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Veröffentlicht am 10.06.2019

Liebe fürs Detail

Wie Stimmen im Wind
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Inhalt (Klappentext):

Scott Collister weiß nicht, welches Geheimnis sich hinter dem verschlossenen Mädchen verbirgt, das er verletzt und völlig alleine im Wald aufgegabelt hat. Und Giulia selbst scheint ...

Inhalt (Klappentext):

Scott Collister weiß nicht, welches Geheimnis sich hinter dem verschlossenen Mädchen verbirgt, das er verletzt und völlig alleine im Wald aufgegabelt hat. Und Giulia selbst scheint über seine Hilfe auch nicht gerade erfreut zu sein. Eine Nacht, schwört sie sich. Nur eine Nacht würde sie bei den Collisters verbringen, dann wolle sie ihre Flucht fortsetzen. Doch aus einer Nacht werden schnell mehrere Monate und Giulia findet sich in dem kleinen Cottage der Farm allmählich ein. Und obwohl sie aus ihrer Vergangenheit gelernt hat, niemals wieder einem Mann vertrauen zu können, gewährt sie Scott immer mehr Einblicke in ihr Inneres und hegt dabei bereits nach kurzer Zeit deutlich stärkere Gefühle für ihn. Doch diese Gefühle erinnern sie schon bald an den Schrecken verflossener Tage und lassen ihren Fluchtinstinkt wieder aufblühen. Zu groß ist einfach das Risiko ...

Cover:

Auf den ersten Blick mag das Cover nichts Besonderes sein. Erst nachdem ich das Buch beendet habe, habe ich begonnen, das Cover schätzen zu wissen. Es ist genauso friedlich und liebevoll wie die Geschichte an sich.

Schreibstil:

Sophia Como schafft es irgendwie, friedlich, sehr detailliert und ausführlich zu schreiben, ohne dass es langweilig wird. Ich muss zugeben, dass ich mir anfangs gewünscht hätte, der Beginn des Buches würde schneller vonstatten gehen. Da jedoch das ganze Buch in diesem ruhigen Schreibstil gehalten ist, gewöhnt man sich schnell daran und akzeptiert bzw. mag sogar die Langatmigkeit. Die 419 Seiten müssen schließlich auch irgendwie gefüllt sein.
Was mir erst später klar wurde: Gerade durch diese Langatmigkeit schafft es Sophia Como eine unfassbar gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in der man sich als Leser sehr wohl fühlt.

Charaktere:

Die Charaktere wurden merklich mit sehr viel Liebe ausgearbeitet.

Giulia (tolle Schreibweise für Julia, findet ihr nicht?) hat Schlimmes erlebt und lernt erst durch Scott wider, was es heißt, zu vertrauen. Sie ist ein sehr misstrauischer und zurückhaltender Mensch. Aber vor allem - und das hat sie mir so sympathisch gemacht - liebt sie Musik, das Schreiben und Tiere. Sprich: Endlich mal ein Protagonist, der keine weiße Leinwand hat, sondern über den man ein bisschen was über seine Interessen erfährt.

Kleine Einschränkung: Ich hätte gerne noch erfahren, wie alt die Protas sind. Einfach, um sie besser einordnen zu können.

Scott ist ein sehr sensibler, manchmal sogar verweichlichter erscheinender Mann. Er versucht irgendwie Balance zwischen seinem Job und seinen Pflichten zu finden. Ob ihm das gelingt, muss jeder selbst beurteilen.

Auch die Nebencharakter, wie Scotts Onkel, kommen nicht zu kurz.

Plot:

Hier kommt nun mein etwas größerer Kritikpunkt und der eine verlorene Stern:

Ich hätte mir eeetwas mehr Handlung gewünscht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten und nicht von der Stelle zu kommen. Es wurden zwar immer wieder Dinge erwähnt, die ich selten in anderen Büchern lese. Liebevolle, aber für die Handlung auch unnötige Details. Da hätte ich mir etwas weniger detaillierte Beschreibung und dafür etwas mehr Handlung gewünscht.

Fazit:

Ein tolles Buch mit Fokus auf den Charakteren und dem Detail.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Ein Buch über Freundschaft, Lieb und Gerechtigkeit

Elite
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Worum geht es?
Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter ...

Worum geht es?
Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.

Ein hochaktueller Roman über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen

Der Autor (ich muss kurz anmerken, dass Elite das erste Buch ist, dass ich von einem männlichen Autor zu Ende gelesen habe) setzt sich für viele (vor allem früher) diskriminierte Minderheiten ein: Frauen, Homosexuelle und Dunkelhäutige.

Zu sagen, der Autor hätte sich mit Gerechtigkeit beschäftigt, wird dem Buch folglich nicht ganz gerecht.
Wer auf der Suche nach einer romantischen Liebesgeschichte ist, ist hier an der falschen Adresse. Wer jedoch etwas Abwechslung sucht, ist hier geau richtig..

