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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2021

Sophia ist meine persönliche Heldin

Till the end
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Sophia war mir durchaus sympathisch. Dass sie in so einem jungen Alter die Liebe ihres Lebens verloren hat, war für sie nicht einfach. Doch während Matts Leidensweg hat sie eine Aktivität für sich entdeckt, ...

Sophia war mir durchaus sympathisch. Dass sie in so einem jungen Alter die Liebe ihres Lebens verloren hat, war für sie nicht einfach. Doch während Matts Leidensweg hat sie eine Aktivität für sich entdeckt, der sie vorher nicht wirklich etwas abgewinnen konnte. Nach Matts Tod war ebendiese Aktivität wie ein Anker für sie. Und nach gut einem Jahr ist diese Leidenschaft auch der Grund dafür, dass sie auf einen neuen Mann in ihrem Leben trifft.

Sophia ist sehr ehrgeizig, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings hat sie auf mich auch etwas naiv gewirkt. Sie hat irgendwie in ihrer kleinen Welt gelebt und alles darüber hinaus war weniger präsent.

Chris hat auf mich einen tollen ersten Eindruck gemacht. Er hat zwar sehr selbstverliebt gewirkt, allerdings glaube ich, dass das nur Show war um Sophia zu beeindrucken. Insgesamt ist er sehr humorvoll und sich für keinen Witz zu schade, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. So erfahrt man einerseits sehr viel über die Beziehung von Sophia und Matt, andererseits lernt man Sophia dadurch auch besser kennen. Es ist super interessant so viel zu erfahren.

Allgemein fand ich die Geschichte total gefühlvoll. Ich wurde richtig mitgerissen und wollte immer wissen, wie es weiter geht. Doch je näher die Vergangenheit der Gegenwart rückte, desto eher wusste ich, dass mein Herz bei Matts Tod brechen würde.

Cindys Schreibstil ist super angenehm. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und war viel schneller durch, als mir lieb war. Ich kann nur hoffen, dass die Fortsetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt, denn die muss ich unbedingt lesen!

Alles in allem bin ich sehr angetan von "Till the End". Ich bin wahnsinnig froh, dass ich das Buch vorab lesen durfte, und noch dazu Teil eines unglaublich tollen Bloggerteams sein zu dürfen. Für ein Jahreshighlight hat mir das letzte kleine bisschen gefehlt, trotzdem kann ich die Geschichte einfach nur warmen Herzens weiterempfehlen. "Till the end" bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2021

Das buch hatte einige Überraschungen parat

Midnight Chronicles - Blutmagie
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"Blutmagie" war eins der Bücher, auf deren Erscheinung ich total hingefiebert habe. Ich hatte riesengroßes Glück und durfte das Buch in der Leserunde der Lesejury lesen.

Die Leseprobe hat mich schon total ...

"Blutmagie" war eins der Bücher, auf deren Erscheinung ich total hingefiebert habe. Ich hatte riesengroßes Glück und durfte das Buch in der Leserunde der Lesejury lesen.

Die Leseprobe hat mich schon total begeistert. Ich habe mich super gut in der Welt der Hunter zurechtgefunden, als hätte ich den ersten Teil erst am Tag vorher beendet. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Aber was soll ich sagen? Ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich, bis ich die Charakterkarten gesehen habe, dachte, dass Cain eine männliche Person ist. Als dann im Buch auch noch stand, dass der Name "Jane" ausgesprochen wird war ich irgendwie raus, ich habe ihren Namen kein einziges Mal richtig gelesen :D

Cain war mir sehr sympathisch. Sie ist eine unauffälligere Person, die sich eigentlich immer an die Regeln hält. Aber in ihr steckt sehr viel mehr, als ich am Anfang gedacht habe. Es gab keine Stelle, an der mir irgendwas nicht gepasst hat.

Warden kennt man ja schon aus dem ersten Teil. Er hat ein ordentliches Päckchen zu tragen und ich kann nachvollziehen, dass er manchmal so ist, wie er ist. Er hat aber eine tolle Entwicklung gemacht und an ihm ist eine Seite zum Vorschein gekommen, von der ich nicht gedacht hätte, dass er sie besitzt.

Mich an die vorgegeben Abschnitte zu halten ist mir grade zum Ende hin sehr schwer gefallen. Die ersten 140 Seiten fand ich nicht sehr spannend. Es war in meinen Augen mehr wie ein Vorgeplänkel, aber keinesfalls im negativen Sinne. Der Rest des Buches hatte es dann aber ordentlich in sich. Es wurde immer spannender und gefährlicher. Zum Ende hin gab es einen Twist, den ich so überhaupt nicht erwartet habe. Nicht einmal ansatzweise konnte ich mir das vorstellen, was passiert ist.
Als danach wieder ein bisschen Ruhe eingekehrt ist und ich dachte jetzt passiert nicht mehr viel, ist die große Bombe geplatzt und es wurde nochmal unglaublich spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand es wirklich spannend bis zum Schluss und saß danach erstmal sprachlos und überwältigt in meinem Bett.

Mittlerweile konnte ich das ganze ein bisschen sacken lassen und habe meine Sprache wiedergefunden. Ich bin durch und durch begeistert von der Geschichte und kann es gar nicht abwarten, dass der nächste Teil rauskommt. Ein ganz kleines Bisschen hat mir gefehlt, dass es ein 5 Sterne Buch wird, aber das finde ich nicht dramatisch. "Midnight Chronicles Blutmagie" bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen und eine ganz eindeutige Leseempfehlung.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 18.01.2021

Mia und Jake sind total nahbar und echt

Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion
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"Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion" durfte schon letztes Jahr bei mir einziehen. Ich wollte es immer lesen, aber jedes Mal hab ich andere Bücher vorgezogen. Doch jetzt habe ich es endlich gelesen!

Mia ...

"Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion" durfte schon letztes Jahr bei mir einziehen. Ich wollte es immer lesen, aber jedes Mal hab ich andere Bücher vorgezogen. Doch jetzt habe ich es endlich gelesen!

Mia war mir durch und durch sympathisch. Sie kann keinen körperlichen Schmerz empfinden, wodurch sie sich in ihrer Kindheit einige Verletzungen zugezogen hat. Durch einen sehr blöden "Zufall" hat sich nach einer Verletzung auch ihre Mutter verloren, wofür sie sich auch Jahre später noch die Schuld gibt. Ihrem Vater hat sie nichts davon erzählt.

Auch mit Jake konnte ich mich gut identifizieren. Seine familiäre Situation ist ziemlich schwierig und um sich davon abzulenken trainiert er viel im Fitnesstudio.

Das Fitnessstudio ist auch der Ort, an dem sich die beiden treffen. Mias Vater ist der Besitzer des Studios und durch einen wirklichen Zufall treffen sie das erst Mal aufeinander. Zuerst kann Mia Jake nicht wirklich leiden, doch wie das Schicksal es so möchte, kommen sie doch in Kontakt und lernen sich besser kennen. Wobei das Leben es auch nicht grade gut mit den Beiden meint und ihnen einige Steine in den Weg gelegt werde.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Mias und aus Jakes Sicht geschrieben. Dadurch erhält man als Leser einen sehr guten Einblick in die Leben, Gedanken und Gefühle der Zwei.
Es läuft beim besten Willen nicht alles perfekt, und wie es im alter der Beiden so ist, fällt ihnen auch nicht alles so leicht.

Für mich war die Geschichte sehr nahbar und real, eine solche Geschichte könnte es auch außerhalb der Bücherwelt geben. Ich konnte mich mit den Charakteren und der Geschichte sehr gute identifizieren und finde, dass das Buch sehranschaulich zeigt, wie das Leben mit 17/18 verlaufen kann.

Grade die letzten Kapitel waren noch mal sehr spannend und mit vielen Gefühlen geladen. Das von mir ersehnte Happy End ist glücklicherweise auch nicht ausgeblieben.

Kyra Grohs Schreibstil fand ich super angenehm. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte das Buch nach 2 Tagen durch.

Mir hat "Sicherheit ist eine verdammt fiese Illusion" sehr gut gefallen, ich freue mich jetzt schon darauf es irgendwann zu rereaden und auch darauf, andere Bücher der Autorin zu lesen. von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Eine tolle Geschichte, aber ich wurde leider nicht ganz abgeholt

Auf sieben Beinen
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Ich durfte "Auf Sieben Beinen" in einer Leserunde auf Lovelybooks lesen und habe mich total gefreut. Das Cover ist einfach Traumhaft und der Klappentext klang super interessant.



In dem Buch geht es ...

Ich durfte "Auf Sieben Beinen" in einer Leserunde auf Lovelybooks lesen und habe mich total gefreut. Das Cover ist einfach Traumhaft und der Klappentext klang super interessant.



In dem Buch geht es um Franzi, die durch einen Unfall mit einem Hund einen Unterschenkel verloren hat. Seitdem hat sie riesengroße Angst vor Hunden. Durch einen Zufall lernt sie Jan kennen, der perfekt zu ihre passen würde. Wenn da doch nicht Franzis Problem mit ihrem Unterschenkel wäre und Jans Bester Freund vier Pfoten hätte...



Zu Beginn wird man mehr oder weniger direkt ins Geschehen rein geschmissen. Man erlebt erst einmal Franzis Unfall und wie es in der Zeit danach für sie war. Dann kommt ein Cut und man landet im "Jetzt".



Franzi war mir teilweise sympathisch, aber teilweise konnte ich mich auch gar nicht in sie hineinversetzen. Einerseits hat es mich gestört, wie verantwortungslos sie sich in Bezug auf ihren Stumpf verhält. Andererseits war sie in einigen Situationen für meinen Geschmack für Ende 20 doch noch sehr kindisch. Und man hat deutlich gemerkt, dass sie sich psychisch nicht mit ihrer Behinderung auseinandergesetzt hat. Gleichzeitig war sie aber auch sehr direkt und hat jedem ihre Meinung vor den Latz geknallt.



An Jan hat mir besonders sein Humor gefallen. Trotzdem hatte auch er irgendwas an sich, was mich nicht so ganz überzeugt hat.



Franzi und Jan allererste Begegnung war für mich als Leserin sehr amüsant. Als sie das zweite Mal aufeinandertreffen, sieht das allerdings schon etwas anders aus. Zwischen ihnen gibt es einerseits eine negative Stimmung mit deutlicher Spannung, gleichzeitig merkt man aber schon, dass es irgendwie etwas knistert.



Von der Anzahl der Aufeinandertreffen der beiden entwickelt sich das zwischen ihnen in einem normalen Tempo, tatsächlich sind es grade einmal zwei Wochen, was für meinen Geschmack etwas zu schnell ist.

Trotzdem macht grade Franzi eine unglaubliche Entwicklung durch und auch die Beziehung der beiden wächst mit jeder Unstimmigkeit weiter. Obwohl sie auf den ersten Blick sehr unterschiedlich scheinen, haben sie doch einige Gemeinsamkeiten und passen sehr gut zusammen.



Insgesamt hat die Geschichte mir gut gefallen, auch wenn ich fand, dass sich die Handlung streckenweise etwas gezogen hat. Ein paar Punkte gibt es doch, die mir nicht so ganz gefallen, weshalb das Buch für mich aber keinesfalls schlecht ist.



Für mich ist es eine tolle Geschichte für nebenbei, die auf eine tolle Weise ein sehr ernstes Thema behandelt. Trotzdem kann ich dem Buch nicht mehr als 3 von 5 Sternen geben, da ich leider nicht so ganz abgeholt wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Eine sehr spannende Geschichte, die ich gar nicht aus der Hand legen konnte

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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"Jigsaw Man" lag tatsächlich schon etwas länger auf meinem SuB, weshalb ich mir vorgenommen habe es endlich zu lesen. Und was soll ich sagen? Gesagt, getan!

In dem Buch geht es um Detectiv Inspector Anjelica ...

"Jigsaw Man" lag tatsächlich schon etwas länger auf meinem SuB, weshalb ich mir vorgenommen habe es endlich zu lesen. Und was soll ich sagen? Gesagt, getan!

In dem Buch geht es um Detectiv Inspector Anjelica Henley, die nach längerer Zeit am Schreibtisch wieder ihren ersten Fall "auf der Straße" übernimmt, bei dem es sich um einen Nachahmer des ein paar Jahre zuvor verurteilten "Jigsaw Killers" handelt.

Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme mich an die Perspektive zu gewöhnen. Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt, wodurch man keinen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere handelt. Zusätzlich werden die Hauptcharakterin und die meisten ihrer Kollegen immer beim Nachnamen genannt, als wäre es ihr Vorname.
Ich habe erstmal ein paar Seiten gebraucht, um mich daran zu gewöhnen und mich zurecht zu finden, bei welchem Namen es sich um welchen Charakter handelt.

Trotzdem habe ich mir im gesamten Setting sehr schnell zurecht gefunden. Die Geschichte spielt in London, und auch wenn ich mich da nicht genau mit den einzelnen Stadtteilen auskenne, konnte ich im Großen und Ganzen doch alles verstehen und nachvollziehen.

Was für mich auch ein klarer Pluspunkt ist, sind die kurzen Kapitel. Manche sind sogar nur zwei Seiten lang, meistens aber auch nicht länger als zehn Seiten. Da ich es hasse ein Buch mitten im Kapitel zu unterbrechen kam mir das sehr gelegen.
Allerdings habe ich nicht viele Pausen gemacht, ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet.

Nadine Matheson Schreibstil ist total angenehm, sehr flüssig und auch sehr anschaulich. Ich konnte mir die Szenen immer vorstellen, als würde ich sie miterleben. Gleichzeitig geht sie in den Szenen mit den Leichen aber auch nicht zu sehr ins Detail, für mich war es nie ein Problem.

Insgesamt fand ich das buch sehr spannend und habe mich an keiner Stelle gelangweilt. Grade die letzten ~60 Seiten waren noch mal komplett mit Spannung gefüllt und hatten es richtig in sich.

Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt für einen Thriller und ich weiß wirklich nicht, wie ich bis Ende September warten soll, bis die Fortsetzung rauskommt.
Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen und eine eindeutige Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere