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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2018

Wirklich toll

Die Blutkönigin
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Der Klappentext enthält leider einen in meinen Augen unnötigen Spoiler über ein Ereignis, das erst recht spät im Buch vorkommt. Daher versuche ich euch den Inhalt gerne noch mal spoilerfrei zusammen zu ...

Der Klappentext enthält leider einen in meinen Augen unnötigen Spoiler über ein Ereignis, das erst recht spät im Buch vorkommt. Daher versuche ich euch den Inhalt gerne noch mal spoilerfrei zusammen zu fassen.

Vertrau nicht dem Feuer, denn es wird dich verbrennen.Vertrau nicht dem Eis, denn es wird dich erfrieren.Vertrau nicht dem Wasser, denn es wird dich ertränken.Vertrau nicht der Luft, denn sie wird dich ersticken.Vertrau nicht der Erde, denn sie wird dich begraben.Vertrau nicht den Bäumen, denn sie werden dich zerfetzen,zerreißen, zerfleischen, bis du tot bist. (Seite 7)

Das Land Renthia wird von verschiedenen Elementargeistern bevölkert. Um diese wilden und bluthungrigen Wesen unter Kontrolle zu halten gibt es eine Königin im Land. Die Königin besitzt eine strake Kontrolle über die Wesen, erhält so ein Gleichgewicht und sorgt dafür, dass die Menschen bestmöglich geschützt leben.

Dennoch passieren immer wieder Unfälle durch die Geister, bei denen Menschen verletzt werden, weshalb die Menschen in ständiger Angst vor den Wesen leben.

Es gibt Frauen unter den Menschen, die eine gewisse Kontrolle über die Elementargeister ausüben können. Die stärksten dieser Frauen (bzw. zunächst jungen Mädchen) werden zu Thronanwärterinnen ausgebildet, damit die Königin wenn nötig zu jedem Zeitpunkt ersetzt werden kann. Eine dieser Anwärterinnen ist Daleina, die eine große Katastrophe durch die Elementargeister miterlebt hat und nun unbedingt lernen will, wie sie die Geister von sich und ihren Lieben fern halten kann. Doch kann Daleina die harte Ausbildung auch bestehen, obwohl sie anscheinend über keine allzu große Macht über die Elementargeister verfügt?


Die Idee mit den verschiedenen Elementargeistern fand ich einfach genial und wirklich toll umgesetzt. Dabei werden diese Wesen auch sehr detailliert beschrieben und ich hatte immer eine gute Vorstellung davon, wie diese mystischen Geister aussehen könnten (ich würde so so gerne eine Verfilmung des Buches sehen, um zu schauen, wie die Elementargeister dann aussehen).


Insgesamt ist das Buch sehr vielseitig und auch die Charaktere sind facettenreich und interessant.

Die Protagonistin Daleina ist zu Beginn des Buches gerade mal 10 Jahre alt und erlebt wie die Elementargeister ist ganzes Dorf inklusive der Einwohner zerstören. Bei diesem tragischen Ereignis entdeckt sie erstmalig ihre Fähigkeit die Elementargeister zu kontrollieren. Daraufhin ist ihr einziges Ziel, dass sie eine Ausbildung bekommen möchte, die es ihr ermöglicht ihre Familie zu beschützen. Man begleitet Daleina dann während ihrer ganzen Ausbildung und kann ihre Entwicklung dadurch sehr gut nachvollziehen. Besonders gut gefallen hat mir hier, dass Daleina definitiv nicht perfekt ist und Ecken und Kanten hat. Sie ist sehr hartnäckig und ehrgeizig, kommt aber dennoch häufig an ihre Grenzen.


Eine weitere Hauptfigur, aus deren Sicht es einige Szenen gibt, ist der Meister Ven. Er ist gewissermaßen ein Ausbilder für Thronanwärterinnen, hält sich aber von der Hauptstadt fern, nachdem er bei der amtierenden Königin in Ungnade gefallen ist. Ich fand Ven als Charakter besonders spannend, da auch er alles andere als "glatt" ist und definitiv auch falsche Entscheidungen trifft. Dennoch mochte ich ihn sehr.


Neben den beiden Erzählperspektiven von Ven und Daleina gibt es noch ein paar Szene aus anderen Sichten, die zusätzliche Einblicke in das Geschehen ermöglichen und so auch kleinere Handlungslücken füllen. Insgesamt finde ich das Zusammenspiel der verschiedenen Perspektiven perfekt und ausgewogen gelöst.


Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Es gibt aber auch längere Passagen aus Beschreibungen, die meinen Lesefluss aber nie gestört haben. Vielmehr habe ich auch diese Szenen aufgesogen wie ein Schwamm und nach und nach meine Vorstellung von Renthia weiter vervollständigt.


Die Handlung nimmt zwar erst in der zweiten Hälfte des Buches richtig Spannung auf, dennoch habe ich mich an keiner Stelle des Buches gelangweilt. Ich fand es einfach so toll Renthia, Daleina und ihre Mitschülerinnen, Ven und alles andere kennen zu lernen, dass ich vollkommen zufrieden war und das Buch quasi inhaliert habe.

Fazit:
Mich hat der Auftakt der "Die Königinnen von Renthia" Trilogie komplett in seinen Bann gezogen und mit einer tollen, magischen Welt, wundervollen besonderen Charakteren und zahlreichen Spannungsmomenten komplett überzeugt.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Mir hat irgendwas gefehlt

Die Stadt der verbotenen Träume
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Eliana lebt als Weberin in einer Inselstadt und hat ein dunkles Geheimnis. Sie ist eine Traumseherin, was vom Rat der Insel nicht geduldet und bestraft wird. Traumseher werden verfolgt und eingesperrt. ...

Eliana lebt als Weberin in einer Inselstadt und hat ein dunkles Geheimnis. Sie ist eine Traumseherin, was vom Rat der Insel nicht geduldet und bestraft wird. Traumseher werden verfolgt und eingesperrt. Was danach mit ihnen geschieht, weiß aber niemand.
Als plötzlich eine schwer verletzte, junge Frau in der Nähe des Hauses der Spinnweben gefunden wird, ändert sich Elianas Leben schlagartig, denn die Frau trägt ihren Namen mit einer ungewöhnlichen Tinte auf ihre Hand tätowiert. Als Eliana versucht der Vergangenheit des Mädchens auf die Spur zu kommen, findet sie gleichzeitig so einige Misstände über die Insel heraus, was sie nur in noch größere Schwierigkeiten bringt.

Der Schreibstil in diesem doch ungewöhnlichen Buch ist sehr poetisch und bildlich. Es gibt zahlreiche Vergleiche und lange Beschreibungen. Leider hat das bei mir ein bisschen den Lesefluss gestört, da die Handlung ziemlich lange gebraucht hat, um richtig in Fahrt zu kommen. Insgesamt ist die ganze Geschichte sehr komplex, weshalb man sich beim Lesen gut konzentrieren sollte.
Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Eliana in der Ich-Perspektive, wodurch man mit ihr gemeinsam die Geheimnisse der Insel und der Traumseher nach und nach aufdeckt.
Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, ist sehr düster und brutal. Valeria, dem verletzt aufgefundenen Mädchen, wurde die Zunge heraus geschnitten, der Rat handelt skrupellos und auch sonst gleicht die Gesellschaft einer starken Kastengesellschaft, in der jeder seinen Platz hat und diesen auch nicht verlassen sollte. Abweichungen werden nicht gern gesehen.
Ich wurde bis zum Ende nicht so richtig warm mit Eliana. Sie ist eine ruhige und bedachte Figur, außerdem hilfsbereit und neugierig. Auch wenn ich sie sympathisch fand, war sie mir dennoch zu unnahbar und ich hatte Schwierigkeiten mich in sie hinein zu versetzen.
Die übrigen Nebenfiguren bleiben größtenteils recht blass. Lediglich das verletzte Mädchen fand ich sehr spannend und interessant und ich hätte mir mehr Szenen mit ihr gewünscht.
Die Handlung selbst konnte mich leider auch nicht vollkommen überzeugen. Ich weiß gar nicht genau, was mich gestört hat, aber irgendwie war die Geschichte für mich nicht richtig "rund". Besonders auch das Ende fand ich nicht so toll. Es bleiben mir einfach zu viele Handlungsfäden offen, was zwar bestimmt so gewollt ist, mir aber trotzdem nicht gefallen hat.

Fazit:
Insgesamt hat die Autorin in "Die Stadt der verbotenen Träume" eine komplexe und düstere Geschichte erschaffen, die mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Märchenhaftes Abenteuer

Ein Kuss aus Sternenstaub
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Zahra ist eine der ältesten und mächtigsten Dschinny aller Zeiten. Doch aufgrund eines folgenschweren Fehlers ist sie seit den letzten 400 Jahren in ihre Lampe eingesperrt, die in der Wüste tief unten ...

Zahra ist eine der ältesten und mächtigsten Dschinny aller Zeiten. Doch aufgrund eines folgenschweren Fehlers ist sie seit den letzten 400 Jahren in ihre Lampe eingesperrt, die in der Wüste tief unten in der versunkenen Stadt ruht. Eines Tages taucht der Junge Aladdin. ein gewöhnlicher Dieb, auf, nimmt die Lampe mit und bindet somit Zahra an ihn, die ihm nun drei Wünsche gewähren muss. Aladdins einziger Wunsch ist es Rache zu üben für seine Eltern, weshalb Zahra ihn in den Königshof einschleust. Doch dabei verfolgt Zahra auch ihre ganz eigenen Ziele. Denn sie wünscht sich nichts sehnlicher als ihre Freiheit.

"Wenn du nicht die Freiheit hast, zu lieben", flüstere ich, "dann hast du überhaupt keine Freiheit." (Seite 369)

Wie der Klappentext bereits vermuten lässt, handelt es sich bei "Ein Kuss aus Sternenstaub" um eine Adaption zu "Aladdin und die Wunderlampe" aus 1001 Nacht. Auch hier ist das Setting sehr orientalisch. Der Großteil der Handlung spielt in und um die Stadt Parthenien, einer Wüstenstadt, welche regiert wird von dem König. Der König ist allerdings ein schwacher Herrscher, der unter dem Einfluss der Droge Simmon steht. Seine Tochter Caspida unterstützt ihn bei seiner Arbeit und versucht den Thron zu schützen, den der Bruder des Königs - der Grosswesir - sich nur zu gerne unter den Nagel reißen würde. Der Palast wird dabei wundervoll beschrieben und man kann sich sehr gut die prunkvollen Gänge, geschmückten Räume und Speisebankette vorstellen.
Hinter den Mauern des Palastes leben die Menschen in Armut, doch immerhin geschützt vor den bösartigen Dschinny außerhalb der Stadt.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Dschinny Zahra, was eine wirklich spannende Perspektive ist. Die Dschinny sind verschlagen und hinterhältig und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Sie tricksen die Menschen aus und führen sie in ihr Verderben.
Schnell merkt man jedoch, dass Zahra anders ist. Sie leidet unter ihrer Vergangenheit und steht der Menschheit nicht nur negativ gegenüber. Sie zweifelt immer wieder an sich selbst und möchte auf jeden Fall das Richtige tun. Ich fand Zahras Entwicklung authentisch und sehr gelungen und habe sie mit der Zeit wirklich ins Herz geschlossen.
Alladdin ist ein Dieb aus der Unterschicht Partheniens und hat seine Eltern durch den Grosswesir verloren. Daher möchte er um jeden Preis Rache am Königshofe nehmen, was sein stärkster Antrieb ist. Ich mochte es sehr, dass auch Aladdin seine Schwächen hat und somit sehr facettenreich ausgearbeitet wurde.
Insgesamt hat die Autorin es wunderbar geschafft vielschichtige und komplexe Charaktere mit Ecken und Kanten zu erschaffen. So sind auch die Nebencharaktere wie zum Beispiel Caspida und ihre Wachmaiden oder der Sohn des Grosswesirs wirklich spannende Figuren, deren Hintergründe und Taten mich immer wieder überraschen konnten.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und bietet alles, was das Leserherz höher schlagen lässt. Zahra und Aladdin geben ein gelungenes Team ab und ergänzen sich perfekt. Neben spannenden Szenen wird es auch brutal und romantisch und es gibt allgemein immer wieder Neues zu entdecken. Die verschiedenen Puzzlestücke fügen sich nach und nach wunderbar zu einem großartigen Gesamtbild zusammen, so dass am Ende wirklich alles einen Sinn ergibt.

Ich hatte ein paar kleinere Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Dieser ist sehr modern und teils auch plump, was meiner Meinung nach nicht perfekt zu dieser poetischen Geschichte gepasst hat. Aber das ist wirklich Jammern auf ganz hohem Niveau.

Fazit:
"Ein Kuss aus Sternenstaub" ist ein wirklich märchenhaftes Abenteuer mit wundervollen Charakteren und einem beeindruckenden Setting

Veröffentlicht am 16.03.2018

Ein Buch über Freundschaft

17 Erkenntnisse über Leander Blum
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Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, wie sich die zahlreichen losen Enden am Ende zu einer berührenden Geschichte zusammenfügen.

Die Freundschaft zwischen Jonas und Leander wird anschaulich ...

Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, wie sich die zahlreichen losen Enden am Ende zu einer berührenden Geschichte zusammenfügen.

Die Freundschaft zwischen Jonas und Leander wird anschaulich geschildert. Die beiden halten einfach zusammen und stehen füreinander ein. Die beiden ergänzen sich nicht nur künstlerich, wenn sie ihre Kunstwerke gemeinsam am Leinwände und Betonmauern sprayen sondern auch charakterlich.

Die Kunstwerke der beiden sind wirklich toll beschrieben und ich hatte immer Bilder im Kopf, wie das denn wohl aussehen könnte.

Leander konnte ich als Figur lange nicht richtig einschätzen. Mal mochte ich ihn recht gerne, dass hat er aber wieder etwas gesagt oder getan, worüber ich nur den Kopf schütteln konnte.

Den lockeren und umgangssprachlichen Schreibstil fand ich für dieses Jugendbuch sehr passend. So hat die Autorin durch einige Neuschaffungen an Ausdrücken auch etwas Humor in das Buch gebracht und ich misste mehrfach über gewisse Beschreibungen oder Ausrufe schmunzeln.

Die Handlung selbst hat mir recht gut gefallen, auch wenn der Mittelteil etwas schwächelte und sich unnötig in die Länge zog. Hier wirkte mir manches zu konstruiert, vorhersehbar oder auch zu wirr. So mochte ich auch nicht alle Szenen zwischen Lila und Leander. Gut gefallen hat mir aber, dass die Beziehung der beiden nicht zu kitschig dargestellt wurde, sondern gut zu der recht coolen Theamtik des Sprayens gepasst hat.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Die Reihe darf niemals enden

Die Auserwählte
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Immer wenn ich einen neuen Teil der Black Dagger Reihe lese, fühlt sich das für mich wie nach Hause kommen an. Ich lese diese Reihe bereits seit einigen Jahren und komme immer wieder gerne zurück in die ...

