorher noch nie etwas von Sabine Martin gelesen und kannte daher die zwei vorhergehenden Bände nicht. Doch trotzdem bin ich sofort gut in den Roman hineingekommen und er hat mich von Anfang an gefesselt und fasziniert. Noch nie habe ich einen historischen Roman gelesen, der so viele spannende Stellen hatte. Die einzelnen Charaktere wurden sehr detailliert beschrieben, so konnte ich mir gut ein Bild von Melisande und ihrer Familie machen. Ich habe die ganze Familie sofort ins Herz geschlossen und mit ihnen mitgezittert, gebangt und gehofft. Der Roman hat mir sehr, sehr gut gefallen und ist einer der schönsten historischen Romane, die ich bisher gelesen habe. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bücher des Autorenpaars lesen und bin schon sehr gespannt darauf.

  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Thema
Veröffentlicht am 17.09.2020

Sehr spannender und fesselnder Thriller!

Bluthölle
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Angela Wood ist eine professionelle Taschendiebin und stiehlt eines Tages die Ledertasche eines Mannes in einer Bar. Sie muss mit großem Entsetzen feststellen, dass sich darin das Tagebuch eines Serienmörders ...

Angela Wood ist eine professionelle Taschendiebin und stiehlt eines Tages die Ledertasche eines Mannes in einer Bar. Sie muss mit großem Entsetzen feststellen, dass sich darin das Tagebuch eines Serienmörders befindet. Er hat darin genauestens aufgeschrieben, wer seine Opfer sind, wie er sie getötet und wo er sie beerdigt hat. Sie packt das Tagebuch in einen Umschlag und wirft es in den Briefkasten der Gerichtsmedizinerin Claire. Diese wendet sich dann an Robert Hunter und Carlos Garcia, nachdem sie überprüft hat, ob es das erste Opfer wirklich gibt und ob sie ermordet wurde.

Ich habe die meisten Bände der Reihe von Chris Carter bereits gelesen und er begeistert mich mit seinem Schreibstil immer wieder aufs Neue. Er schreibt sehr spannend und fesselnd und kennt keine Gnade beim Beschreiben der Opfer oder wenn er erzählt, wie der Täter seine Opfer umbringt. Auch dieses Buch hat mich wieder von Anfang an gepackt, gefesselt und bis zum Schluss in Spannung versetzt und fasziniert. Chris Carter gehört zu meinen Lieblingsautoren und ich bin froh, dass er trotz des tragischen Verlustes seiner Frau nicht mit dem Schreiben aufgehört hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2020

Sehr spannender und fesselnder Thriller!

Der Fahrer
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n Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er entführt Frauen und schreibt ein leuchtendes Hashtag auf ihr Auto. Dann gibt er dem Ermittlerteam 24 Stunden Zeit, das Opfer zu finden. Jens Kerner ist ...

n Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er entführt Frauen und schreibt ein leuchtendes Hashtag auf ihr Auto. Dann gibt er dem Ermittlerteam 24 Stunden Zeit, das Opfer zu finden. Jens Kerner ist der leitende Ermittler und muss mit Schrecken feststellen, dass der Mörder ihn zu kennen scheint. Immer wieder tauchen Personen auf, die in Kerners Vergangenheit eine große Rolle gespielt haben und es wird klar, dass der Mörder Jens angreifen will, indem er ihn als inkompetenten Ermittler darstellt. Doch Jens schafft es nicht, die Opfer innerhalb der 24 Stunden zu finden und findet sie brutal ermordet und mit Leuchtfarbe beschmiert.

Das ist das erste Buch, das ich von Andreas Winkelmann gelesen habe und ich bin auch ohne Vorwissen gut in das Buch hineingekommen. Es hat mich von Anfang an gefesselt und fasziniert und ist sehr, sehr spannend geschrieben. Die Ermittler Jens und Rebecca waren mir beide sympathisch, auch wenn Jens nicht gerade ein einfacher Mensch ist. Insgesamt ein sehr spannender und fesselnder Thriller, der mich richtig süchtig gemacht hat. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher des Autors lesen und bin sehr gespannt auf die vorhergehenden Bände!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2020

Wunderschöner historischer Roman!

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Hulda Gold lebt im Jahre 1922 in Berlin und ist Hebamme. Sie betreut die Frauen schon während der Schwangerschaft und ist auch während und nach der Geburt für sie da. Als sie eine ihrer Patientinnen besucht, ...

Hulda Gold lebt im Jahre 1922 in Berlin und ist Hebamme. Sie betreut die Frauen schon während der Schwangerschaft und ist auch während und nach der Geburt für sie da. Als sie eine ihrer Patientinnen besucht, erfährt sie vom Tod deren Nachbarin. Diese war eine Prostituierte und wurde ermordet. Auf den ersten Blick jedoch scheint sie sich selbst ertränkt zu haben. Durch einige Zufälle erhält Hulda mehrere Informationen, die sie auf die Spur des wahren Täters und sie selbst in große Gefahr bringen. Immer wieder trifft sie dabei den Polizisten Karl North und die beiden merken, dass da etwas zwischen ihnen ist, dass sie gegenseitig anzieht.

Der Roman war eine positive Überraschung für mich. Das Buch hat sich kurzweilig und angenehm lesen lassen und hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist wunderschön. Die einzelnen Charaktere wurden gut beschrieben und auch die Beschreibung der Geburten und die Behandlungen in der Nervenheilanstalt in dieser Zeit war sehr interessant. Insgesamt ein wunderschöner Roman, der mich schon gespannt auf die Fortsetzung warten lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2020

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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Julia ist geschieden und hat eine kleine Tochter namens Fee. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mehr schlecht als recht mit dem Herstellen von Armbändern. Außerdem hat sie auch einen eigenen Blog, in dem ...

Julia ist geschieden und hat eine kleine Tochter namens Fee. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mehr schlecht als recht mit dem Herstellen von Armbändern. Außerdem hat sie auch einen eigenen Blog, in dem sie ihr Leben ganz anders darstellt, als es wirklich ist. Ihr Exmann drängt darauf, dass sie ihm sein ihr geliehenes Geld zurückzahlt und Julia weiß nicht, wie sie das Geld so schnell verdienen soll. Dann gibt es noch den Bildhauer Alex, der in Julias Nähe wohnt und der ihr sofort ins Auge gefallen ist. Er hat einen Sohn, der so alt wie Fee ist und die beiden laufen sich oft im Kindergarten über den Weg. Doch Julia weiß nicht, ob es eine Frau in Alex Leben gibt oder ob er wie sie alleinerziehend ist....

Der Schreibstil des Romans ist kurzweilig und angenehm zu lesen und hat mich öfter zum Lachen gebracht. Doch so wirklich warm werden konnte ich weder mit Julia noch mit Alex. Der Roman war für mich zu oberflächlich und ich hätte mir viel mehr Romantik, Herzklopfen und Knistern zwischen den beiden gewünscht. Das Buch konnte mich leider nicht richtig fesseln und ich hätte es jederzeit aus der Hand legen können. Für mich ging es insgesamt zu viel um Julia, um ihr Leben und ihren Blog. Ich hätte mir gewünscht, dass die Liebesgeschichte zwischen den beiden zum Mittelpunkt des Romanes wird und nicht nur so nebenbei mit hineinspielt.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Humor
  • Cover