Endlich steht mal die Freundschaft und nicht immer nur die Liebe im Vordergrund.

Zu dem Protagonisten:
Grob gesagt, geht es um vier Freunde oder Jugendliche, die zu Freunden werden: Jules - die Feministin, James - der Sportler, Aileen - die Wikingerin und Javi - der typische schwule beste Freund. Allesamt sehr starke Charaktere.

Ich fang trotzdem erstmal mit Jules an: Jules ist ein siebzehn Jahre altes Mädchen, das für ihre Rechte als Frau einzustehen versucht. Ihren Blick niemals von ihrem Ziel abweichend, ist es ihr geradezu egal, was andere von ihr denken.

Ich habe es so satt, so zu tun, als würde das gar nicht existieren, nur damit andere Leute sich wohler fühlen. Wie wäre es, wenn die sich einfach mit meiner Realität anfreunden? - Jules (S. 95)

James wird hingegen von seinen Mitmenschen nur auf den Sport reduziert. Ein Fehler und schon wenden sich alle von ihm ab. Ich hatte das Gefühl, dass sich James während des Buches erst selber gefunden hat. Somit ist es schwer, ihn richtig zu beschreiben.

Aileen ist schwer einzuschätzen. Daher möchte ich auch nicht zu viel vorab nehmen. Lasst euch einfach überraschen.

Und Javi war eine kleine Dramaqueen, aber immer für Jules da. Er ist die personifizierte Loyalität.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, aber er ist sehr gewöhnungsbedürftig. Poetisch und dadurch oft sehr umständlich. Wenn man sich jedoch erst einmal an ihn gewöhnt hat, ließ sich das Buch flüssig lesen.

Fazit:
Die Charaktere haben sich quasi dabei überschlagen, an sich selbst zu wachsen und es war sehr schön ihnen dabei zuzusehen.
Insgesamt eine erfrischende Abwechslung zu den Liebesromanen, die ich sonst lese.

Veröffentlicht am 05.04.2019

EIn MUSS

Love and Confess
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Inhalt:
Große Gefühle & Geheimnisse
Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines ...

Inhalt:
Große Gefühle & Geheimnisse
Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichtenanderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .

Cover:
Ein wunderschönes Cover, das hervorragend zu den Charakteren des Buches passt.
Man kann davon ausgehen, dass die gemalte Frau auf dem Cover Auburn ist, da in dem Buch auch mehrmals erwähnt wird, dass Owen des Öfteren versucht Auburn zu malen...
Und nicht nur dieses tolle Cover verziert das Buch, sondern auch die Kunstwerke, die Owen malt schmücken einige Seiten des Buches...

Meine Meinung...
Hinter den Zeilen dieses Buches steckt eine der tiefgründigsten Geschichten, die ich je gelesen habe...
Die Charaktere sind einem vom ersten Moment an sympathisch und man kann sich als Leser durch den wundervollen Schreibstil von Colleen Hoover super in die Hauptprotagonisten hineinversetzen. Mir gefällt besonders die Idee, das Owen als Künstler anonyme Geständnisse in gemalte Bilder umwandelt...

Zu Auburn...
Auburn ist eine junge Frau, hinter der ein kleines verängstigtes Mädchen steckt, was früh erwachsen werden musste... Sie ist mit sich selbst und ihren in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen nicht zufrieden. Doch das Leben hindert sie, daran etwas zu ändern. Trotz ihrer schwierigen Situation ist sie emotional sehr stark, obwohl sie viel weint. Was mir persönlich auch sehr gut an ihr gefällt ist, dass sie nicht (wie in vielen anderer solcher Bücher) dieses typische naive Frauenbild verkörpert (das sorgt für eine erfrischende Abwechslung). Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen...man kann gar nicht anders, sie ist einfach ein Sonnenschein.

Zu Owen...
Er wirkt anfangs ziemlich verschlossen...das legt sich jedoch schnell, da Auburn ihm sofort unter die Haut geht...Auch er hat versucht jedoch ein dunkles Geheimnis zu verstecken.

Ich werde mich immer an diese Nacht erinnern, Owen. Selbst dann noch, wenn ich es nicht sollte. (S.300)
Die Beiden...
Owen und Auburn fühlen sich vom ersten Augenblick an zueinander hingezogen. Es entwickeln sich ziemlich schnell erste Gefühle zwischen ihnen. Doch das Leben stellt sich zwischen ihnen. Die beiden willensstarken Charaktere kämpfen jedoch um ihre Liebe.
Meiner Meinung nach sind die Beiden ein sehr schönes Paar und ergänzen sich perfekt...

