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Veröffentlicht am 03.09.2025

"Wie früher auf Wattpad..."

Crazy Hot Summer
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Kennt ihr noch Wattpad?
Wattpad war das Ding in meiner Jugend.
Ich habe so viel Zeit auf diesem Portal verbracht und eine Geschichte nach der anderen verschlungen.
Dabei verliefen ca. 90 % der Geschichte, ...

Kennt ihr noch Wattpad?
Wattpad war das Ding in meiner Jugend.
Ich habe so viel Zeit auf diesem Portal verbracht und eine Geschichte nach der anderen verschlungen.
Dabei verliefen ca. 90 % der Geschichte, die ich gelesen habe, nachdem gleichen Schema und das hatte ich beim Lesen dieses Romans ebenfalls.
Ich hatte das Gefühl wieder 14 zu sein und eine Wattpad-Geschichte zu lesen.
Diese Aussage kann man interpretieren wie man will, aber leider meine ich es eher negativ als positiv.

„Crazy Hot Summer“ ist ein Sommerroman durch und durch.
Die Strandtage, die Housepartys, das Strandhaus und das Setting in Malibu – einfach alles steht für Sommer, Sonne, Sonnenschein.
Nicht nur deswegen, sondern auch wegen des Schreibstils bin ich schnell durch die Seiten geflogen.
Der Schreibstil ist einfach, keine verschachtelten Sätze oder komplizierten Fremdwörter, sondern einfacher Satzbau und die Unterhaltungen sind oft umgangssprachlich.

Das Buch ist knapp 300 Seiten dick und für das was alles in diesem Roman passiert bei weitem nicht dick genug.
Und genau das hat mich gestört.
Wie früher wird jedes Geschehnis schnell abgehandelt.
Im Roman kann gar keine Tiefe entstehen, wenn man von einem Problem ins nächste rutscht, dieses schnell gelöst oder auf magische Art von alleine verschwindet und die Charakterentwicklung quasi nicht existiert.
In den ersten Kapiteln wusste ich folgendes: Harper und Caden können sich nicht leiden, Warum? Keine Ahnung.
Dies löst sich relativ schnell auf und der Grund dafür ist absolut kindisch.
Dann erfährt man, dass beide ein Geheimnis haben, von dem niemand was wissen soll.
Diese werden natürlich enthüllt und halten mehr oder weniger eine Überraschung bereit.
Durch die oberflächlich/schnelle Abhandlung der Themen, hat man Harpers Vergangenheit leider nicht die Tiefe gegeben, die sie verdient hätte.
Die Wette ist absolut irrelevant für die Handlung.
Es wäre alles so passiert, auch ohne Wette.
Die Handlung läuft gefühlt nur von Party zu Party.
Und das eigentlich große Problem, das Caden und Harper das ganze Buch über beschäftigt, wird mit einem „wir haben es schon immer geahnt“ in nicht mal zwei Seiten aus der Welt geschafft.
Schade, dass man Probleme im echten Leben nicht immer so leicht lösen kann …

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Veröffentlicht am 03.09.2025

"Freundschaft oder Liebe?"

Collided
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Nachdem rasanten Reihenauftakt konnte ich nicht lange mit dem Weiterlesen warten.
Und auch dieser Teil konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern.

Sowohl Sophie als auch Liam kennt man bereits ...

Nachdem rasanten Reihenauftakt konnte ich nicht lange mit dem Weiterlesen warten.
Und auch dieser Teil konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern.

Sowohl Sophie als auch Liam kennt man bereits aus dem ersten Teil.
Ihrem sympathischen Ersteindruck sind die beiden definitiv gerecht geworden und haben zeitgleich bewiesen, dass noch viel mehr in ihnen steckt.
Genau wie der erste Teil ist ihre Geschichte voller Witz, Liebe und Emotionen.
Allerdings konnte „Collided“ anders als sein Vorgänger zusätzlich mit emotionaler Tiefe punkten.
Der Schicksalsschlag und die Folgen dessen, mit denen Liam seither kämpft, haben mich gleich zu Beginn schon zum Schluchzen gebracht.
Umso schöner war es zu beobachten, wie er heilt und Sophie ihren Weg im Leben geht.
Natürlich war klar, dass der Deal, den die beiden geschlossen haben, nicht eingehalten werden kann, aber die eigentliche Frage war ja: wie lange halten sie es durch?
Und ich muss sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass sie es so lange durchhalten.
Die Angehörigkeit zu zwei unterschiedlichen Rennställen hat natürlich auch zum ein oder anderen Problem geführt.

Nicht nur die Lovestory zwischen Liam und Sophie konnte mich begeistern, sondern auch das Drumherum.
Das Setting passte wieder perfekt zur Geschichte und die Nebencharaktere waren allesamt wieder wunderbar ausgearbeitet.
Bin ein richtiger Fan von Sophies Vater geworden – Können wir bitte auch einen Teil über ihn haben?

Hier und da hätte ein paar Szenen kürzer sein können, dann wäre ich besser durchs gesamte Buch gekommen.
Die Vertragsverhandlungen haben zum Ende hin sehr viel Raum eingenommen, obwohl man als Leser genau wusste, worauf es hinauslaufen würde.
Bin schon echt gespannt auf den dritten Teil.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

"Das schlimmste Date aller Zeiten"

Horror-Date
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Ich habe „Horror-Date“ im meinem letzten Urlaub innerhalb eines Tages verschlungen.
Die Menschen, die mit mir im Café saßen, hatten sicherlich auch Ihren Spaß mich bei meinen Lachflashs zu beobachten.
Denn ...

Ich habe „Horror-Date“ im meinem letzten Urlaub innerhalb eines Tages verschlungen.
Die Menschen, die mit mir im Café saßen, hatten sicherlich auch Ihren Spaß mich bei meinen Lachflashs zu beobachten.
Denn jedes Mal, wenn ich einen „Kein-Thriller“ von Sebastian Fitzek lese, ist es eine Achterbahn der Gefühle – meist eine Mischung aus Humor & Emotionen / schwarzen Humor & ernsten Themen.

Und auch jedes Mal (mittlerweile zum dritten Mal) frage ich mich, wie man auf solche Ideen kommt.
Hat Sebastian Fitzek die schlimmsten Online-Dating-Geschichten aller Zeiten gegoogelt und aus seinen Top 10 diesen Roman zusammengeschustert?
Ich habe auch schon von einigen Dating-Erlebnissen gehört, aber keine, absolut keine kommt an Julius und Nalas Date heran.
Ihr Date vereint alles, was einem bei einem Date besser nicht passieren sollte.
Mehr möchte ich nicht verraten, weil ich keinem das Leseerlebnis in irgendeiner Form vorwegnehmen möchte.

Das Zusammenspiel aus Humor und einem tiefgründigen Thema bringt fast niemand besser zu Papier als Sebastian Fitzek.
Und das mit dem nötigen Respekt und einer subtilen Art über dieses Thema näher nachzudenken.
Für mich war dieser „Kein-Thriller“ ein Jahreshighlight und bekommt eine dicke Leseempfehlung für alle.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

"Eine Lovestory so rasant wie die F1"

Throttled
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Formel 1 kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen – nie aus Büchern.
Früher musste ich immer mit meinem Vater die Rennen schauen.
Das macht mich zwar noch lange nicht zum Experten, aber ich habe beim Lesen ...

Formel 1 kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen – nie aus Büchern.
Früher musste ich immer mit meinem Vater die Rennen schauen.
Das macht mich zwar noch lange nicht zum Experten, aber ich habe beim Lesen gemerkt, von welchen Teams und von welchen Rennfahrern sich die Autorin sich inspirieren lassen hat.

Lauren Asher hat die perfekte Mischung aus Rennsport und der Liebe gefunden.
Man wird nicht mit technischen Details, Autofakten oder sonstigen Rennsport-Daten bombardiert.
Die Formel 1-Thematik nimmt man mehr als Setting und Lifestyle (exklusive Galas, das Jetset-Leben, exklusive Reiseziele etc.) wahr.

Die Lovestory nimmt recht schnell an Fahrt auf, weil Maya und Noah schon nach wenigen Seiten aufeinander treffen und bei diesem Aufeinandertreffen schon mehr Funken fliegen als bei jedem Grand Prix im gesamten Buch.😉
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden sofort.
Der „Brothers Enemy/Rival“-Trope wurde hier perfekt umgesetzt.
Maya, Noah und auch (fast alle) Nebencharaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn nicht nur die Liebesbeziehung, sondern auch die Freundschaften, die sich entwickeln, sind unglaublich schön ausgearbeitet worden.
Es hab einfach Spaß gemacht diese Freundschaften, besonders bei den gemeinsamen Vlog-Drehs und den Erlebnissen abseits des Rennstalls, zu beobachten.
Durchweg gab es für mich einen Grund zum Grinsen oder Lachen.
Auch das Thema Familie hat gut in die Geschichte gepasst und hat einen auch emotionale Lesemomente beschert.

Es war richtig schön mal wieder einen New Adult-Roman zu lesen, der mich von der ersten Seite an packen und in jedem Teilaspekt überzeugen konnte.
Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

"Adenas tragische Geschichte"

Powerful - Adenas Schicksal
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„Powerful“ ist eine schön geschriebene Novelle, die ich für mich als „Nice to Have“ eingeordnet habe.
Wieso nur „Nico to Have“?
Für mich konnte die Kurzgeschichte bisher nichts zur eigentlichen Haupt-Trilogie ...

„Powerful“ ist eine schön geschriebene Novelle, die ich für mich als „Nice to Have“ eingeordnet habe.
Wieso nur „Nico to Have“?
Für mich konnte die Kurzgeschichte bisher nichts zur eigentlichen Haupt-Trilogie beitragen.
Man lernt Adena, Paedyns beste Freundin, kennen, erfährt wie sich kennengelernt haben und was ihre Rolle im „Powerless-Universum“ ist.
Da der letzte Teil der Trilogie noch nicht erschienen ist, könnte ich mir nur vorstellen, dass Mak nochmal eine größere Rolle spielen wird und diese Informationen einem helfen werden den Gesamtüberblick zu behalten.
Aber das sind nur Mutmaßungen meinerseits.

Um beim Lesen dieses Kurzromans das möglichst beste Leseerlebnis zu bekommen, wird einiges an Vorwissen benötigt, da das Buch parallel zu den Geschehnissen im ersten Teil verläuft.
Man muss also mindestens den ersten Teil gelesen haben und im besten Fall die Geschehnisse noch möglichst präsent im Kopf haben, damit man nicht den Faden verliert.

Wenn man nicht mit der Erwartungshaltung einen spannungsgeladenen Fantasy-Kurzroman zu lesen, kommt man hier sicherlich auf seine Kosten.
Hier erwarten einen nur die Geschehnisse des ersten Teils und ein paar kleinere Details zur Haupthandlung aus Adenas Sicht.
Da man aus dem ersten Teil auch weiß, wie es Adena ergeht, ist auch das Romanende für keine Überraschung gut.
Also kurz gesagt: Ein „Nice to Have“ für alle Fans, die es nicht erwarten können, nach Ilya zurückzukommen.
Ob die Novelle entscheidende Informationen bereithält, die für den letzten Teil relevant sind, kann ich erst in einem Monat beurteilen.

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