Immer wenn ich einen neuen Teil der Black Dagger Reihe lese, fühlt sich das für mich wie nach Hause kommen an. Ich lese diese Reihe bereits seit einigen Jahren und komme immer wieder gerne zurück in die Welt der Bruderschaft der Black Dagger, die ich einfach komplett in mein Herz geschlossen habe. Das Setting und der Schreibstil der Autorin fühlen sich für mich sehr vertraut an und ich bin jedes Mal aufs Neue ganz hibbelig, endlich zu erfahren, wie es mit meinen lieb gewonnenen Charakteren weiter geht und was die Autorin sich neues hat einfallen lassen.
Ich möchte hier aber nochmal erwähnen, dass es wenig Sinn macht in diese Reihe quer einzusteigen. Die Geschichte entwickelt sich stetig weiter, es kommen immer wieder neue Charaktere hinzu und allgemein ist die Handlung auch recht komplex und umfassend und euch würde zu viel entgehen. Aber ich kann euch versprechen: es lohnt sich diese Reihe vom ersten Band an kennen und lieben zu lernen!

Auf die Geschichte der Auserwählten Layla und des Aussätzigen Xcor wurde man als Leser bereits in den letzten Bänden der Reihe vorbereitet. Ich möchte euch nicht zu viel verraten, sage euch aber, dass ihr eure bisherige Meinung über Xcor nachmal überdenken solltet ?. Layla hat sich in meinen Augen im Verlauf der Reihe stetig weiter entwickelt und wurde von der schüchternen und blassen Auserwählten, die immer im Schatten anderer stand zu einer Frau, die weiß was sie will, die sich nicht davor scheut für ihre Ziele zu kämpfen und die definitiv in der Lage ist eigene Entscheidungen zu treffen und auch hinter diesen zu stehen. Für mich hat sie eine der größte Entwicklungen überhaupt hingelegt und ich bin sehr gespannt, wohin sie ihr Weg noch führen wird.

Natürlich stehen wie nicht anders von der Reihe zu erwarten auch hier wieder weitere Charaktere im Fokus, deren Leben natürlich auch weiter geht. So dreht sich hier ziemlich viel um Quhinn und Blay, die ihr Happy End ja schon bekommen haben ... eigentlich... Ich will auch hier wieder nicht spoilern, möchte aber erwähnen, dass ich in diesem Buch zutiefst erschüttert und enttäuscht von Quhinns Verhalten war. Er war hier einfach nicht er selbst und ich frage mich wirklich, was J.R. Ward sich dabei nur gedacht hat.
Ein weiterer Charakter, dessen Lebensgeschichte erneut in den Fokus gerückt wird ist der Schatten Trez. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sein Handlungsstrang noch weiter gehen wird. Ich bin noch nicht sicher, in welche Richtung sich dies gerade alles entwickelt und noch viel weniger bin ich überzeugt davon, was ich von der sich aktuell aufzeigenden Lösung halten soll, die die Autorin sich da überlegt hat. Ehrlich gesagt bin ich hier etwas skeptisch über die aktuelle Entwicklung, aber ich vertraue einfach mal J.R. Ward, dass sie uns Leser auch hier wieder überraschen wird.

Die Autorin hat es auch in dieser Fortsetzung wieder geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und gelitten, mich in Rage gelesen und das Herz wurde mir gebrochen. Die Geschichte wird einfach immer noch nicht langweilig und es gibt immer wieder neue Entwicklungen, die mich zu einem dauerhaften Fan der Bruderschaft der Black Dagger machen. Ich hoffe wirklich, dass die Reihe niemals enden wird!

Da im Deutschen die Bücher bekanntermaßen geteilt wurden, ist das Ende von "Die Auserwählte" ziemlich offen gestaltet und es bleiben zahlreiche Fragen unbeantwortet. Aber dies bin ich bereits gewohnt und warte deshalb mit dem Lesen immer, bis der nächste Band in den Startlöchern steht, der die Geschichte vervollständigt?.

Fazit:
Insgesamt kann ich sagen, dass "Die Auserwählte" wieder eine würdige und gelungene Fortsetzung der Black Dagger Reihe ist, die jeden Liebhaber zufrieden stellen wird.