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_annika-k_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2020

Ein toller Auftakt

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Ich war schon nach der Leseprobe total begeistert und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Man wird direkt in die Welt eingeführt und lernt alles notwendige zu den Valkyren kennen.
Blair war mir ...

Ich war schon nach der Leseprobe total begeistert und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Man wird direkt in die Welt eingeführt und lernt alles notwendige zu den Valkyren kennen.
Blair war mir von beginn an recht sympathisch. Sie hat eine ältere Schwester, Fenja, die die Kräfte ihrer Mutter erben soll, und führt ansonsten ein ziemlich normales Leben. Durch den Unfall wird ihr geordnetes Leben jedoch vollständig auf den Kopf gestellt, und trotz Zurückweisungen gibt sie nicht auf und versucht herauszufinden, wie es wirklich zu dem Unfall kam.

Ryan, Blairs Bester Freund, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist und für den Blair mehr als nur Freundschaft empfindet, war mir zu beginn schon nicht ganz koscher, irgendetwas an ihm hat mir nicht gefallen. Was man im Laufe der Geschichte über ihn herausfindet macht ihn direkt gefährlicher und sein Verhalten hat ihn für mich teilweise etwas unsympathisch gemacht, aber trotzdem verhält er sich teilweise Blair gegenüber sehr loyal, was wieder ein Pluspunkt ist.

Ich habe ohne Probleme in die Welt reingefunden und habe mich ohne große Mühe darin zurecht gefunden. Die Geschichte entwickelt sich recht langsam und ohne große Zwischenfälle. Es baut sich immer mehr Spannung auf, die mit einem großen Knall entladen wird, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Biancas Schreibstil war so toll, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Ich habe kaum Pausen eingelegt, und wenn doch, dann habe ich nach kurzer Zeit wieder zum Buch gegriffen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Als ich die letzte Seite gelesen hatte bin ich sprachlos zurück geblieben, ich wusste gar nicht, was ich von dem, was da passiert ist, halten soll.

Ich bin total begeistert und habe absolut keine Ahnung, wie ich es durchhalten soll 6 Monate auf die Fortsetzung zu warten.

Für mich ist "The Last Goddess - A Fate Darker Than Love" ein absolutes Meisterwerk und ich kann es jedem von Euch, der Romantasy mag, nur ans Herz legen. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2020

Eine schöne Geschichte mit viel Wahrheit drinne

What I Like About You
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Als ich erfahren habe, dass ich an der Leserunde teilnehmen darf, habe ich mich riesig gefreut. Das Buch war mir schon beim Coverreveal ins Auge gefallen und von da an habe ich dem Erscheinungstermin entgegengefiebert. ...

Als ich erfahren habe, dass ich an der Leserunde teilnehmen darf, habe ich mich riesig gefreut. Das Buch war mir schon beim Coverreveal ins Auge gefallen und von da an habe ich dem Erscheinungstermin entgegengefiebert. Als das Buch dann endlich da war hätte ich am liebsten sofort angefangen zu lesen.

Charaktere:
Halle war mir von Beginn an ziemlich sympathisch, insbesondere da wir die gleichen Leidenschaften teilen - Bücher und Backen.
Im Laufe der Geschichte hat sie einige Dinge getan, bei denen ich mir nur an den Kopf fassen konnte, sie hat sich oft sehr naiv verhalten bzw. gedacht. Aber wenn ich jetzt nochmal über ihr Handeln nachdenke, dann ist es für mich eine logische Erklärung, dass sie es aufgrund ihres Alters noch nicht besser weiß. Und das finde ich auch nicht schlimm, denn jeder Mensch macht Fehler und daraus lernt man. Das hat sie als Charakter für mich sehr realistisch gemacht.

Nash hat mir auch gut gefallen. Er hat sein ganzes Herzblut in seinen Comic gesteckt, aber seine Leidenschaft vor seinen Freunden nicht versteckt. Grade gegen Ende der Geschichte fand ich sein Verhalten nicht ganz korrekt, was ihn ein wenig unsympathischer für mich gemacht hat. Trotzdem hat das seinem Gesamterscheinungsbild meiner Meinung nach keinen wirklichen Abbruch getan.

Die Mitglieder von Le Crew fand ich auch alle sehr sympatisch, jeder hatte seine eigenen Charakterzüge und war eine eigenständige Person. Endlich war es mal nicht diese total beliebte Clique.

Halles Opa, Gramps, hat in der Geschichte eine tolle Entwicklung gemacht. Er hatte es definitiv nicht leicht, aber man hat an seinem Verhalten gemerkt, dass er immer besser mit der Trauer umgehen konnte.

Auch Halles Bruder Oliver war mir sympathisch. Er ist etwas jünger als Halle, unterstützt sie aber bei allem, was sie tut, und hat sich oft sogar deutlich reifer Verhalten als Halle selber. Auch seine Unsicherheit bezüglich seiner Sexualität fand ich sehr interessant und vor allem wichtig. Besonders dadurch, dass er nicht sicher ist, ist er für mich auch ein sehr realistischer Charakter.

Handlung:
Zu Beginn wird man sehr sanft in die Geschichte eingeführt, lernt vor allem Halle, ihre Leben und ihre Familie kennen. Sobald sie dann bei ihrem Opa eingezogen ist nimmt die Geschichte fahrt auf. Leider leider verstrickt sie sich immer mehr in ihr eigenes Netz aus Lügen, aus dem sie nicht so einfach hinaus kommt. Glücklicherweise löst sich zum Ende hin alles auf und es kommt zu einem positiven Ende für Halle.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir unwahrscheinlich gut gefallen. Das Buch war sehr leicht zu lesen und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Zu Beginn waren noch viele Chats dabei, was aber immer weniger wurde. Ich würde alleine vom Schreibstil her jederzeit wieder zu einem Buch von Marisa Kanter greifen.

Fazit:
Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat war, dass Nashs Fehlverhalten einfach unter den Teppich gekehrt wurde und einfach verziehen wurde. Da hätte ich an Halles Stelle trotzdem einen riesen Aufstand drum gemacht, das ging einfach gar nicht.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Besonders, dass die Charaktere noch sehr jung waren und sich auch dementsprechend verhalten haben. Das hat die gesamte Geschichte für mich sehr real gemacht.
Was Halle passiert ist zeigt mal weider, wie wichtig es ist, die Wahrheit zu sagen und dass Lügen es nur schlimmer machen.

Es gibt zwar den ein oder anderen Abstrich, trotzdem hat mir "What I like about you" sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Von mir bekommt es 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 10.09.2020

Eine Geschichte zum Verlieben

When We Dream
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Eigentlich hatte ich nicht geplant, mir das Buch zu kaufen. Aber als es dann bei der Buchhandlung Graff eine Signieraktion gab, konnte ich einfach nicht widerstehen.

Und dann habe ich angefangen zu lesen ...

Eigentlich hatte ich nicht geplant, mir das Buch zu kaufen. Aber als es dann bei der Buchhandlung Graff eine Signieraktion gab, konnte ich einfach nicht widerstehen.

Und dann habe ich angefangen zu lesen und konnte einfach nicht mehr aufhören.


Aber zuerst etwas zu den Charakteren:

Ella fand ich aufgrund ihrer Vorliebe für Bücher und das Zeichnen direkt ansprechend. Das ganze Setting auch mit der Familiengegebenheit hat, auch wenn es nicht die "perfekte Familie" ist, hat meiner Meinung nach richtig gut zu ihr gepasst.

Im Verlauf der Geschichte fand ich sie immer sehr sympathisch und konnte ihre Gedankengänge und ihr Handeln zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen.

Jae-yong fand ich vor allem von seinem ersten Auftreten her direkt sympathisch. Er wirkte auf mich wie ein bodenständiger junger Mann und man hat ihm keine Starallüren angemerkt. Vor allem seine Vorliebe für Harry Potter fand ich sehr ansprechend.


Handlung:

Die Handlung hat mich gleich am Anfang gepackt. Ella lernt Jae-yong kennen und vergisst ihr Buch - der Grund, warum die beiden sich wiedertreffen. Von da an hat sich zwischen den beiden alles ganz langsam und doch irgendwie total schnell entwickelt. Der Zeitraum, in dem die Geschichte spielt, war nicht besonders lang, dementsprechend ist auch nicht viel drum herum passiert. Im Großteil der Geschichte geht es um den Kontakt zwischen den beiden, der hauptsächlich aus Nachrichten übers Handy oder Telefonaten besteht. Mich persönlich hat das nicht gestört. Insbesondere, wenn man den Aspekt betrachtet, dass ein ganzer Ozean zwischen den beiden liegt, und sie sich nicht mal eben treffen können.

Trotzdem haben sie eine solide Beziehung zueinander aufgebaut, und grade in den letzten Kapiteln hat man gemerkt, dass die Chemie zwischen den beiden einfach stimmt und wie wichtig sie einander sind. Umso fieser ist es, mit was für einem Cliffhänger das Buch endet!


Schreibstil:

Annes Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Mit jeder Seite, die ich gelesen habe, habe ich mich mehr und mehr in Ella und Jae-yong verliebt. In jeden der Charaktere auf seine eigene Weise. Jedes geschriebene Wort hat mich mehr an die beiden und die Entwicklung ihrer Geschichte gefesselt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Immer, wenn ich das Buch zur Seite legen musste, war ich total traurig. Und wenn ich dann weiter gelesen habe war ich wieder sofort im Geschehen drinne, als hätte ich gar nicht aufgehört zu lesen.

Und genau das war auch der Grund dafür, dass ich es so lange herausgezögert habe, das Buch zu beenden. Ich wollte Ella und Jae-yong nicht gehen lassen und ich wollte schon gar nicht so lange darauf warten, bis ich weiter lesen kann, wie es mit den beiden weiter geht.


Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Von den Charakteren über den Schreibstil bis hin zur Handlung hat mich alles total angesprochen. So schnell wie Ella und Jae-yong haben sich die Protagonisten einer Geschichte noch nie in mein Herz geschlichen. Ich denke, die beiden werde für immer einen Platz darin haben, ganz egal, wie es in den nächsten beiden Büchern weitern geht. Ich bin schon unglaublich gespannt auf Band 2 und werde es direkt anfangen!

Trotzdem fehlt mir diese kleine letzte Bisschen, das es für mich zu einem Jahreshighlight und einem 5-Sterne Buch macht. Ich kann gar nicht genau sagen, was für mich anders sein müsste, aber irgendwas fehlt da.

Ich kann euch allen nur empfehlen die Geschichte der beiden zu lesen. Sie ist so leicht zu lesen und so unfassbar süß, da kann man nur dahin schmelzen. Definitiv eine ganz große Empfehlung von mir!


"When we dream" bekommt von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere