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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2018

Dramatische Familiengeschichte

Das Glück an Regentagen
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Maes Verlobter hat Geld veruntreut und taucht unter – sie ist am Boden zerstört und kehrt in ihre alte Heimat zu ihren Großeltern zurück. Auch Gabe, Maes erste Liebe, macht sich kurz nach seiner Scheidung ...

Maes Verlobter hat Geld veruntreut und taucht unter – sie ist am Boden zerstört und kehrt in ihre alte Heimat zu ihren Großeltern zurück. Auch Gabe, Maes erste Liebe, macht sich kurz nach seiner Scheidung auf den Weg in die Heimat. Es folgen dramatische Ereignisse und viele Geheimnisse der Familie kommen nach und nach ans Licht.

Obwohl Mae und Gabe die Protagonisten dieses Romans sind, spielen die Nebenfiguren beinahe eine genauso große Rolle. Hier geht es vor allem um zwei Familien, die von vielen Geheimnissen umgeben sind. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der dritten Person, der Schreibstil ist sehr gefühlvoll, es herrscht durchgehend eine gewisse melancholische Stimmung. Die Handlung spielt sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Ich muss zugeben, diese Zeitsprünge waren zeitweise etwas zäh, jedoch haben sie sehr zur Entwicklung der einzelnen Charaktere beigetragen. Die vielen Geheimnisse reichen bis in die Gegenwart, teilweise kommen weitere dazu. Dadurch bleibt das Buch bis zum Schluss interessant und verliert nicht an Spannung.

Insgesamt ist dies für mich ein ungewöhnliches Buch. Es hat etwas gedauert, bis es mich wirklich gefesselt hat, letztendlich ist es aber eine wunderschöne Geschichte, die sich durch die vielen Zeitsprünge wie ein Puzzle zusammenfügt. Es ist gefühlvoll geschrieben und überaus dramatisch. Besonders schön ist der Epilog, der das gesamte Buch nochmals toll abrundet.

Veröffentlicht am 01.02.2018

Mittelmäßig

The Bartender (San Francisco Hearts 1)
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Whitney verliert ihren Job und zieht zu ihren Großeltern zurück – sie fühlt sich erbärmlich und versucht sich mit einem One-Night-Stand abzulenken, obwohl das so gar nicht ihre Art ist. Nachdem sie aber ...

Whitney verliert ihren Job und zieht zu ihren Großeltern zurück – sie fühlt sich erbärmlich und versucht sich mit einem One-Night-Stand abzulenken, obwohl das so gar nicht ihre Art ist. Nachdem sie aber sogar von ihrem Tinder-Date versetzt wird, geht sie mit dem gutaussehenden Barmann Cole nach Hause. Das Blöde ist nur, dass Whitney sich durch zu viel Alkohol am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern kann...

Diese Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben, das Autoren-Duo hat witzige und auch irgendwie liebenswerte Figuren erschaffen, wenn auch nicht unbedingt sehr facettenreich. Whitney ist eine quirlige junge Frau, die gerade durch ihren Jobverlust sehr verzweifelt ist. Cole ist – was auch sonst – wahnsinnig gutaussehend und unglaublich charmant. Er scheint von Anfang an sehr interessiert an Whitney zu sein, auch wenn sie dies nicht wirklich glauben möchte. Ja, er stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus und hatte bereits viele Frauen in der Vergangenheit. Doch in der Gegenwart scheint Cole ein ganz anderer, liebenswerter und hilfsbereiter Mann zu sein. Ich muss sagen, dass das ewige Hin und Her von Whitney, was ihre Gefühle betrifft, irgendwann nervig war, denn die vielen Zweifel, die sie an Cole hat, sind für mich nicht nachvollziehbar. Die gemeinsame Vergangenheit rechtfertigt ihr Verhalten nicht wirklich.

Die Geschichte wird aus Whitneys Perspektive erzählt, der Schreibstil ist von Anfang an locker und witzig, besonders die Dialoge zwischen den Protagonisten. Insgesamt ist das Buch sehr kurz, aber durchaus unterhaltsam. So richtig überzeugt hat es mich dennoch nicht, da die Story mich nicht wirklich mitreißen konnte und Whitneys Verhalten teilweise fast schon nervig war.

Veröffentlicht am 01.02.2018

Wunderschöne Liebesgeschichte

Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich
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Von tiefen körperlichen, aber auch seelischen Narben gezeichnet, schottet Zachary sich von seiner Umwelt ab und lebt so zurückgezogen, wie nur möglich. Bis plötzlich Megan als Nachbarin auftaucht, die ...

Von tiefen körperlichen, aber auch seelischen Narben gezeichnet, schottet Zachary sich von seiner Umwelt ab und lebt so zurückgezogen, wie nur möglich. Bis plötzlich Megan als Nachbarin auftaucht, die selbst versucht in einer idyllischen Landschaft ihre Vergangenheit zu bewältigen, und sich Stück für Stück in Zacharys Leben schleicht.

Die Protagonisten wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, doch verbindet beide auf den zweiten Blick sehr viel. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, wobei Zacharys Vergangenheit wohl weitaus dramatischer ist. Die Liebe zur Kunst führt sie zueinander und so kommen sie sich immer etwas näher. Beide Figuren sind überaus sympathisch und authentisch, außerdem sehr facettenreich beschrieben. Besonders Zachary, der zunächst einfach nur unfreundlich und ungehobelt wirkt, hat wunderschöne Seiten an sich, die er selbst gar nicht zum Vorschein bringen möchte. Megan ist unglaublich fasziniert von Zachary, trotz seines äußerlichen Makels und seiner Unfreundlichkeit. Dennoch ist sie beharrlich und durch ihre freundliche, liebenswerte Art, gelingt es ihr, Zacharys Mauer immer weiter einzureißen.

Die Geschichte wird aus Megans und Zacharys Perspektive erzählt, der Schreibstil der Autorin ist wunderschön, auf eine sehr zarte und leise Art lässt sie dich Liebe zwischen den Figuren wachsen. Obwohl alles sehr schnell zu gehen scheint, ist dennoch jede Geste, jedes Gefühl nachvollziehbar. Gleichzeitig ist die Story keinesfalls kitschig oder überzogen. Die Charaktere machen eine tolle Entwicklung innerhalb des Buches durch, bis zum Ende fühlt und leidet man wahrlich mit.

Ich bin immer noch hin und weg von diesem Buch, es hat mich sehr berührt. Besonders das Ende ist einfach traumhaft schön. Eine klare Empfehlung für jeden, der gefühlvolle Liebesgeschichten mag!

Veröffentlicht am 18.01.2018

Achterbahnfahrt der Gefühle

Hearts of Blue - Gefangen von dir
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Die Polizistin Karla verliebt sich ausgerechnet in Lee Cross, einen vorbestraften Mann, der gemeinsam mit seinen Brüdern immer wieder die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zieht und ganz offensichtlich ...

Die Polizistin Karla verliebt sich ausgerechnet in Lee Cross, einen vorbestraften Mann, der gemeinsam mit seinen Brüdern immer wieder die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zieht und ganz offensichtlich in kriminelle Handlungen verstrickt ist. Doch egal wie stark sich Karla gegen die Anziehung zu diesem Mann wehrt, sie kann ihre Gefühle nicht leugnen.

Karla versucht ihren Beruf als Polizistin so gut und tough wie nur möglich auszuüben, gerade als Frau hat sie es oftmals nicht so leicht. Gleichzeitig lebt sie für das Gesetz und ihre moralischen Prinzipien. Lee dagegen ist auf den ersten Blick ein typischer Bad Boy, der durch Kriminalität sein bisheriges Leben bestritten hat, besonders aber war er schon früh für seine Brüder verantwortlich und schien damals keine andere Chance gehabt zu haben.
Beide Hauptcharaktere wurden als starke Persönlichkeiten ausgearbeitet, Lee überzeugt mich hier allerdings noch mehr, als Karla. Hinter der harten Fassade steckt ein Mann, der für die Menschen, die er liebt, alles tun würde und auch getan hat. Durch seine Bemühungen um Karla zeigt er auch immer wieder seine weiche, sensible Seite, die mir sehr gefallen hat.
Die Beziehung (oder Nicht-Beziehung) zwischen beiden Figuren ist wahrlich eine Achterbahnfahrt der Gefühle – an Emotionen ist hier wirklich alles vertreten. Als Leser spürt man sehr deutlich vor allem Karlas innere Konflikte, die starke Anziehung zu Lee auf der anderen Seite, die Gesetzestreue auf der anderen. Dieser innere Kampf ist sehr authentisch beschrieben, dennoch war mir das ewige Hin und Her irgendwann etwas zu viel.
Gefallen hat mir aber, dass beide Figuren eine tolle Entwicklung innerhalb des Buches durchleben, beide lernen die Sicht des anderen besser zu verstehen und eben nicht nur schwarz oder weiß zu sehen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, für das Genre typisch. Erzählt wird ausschließlich aus Karlas Perspektive. Was mich allerdings oftmals gestört hat, waren die vielen Beschreibungen von Karlas beruflichem Alltag – um realistisch zu sein waren diese dann doch wieder zu knapp, mich haben sie eher gestört und waren zeitweise zäh.

Insgesamt hat mir das Buch trotz kleiner Abstriche sehr gut gefallen, die Emotionen kamen bei mir komplett an, besonders aber das Ende hat mich sehr überzeugt, gerade weil es nicht so typisch war.

Veröffentlicht am 24.11.2017

Enttäuschend

Sugar & Spice - Glühende Leidenschaft
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Nadia ist Inhaberin des Cafés „Sugar & Spice“ und lernt dort den überaus attraktiven Kane kennen, einen Professor für Sexualpsychologie. Gemäß seines Berufes eilt ihm ein gewisser Ruf voraus, Nadia fühlt ...

Nadia ist Inhaberin des Cafés „Sugar & Spice“ und lernt dort den überaus attraktiven Kane kennen, einen Professor für Sexualpsychologie. Gemäß seines Berufes eilt ihm ein gewisser Ruf voraus, Nadia fühlt sich sofort sehr zu ihm hingezogen und lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein.

„Sugar & Spice – Glühende Leidenschaft“ ist der erste Band einer Reihe um Nadia Spiceland und ihre Freundinnen. Die Geschichte ist in der dritten Person erzählt, die Perspektive wechselt unauffällig immer wieder zwischen Nadia und Kane. Ich muss zugeben, die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil nicht fesseln. Zu einem Roman dieses Genres passt nach meinem Geschmack diese Erzählperspektive einfach nicht, gerade wenn es um Gefühle und Gedanken der Protagonisten geht, die dem Leser vermittelt werden sollen.

Nadia und Kane sind die beiden Hauptfiguren des Romans, wobei eigentlich nur Kane wirklich interessant ist. Er ist eine sehr facettenreiche und spezielle Figur, womöglich auch aufgrund des Berufes, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Nadia hingegen wirkt auf mich bis kurz vor Ende des Buches sehr kalt und nicht wirklich greifbar. Hier fehlt es wirklich sehr an Tiefe, auch wenn die Autorin wohl versucht hat, ihr diese mit der „schwierigen“ Vergangenheit zu geben.
Die Nebenfiguren, hauptsächlich Nadias Freundinnen, konnten mich gar nicht überzeugen, im Gegenteil, sie haben mich teilweise fast schon genervt. Nein, das ist definitiv nicht mein Verständnis einer tiefen Freundschaft.

Die eigentliche Handlung des Buches zwischen Nadia und Kane hat wirklich interessant begonnen, gerade weil es keine typische Story zwischen Milliardär und dem schüchternen Mädchen ist. Dennoch hat sie mich einfach nicht fesseln können, die Dialoge zwischen beiden sind sehr kühl und sachlich, gerade zu Beginn, die immer stärker werdende Liebe kommt wie so oft in solchen Büchern viel zu schnell. Besonders durch den Schreibstil konnten die Gefühle kaum vermittelt werden. Der Fokus liegt in dieser Geschichte ganz klar auf den erotischen Szenen, die mir allerdings teilweise viel zu übertrieben sind.

Insgesamt hat mich das Buch nach der Leseprobe doch sehr enttäuscht. Die Aufmachung und das Cover sind wirklich toll, aber inhaltlich fehlen mir hier die spannenden Figuren und vor allem Gefühle, die mehr aus dem Buch machen, als einen simplen Erotikroman. Ich glaube, die Autorin hat sich keinen Gefallen damit getan, diese Erzählperspektive zu wählen. Zwar kann man selbstverständlich auch in der dritten Person Gefühle und Gedanken vermitteln, aber es ist viel schwieriger, gerade wenn die Handlung eher dünn ist. Den zweiten Band um Nadias Freundin Siobhan werde ich nicht lesen.