Verlauf der Geschichte...
Das Buch ist wie ein riesen Puzzle... von Seite zu Seite bekommt man ein Puzzlestück mehr, welches man an die vorherigen anfügen kann...So ist es durchgehend spannend und unvorhersehbar. Selbst das Ende hatte noch einige Überraschungen parat und rundet die ganze Geschichte nochmal ab...
Der Schreibstil von Colleen verleiht dem Ganzen dann noch einen gefühlvollen und tiefgründigen Touch.

Zu der Autorin...
Ich habe schon einige Bücher von Colleen Hoover gelesen, (Weil ich Layken liebe, Hope forever, usw...) die mir sehr gefallen haben und auch hier wurde ich wieder nicht enttäuscht. Ein einmaliger Schreibstil geleitet einen durch das ganze Buch und schafft es einen zum lachen und weinen zu bringen. Ich habe großen Respekt vor Colleen Hoover.

Fazit: Dieses Buch MUSS man einfach lesen!!!

Veröffentlicht am 05.04.2019

Eine außergewöhnliche Idee

Ein Tag, zwei Leben
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Klappentext:
Die 18-jährige Sabine lebt in zwei Parallelwelten – 24 Stunden in der einen und 24 Stunden in der anderen. Es sind zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In Roxbury ist sie ...

Klappentext:
Die 18-jährige Sabine lebt in zwei Parallelwelten – 24 Stunden in der einen und 24 Stunden in der anderen. Es sind zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In Roxbury ist sie die Außenseiterin, das Punk- Girl. In Wellesley dagegen die Highschool-Königin mit dem scheinbar perfekten Freund. Ein fataler Irrtum, den Sabine fast mit dem Leben bezahlt. Als sie in Roxbury Ethan kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch ein tragisches Ereignis ändert auf einmal alles …

Cover:
Auf dem wunderschönen Cover sieht man Sabine mit ihren zwei Ichs- dem Punk-Girl und der Highschool-Königin.

"Ich bin eine Lügnerin. Das ist bei mir nicht zwanghaft. Sondern notwendig. Ich bin zwei Personen."(S. 7)


Meine Meinung. . .

. . .Zu den Charakteren:
Sabine ist eine interessante Persönlichkeit. Ihre Handlungen und ihre Gefühlswelt sind ein einziges Durcheinander. Sie steht zu den Dingen, die ihr wichtig sind und beweist immer und immer wieder einen sehr starken Willen. Immer und überall trägt sie eine Maske und lässt ihre Mitmenschen sehen, was Sabine bereit ist zu zeigen. Nur Ethan lässt sie kurze Blicke auf ihr wahres Ich erhaschen. Anfangs einzig von dem Drang getrieben, jemanden zu beweisen, dass sie jeden Tag auf verquere Weise zweimal erlebt. Doch von Zeit zu Zeit lernt sie Ethan richtig kennen und verliebt sich letztendlich in ihn. Ethan hingegen wirkt anfangs etwas mürrisch und verschlossen, denn auch er hat seinen Ballast zu tragen. Selbstlos steht er Sabine bei und versucht ihr zu zeigen, welch Glück sie hat, so leben zu können. Beide Charaktere konnten mich hundertprozentig mit ihren tiefgründigen Gedanken und Gefühlen überzeugen. Das ist es, finde ich, was ein wirklich gutes Buch ausmacht: Man liest nicht nur irgendwelche Beschreibungen und Handlungen, sondern taucht in eine völlig neue Welt ein und hat das Gefühl physisch vor den Charakteren zu stehen und sie wahrhaftig kennenzulernen wie in der Realität. Und DAS hat das Buch "Ein Tag, zwei Leben" geschafft

. . . Zu der Idee:
Hinter dem Buch steckt eine einzigartige Idee, die ich bisher noch nirgendwo anders gelesen habe. Fantasievoll, aber nicht zu übertrieben. Außerdem- und das ist nicht selbstverständlich- wurde diese Idee auch echt gut umgesetzt und in Worte gefasst, wo wir dann schon gleich beim nächsten Punkt wären...

. . . Der Schreibstil:
Eines ist sicher, die Autorin kann echt gut mit Worten umgehen. Ich lese total gerne Bücher, die in einem poetischen Touch geschrieben sind. Denn das ist die Kunst des Schreibens und leider habe ich bemerkt, dass es immer weniger Autoren bzw. Autorinnen gibt, die es schaffen ein Buch ohne Rechtschreibfehler, grammatische Fehler oder schlechter Formulierung zu schreiben. Daher großen Respekt an die Autorin...

. . . Zu der Autorin:
Soweit ich weiß, hat Jessica Shirvington insgesamt sechs Bücher geschrie-ben und verlegen lassen. Darunter "Ein Tag, zwei Leben" und meine Lieblingsfantasie-Buchreihe (Erwacht, Verlockt, Gebannt, Entbrannt und Vereint; ebenfalls alle empfehlenswert)...Ich hoffe, dass sie irgendwann noch weitere Bücher von sich erscheinen lässt.

Fazit: Ich empfehle euch dieses Buch nicht nur... Ich lege euch es wirklich ans Herz zu lesen!!!
Wenn ihr es ebenfalls liebt, wegen eines Buches zu weinen, zu lächeln/lachen, zu hoffen, zu freuen, dann seid ihr hier genau richtig!

Veröffentlicht am 05.04.2019

Gebt dem Buch eine Chance...

Loving Spirit, 1, Verwandte Seelen
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Zum Inhalt...
Klappentext:
Als Ellie ihr Pferd Spirit zum ersten Mal sieht, ist ihr klar: Sie beide gehören zusammen. Dass Spirit alt und krank ist, ist ihr egal - er wird ihr helfen, das Leben auf dem ...

Zum Inhalt...
Klappentext:
Als Ellie ihr Pferd Spirit zum ersten Mal sieht, ist ihr klar: Sie beide gehören zusammen. Dass Spirit alt und krank ist, ist ihr egal - er wird ihr helfen, das Leben auf dem Reiterhof ihres Onkels zu ertragen. Doch während sie ihn gesund pflegt und Spirit Vertrauen fasst, geschieht noch mehr: Ellie hört Spirits Stimme in ihrem Kopf. Sie sieht, was Spirit gesehen hat. Und ganz allmählich lernt Ellie, die Sprache der Pferde zu verstehen.

Zu Ellie...
Ellie ist ein liebes, Pferdeverrücktes Mädchen, das ihre Eltern verloren hat und daher zu ihrem kaltherzigen Onkel nach England ziehen muss. Ihr weiches Herz bringt sie dazu, jedem hilfebedürftigem Tier Unterstützung zu schenken. Sie hat ein besonderes Händchen für Tiere, speziell für Pferde. Herausforderungen schrecken sie nicht ab, sondern ihr Ehrgeiz spornt sie dadurch nur weiter an. Trotz ihrer sanften, sensiblen Art, lässt sie sich von keinem was bieten und verteidigt sich selbst bis aufs Blut.

Hör zu, und ich werde sprechen. Frage, und ich werde antworten. (Pferdeweisheit)


Zu den Pferden...
In beiden Büchern kamen immer wieder neue Pferde dazu, (leider gehen aber auch welche) die mir richtig ans Herz gewachsen sind... Allen voran natürlich Spirit, der Ellie ins Leben zurückholt. Spirit ist in dem Buch wirklich so eine Art Seelenverwandter; er beschützt, lehrt, tröstet und liebt Ellie. Man kann die Verbindung zwischen den beiden beinahe selbst fühlen....Allgemein nehmen die Pferde in den Büchern eine sehr weise Haltung ein.

Zu dem Verlauf der Geschichte...
Wer glaubt das ein Pferdebuch nicht spannend oder sogar witzig sein kann, der hat sich gewaltig geirrt!: Es wird nie langweilig in den zwei Büchern. Immer wenn gerade ein Luftanhalten-Moment zu Ende ging, folgte der nächste und dennoch wurde es nicht zu viel. Tatsächlich habe ich an manchen Stellen sogar heftig gelacht (besonders wenn Luke und Ellie sich -vor Allem in dem zweiten Buch- wieder wegen irgendwas zoffen und die Situation leicht eskaliert, da Ellie sehr impulsiv handelt) und an anderen Stellen sind etliche Tränen geflossen...
Aber langweilig?-Nein, das sind die Bücher auf gar keinen Fall

Zu der Alterszielgruppe für diese Bücher...
Ich glaube, dass die Autorin dieser Bücher vor allem Jugendliche ansprechen wollte. Doch ich finde, dass ein Erwachsener, der sich für dieses Thema interessiert, diese Pferdebuchreihe ebenso lesen kann!

Zu der Autorin...
Vielleicht kennen viele Linda Chapman schon von ihrer berühmten Kinderbuchreihe "Sternenschweif". Schon in diesen Büchern hat sie ihr Talent -den Umgang mit Wörtern- zweifellos bewiesen. Doch in dieser Buchreihe überrascht sie ihre Leser mit einem eleganten, teilweise Weisen Schreibstil.

Meine Meinung...
Mich hat diese Geschichte tiefgehend berührt. Nicht auf die Art wie es vielleicht ein Liebesroman vermag, aber mindestens genauso schön. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier wird auf eine zum nachdenken anregende Ebene gestellt. Ich kann diese Buchreihe nur jedem Tierliebhaber empfehlen, denn mir ging sie unter die Haut.

Fazit: Bitte gibt diesen Büchern eine Chance und lest sie!